thiels

Cure

“We can’t have another attack like this.” Liniadel snapped as she walked down the path of the Laughing Skull Village, her eyes glaring straight ahead. Leran’thiel pressed her lips together tiredly at her tone, and struggled to keep up with the Commander’s long strides.

“It had to have happened.” She added quietly. “We’re right across the hill from the Blackrock’s base of operations.”

“You don’t just send out a small attack like that for no reason.” Liniadel growled, her tone still testy as they passed Miggu on the ground, the troll’s face pinched together in pain. “You said one of the Iron Horde broke off.”

“Towards Shika’s hut.” The smaller Paladin nodded.

“Why?”

“Why?” Leran’thiel blinked, her brow furrowing. “I… I don’t know.”

“The others said the attack came almost directly after she returned to camp with something.” The Commander cracked her knuckles loudly, causing Lera to wince.

“You think they followed her?”

The two stopped before the Medicine hut of the village. 

“I plan to find out.” Liniadel growled lowly. “Stay here.”

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失敗したときに大事なことは、
「いつまでも引きずらないこと」です。
失敗から何か学ぼうとすることではありません。
さっさとつぎに行くことです。
Die FAZ über das BGH-Urteil zu § 52b UrhG.

(Thomas Thiel: Alles wird erlaubt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.04.2015, S. N4)

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung druckt auch heute auf ihrer Seite zu Forschung und Lehre einen für Bibliotheken relevanten Beitrag. Thomas Thiel kommentiert darin die Entscheidung des Bundesgerichtshofs zum Paragrafen 52b des deutschen Urheberrechtsgesetzes (Wiedergabe von Werken an elektronischen Leseplätzen in öffentlichen Bibliotheken, Museen und Archiven). Er referiert darin weitgehend die Position des Börsenverein des Deutschen Buchhandels (“Schwarzer Tag für Forschung und Lehre an Hochschulen”, boersenblatt.net, 17.04.2015), wenn er schreibt:

„Mit der Aufhebung der Entscheidung [des Landgerichts in Frankfurt/Main] durch den BGH stellt sich nun die Frage, wer für die Verluste der Wissenschaftsverlage aufkommen wird. Welcher Student wird ein Lehrbuch kaufen, das er kostenfrei kopieren kann? Und welcher Verleger soll künftig ein Interesse daran haben, Bücher zu verlegen, die er nur noch in marginaler Stückzahl absetzen kann?“

Und:

„Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels spricht deshalb von einer kompletten Enteignung der Wissenschaftsverlage und einem schwarzen Tag für die Wissenschaft, der langfristig die Lehrgrundlage verlorengehe.“

Man kann dazu gar nicht viel sagen, außer, dass Thomas Thiel sowie manche Vertreter des Börsenvereins mit Sicherheit nicht mit dem Alltag an elektronischen Leseplät-zen in Universitätsbibliotheken vertraut sind. Diese „dedicated terminals“ sind nämlich keinesfalls so ausgerichtet, dass sie den hemmungslosen Lehrbuchdownload sonderlich bequem gestalten. Nur so lässt sich nämlich locker schlussfolgern:

„Der BGH erinnerte hier an die gesetzliche Erlaubnis, zu privaten oder wissenschaftlichen Zwecken Kopien von urheberrechtlich geschützten Werken zu machen. Das gilt bei Büchern jedoch nur für Auszüge. Das Vertrauen des Gerichts, dass die Bücher tatsächlich nur in Teilen heruntergeladen werden, wirkt realitätsfremd angesichts der Usancen in der digitalen Welt.“

Der Blick in die Arbeitsbereiche der naheliegenden Bibliotheken (und Cafés) verrät übrigens, dass die aktuelle und vorwiegend aus Digital Natives zusammengesetzte Studierendengeneration zu großen Teilen mit einiger Vehemenz an der analogen Lehrbuchlektüre festhält. Die Usance der Papierlektüre ist nicht tot und entsprechend werden Bibliotheken auch ihre Lehrbuchsammlungen besser nicht so schnell einstampfen, sondern (hoffentlich) wie gewohnt relevante Titel in Staffelung anschaffen. Gäbe es im HU-Umfeld zudem noch eine nette Universitätsbuchhandlung, würden sich vielleicht sogar noch ein paar Studierende mehr das Lehrbuch für das jeweilige Semester kaufen.

Vielleicht ändert sich das längerfristig. Eher noch langfristig. Aufgrund der BGH-Entscheidung den Butzemann des Niedergangs nicht nur des Lehrbuchmarktes sondern gar der gesamten Wissenschaft vor dem Fenster zu sehen, scheint weniger der Realität als der für den Börsenverein leider typischen Radikalrethorik geschuldet zu sein. Die Wissenschaft wird vermutlich eher durch ganz andere Aspekte, beispielsweise die kurzsichtige Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse, herausgefordert.

Bereits vor sechs Jahren klang die These vom Untergang des Lehrbuchlandes in Matthias Ulmers Brandbrief „Die Landesbibliothek im Copyshop“ ein wenig absurd und ließ ein eher fragwürdiges Kundenbild bei den Verlagen durchblicken. Wir erinnern uns:

„Man kann es den Studenten nicht verdenken: Die freudig eingesammelten digitalen Lehrbücher wandern vom Stick auf den Computer, von dort auf die Tauschplattformen im Netz. Endlich mal plagt sie dabei kein schlechtes Gewissen: Wenn das Land Hessen und die Uni die Dateien offen verteilen, dann kann es nicht illegal sein, diese auch auf Tauschplattformen zu stellen.“

Nicht minder erstaunlich mutet es heute an, wenn Thomas Thiel seinen Artikel 2015 mit den Worten schließt:

„In dieser Situation hat der Gerichtshof die Partei derer ergriffen, die gedankenlos Strukturen abreißen, bevor neue im Aufbau sind.“

Sechs Jahre sind sicher eine begrenzte Zeit. Aber spätestens seit der Erstproblematisierung des Falls an der TU Darmstadt hätten die Verlage mit dem Aufbau neuer Strukturen für Lehrbücher bzw. Lehrmaterialien wenigstens beginnen können. Die Karlsruher Entscheidung mag den Börsenverein überraschen. Ganz überraschend kommt sie freilich nicht. 

(bk / 22.04.2015)

All happy companies are different: each one earns a monopoly by solving a unique problem. All failed companies are the same: they failed to escape competition.
— 

Peter Thiel