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berlinroots  asked:

Wegen dem Ship-Gedöns: für Fewjar hätte ich immer ein offenes Ohr :)

Hey du, @berlinroots :3 Auch Fewjar ship ich nicht, aber ich mag die beiden unglaublich gern und ich kann mich gut reinversetzen und bin bereit, dieses Gedankenexperiment durchzuführen. ^-^ Außerdem sind Shipwars eh doof. Kerngedanke: Liebe. :D
Oh, und @leodreamlife wird das auch freuen, wenn ich das aus ihren Tags richtig gelesen hab. ;D Und die liebe @miss-dorian auch.


Wer ist der Dominantere?
Sie sind ja beide in meinen Augen sehr dominant. Ich glaube allerdings, Felix lässt Jako öfter an’s Steuer - auch wenn Felix insgeheim die Zügel noch in der Hand hält, er lässt Jako die Illusion. Aber egal, wer dominiert, die beiden vertrauen sich blind und können sich dementsprechend auch vollkommen in die Arme des anderen fallen lassen.

Wer ist der Kuschelfreak?
FELIX. Und Jako liebt es, sich an ihn zu kuscheln, an “seinen Kuschelbär”.

Wer schläft als big spoon hinter dem little spoon?
Felix. Auch wenn Jako größer ist. Aber Felix ist nunmal der Kuschler und Warmhalter und überhaupt.

Was machen die beiden am Liebsten zusammen, wenn sie nicht grad die Kissen durchwühlen?
Musik. Spazieren gehen. Sich tiefgründig über Kunst, Gott und die Welt unterhalten - bis spät in die Nacht. Kochen.

Wer braucht all das warme Wasser auf?
Jako. Und Felix regt sich total drüber auf.

Das Sinnloseste, über das sie sich streiten?
Für Außenstehende ist jeder zweite Zoff der beiden völlig nichtig, aber die beiden brauchen das - natürlich ausschließlich auf sachlicher Ebene. Ehrlichkeit ist beiden unfassbar wichtig - auch die brutale Sorte. Also zoffen sie sich auch des Öfteren wegen der Musik, der Kunst, bla. Aber keiner von beiden hat so wirklich das Bedürfnis, zu gewinnen oder gar den anderen fertig zu machen. Das bleibt - wie gesagt - auf einer kunstkritsch-sachlichen Ebene.

Wer räumt so gut wie immer auf?
Eher Felix. Jako regiert das kreative Chaos.

Wer hat das Sagen über die Netflix-Queue?
Seitdem sie viel zu oft bei ihrem Filmgeschmack viel zu weit auseinander gedriftet sind, haben sie beschlossen, sich beide einen Netflix-Zugang zu besorgen. 

Wer ruft den Handwerker, sollte die Heizung plötzlich nicht mehr funktionieren?
Felix. Nachdem er erst selbst kurz versucht hat, es zu richten, dann Frodo eingeschritten ist und Jako ihm geholfen hat - ohne Erfolg.

Wer lässt seine Sachen überall herumliegen?
Beide. Geschirr, Klamotten, Speicherkarten, Musikfestivalflyer, alles. Außer Platten. Die kommen fein säuberlich wieder ins Regal zurück. Und wehe, wenn nicht. Und Musikequip. Da passen die beiden - vor allem Felix - sehr gut auf, dass alles an Ort und Stelle liegt.

Wer erinnert sich beim Einkauf daran, Milch mitzunehmen?
Felix, er braucht sie für seinen Tee. 

Wer denkt an die Jahrestage und sowas?
Beide. Und sie planen auch zusammen, wie sie die Feiertage begehen wollen, damit sie nicht am entsprechenden Tag total im Chaos versinken. Während Jako die Geschenke allerdings erst ca. 2 Wochen vorher plant und eine Woche vorher umsetzt, hat Felix schon etwas eher eine Idee und setzt die so schnell es geht um.

Wer kocht für gewöhnlich?
FELIX. Und Jako widerspricht ihm nicht, wenn er freiwillig für die beiden kochen will, weil so gutes Essen bekommt Jako nirgends sonst.

Wie oft streiten sich die beiden?
Nun. Auf künstlerisch-sachlicher Ebene des Öfteren. Aber SO RICHTIG? Vielleicht einmal im Monat? Höchstens? Sie kennen ihre Methoden, um sich aus dem Weg zu gehen, bevor sie sich in die Haare bekommen.

Was treiben sie so, wenn sie mal nicht aufeinander hocken?
Sollten sie mal nicht zusammen etwas drehen oder jammen - was selten genug vorkommt - verbringe sie ihre Allein-Zeit mit völlig unterschiedlichen Dingen. Auch die beiden haben (wie Froid) kaum Probleme, ohne den anderen zu sein - teilweise sind sie nach intensiven Songwriting- und -producing-Phasen auch echt froh, wenn sie sich ein paar Tage lang nicht sehen. Dann nimmt Felix mal eine Auszeit an der Küste, auf Usedom oder so und Jako verbringt seine Zeit entweder mit ihren gemeinsamen Freunden oder mit seinen Uni-Kommilitonen. 
Aber die Wiedersehen fallen jedesmal sehr herzlich aus - sie verbringen schließlich auch gern Zeit miteinander, auch ohne Musik zu machen und bla.
Ich glaube, sie verstehen sich oft auch als Wassertropfen, die sich gern den Flusslauf teilen, aber auch genauso gern in Wolken reisen, sich aus den Augen verlieren und sich dann wiederfinden, wenn sie in der selben Erde landen und sich tolle Geschichten von ihren Reisen erzählen können.

Spitz- und Kosenamen für einander?
Die beiden haben in meiner Vorstellung eine Abneigung gegen kitschige Kosenamen à la “Bärchen”, “Schneckchen” oder “Hasenpupsi”. Sie denken sich gern wundervoll kreative, Bewunderung aussprechende Kosenamen füreinander aus, die eher in die Kategorie “Abendstern”, “Schneeflocke” und “Wüstenrose” fallen.

Wer zahlt am Ehesten?
Ich denke, sie teilen sich die Rechnung so gut wie immer. Außer der eine lädt den anderen auf ein romantisches Abendessen ein, und das machen beide gleich oft.

Wer klaut dem anderen in der Nacht die Decke?
Jako. Überhaupt hat Felix das Gefühl, nachts neben einem Wirbelsturm zu schlafen. Während er sehr ruhig schläft, kann Jako kaum abschalten - auch im Traum/Schlaf nicht - und träumt sehr lebhaft, was sich auch in seinen Bewegungen wiederspiegelt.

Was schenken sich die beiden?
Selbstgemachtes mit ganz viel Liebe. Oder Tickets und/oder Platten.

Wer erinnert sich an Sachen?
Beide. Aber Jako ist eher der Verplantere von beiden.

Wer flucht mehr?
Jako.


Wer hat wen als Erstes geküsst? und Wer hat den ersten Schritt gemacht?
Wer hat es wohl als erstes gemerkt? Es war eigentlich schon immer da. Dieser Flow zwischen ihnen, dieses Gefühl von Geborgenheit, wenn sie beide in der Musik, der Stimme des anderen versanken. Dass sie sich näher waren, als man normalerweise wohl als “angemessen für eine Freundschaft” bezeichnen würde, merkten sie erst, als sie sich nach einer intensiven SongwritingSession, bis oben hin gefüllt mit kreativer Energie - zwei Individuen, die im stetigen Lauf der Zeit gerade am selben Ort existierten und miteinander reagierten - in den Kissen von Felix’ Hochbett wiederfanden, Haut auf Haut, unkontrollierbar miteinander verschlungen, verbunden, tiefer als so viele Menschen, die sie kennengelernt hatten. Als ihre Namen durch den Raum klangen, spürten sie, wie sie im Herz des anderen wiederhallten und die wohl schönste Symphonie schufen, die die beiden je gehört hatten. 

Wer hat die Beziehung begonnen?
In der Stille des Raumes, der von der von draußen eindringenden Dunkelheit in eine wohlige Ruhe getaucht war, wollte Jako erst etwas sagen, wollte sich vergewissern, dass Felix das Selbe gefühlt hatte, aber die Frage kam ihm fehl am Platz vor. War das eben Passierte nicht genug “Ja.” gewesen?
Am nächsten Morgen fühlte es sich an, wie ein wundervoller, aber so weit weg scheinender Traum - unwahr und nur ein Produkt seiner Fantasie. Das Bett neben ihm war leer und kühl. Felix’ Seite von der Decke war zwar zerwühlt, aber mit wenig Mühe glatt gestrichen worden.
Ein schreckliches Gefühl - eiskalter Zweifel - befiel ihn und stürzte sich wie ein Raubtier auf ihn. So verwundbar wie er in diesem Moment war, nachdem er in der Nacht zuvor seine Seele und sein Herz so weit für seinen Bandkollegen geöffnete hatte, wie noch niemandem zuvor, war das auch keine große Kunst.
Kurze Zeit später hörte er die Zimmertür und ein verräterisches Klappern und im nächsten Moment stellten zwei Hände - oh Gott, diese Hände - ein Tablett, gefüllt mit allerlei Frühstückskram, auf die Bettkante an der Leiter, bevor er hochgeklettert kam. Jako setzte sich auf und zog es wortlos vom Einstieg weg, um es Felix einfacher zu machen. Der war erst irritiert, begriff aber innerhalb von Sekunden, dass sein Freund wohl wach sein musste. Oben angekommen, setzt er sich vorsichtig neben das Tablett und ihn und beugt sich zu ihm, um seine Lippen mit Jakos zu verschließen. Dieser lehnte sich gierig und Schutz suchend - er hatte immernoch Angst, das alles sei nur ein Traum gewesen - in den Kuss und hätte Felix ihn nicht sanft aufgehalten, die Erlebnisse von gestern hätten sich wohl wiederholt.
Die daraufhin einkehrende Stille nutze Jako, griff Felix’ Hand und sah ihm ernst in die Augen. Dieser, der gerade nach der einen Kaffeetasse hatte greifen wollen, erstarrte mitten in der Bewegung und blickte fragend in die braunen, von unausgesprochenen Ängsten erfüllten Augen.
Die Worte polterten unsicher von Jakos Lippen - noch nie, so kam es ihm vor, hatte er sich so verletzlich und ungeschützt gefühlt: “Felix, ich-” Er stockte. Setzte erneut an. “Felix, ich… liebe dich.” Der Blickkontakt brach nicht ab. Jako konnte ein Lächeln in Felix’ Augen erkennen. Sein Herz klopfte schneller - wie jedes Mal, wenn er in Felix’ lächelnde Augen sehen durfte. “Und… wir sind doch jetzt…” Ihm fiel es so unfassbar schwer, die fehlenden Worte dieses Satzes auszusprechen. Aber Felix ließ ihm Zeit, ohne seinen Satz zu vervollständigen, um es ihm einfacher zu machen, es ihm abzunehmen. Das konnte und wollte er nicht. Also nahm Jako den Satz nach einigen Momenten Stille wieder auf. “Sind wir jetzt ein Paar?” 
Und obwohl Felix schon vor einer Minute geahnt hatte, was Jako fragen würde, wusste er jetzt nicht, wie er seine Antwort formulieren sollte. Ein sanftes Lachen, begleitet von einem “Nach was sah das denn für dich aus, gestern?”, würde Jako das Gefühl geben, seine Frage sei dumm, weil er das Offensichtliche nicht sah. Das Selbe würde wohl ein fragendes “Davon bin ich, ehrlich gesagt, ausgegangen, Jako?” auslösen, zusätzlich noch einen bitteren Beigeschmack hinterlassend, als ob Jako ihn mit dieser Frage verunsichert hätte. Nein - Felix konnte die Angst und die Unsicherheit aus dieser Frage heraushöre und um diese auszulöschen, gab es nur eine Antwort, die Jako nicht vor den Kopf stoßen würde. 
Felix legte seine Hand auf Jakos Wange und streichelte die weiche Haut mit seinem Daumen. Dann lächelte er ihn ehrlich an und sagte simpel: “Ja.”, und erfreulicherweise hatte das genau die Wirkung, die Felix erzielen wollte. So ein breites Lächeln hatte Felix noch nie auf Jakos Lippen gesehen, bevor sich diese überglücklich auf die seines Gegenüber legten…

Ist der andere krank oder verletzt oder gekränkt, was würde der eine tun?
Manchmal glaube ich, Jako würde sich die größte Mühe geben, Felix wieder gesund zu pflegen, obwohl er sich genau genommen unglaublich hilflos fühlen würde. Felix dagegen hat das alles im Griff, macht Jako Buchstabensuppe, wann immer der eine möchte und kümmert sich darum, allen abzusagen.
Nach einem Streit kommen beide wieder aufeinander zu, nachdem sie selbstreflekiert, wie sie sind, festgestellt haben, wie sinnentleert diese Diskussion grad eigentlich war und dass der andere wohl einfach müde oder gestresst gewesen sein muss.
Wie auch bei Froid würden Felix und Jako einander bis in den Tod verteidigen. Unfassbar traurige Endzeitszenarien vorprogrammiert.

Wer ist der “dirty talker”?
Jako. Felix genießt es, auch wenn er es selbst nur selten tut.

Ein Headcanon:
Felix hat, ohne dass Jako davon weiß, einen Song über ihn geschrieben. Für ein “öffentliches” Album wäre er viel zu privat, traut er sich ja noch nicht mal, seinem festen Freund davon zu erzählen. So bleibt der Song in der Schublade, zwischen anderen Entwürfen. Bis zu dem Tag, an dem Felix Jako in sein Zimmer schickt, um einen der älteren Songskizzen aus eben dieser Schublade zu holen - völlig hat er vergessen, dass er ihn dort hin getan hat. Als Jako auch nach fünf Minuten nicht wiederkommt, geht er nachsehen und findet einen weinenden, auf dem Boden sitzenden Jako vor, der einen der Zettel in der Hand hat, während ein kleiner, bereits durchsuchter Stapel neben der Kommode liegt und die Schublade offen steht. Mehr als ein geschocktes “Jako?” bringt er nicht hervor - unwissend, dass sein Freund gerade jenen Song aus den Tiefen des Papiers hervorgewühlt hat. Er sieht auf und murmelt, durch ein zitterndes Luftholen unterbrochen: “Felix… Sing mir den vor. Ich will wissen, wie der klingt.” Dann steht er auf, drückt ihm das Blatt in die Hand und da realisiert Felix, welchen Song Jako da gerade gefunden hat. “Also, Jako, das- Der ist gar nicht wirklich- Er-” Nur Stottern bringt er noch über seine Lippen. Er will ihm sagen, dass dieser Song noch gar nicht fertig ist. Dass er vermutlich nie fertig werden wird, weil Felix viel zu hohe Ansprüche an diesen Song hat, der - in seinen Augen - nie völlig ausdrücken kann, was er für Jako empfindet, so wundervoll wie Jako ist.
“Sing. Mir egal, ob der fertig ist. Da steht mein Name drüber und der Text ist-…” Undefinierbares Armfuchteln. “Sing. Sing einfach.” Jako wischt sich die Rührungstränen von der Wange. Sein Blick lässt keine Widerrede zu. Und deshalb singt Felix. Erst leise, immer wieder ansetzend, dann wird er sicherer, die Melodie ist einfach da, komplettiert sich während des Singens von allein. Und als er endet, küsst Jako ihn einfach nur noch - kein Wort könnte auch nur Ansatzweise ausdrücken, was er grad fühlt - und schlingt seine Arme so fest um ihn, dass Felix grade so noch genug Luft bekommt, dass es nicht unangenehm für ihn ist.


Das war es für Fewjar. Ich hoffe, ihr lebt alle noch? Ich hab etwas übertrieben. Etwas. So ganz dezent. Mir glaubt doch kein Mensch mehr, dass ich die beiden nicht shippe.

Stick, also Rick und Steve, warten noch in der Askbox auf mich, aber ansonsten bin gern bereit, dass auch für andere Ships zu schreiben. Auch welche aus anderen Fandoms, btw. 

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