traumhaftes

Blue Spring Ride: Band 13 in Japan

Am 25. Mai müssen alle Fans von Blue Spring Ride ganz tapfer sein, denn an diesem Tag erscheint der 13. und gleichzeitig letzte Band von Io Sakisakas bezaubernder Lovestory. Die Mangaka hat heute auf twitter das Cover vom letzten Band enthüllt und wir finden es einfach nur traumhaft … (◕‿◕✿)

anonymous asked:

Nummer 1. - rede über deinen ersten Kuss. :)

Ich kann mich an meinen ersten Kuss garnicht mehr erinnern, aber an den ersten Kuss dem ich dem Mädchen gegeben habe das ich wirklich geliebt habe, letztes Jahr am 28. Juli war das, wir waren draußen, es war warm und wir hatten beide kurze sachen an, kann mich noch so gut dran erinnern da sie Hotpan und bauchfrei anhatte und einfach nur Traumhaft aussah da sie so eine perfekte figur hat, naja also wir sind dann durch die Gegend gelaufen und haben geredet, es war unser viertes treffen und ich wusste genau das ich sie wirklich liebe, nach so einer Stunde in der wir durch die Gegend gelaufen sind habe ich ihre Hand genommen und wir sind dann Hand in Hand weitergegangen, wir haben noch lange geredet und nach einer stunde fing es dann ein bisschen an zu regnen aber ich weiß wie sehr sie den regen liebte und auch immer noch liebt also war mir das egal und ich wollte nicht reingehen, aber als es dann stark anfing zu regnen sind wir unter ein vordach einer Schule gegangen und haben uns untergestellt, nach krzer Zeit haben wir gemerkt das es nicht weniger wurde aber sie nach Hause musste, ich habe sie dann nach Hause gebracht und als ich sie verabschiedet habe, habe ich sie geküsst. Diesen Moment kann ich einfach nicht beschreiben, ich war so unfassbar glücklich.

Benzin im Wasser

Wie ein Regenbogen
schimmert es so wunderschön, verschwommen mit den Wellen,
verzerrt durch die Tränen
so fließt es langsam, grausam und doch so rein. Für kurze Zeit kommen keine Sorgen hinein
Es schimmert immer heller, es fließt immer schneller
Gedanken zerspringen, wie ein lauter knall und doch zu leise
ist so beschrieben wie ich leide?
nein. in verzerrten reimen, ich vertraue keinen
Das Blut auf der Haut, wie Benzin im Wasser
traumhaft schön doch tödlich.

Große Welt [Part I - Traum]

Wir sind jung, haben jede Menge Pläne
Sind Ideen getränkt bis auf die Zähne;
Bewaffnet mit der großen Illusion
Es den Großen gleichzutun.

Im Sonnenschein ein letzter Kuss
Optimismus siegt über Verdruss.
Der Plan ist - und bleibt bestehen -
Wir werden uns sicher wiedersehen.

Die Große Welt, die ich erträumt,
Sich vor mir offen aufgebäumt.
Nimmt mich auf in Ihren Reigen
Wird mir meine Zukunft zeigen.

Habe ich die Welt gesehen
Und kehre Reich zurück
Dein Herz wird mir weit offen stehen,
Gemeinsam unser Glück.

Jeder Tag ist eine Reise, und die Reise an sich ist das zuhause.- Matsuo Basho

TASMANIEN 11.02. – 12.03.2015


Nach über 5 Monaten Reise mit unseren Rucksäcken freuten wir uns riesig auf ein bisschen Sesshaftigkeit. Vor allem aber konnten wir es kaum erwarten, endlich wieder einen Teil der Familie zu sehen. Rebecca, Vali’s ältere Schwester, lebt mit Max in Launceston. Glücklicherweise schaffte es aber auch Vali’s jüngere Schwester Teresa für einen Monat „down under“ zu kommen. So genossen wir 4 Wochen lang gemeinsame Kochabende, gemütliche Trinkrunden am Abend oder sonnige Nachmittage auf dem großen Balkon. Wir hingen an die Wochenenden ein paar Tage ran und besichtigten in der Zeit die Insel. Der erste Stopp war die Ostküste mit dem wunderschönen Freycinet Nationalpark. Leider hatten wir nicht so viel Glück mit dem Wetter. Es nieselte und war ziemlich frisch, allerdings ließen wir uns davon nicht abhalten eine Tageswanderung, vorbei an der berühmten Wineglass Bay, durch den Park zu machen. Als wir am Hazard’s Beach ankamen –ein einsamer, traumhafter Strand- zeigte sich für eine kurze Zeit die Sonne. Wir konnten nicht anders, als den Moment zu nutzen und ins eiskalte (!!!) Wasser zu springen. :) Unsere Zelte schlugen wir bei Friendly Beaches auf – eine Camping Fläche mit wiederum wunderschönen Strandabschnitten. Pünktlich zur Dämmerung zeigten sich jeden Abend die Wallabys. Wir hatten sogar das Glück von einem süßen Wombat besucht zu werden, der sich von unserer Anwesenheit gar nicht stören lassen wollte.


Unsere persönlichen Lieblingsplätze von Tasmanien befinden sich etwas weiter nördlich an der Ostküste. Die Bay of Fires ist ein Küstenabschnitt mit etlichen kleinen Buchten. Weißer Sand, blau-türkises Wasser und eine Bucht schöner, als die andere. Von unserem ruhigen Zeltlager auf einer Klippe hatten wir die perfekte Aussicht. Dass wir die Strände fast immer für uns alleine hatten, müssen wir ja nicht extra betonen ;)

In Launceston genossen wir es Dinge zu tun, die für uns sonst immer alltäglich waren. Wir ruhten uns auf der Couch mit einem Buch aus, gingen in der Mall shoppen, pflückten Äpfel und verarbeiteten sie zu Apfelmus. Nur 5 Gehminuten von Rebecca’s Haus entfernt befindet sich eine kleine Schlucht mit Fluss, der in einen See mündet. Die nahe Umgebung ist ein geschütztes Reservat und bietet kurze Wege für einen schönen Spaziergang sowie längere Strecken für (schweißtreibende) Wanderungen. Hier begegneten uns mehrere Kängurus, wir konnten die Rufe der Kookaburras hören und stießen auf ein Echidna, das unseren Weg kreuzte.
Auf dem Weg an die Westküste liegt der Cradle Mountain Nationalpark. Das Hochland von Tasmanien grenzt sich vom Rest der Landschaft total ab und hat uns sehr beeindruckt. Auf dem riesigen Plateau stechen mysteriös aussehende Berge mit Felswänden empor. Bei unserer Wanderung auf den Cradle Mountain boten sich uns wahnsinnige Aussichten. Die 3 großen Kraterseen, um die wir herumstiegen, befinden sich auf unterschiedlichen Höhenlagen. Der Westen bot an seiner Küste wilde und verlassene Strände, während sich im Inland ein (noch) riesiges Areal an Regenwald mit Sinkholes und Wasserfällen erstreckt. Leider lässt die Regierung momentan große Teile abholzen. Während unserer Fahrt auf einer Schotterstraße, die sich der Western Explorer Highway nennt und die einzige Straße ist, die den nördlichen Westen mit dem südlichen verbindet, begegneten wir nichts anderem als wilder Natur und gewaltigen Sanddünen, die sich kilometerweit erstrecken.

An unserem letzten gemeinsamen Wochenende nahmen sich Rebecca und Max ein paar Tage frei, sodass wir schon donnerstags zusammen nach Hobart fahren konnten. Vom Mount Wellington, der sich am Stadtrand befindet, hat man eine grandiose Aussicht über die Stadt und die umliegenden Halbinseln und Inseln. Dass zwischen der Stadt und dem Gipfel des Berges mehr als 1000 Meter Unterschied liegen, bemerkten wir schnell, als wir das Auto verließen. Der eisige Wind peitschte uns um die Ohren und eine dunkle Wolke, gemixt mit Eis und Schnee, zog heran. Wir mussten uns beeilen, um noch schnell eine klare Sicht auf das Tal zu erhaschen. Da wir noch mit Flip Flops und kurzen Hosen bekleidet waren beschränkte sich unser Besuch nur auf wenige Minuten ;)

Wir hatten das Glück, dass in Hobart am Abend ein zweiwöchiges Festival begann. Der Eintritt war frei und wir genossen die tollen Live-Auftritte. Nach einer stürmischen Nacht in einer Werkstatt von Rebecca’s und Max‘ Kumpel machten wir uns früh am nächsten Morgen auf den Weg nach Bruny Island. Super schöne Insel mit abgelegenen Plätzen.


Das Wochenende verbrachten wir bei Stefan, einem anderen Freund der beiden, auf der Tasman Peninsula. Stefan hat ein Grundstück auf einem Berg mit einer atemberaubenden Aussicht auf den Roaring Beach. Wir besichtigten die Peninsula – Blowholes, vom Wasser geformte Höhlen und spektakuläre Felsküsten. Abends genossen wir nach einem lecker gekochten Essen die ein oder andere Flasche Wein am Lagerfeuer ;)


Unsere Zeit in Tasmanien ging leider viel zu schnell vorbei. Wir wissen gar nicht, wo der Monat geblieben ist. Es wurde also wieder Zeit für einen Abschied, bevor wir uns ins nächste Flugzeug setzten.


Reisen ist tödlich für Vorurteile. – Mark Twain


PHILIPPINEN
Manila, Mindoro 13.03. – 20.03.2015


Als wir den Flughafen in Manila verließen, begrüßten uns die schon vermissten hohen Temperaturen. Wir freuten uns wieder in Asien zu sein und die vielen Straßenverkäufer zu sehen. Geplant war es sich mit unserer Freundin Chrissy auf einer der vielen Inseln zu treffen. Trotz unserer (vergeblichen) Bemühungen eine Fähre zu finden, wurde aus dem Treffen leider nichts. Stattdessen machten wir uns mit dem Bus auf nach Batangas, um von dort mit einem Boot auf die Insel Mindoro überzusetzen. Die Region Puerto Galera im Norden Mindoro’s  ist gesäumt von paradiesischen Buchten, in denen es sich gut aushalten lässt. Das Riff vor der Küste bietet eine große Artenvielfalt. Daher entschieden wir uns auch für einen Tauchgang bei Sabang. Neben den bunten Korallen und genauso bunten unzähligen Fischen sahen wir einen Oktopus, der seine Körperfarbe je nach  Umgebung gewechselt hat, Stein- und Löwenfische sowie eine 2-3 Meter lange Seeschlange. Das Highlight unseres Tauchgangs war das etwa 60 cm breite Loch in der Riffwand, durch das wir durchgetaucht sind. In dem kleinen Dorf Talipanan bekamen wir ein Zimmer direkt am Strand. Von hier aus wanderten wir zu Mini-Wasserfällen, die mitten im Wald einen kleinen Pool formen. Perfekt für eine Abkühlung! Vom westlichen Ende des Strandes aus schwammen wir um eine kleine Landzunge herum, hinter der sich ein kleiner, super schöner Strand verbarg. Da man diesen zu Fuß nicht erreichen kann und wir die einzigen Menschen waren, haben wir uns ein bisschen wie Robinson Crusoe gefühlt. Auf dem Rückweg mussten wir allerdings gegen die Strömung schwimmen, weshalb wir uns zurück in unserem Hotel erst mal wieder auf die Strandliegen fallen ließen ;)

Der östliche Teil von Mindoro ist durch eine Bergkette von der westlichen Seite abgeschnitten. Da die Bergregion über keinerlei Straßen verfügt, nahmen wir das Boot von Balatero nach Abra de Ilog. Die Westküste ist touristisch kaum erschlossen. Die Menschen leben sehr einfach und gehen ihrer täglichen Arbeit nach. Für viele Kinder waren wir hier eine Abwechslung vom Alltag. Viele starrten uns an und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. In Sablayan machten wir einen Ausflug auf die vorgelagerte Insel Pandan. Hier verbrachten wir die meiste Zeit mit Schnorcheln in dem wunderschönen Riff. Schon nach zwei Minuten im Wasser begegneten uns drei riesige Schildkröten, die im Seegras nach Futter suchten.

Busuanga Island 21.03. – 29.03.2015


Nach einer ca. 7 stündigen Bankafahrt (so werden die traditionellen Holzboote genannt) setzten wir in Coron-Stadt auf der Insel Busuanga an. Die Stadt selber hat nichts Besonderes zu bieten, dafür bietet sie eine gute Basis für Tagesausflüge. Das gesamte Archipel ist gekennzeichnet durch kleine Inseln, die mit ihren dunklen Felswänden steil aus dem Wasser ragen. Wir machten eine Bootstour zur Nachbarinsel Coron. Die Highlights des Tages waren die „Twin Lagoon“, eine grün-blaue Lagune, versteckt hinter einer Felswand und der Barracuda-See, in dem die gigantischen Felsformationen 300m grade in die Tiefe reichen. Statt noch weitere auf Touristen zugeschnittene Tagestouren zu machen, entschieden wir uns mehr von Busuanga zu sehen.

Durch einen Zufall erzählte uns ein Einheimischer von seinem Dorf im Nordwesten der Insel. Es soll zwar einfach, aber wunderschön und campen überhaupt kein Problem sein. Für uns klang das perfekt! Also nahmen wir am nächsten Morgen den Bus und holperten vier Stunden lang bis nach New Busuanga. Bis zu unserem Ziel Ocam Ocam waren es aber noch ein paar Kilometer weiter. Eine sehr nette Gemüseverkäuferin Mitch half uns ein Motorradtaxi zu organisieren und gab uns ihre Nummer, für den Fall, dass wir noch einmal Hilfe benötigen. Ocam Ocam ist ein ganz kleines Fischerdorf, bestehend aus wenigen Häusern direkt am Strand. Wir stellten unser Zelt auf einer Wiese in einem Palmenwald auf und kochten am Lagerfeuer mit Holzkohle. Wir verbrachten dort drei traumhafte Tage. Wir hofften, dass Mitch uns nochmal ein Motorrad zum Abholen vorbei schicken kann und riefen sie an. Da der Bus aber früh morgens irgendwann zwischen 2:00 und 4:00 Uhr in New Busuanga losfährt, bot sie uns zudem an bei ihr zu übernachten. Sie lud für den Abend ihre Mutter und Schwester ein und bereitete ein leckeres  Essen für uns alle zu. Wir hatten sehr viel Spaß :)

Morgens um 5:30 Uhr erreichten wir das Fischerdorf Concepcion. Die Straßen waren um diese Uhrzeit noch leer, daher warteten wir am Bootssteg darauf, dass das Dorf aufwacht. Mit Essen beladen fanden wir schnell einen Bootsmann, der uns auf die Insel Calambuyan brachte. Ein Traum! Super Riff mit tollem Drift, weißer Sand, türkis-blaues Wasser und Hängematten unter Palmen. Auch hier hatten wir die Möglichkeit über’m Feuer zu kochen und in unserem Zelt zu übernachten. Am nächsten Tag wurden wir am Nachmittag wieder abgeholt und nach Concepcion gebracht. Da der einzige Bus am Tag hier ja schon morgens um 5:30 Uhr vorbei kommt, spekulierten wir darauf per Anhalter mitgenommen zu werden. Diese Rechnung machten wir aber ohne die Autofahrer, denn davon gibt es außerhalb von Coron-Stadt nur sehr wenige. Hier fährt jeder Motorrad… Nach ca. einer Stunde warten kam ein Gefährt mit mehr als zwei Rädern auf uns zu und hielt an. Der freundliche LKW-Fahrer war allerdings noch im Dienst und musste erst zur Baustelle seinen Anhänger mit Schutt abladen. Uns egal, so lange er in die Stadt fährt ;) Als wir kurz vor Coron-Stadt rausgelassen wurden, war es schon dunkel. Wir hätten von hier aus zwar mit einem TucTuc (Dreirad) weiterfahren können, aber die Fahrer wollten uns für die kurze Strecke zu viel Geld abknüpfen, also versuchten wir für die letzten Kilometer unser Glück noch einmal auf der Straße. Durch die Scheinwerfer sahen wir nicht, welches Auto wir anhielten, aber der Fahrer des Krankenwagens nahm uns mit einem breiten Grinsen im Gesicht gerne mit ;)


Palawan 30.03. – 11.04.2015


Nachdem wir den ganzen Tag auf der Fähre verbracht haben, suchten wir uns abends in El Nido ein schönes Zimmer abseits des Remmi Demmi’s. Wie auch Coron-Stadt hat El Nido nichts weiter zu bieten, ist aber ein günstiger Startpunkt für die Touristentouren. Wir entschieden uns eine Island-Hopping Tour zu machen, um die unzähligen Inseln vor El Nido besichtigen zu können. Es war ein sehr schöner und entspannter Tag. Am meisten hat uns der „Secret Beach“ beeindruckt; ein Strand versteckt in einer Lagune, deren einziger Zugang aus einem Loch in der Felswand besteht. So „geheim“ war sie allerdings nicht mehr… ;)


Etwa 17 km nördlich von El Nido befindet sich der Nacpan Beach. Zwei Reisende, die wir in Coron trafen, empfohlen uns dort einmal vorbei zu schauen.  Wir riefen im Vorhinein bei einer Unterkunft an und fragten, ob es möglich sei zu zelten und selber zu kochen. So machten wir uns morgens auf und verbrachten die folgenden drei Stunden im sehr heißen und staubigen Jeepney. Angekommen in Calitang, dem nächsten Dorf am Nacpan Beach, konnten wir nicht mehr aufhören zu strahlen, als wir unseren Blick auf den Strand richteten. Das Gesamtpaket war so unglaublich schön und schafft es mindestens in unsere Top 3. Etwa in der Mitte des mehreren Kilometer langen Strandes kamen wir bei Evelyn und Ernesto Cervantes und ihrer Familie unter. Die beiden waren unheimlich gastfreundlich und gaben uns das Gefühl dazuzugehören. Wir durften ihre Küche benutzen, wurden zum Essen eingeladen und auf Feiern mitgenommen. Dass wir eigentlich ihre Gäste (und somit Kunden) waren, ließen sie uns nicht spüren. Die Tage flogen so an uns vorbei. Wir spielten viel Basketball, gingen am Strand spazieren, ins Dorf einkaufen, gingen schwimmen, spielten im Wasser Frisbee und machten Bootsausflüge. Ein Schweizer, der regelmäßig für mehrere Monate vorbeikommt und die Familie und die kleine Gemeinde unterstützt, hatte sich vor kurzem ein kleines Banka gekauft. Wir fuhren zu kleinen Inseln, die Küste weiter hinauf und gingen an Korallenriffen schnorcheln. Der Höhepunkt bestand aus unserem nächtlichen Squid-Fischen. Gegen 18:00 Uhr verließen wir den Strand und fuhren hinaus aufs Meer. Sobald es dunkel wurde, machten wir zwei Lichter an und angelten ganz traditionell mit Haken und Schnur. Als wir mit unserem Fang für ein Foto posierten, spritzte uns der Tintenfisch erst einmal voll. Der Abend war ein tolles Erlebnis. Gegen 23:00 Uhr machten wir uns mit 17 Squids und zwei leeren Flaschen Rum auf den Rückweg, von denen wir direkt einen Teil zum Mitternachtssnack weiterverarbeiteten. :)

Aus drei Tagen am Nacpan Beach wurden fünf und daraus wiederum schnell acht Tage. Wir lernten in der Woche jede Menge tolle Leute kennen, die es uns sehr einfach machten noch ein paar Tage länger zu bleiben. Der Schweizer Peter hatte an unserem vorletzten Abend Geburtstag. Für uns ein toller Abschluss, denn es wurde eine riesige Strandparty veranstaltet. Evelyn und Ernesto luden ihre ganze Familie und Freunde ein, kochten für alle und grillten drei Truthähne. Es wurde gut gegessen, getrunken und gefeiert. Am meisten hat uns Ernesto aber am letzten Tag beeindruckt. Obwohl unsere Rechnung aufgrund unserer Selbstverpflegung und dem eigenen Zelt ohnehin schon nicht groß war, bestand Ernesto darauf, dass wir nur etwa ein Drittel davon bezahlen. Das kam für uns allerdings nicht in Frage und so mussten wir ernsthaft zum ersten Mal den Preis nach oben verhandeln ;)

Mit zwei weinenden Augen verließen wir am frühen Morgen Calitang und fuhren für unsere letzten zwei Nächte auf den Philippinen nach Sabang. Hier machten wir eine Bootstour zum Underground River, der sich kilometerweit unterirdisch erstreckt. Über die Felsformationen und riesigen Hohlräume im Inneren der Höhle kamen wir sehr ins Staunen. Noch viel mehr staunten wir aber darüber, dass schon wieder ein Monat vergangen ist, als wir uns auf den Weg zum Flughafen nach Puerto Princesa machten.