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Lebenseinstellung

Ich bin erschüttert, wie viele Jugendliche völlig negativ eingestellte Blogs haben. Schaut man sich dort genauer um, erkennt man ein Hauptproblem: Die Einstellung zum Leben. Es ist traurig, wenn man sieht wie viele von Suizidgedanken, Magersucht, Depressionen und ähnlichen Krankheiten sprechen. Die Beschreibungen der Profile übersät mit Triggerwarnungen und dem Wunsch zu Sterben. Teilweise 17, 15 oder gerade einmal 13. Es ist erschreckend zu sehen, wie viele sich Krankheiten erschaffen, die sie nicht einmal haben. Auf der Suche nach Aufmerksamkeit, Mitleid und Anerkennung. Eine soziale Plattform, auf der es üblich ist, Arme und Beine voller Schnitte und Narben zu posten. Wo bleibt euer Schamgefühl? Würde jemals ein wirklich kranker Mensch so agieren? Würde er seinen zerstörten Körper der gesamten Welt präsentieren? Ein paar Schnitte für Follower, ein paar Schnitte für Anmerkungen, ein paar Schnitte für die Scheinkrankheit. Wie kann es sein, dass ein dreizehn jähriges Mädchen wagt, zu erzählen, wie schlecht ihr Leben ist und wie düster ihre Vergangenheit war. Wie sie an Magersucht erkrankte, an Depressionen, an Suizidgedanken. Wie können Menschen so viel Lügen auf sich nehmen und sich massakrieren um einen möglichen Trend zu folgen, dem Trend “anders zu sein”. Zu sagen, die anderen sind Schuld. Die Ursachen sind meist einfach: Man stößt auf solche negativen Blogs und fängt an sich mit solchen Inhalten zu befassen. Plötzlich erfindet oder sucht man sich Probleme und fängt an selber darüber zu bloggen und merkt das es schlechter wird. Aber warum? Ganz genau, weil man in eine Sucht verfallen ist. In der Sucht in Selbstmitleid zu verfallen. Jeder macht mal eine schlechte Phase durch, jeder wird mal enttäuscht. So ist das Leben. Aber wie schnell kann ein Mensch aufgeben? Wie kann ein Mensch in diesem Alter so handeln. Ihr erstellt euch Blogs voller Hass, Blut und Suizidgedanken. Warum versucht man Schicksale nicht durch gutes zu bekämpfen? Positive Elemente, wie Natur oder Tiere. Warum geht man den einfachsten Weg, den Weg, den Tausende Jugendliche gehen “Trigger-Blogs”. Zerschnittene Arme. Ihr werdet zum einen nicht glücklich und ihr werdet merken, wie ihr euch selber zerstört. Ihr sucht nach immer mehr Gründen euch zu hassen. Mit der Begründung: ich bin eh hässlich. Aber ihr lügt! Mit jeden einzelnen Worten. Hässlich macht ihr euch selber, durch eure Gedanken. Eine virtuelle Welt, in der man Suzid-Blogs als “cool” oder “schön” bezeichnet. Ich hab es wirklich schon gehört - mehrmals! Wacht auf, versteckt euch nicht vor eurem Leben. Hört auf allen Mist zu denken. Die meisten von euch wissen nicht einmal was Depressionen sind. Zu behaupten man sei depressiv ohne je beim Arzt gewesen zu sein ist Schwachsinn. Genauso, wie Blogs, die nichts als die Widerlichkeit von Hass posten. Hört auf in Selbstmitleid zu verfallen, sucht nach den positiven Dingen im Leben, denn jeder findet welche. Ändert eure Einstellung, lernt Dinge wertzuschätzen. Lernt euer Leben zu schätzen. Ihr habt nur dieses eine! Egal wie schlecht es einem auch geht, man kann sich immer Hilfe suchen. Und die, die nur Aufmerksamkeit suchen, lasst es bleiben, dass seid nicht ihr selbst! Nur wer etwas ändert, kann gewinnen. Nur wer bereit ist etwas zu ändern, kann gewinnen. Ohne diese Einstellung verfallt ihr in euren Scheinwelten.