typisierung

Am Ende der Freiheit

Juli Zeh
[Juli Zeh => http://de.wikipedia.org/wiki/Juli_Zeh | am 27.10.13 auch zu Gast bei Günther Jauch im Ersten (http://programm.daserste.de/Pages/Meldungen/Detail.aspx?id=DC136124AD3AE5F2)]:

Ich ziehe noch mal ein eigenes Statement aus der Kommentarleiste nach oben, falls es jemand teilen will. Es war eine Reaktion auf den zutreffenden Hinweis von Klaus Schneider, dass das Problem der aktuellen Affäre nach wie vor in der systematischen Massenüberwachung besteht, weil die dort gesammelten Daten fusioniert werden und zu Typisierungen/Profiling jedes überwachten Bürgeres verwendet werden können.

Hier meine Ergänzung:

Es geht nicht nur um Typisierung, sondern vor allem um Prognose. Wir unterliegen einem sagenhaften Glauben an die Quantifizierbarkeit, mit anderen Worten: An die Vorhersagbarkeit der Zukunft (bzw zukünftigen Verhaltens) aufgrund von Datenauswertung. Die ultimative Bedrohung der Freiheit liegt in einem Ummünzen des Sicherheitsbegriffs von einer repressiven (= Verbrechen werden bestraft) in eine präventive (= Verbrechen werden verhindert) Idee. Das Gleiche ereignet sich im Gesundheitssektor (Krankheiten müssen nicht geheilt, sondern verhindert werden). Je mehr Daten die Illusion aufblähen, dass wir künftige Kriminalität oder künftige Krankheit (als die beiden wichtigsten menschlichen Störfälle) vorhersagen können, desto größer wird der Druck auf den Einzelnen werden - von der Notwendigkeit, bestimmte Verhaltensweisen zu unterlassen, bis hin zu Verhaftungen zur Verbrechensverhinderung. Das ist es, was wir uns DRINGEND klarmachen müssen, und was anscheinend niemand (kaum jemand) versteht.

Quelle: https://www.facebook.com/julizeh.autorin/posts/542716269154710

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Blutspende mit Typisierung: Perfekte Synergie

Blutspenden und sich gleichzeitig als Stammzellspender registrieren lassen: die ideale Kombination. Bei der Deutschen Stammzellspenderdatei ist das durch Kooperationen mit Blutspendediensten Routine.

Dessau, 19.06.2015. Anlässlich des Weltblutspendetages am vergangenen Sonntag rückt das Thema Blutspende wieder in den Fokus. Die Botschaft ist allseits bekannt: Eine Blutspende kann Leben retten. Genauso ist das durch Spenden von Stammzellen oder Knochenmark.

Durch die Kooperation von Stammzellspenderdatei mit Blutspendediensten ist es möglich, Blut zu spenden und sich gleichzeitig als Stammzellspender registrieren zu lassen. Die Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) gGmbH arbeitet beispielsweise mit den DRK-Blutspendediensten der Landesverbänden in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Oldenburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern zusammen. Ebenso gibt es Kooperationen mit Instituten für Transfusionsmedizin der Universitätskliniken Greifswald, Rostock, Jena, sowie dem Städtischen Klinikum Braunschweig. Durch die Partnerschaften werden Synergien perfekt genutzt: neben der Blutspende gewinnt man hier auch potenzielle Stammzellspender. Dafür muss nur ein Röhrchen Blut extra abgezapft werden. Dies erleichtert den Typisierungsprozess nicht nur für die DSD, sondern auch für die Spender.

Der Synergieeffekt ist dabei ganz offensichtlich: wer Blut spendet ist gesund und für die Typisierung kann die DSD nur gesunde Menschen zulassen, da nur sie die lebenswichtigen Stammzellen spenden dürfen. Daneben profitiert die Stammzellspenderdatei von medizinischem Fachpersonal der Blutspendedienste; der Blutspendedienst wiederum von neuen Blutspendern, die durch Typisierungsaufrufe gewonnen werden können. Eine klassische Win-Win Situation.

Die Konzentration der Zusammenarbeit zwischen der DSD und Blutspendediensten liegt besonders auf Aktivitäten, die auf junge Erwachsene abzielen, denn die 18-40 Jährigen sind als Spender besonders gefragt. Fakt ist, dass fast 80% der durchgeführten Stammzelltransplantationen mit Stammzellen von jungen Spendern durchgeführt werden (Quelle: ZKRD). Deshalb sind Kooperationen mit den DRK-Landesverbänden, Kreis- und Ortsverbänden, dem Jugendrotkreuz und Bundesfreiwilligendienst, Erste Hilfe-Kursen und Fahrschülern, sowie dem Projekt Humanitäre Schulen, besonders interessant. Zur Gewinnung der jungen Spender setzt die DSD ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit Schulen. Dafür hat sie ihr Schulprojekt ins Leben gerufen, das außerordentlich erfolgreich ist.

Wer Blutspender ist und sich gleichzeitig als Stammzellspender typisieren lässt, kann also gleich zweimal zum Lebensretter werden. Aktuelle Informationen zu Blutspende-/Typisierungsterminen finden Sie im Internet unter: http://deutsche-stammzellspenderdatei.de/index.php?id=15, bei Facebook https://www.facebook.com/deutschestammzellspenderdatei und auf der App der DSD (kostenlos erhältlich im App Store).

Die DSD ist die achtgrößte von insgesamt 27 Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien in Deutschland. Mit über 100.000 registrierten Spendern leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Leukämie.

Jede Stammzellspenderdatei ist gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Spenderdaten (anonymisiert) dem Zentralen Knochenmarkspenderregister (ZKRD) zur Verfügung zu stellen und leistet so ihren Beitrag zur Rettung von Leben. Dennoch unterscheiden sich die unterschiedlichen Institutionen in ihren Arbeitsweisen.

Die Prioritäten der DSD liegen auf Know-how, Erreichbarkeit und Service. Ebenso selbstverständlich ist die hohe Qualität der technischen Verfahren zur genetischen Typisierung.

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Neue Studie: Veganismus beginnt häufig an Wendepunkten des Lebens

Typisierung veganer Lebensweisen (Bildquelle: © concept m research + consulting GmbH)

Köln, 2. Juli 2015 – Ehekrise, Krankheit, Burn-Out – eine neue Studie zeigt, dass Menschen häufig an biografischen Wendepunkten mit einer veganen Lebensweise beginnen.

Viele Menschen, die sich für eine vegane Lebensweise entscheiden, finden darin für sich selbst einen Anker der Sicherheit in einer komplexen Welt. Doch der komplette Verzicht auf Lebensmittel und Produkte tierischen Ursprungs stellt nicht nur eine enorme Veränderung für den eigenen Lebensstil dar – häufig gehen der Umstellung auch weitreichende und/oder folgenschwere Lebenseinschnitte voraus. Dies förderte jetzt eine Studie des Marktforschungsinstituts concept m (Köln/Berlin/London) zutage.

Beziehungskrisen, schwere Krankheiten oder dauerhafte berufliche Überforderung, die sich in einem Burn-Out äußert, können demnach zu der Entscheidung führen, etwas am bisherigen Lebensstil zu ändern. „Die Umstellung auf eine vegane Lebensweise wird als befreiender Akt erlebt, der den Menschen das Gefühl von Unabhängigkeit und neuer Stabilität vermittelt und ihnen eine Fülle neuer Aktivitäten nahebringt“, so Rochus Winkler, Managing Partner von concept m. Das Marktforschungsinstitut hat eine Studie durchgeführt, für die Verbraucher tiefenpsychologisch befragt und ergänzend dazu Experten interviewt und soziale Medien ausgewertet wurden.

Die Experten von concept m gehen davon aus, dass es sich beim Veganismus nicht um einen kurzfristigen Hype handelt, sondern dass er künftig als langfristige Einstellung in unserer Gesellschaft tief verwurzelt sein wird. Aus konsumspsychologischer Sicht zeichnet den Veganismus insbesondere aus, dass er einer Welt mit unzähligen Lebens- und Konsummöglichkeiten einen festen Satz von unmissverständlichen Regeln, also gewissermaßen eine „klare Kante“, entgegensetzt. Winkler: „Die vegane Lebensweise ermöglicht Konsumenten ein Gefühl von Entschiedenheit in der Multi-Optionsgesellschaft.“

Im Rahmen der Studie entwickelten die Marktforscher auch eine Typologie der Veganer. Diese zeigt, dass es nicht den einen Veganer gibt, sondern vielmehr eine ganze Bandbreite von Motiven, die Menschen dazu werden lässt. So etabliert sich beispielsweise auch ein Veganer-Typ, der diese Umstellung als willkommene „Teilzeit-Entschiedenheit“ bei einer ansonsten konventionellen Lebensführung betrachtet.

Weitere zentrale Ergebnisse der Studie finden Sie unter: www.conceptm-veganstudie.de/

Für Hintergrundgespräche steht Ihnen Rochus Winkler unter der Telefonnummer +49 (0)221 923 590 12 gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu concept m erhalten Sie unter www.conceptm.eu.

Über concept m
concept m (Köln/Berlin/London) ist ein Marktforschungs- und Beratungsinstitut, das mit tiefenpsychologischen Methoden die Motive der Verbraucher untersucht. Tätigkeitsschwerpunkte sind nationale und internationale Forschungen zu Grundlagen/Segmentierungen, Marke/Kommunikation, Innovation und Vertrieb – von Ad-hoc-Studien bis zu umfangreicher Strategieberatung. concept m wird geleitet von Rochus Winkler, Dirk Ziems, Thomas Ebenfeld. Das Unternehmen beschäftigt 15 Projektleiter und 40 Interviewer und ist international in 40 Ländern tätig.

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