stricktreff

wurde gefragt, was denn anders sei bei einer queerfeministischen strickgruppe. ich denke, nicht viel. manchmal gar nix. man sitzt auch rum u. labert. oder es sind nur kleinigkeiten, die aber für mein komfortlevel etwas ausmachen. für einige mag gruppe nr2 immer noch zu hetengeprägt sein und das ist zb auch vorgekommen bei unserem stricktreff, dass die gruppe einer besucherin zu heteronormativ war (und das an dem tag auch so war, dass in einer feminismusdiskussion lesbische frauen immer unsichtbar blieben). woraufs aber rausläuft, ist, dass es ja ne vielfalt von gruppen geben sollte u. die möglichkeit für alle sich wo wohl zu fühlen. weil sich eben nicht alle mit allen themen und allen arten über etwas zu reden wohl fühlen. und es blöd ist wenn an einige leute immer die erwartung rangetragen wird, sie müssten sich darum gefälligst bemühen. nein, ich finde nicht dass sich jemand bemühen muss, sich in einer gruppe die 1 unsichtbar macht wohlzufühlen. oder sich bemühen muss in einer gruppe in der 1 othering erlebt sich zuhause zu fühlen. nein. warum auch?