solidarisch

Wandelgarten

Neue Arbeit Neue Kultur

Der Wandelgarten in der Wuppertaler Luisenstraße versteht sich als kleiner mobiler Schaukasten für die Ideen einer neuen urbanen Gärtnerkultur. Getragen wird das Projekt vom Verein Neue Arbeit Neue Kultur Bergische Region e.V. (kurz NANK). Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, ungenutzte Flächen innerhalb des Wuppertaler Stadtgebietes für gärtnerische Aktivitäten nutzbar zu machen. NANK tritt für eine nachhaltige Wirtschaftsweise ein, die ohne Wachstum und ohne fossile Brennstoffe auskommt. Zukünftige Entwürfe einer solidarischen Ökonomie sollen sich regionalen Bedürfnissen orientieren und den Menschen einen neuen Lebensstil mit mehr Zeit und Zufriedenheit durch sinnstiftende Arbeit ermöglichen.


2

Tausende von Menschen zogen am Sonntag Vormittag durch Berlin Mitte,sie zeigten sich solidarisch und vor allem mitfühlend gegenüber den im Mittelmeer verstorbenen Geflüchteten aus aller Welt. Des weiteren war die Wut gegenüber denen,die sowas zulassen zu spüren. Angekommen am Reichstag wurde dann die geplante Aktion konsequent durchgezogen; Die Zäune zur Reichtagswiese fielen schnell,tausende stürmten auf die Wiese. Es wurden symbolische Gräber gegraben. Die Polizist*innen hatte damit scheinbar nicht gerechnet und agierte aggressiv. Es ist die Rede von ca. 50 Festnahmen. Mehrere Verletzte. Die Gräber wurden teils von Polizist*innen geschändet und als ob das nicht genug wäre standen vor dem Reichstag auch noch “Reichsbürger*innen” die ihre antisemitische Hetze lautstark verbreitete. Heute hat die Polizei mal wieder gezeigt was für ein repressiver Prügeltrupp sie ist. Ansonsten nur schöne Menschen und starke Aktionen. Europe,Frontex and Police; Stop killing Refugees! Kein Europa,keine Mauer Bleiberecht für alle und auf Dauer!

Anarchismus (/Kommunismus) und Feminismus

Es wird keine soziale Revolution und keine antikapitalistische Gesellschaft ohne den Feminismus geben.
Eine antikapitalistische Gesellschaft, egal ob Kommunistisch oder Anarchistisch oder eine Variation davon, muss auf den Werten von Gleichberechtigung und Solidarität aufbauen.
Auf den Werten von Solidarität da ansonsten keine Versorgung möglich ist. Die Menschen brauchen einen Anreiz zum arbeiten und dieser muss sein das mensch sich selbst und andere Versorgen will.
Auf Gleichberechtigung, weil es keine Solidarität ohne Gleichberechtigung gibt. Menschen werden nie emphatisch und solidarisch miteinander sein, solange sich eine/r über-oder Unterlegen fühlt.
Außerdem entfaltet sich Arbeitskraft und -willen nur, wenn mensch die Möglichkeit hat sich zu entfalten und zu erflehten worin er/sie gut ist.
Ohne Feminismus würde also einer Gesellschaft ein großer Teil von Arbeitskraft, guten Ideen und wichtigen Menschen entgehen.

P.S. Man(n) muss jetzt weder Glauben dass, er automatisch für die Rechte der Frauen kämpft wenn er antikapitalistisch ist noch wird automatisch eine antikapitalistische Revolution eine feministische sein und es ist auch nicht zwingend das der Feminismus sich nur Anarchismus/Kommunismus entfalten kann.
Feminismus ist ein ständiger Prozess der in einer Revolution und Gesellschaft einen wichtigen Platz einnehmen wird/muss, allerdings auch größtenteils von Frauen getragen wird/werden muss.
Der Anarchismus (und auch Kommunismus) braucht Feminismus, der Feminismus aber nicht zwangsweise den Antikapitalismus.

Also wenn jemand denkt in sein/ihrer Revolution wären Frauen unwichtig, sollte er/sie nochmal nachdenken!

Für den Anarchokommunismus!
Gegen Sexismus, Homo-und Transphobie und Mackertum!
Organisiert euch!

Und plötzlich waren überall Regenbogen

Und plötzlich waren überall Regenbogen. Alles war so bunt und tolerant. Plötzlich waren alle dafür und solidarisch und eigentlich wollte es doch jeder schon lange gesagt haben, aber traute sich nicht oder hatte sonst etwas anderes zu tun. Aber jetzt ging es ganz schnell. Tag für Tag waren immer mehr Profilbilder mit einem bunten Streifenschleier überzogen und in den Medien geriet das Thema in den Vordergrund. Was in den USA beschlossene Sache ist, das ist in Deutschland bald auch Gesetz. Irgendwie müssen wir ja …
Und er wusste nicht so recht, was diese Veränderung nun bedeuten sollte. In der Schule sprachen alle darüber. Zwar waren nicht alle dafür, aber die, die dafür waren, sagten es lauter und zeigten ihre Meinung offener. Immer öfter sah er jetzt gleichgeschlechtliche Pärchen zusammen. Fast kam es ihm so vor, als gäbe es mehr von ihnen, als von den heterosexuellen. Aber vielleicht fielen sie einfach mehr auf.
Irgendwie wusste er einfach nicht, was das alles bedeuten sollte. War es denn jetzt wirklich allgemein akzeptiert, offen zu sagen, dass man schwul ist?
Sein Vater schimpfte am Esstisch. Es werde immer schlimmer. Die Welt versinke in Krieg und Amoralität. Jetzt auch noch diese Schwuchteln, die sich vermählen durften. Wo sollte das nur enden? Und seine Mutter aß ganz still und schaute nicht auf. Und kaute sehr lange an einem Bissen, der ihr scheinbar nicht schmecken wollte. Und er saß zwischen seinen Eltern und verstand irgendwie nicht, was das alles bedeuten sollte.
Herr Pfalzgraf sprach das Thema im Ethikunterricht an. Was meint ihr dazu? Ein paar sagten ihre Meinung. Viele waren dafür. Als Murat sagte, dass er das ekelhaft findet, wenn sich zwei Männer … Sie wissen schon. Er schaffte es nicht, seinen Gedanken zu Ende auszusprechen und kicherte laut. Herr Pfalzgraf sagte, dass er das sehr gut verstehen könnte. Wir sollten es aussprechen. Diese Praktik in wider die Natur. Aber wir leben in einer offenen und toleranten Gesellschaft. Da muss man bei so manchem beide Augen zudrücken.
Nachmittags beim Fußball war alles wie sonst auch. Keiner sprach über das Thema. Der Trainer ließ am Ende genau so viele Runden rennen wie letzte Woche.
Auf dem Heimweg mit Paul sprach er das Thema an. Mir ist es egal, sagte Paul. Ich bin nicht schwul und hab auch nichts gegen Schwule und Lesben. Wenn sie heiraten wollen, sollen sie doch. Aber ich glaube nicht, dass ich mit einem Schwulen befreundet sein könnte. Irgendwie fände ich das komisch.
Er hörte zu und wusste nicht, was er davon halten sollte.
Abends lag er dann im Bett und dachte nach. Vielleicht war es wirklich an der Zeit, die Wahrheit zu sagen? Vielleicht würden sie es akzeptieren? Schließlich war es heute doch keine große Sache mehr.
Er würde es morgen allen sagen. Und er schlief ein. Und er hatte ein gutes Gefühl.
Am Frühstückstisch sah sein Vater besonders mürrisch aus. Scheinbar lief bei ihm im Büro etwas schief. Also entschloss er sich, seinen Eltern erst mal nichts zu sagen.
In der Schule wurde das Thema nicht mehr angesprochen und ihn fragte keiner. Also schwieg er auch da.
Beim Fußball war auch alles wie immer. Auf dem Heimweg erzählte Paul von diesem einen Mädchen, in das er verliebt war. Er nickte nur und hörte zu. Es wäre unpassend, jetzt darüber zu sprechen.
Abends saß er wieder bei facebook und scrollte durch all die Regenbogen-Bilder.
Sollte er wenigstens sein Bild bunt machen? Aber was würden die anderen davon denken? Es wäre zu auffällig. Er traute sich erst mal nicht.
Am nächsten Tag in der Schule war Jonas das große Thema. Er hatte sich geoutet. Lief einfach so Hand in Hand mit Martin über den Schulhof. Es war das Thema Nummer eins. Der doch nicht … ich dachte nie, dass er … mein Gott, und ich hab die ganze Zeit mit ihm geduscht nach dem Fußball, rief Paul in seiner Clique und verzog demonstrativ das Gesicht. Gut dass du so ein Gesichtselfmeter bist, scherzte Murat, der hätte dich eh nie angefasst. Alle lachten. Er lachte mit.
Abends saß er wieder bei facebook. Alle waren so stolz auf diese Revolution. Aber war es wirklich eine? Oder nur ein Trend wie die Icebucketchallange oder Jesuischarlie? Wer war heute noch Charlie?
Vor dem schlafen likte er noch das Regenbogen-Bild eines Unbekannten.

Refugees Welcome!

Wir wollen zusammen mit Euch am 20.Juni ein starkes Zeichen gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit und für einen grundsätzlichen Wandel in der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und der Europäischen Union setzen.

Los geht es mit einer Demonstration des bundesweiten Bündnisses “Europa.Anders.Machen.” um 13 Uhr am Oranienplatz, Berlin-Kreuzberg.

Ab 16 Uhr dann Kundgebung mit Musik am Brandenburger Tor. Dabei haben zahlreiche Künstlerinnen und Künstler wie Antinational Embassy, Mono & Nikitamann, Amewu, Grup Yorum, Spoke P Kaye, Carmel Zoum, Disarstar und weitere ihre Teilnahme angekündigt und werden den massenhaften Protest musikalisch unterstützen.

Untermauert von Redebeiträgen und Vorträgen verschiedener antirassistischer Initiativen und diverser Kulturschaffender, werden wir klar machen, dass eine weitere Verschärfung des Aufenthaltsrechts nicht hingenommen wird.

Nein zur Asylrechtsverschärfung der Bundesregierung.

Für ein solidarisches Miteinander zwischen Menschen statt Ausgrenzung.

Refugees Welcome – Flucht ist kein Verbrechen

http://refugees-welcome.info/

http://europa-anders-machen.net/

sonntag, 28. juni ‘15, 23.23 uhr

gegen böse drachmen kämpfende

leicht, sich über geld zu unterhalten
welches andere mit härte verdienen
griechenland erzeugt pleitegewalten
vor zig krediterückzahlungsterminen

sie gaben einmal hundert modellfall
die für ‘n jahr und zehn prozent zins
wirtschaftsjournalist vom presseball
kein wörtchen zur höhe des gewinns

in die drehtür im hotel des südlandes
neuere schuld fürs bedienen der alten
bei kompliziertem des sachverstandes
zu den können nicht schnauze halten

solidarisch nur die otto normalbürger
im schlangenledersitz vor ihrer bank
was bringt meine wette der abwürger
das risiko tragen die da, gott sei dank

zu gieren ist weder sünde noch laster
sondern das fundament ihres systems
mit dem teufel gepraßt hört verhaßter
alles hin wechselt dachte, er bekäm’s

Laumann gibt Ländern Schuld an Pflege-Misere
Der Pflege-Bevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, hat sich mit den streikenden Schwestern und Pflegern solidarisch erklärt und zugleich den Ländern die Verantwortung für die anhaltende Misere zugewiesen. „Die Schwestern und Pfleger der Charité…
http://www.wirtschaft.com/laumann-gibt-laendern-schuld-an-pflege-misere/ | http://k.ht/n8t

Heute um 16:30 möchte sich Ministerpräsident Tillich einen Einblick über die “Freitaler Situation” in der Flüchtlingsunterkunft “Leonardo” verschaffen. Auch wenn die Reichsbürger™ nicht so ganz verstehen, wieso und warum (so, wie die gute Frau Gabriele Williger), so werden die Aufrechtdeutschen™ dort wieder stehend spazierengehen und ihre Unzufriedenheit an den Schwächsten auslassen. Wer heute Zeit hat, sollte es sich nicht nehmen lassen und sich solidarisch zeigen. “[W]as will der in [F]reital[?] [B]ringt er [auch] [B]usse […] zum [A]btransport [der Reichsbürger™ mit?]” Gabriele, Gegenfrage (übrigens steht am Ende eines Fragesatzes stets ein Fragezeichen): Was wollt ihr denn in Freital? Auch wir finden, es wäre an der Zeit euch abzutransportieren. Allerdings ist die Endlagerlösung für derartigen Sondermüll noch nicht gefunden, denn haben will euch auch keiner. Auf geht’s, Eure #HoGeSa - Hooligans Gegen Satzbau Antifa Holding Company, PEGIDA#watch, Antifa Reisen GmbH, Antifa Erlebnisreisen, Antifa Medien Holding AG, Butz Lachmann http://ift.tt/1Hg0jPw
Konfitüre auch du auf DUDENSTERN.DE
und folge uns auf Neudeutscher Stumpfsinn

youtube

(via https://www.youtube.com/watch?v=zGw5qoxyl_8)

Neun Menschen wurden in einer Kirche in Charleston ermordet - nun hat die Gemeinde den ersten Gottesdienst nach der Bluttat gefeiert. Der Pastor fand bewegende Worte, Tausende zeigten sich bei einer Demonstration solidarisch.