sirren

Sirren, my poor useless baby, good for nothing. He’s one from Bestiary character, cousin of Mya. He’s lazy, afraid of work and most of day he just sleep in stables, because he don’t want to be train for to be next right hand of Head of village what is his father.

Sirren and Mya have really special bond. They both lost one parent in same time and were forced live in one house and sleep on one bed. They always looks like typical siblings, arguring and fighting. But they actually care for each other and they are only one, who can understand feelings of each other.

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☁ Existenzprüfung

Die Luft war klar hier oben. Der Himmel über den Begen war dunkel, orange und rote Wolken drängten sich, türmten sich auf an ihnen als wollen, sie noch überragen, höher aufstreben gen Dunkelheit. Der Hoizont, die Trennlinie zwischen Bergen und Himmel nur ein verschwommener, grauer Streifen, in dem sich lautlos, mit ruhigem Rucken Seelenstränge wanden.
Er brauchte sie nicht einmal zu sehen, ihre Anwesenheit durchdrang ihn immer. Mit verschränkten Armen blickte Alexander über die Landschaft. Unter seinen Füßen der Stein des Berggipfels.
Nur das Sirren und angestrengte Atmen neben ihm störte die erhabene Atmosphäre. Spatzen hatte kein Gefühl für Stimmung.
Alexander neigte ihm den Kopf zu, als er zu ihm trat. Die Stäbe in seinen Schulterblättern vibrierten so schnell, dass kaum eine Bewegungs auszumachen war und als er Alexanders Aufmerksamkeit auf sich bemerkte schoss er ihm einen vernichtenden Blick zu, der ewige Zorn darin noch geschürt vom Schmerz. Was ihm an Größe fehlte, machte er an Groll wett. Er bestand quasi aus nichts anderem. Es lag in allem was er tat, jedem Wort und jeder Geste.
Der Kleinere betrachtete die Stränge, die vor ihm in der Luft zuckten und die Leere, die Alexander umgab wie eine Aura der Unnahbarkeit, der Unnatürlichkeit – und es schien ihm Angst zu machen. Alexander wusste, wann er Angst hatte. Er sah sie aus dem Augenwinkel, in jeder noch so kleinen Veränderung der Haltung, spürte sie in der furchsamen anspannung, die die Menschen ebenso umgab wie ihn umgab, was sie fürchteten, er nahm es auf über jede Pore.
Spatzen regte sich unbehaglich. „Wahrscheinlich weil du keine Seele hast“, kommentierte er bitter.
Er sah den Skywhale in der Ferne, die fließenden Bewegungen der segmentierten Panzerung wie bei einem Kinderspielzeug. Er schloss die Augen und spürte den Wind in seinen Haaren. An der Narbe an seinem Kopf. Und er spürte auch die schwarz nässende Vereiterung in den Energieströmen.
„Vielleicht habe ich als einziger eine eigene.“
Und damit stieß er sich ab.

Es war warm.
Es war unbequem.
Es war alles im allem sehr unerfreulich.
Darius saß an Deck des Skywhale, weil sie natürlich keine Kabinen für sie hatten und er nicht den lieben langen Tag stehen konnte, zwischen sich und der Tiefe nur Tonnen Fleisch und Metall und irgendwelche Hydraulik.
Es war nicht leicht würdevoll zu sitzen.
Und es war zu warm für seine enge Uniform. Obwohl der Abend bereits dämmerte.
Er war froh, dass immerhin das Gossenmädchen ihn gerade nicht filmte, denn er war sehr darin vertieft mürrisch zu schauen. Dennoch richtete er seinen Kragen – nur zur Sicherheit – und ließ den Blick missmutig über Deck schweifen.
Mylius trug endlich Fesseln, Vesna hielt sich vorerst zurück ihm das Gewebe vom Leib zu ziehen (er würde sie dringend bei der nächsten Gelegenheit loswerden), Shara filmte gedankenverloren die ach-so-wundervolle Landschaft um sie sich später anzusehen, wenn man ihr in der Zelle nicht die Kamera wegnahm und sein Sick gab Ruhe.
Noch.
Seine letzte Gletschermilch hatte er schon vor Tagen aufgebraucht und er spürte schon das Bedürfnis, das leise Prickeln der Energie, die ungefragt durch ihn sickerte und sich anlagerte.
Er musste es einfach hinter sich bringen.
Und momentan konnte es dennoch schlimmer sein, im Großen und Ganzen. Wenn auch nicht viel.
Er sah in die Ferne, wo Sychae sei Dank – oder wie man es nahm – die Gräue am Horizont und die Schwärze am Himmel die Wolken fraßen und die Seelenstränge sichtbar machten, wie Parasiten, die aus ihren Körpern krochen, um zur Dunkelheit zu streben.
Mit hochgezogener Augenbraue und mehr oder inder enerviert sah er zu seiner Brust hinab und an dem Geflecht aus gelben, ungleichen Lichtfäden entlang, das sich mit den der anderen kreuzte, in der Ferne verlor, oder in ihnen.
Er verzog missfallend das Gesicht.
Und dann surrten sie.
Ein unangenehmes Prickeln lief ihm über den Rücken, wo er sich anlehnte, das sich steigerte, er wandte sich um-
Energie knisterte über die Metallpanzerung, die Seelenstränge zuckten weg davon und Darius konnte gerade noch aufspringen und den Kopf hochreißen um zu sehen, was die Quelle war, doch da tauchten die Tonnen Fleisch unter ihm schon in die Tiefe und das langgezogene, dröhnende Wehklagen des gepanzerten Viehs füllte seine Ohren.
„Sycha!“ Er stolperte zur Seite und das Zucken wurde intensiver, die Frequenz der Seelenstränge schlug aus und die Luft um sie wurde ein einziges, elektrisiertes Knistern. Sein Blick zuckte hektisch über Deck, sah die anderen ebenso überrascht, die Besatzung-
Er schrie was seine Lungen hergaben danach, dass jemand etwas tun solle und wurde unterbrochen, als ihn die nächste Erschütterung aus dem Tritt brachte, sein Herz setzte aus und Panik spülte in leerem Schock wie ein Schwall eiswasser ins Gesicht durch seinen ganzen Körper, als er sich irgendwo festzuhalten versuchte, aber da nichts mehr war, er das Gleichgewicht verlor, sich nicht einmal abstützen konnte und als der Skywhale sich ruckhaft bewegte mit dem Kopf gegen den Boden schlug, der ihm von der Seite entgegen kam.

Deine künstliche Welt,
Dein grauer Kokon,
Die Methamorphose zum Schmetterling
Gelingt nicht,
Wenn er aufbricht,
Denn die Lampen aus Plastik sirren drin
Statt Sonnenlicht
Und schenken keinerlei Wärme.
Dein großer Fernseher
Diktiert dir deine Gedanken,
Deine Gefühle, deinen Geschmack.
Entferne den Nagellack von deinen Zehen
Und geh barfuß, geh,
Lauf, spring…
Wie ein flügelloser Schmetterling:
Hässlich, klein, aber lebendig.

Ich glaube an deine Kraft.

© Marina B.