sommerabend

es ist juni

es ist juni und man fragt sich, wie man im winter überhaupt existieren konnte
oder ob der winter nur ein traum war, den man langsam vergisst
aber unter dem schnee waren tatsächlich nicht nur steine
und sogar grün kroch aus knochigen ästen

nun steht man da im sommer, und mit seiner puren anwesenheit
verändert man selbst auch die landschaft

ich stehe im mohnfeld und frage mich, ob ich störe
das getreide reicht mir bis zur hüfte und hält nichts von selbstzweifeln
es ist wohl kein zufall gerade nicht jean-paul satre zu begegnen

gedanken sind zugvögel
die heimkehren und mitbringen
was immer sie auch erlebt haben

ich setze mich in den sommerabend
voller reflexion über das, was noch nicht gewesen ist

ich nehme deine hand, die nicht da ist
und erspüre die sonne


© 2017 — Freitag ist Rosa

Einsam am Strand (1)

In Gedanken versunken schlendere ich alleine am Strand entlang. Die seichte Brandung umspült meine Füße. Es ist ein lauer Sommerabend. Am Horizont spiegelt sich die untergehende Sonne im Meer. Ein leichte Brise weht mir den typischen Geruch nach Meer in die Nase. 

Einfach mal abschalten, nicht mehr funktionieren, einmal nicht das Zahnrad sein, nicht perfekt sein müssen. Ohne Handy. Nicht erreichbar sein,  keine E-Mails checken. Das ist der erste Urlaub seit zwei Jahren. 

Zwei Wochen pauschal Urlaub in Italien. Toskana. Als Kind bin ich immer mit meinen Eltern mit dem Wohnwagen nach Italien in die Toskana gefahren. Für mich waren diese Urlaube immer die schönste Zeit im Jahr. Vielleicht habe ich auch deswegen diese Urlaubsziel ausgewählt. Ich wollte wieder so glücklich sein wie früher. Keine Verantwortung tragen, einfach mal wieder Kind sein. 

Meine Frau und mein Kind sind im Hotel. Sie wollten noch ihre Serie im Fernsehen gucken. 

Schon seit 10 Minuten gehe ich am Strand entlang. Bis jetzt habe ich keine weiter Person gesehen. So langsam frage ich mich ob die anderen Menschen die Schönheit des Sonnenuntergangs nicht sehen wollen. Ob es für die Menschen wichtiger ist, wie es in ihrer Serie weiter geht. Ob den Menschen klar ist, dass die einen Haufen Geld dafür ausgeben, dass die den Alltag im Urlaub weiter führen. Dass die lieber fern sehen als das Land zu erleben.

Plötzlich ein Geräusch. Ein rascheln aus dem Gebüsch welches am Strand angrenzt. Ein paar Sekunden bleibe ich stehen. Völlig aus den Gedanken gerissen, gucke ich dahin woher das Geräusch kam. Bestimmt ein Vogel dachte ich. Als ich gerade wieder gehen und den Gedanken weiter führen wollte kam erneut ein Geräusch aus dem Gebüsch. Dieses Mal war es lauter es hat sich fast so angehört wie ein Mensch. Meine Neugierde war geweckt. Ich wollte jetzt wissen woher es kam und was dieses Geräusch erzeugt hat.

Langsam gehe ich zum Gebüsch. Vorsichtig drücke ich die Äste weg. Mein Puls steigt. Es fühlt sich ein bisschen so wie die Erkundung einer neuen Welt an. Dieses Gefühl hatte ich das letzte Mal als Kind. Ganz langsam gehe ich den ersten Schritt ins Gebüsch. Nach ein paar weitern Schritten höre ich erneut das Geräusch, jetzt ist es lauter als eben. Das Geräusch war ein bisschen links von mir. Ich drehe mich dahin und gehe noch ein paar Schritte. Und dann sehe ich es. Zwei Menschen die gerade Sex haben. Erschrocken bleibe ich stehen. Tausend Gedanken rasen durch meinen Kopf. Zuerst will ich mich einfach umdrehen und gehen, hoffen das die mich nicht gesehen haben, so tun als ob ich nichts gesehen habe. Doch mein Verlangen zuzugucken ist größer. Also bleibe ich stehen. Bis jetzt haben die mich nicht gesehen. Ich stehe vielleicht fünf Meter von denen entfernt. Die beiden befinden sich auf eine kleine Lichtung. Ich stehe geschützt hinter ein Strauch. Eigentlich können die mich nicht sehen denke ich mir. Diese Tatsache gibt mir das Gefühl der Sicherheit nicht entdeckt zu werden.

Die beiden Personen sind so um die 30 Jahre alt. Die Frau sieht sehr hübsch aus. Ihre Haare sind pechschwarz. Obwohl wir hier in Italien sind und es jeden Tag bestimmt 35 Grad sind ist ihre Haut recht blass. Die Frau ist bestimmt auch ein Urlauber denke ich mir. Ihre Titten sind prall und haben eine schöne Größe. Die restliche Figur sieht auch sehr ansprechend aus.

Der Mann ist recht klein, so um die 1,70 Meter würde ich ihn schätzen. Aufgrund seines südländischen Aussehens schließe ich darauf, dass er ein Einheimischer ist. Vielleicht arbeite er in einer der großen Hotelanlagen hier in der Umgebung.


(Fortsetzung folgt)

SOMMERABEND

Die große Sonne ist versprüht,

der Sommerabend liegt im Fieber,

und seine heiße Wange glüht.

Jach seufzt er auf: »Ich möchte lieber …«

Und wieder dann: »Ich bin so müd …«


Die Büsche beten Litanein,

Glühwürmchen hangt, das regungslose,

dort wie ein ewiges Licht hinein;

und eine kleine weiße Rose

trägt einen roten Heiligenschein.


( Rainer Maria Rilke )

Max Pechstein (Germany 1888-1955)
Sommerabend (Rowe in Ostpommern mit dem Revekol) - Summer evening (Rowe in East Pomerania with the Revekol) 1927
oil on canvas 90 x 117 cm 

Baggerlocherlebnis

wir sind an einem baggerloch, liegen am Strand es ist ein warmer Sommerabend. haben schon etwas Alkohol getrunken. auf einmal komme ich auf die Idee noch baden zu gehen ziehe mich komplett aus und gehe baden, nach kurzer zeit ziehst du dich auch aus und kommst dazu. wir tollen etwas herum und beginnen uns dann zu küssen, als ich dir näher komme merkst du wie etwas hartes dich zwischen den beinen immer wieder berührt. während ich mit meinen Händen über deinen Körper fahre führst du deinen Hände an mir herunter und beginnst meinen Penis und sack mit beiden zu bearbeiten. irgendwann beginne ich mit deinen Schamlippen zu spielen und über sie zu fahren. wir verlassen das Wasser und trocknen uns ganz zierlich gegenseitig ab. dann beginne ich dich zu fingern, erst ein finger dann zwei, dann drei und werde dabei immer schneller. dann lege ich dich auf deinen rücken binde dir die Hände hinter dem Kopf zusammen und binde zwischen deine beine einen stock sodass du schön gespreizt vor mir liegst. auf deine Clitoris lege ich einen kleinen Vibrator den ich dir mit etwas  Klebeband fixiere. Sol lasse ich dich erstmal liegen und verbinde dir die augen. das erste ws du dann wieder spürst ist wie ich über deinen Körper mit einem eiswürfel fahre, deine nippel errege und sie steif werden deinen bau entlang bis ich an deinem vaginal bereich bin. dort zerdrücke ich den eiswürfel und wische dann mit meiner kalten hand über deinen scharmlippen und klitoris. dann wieder nicht. auf einmal spürst du wie etwas heißes auf deinen körper fällt, auf deine brüst im spezilen. ich ziehe die die augenbinde ab und du siehst wie ich aus einer kerze wachs auf dich tropfen lasse. als die kerze aus ist schiebe ich ganz langsam meine Eichel in deinen spalt, ziehe sie wieder raus und schiebe sie etwas weiter rein, dazu beginnt der Vibrator deinen Kitzler hefig zu stimulieren. und dann plötzlich stoße ich mit voller Wucht in dich, ziehe ihn wieder raus und stoße wieder tief. immer wieder fast komplett raus kurz warten und dann schwungvoll rein. ich werde dabei immer schneller. bis wir beide kommen

wunschnachderperfektion  asked:

Was ist für dich das 'perfekte Wetter'?

Kommt ganz auf meine Stimmung an. Ich liebe diese lauen Sommerabende, liebe aber auch die windigen Herbsttage und dann auch den Schnee, der langsam vom Himmel fällt.
Ich denke, das hängt auch viel mit meiner Stimmung zusammen.
Grad z.B. regnet es draußen und ich lieg eingekuschelt in meinem Bett und lese ein Buch.

Ich möchte deinen Blog ungern bewerten, da du viele Texte selber schreibst und deinen Blog so persönlich gestaltest. Es steht mir einfach nicht zu deine Gedanken zu bewerten.
Ich finde du solltest auf jeden Fall damit weitermachen und an jeden, der das hier liest, schaut bei ihr vorbei!

Es gibt so vieles, das ich gerne für immer festhalten will. Den jetzigen Moment, Sonnenaufgang am Meer, ein Sommerabend am Weserufer mit Freunden, tanzen, bis es draußen hell wird, ein entspanntes Sonntagsfrühstück, gute Gespräche, lange Freizeitepisoden, feste Freundschaften, schöne Familienerlebnisse, körperliche und geistige Fitness, Kreativitätsflow, das Gefühl, jung zu sein und dass mir noch so viel bevor und offen steht, das Gefühl, etwas geschafft zu haben, das Gefühl, ausgeschlafen zu sein, das Gefühl, im Einklang mit allem zu sein, das Gefühl, glücklich zu sein – und die Zeit mit dir.
—  Julia Engelmann