traumhaftes

Letzte Woche lagen wir im Rasen. Lag auf deiner Brust, hab deinem Herzschlag gelauscht, dabei in die Sterne geguckt und auf eine Sternschnuppe gehofft, damit ich mir wünschen kann, dass du mich für immer liebst.
Und morgen liegen wir dann in deinem Bett, bestellen uns ‘ne Pizza und sehen uns irgendeine Serie auf Netflix an.
Und diesen Sommer holst du mich nachts ab, wir fahren an den See und du hälst mich im Arm während wir den Grillen um uns herum lauschen.

naja nicht ganz.

Aber, das alles hätte passieren können, wenn etwas passiert wäre.

Sie wechseln zu Dortmund. Wie überrascht waren Sie, als Sie vom Interesse des BVB erfuhren?

RB:Schon sehr überrascht, weil ich mit Freiburg leider abgestiegen bin. Ich hätte nicht gedacht, dass sich danach ein solch grosser Club um mich bemüht. Ich freue mich sehr über den Wechsel. Das heisst: Er ist auf der einen Seite super, auf der anderen Seite traurig, weil es mir in Freiburg sehr gut gefallen hat. Der Club hat mir den Schritt in die Bundesliga  ermöglicht, und ich wäre ohne den Abstieg gerne geblieben. Als Profi mit dem Anspruch, stets auf dem höchstmöglichen Niveau zu spielen, zögerte ich jetzt aber nicht lange. 
Der BVB trägt seine Heimspiele vor über 80'000 Zuschauern aus. Geht
ein Kindheitstraum in Erfüllung?

RB: Dortmund ist meiner Ansicht nach einer der Top-5-Clubs in Europa. Es ist traumhaft, dass ich ab kommender Saison in diesem Team stehe. Es wird alles noch einmal grösser sein als in Freiburg, und schon da war alles grösser als bei GC.

Bei Dortmund wird Thomas Tuchel nach Jürgen Klopp Trainer sein. War er es, der Sie zum BVB gelotst hat?

RB:Ja, ich hatte zuerst Kontakt zu ihm. Wann war das? RB:Als ich mit Freiburg um den Ligaerhalt spielte, wollte ich mich mit einem Wechsel im Fall des Abstiegs nicht beschäftigen, sondern alles ausser dem Sport fernhalten von mir. Zum Kontakt mit Tuchel ist es dann nach der Saison gekommen.

Wie ist das Gespräch abgelaufen?

RB:Ich habe ihn gefragt: «Weshalb ich?»

Also: Weshalb Sie?

RB:Er erzählte mir, dass er mich schon länger beobachtet habe – schon als er noch Trainer in Mainz und ich bei GC war. Er hat mir auch gesagt, wie viel er von mir halte. Wenn dir das ein Trainer vom Format Tuchels erzählt . . 

Danach war für Sie klar, dass Sie nach Dortmund möchten?

  RB:Tuchel hat mir nach dem Telefon­gespräch auch SMS geschrieben und sich um mich bemüht, weil er wusste, dass ich auch andere Optionen prüfte. Ich wollte mir meiner Sache ganz sicher sein und den idealen Club finden. Die Konstellation in Dortmund bietet mir vorzügliche Chancen, mit 24 bei einem Grossclub zu spielen: Der Trainer will mich. Die Vereinsverantwortlichen wollen mich.

Gehen wir davon aus, dass der BVB sich von seinem alten Stammgoalie Weidenfeller trennt, weil das Tuchel will. Wie offen sehen Sie das Duell mit Langerak um die Nummer 1?

RB:Ich will mich bei Dortmund in die Mannschaft reinkämpfen. Es ist wie vor einem Jahr. Auch in Freiburg war das Duell um die Nummer 1 offen. Ich musste mich gegen einen Bundesliga-Goalie beweisen und habe das geschafft. Ich bin überzeugt, dass ich es wieder schaffen kann

—  Tagesanzeiger.ch
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Mit Aroldos Tochter Yordelis und ihrem Sohn geht es ins nahe Varadero an den Strand… Hier stehen riesige Hotels die einen Großteil des Kubanischen Wirtschaftseinkommens ausmachen am türkiesfarbenen ruhigen Meer… Einen Tag lang im Wasser laben und Sonnenverbrannt aber glücklich durch die ausgetrockneten Lippen lächelnd geht es ruckelig zurück per Camion nach Matanza…

Dortmund ist meiner Ansicht nach einer der Top-5-Clubs in Europa. Es ist traumhaft, dass ich ab kommender Saison in diesem Team stehe. Es wird alles noch einmal grösser sein als in Freiburg, und schon da war alles grösser als bei GC.
—  Tagesanzeiger.ch