sehnt

Mein Herz sehnt sich nach dir
aber ich sperre es hinter Gitter
damit es nicht ausbrechen kann
und mich die Sehnsucht nach dir
nicht zerstören kann

Doch wenn ich nachts alleine bin
und alles um mich herum still ist
höre ich es schreien
deinen Namen
immer wieder

focus.de
Sie sehnt sich nach ihrem alten Leben - Langzeit-Komapatientin Lierhaus: „Hoffe, Schumacher kriegt die gleiche Chance wie ich“

<p>Vor fnf Jahren fiel Monica Lierhaus nach einer Gehirn-OP ins Koma und wachte erst nach vier Monaten wieder auf. Noch heute kmpft sie mit den Folgen &#150; und ist voller Sehnsucht nach ihrem alten Leben. Doch ihr Mitgefhl gilt jetzt vor allem Michael Schumacher und seiner Familie.</p>

Medien: Renée Zellweger sehnt sich nach Nachwuchs

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Schauspielerin Renée Zellweger sehnt sich angeblich nach Nachwuchs. Laut einem Bericht von “Radar Online” könne sich der 44-jährige Hollywood-Star auch eine Adoption vorstellen. “Sie weiß, dass sie womöglich…

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anonymous asked:

Wie lange müsste man voneinander weg wohnen um es eine Fernbeziehung nennen zu können?

Weißt du, ein sehr Kluger Mensch hat mal
gesagt: “Eine Fernbeziehung ist ein Seil,
das zwischen 2 Menschen aufgesponnen
wird. Entfernt sich einer,fängt dieses Seil
an zu reißen und sobald man sich näher
kommt, ist das Seil zu locker und man
stolpert drüber, weil die Lücken, die man
nachholen muss, einfach viel zu groß
sind.” Und er hat Recht. Ich denke, dass
Fernbeziehung die Macht haben dich in
Stücke zu reißen. Man will eigentlich
24/7 diese Person um sich haben. Die
Haut brennt und man benötigt ganz
bestimmte Finger, die dieses Brennen
stillen.Man sehnt sich nach dem
Herzschlag des Partners, während man
dem Rhythmus lauscht als sei es das
schönste Geräusch auf dieser Welt. Man
benötigt diesen ganz bestimmten Blick,
der tief in die Seele hineinblickt und
sofort den Innern Sturm im Herzen zum
Schweigen bringt. Alles was über 50 Km
liegt würde mich zerstören, weil ich
versuchen würden zu meiner anderen
Hälfte zu laufen, aber dabei immer
wieder gegen die Wand zwischen uns
rennen würde, die 50 Km.

Nach über 10 Jahren in Wohngemeinschaften und über drei Jahren Beziehung sehnte ich mich nach der Abwesenheit von Menschen, die bei offener Tür Musik hörten, die ich nicht hören wollte, mein Bad und meine Küche so selbstverständlich benutzten, als würden sie auch hier wohnen, bewusstlos im Flur lagen, beim Sex schrien (je dümmer, desto lauter), mich nach meinem Tag fragten, mir etwas von sich erzählten, sich aussprachen, mir Vorwürfe machten, mir Ratschläge gaben, sagten, dass sie mich liebten, fragten, ob ich sie auch liebte, wissen wollten, wie es mir geht, sich trostsuchend an mich lehnten oder Fickdich, Hallo oder Tschüss zu mir sagten. Ich ertrug es nicht mehr. Ich war auf. Ich war alle. Ich verkaufte meine Musik, meine Bücher und mein Bett, kaufte mir ein abgelegenes Häuschen auf den friesischen Inseln und widmete mich fortan der Landschaftsmalerei.

Atompilz am Horizont, Aquarell.

tage in blau

3.00 und 5.00 und 7.30
und 10.00 und 15.00 uhr
und tage vergehen

allein am ufer
haie spielen
im see

aus dem federbett kann ich dich nicht schütteln
jeder winkel atmet deinen namen
jede meiner pore sehnt sich
nach dir

in einer winternacht
maltest du mich in blau
mit fledermausflügeln
und kristall

mit kristall
legtest du mich frei

tauchtest mich in farbe

azurblau
karminblau
sternenblau

in mir fließt ein strom
mit goldblauen blüten
ein zug in der ferne
möwen schweben
im raum

öffnete ich jetzt meine lippen
ich würde überfließen
strömen

an deine küste

blau
blau
blau

© Funkensturm, 2015

anonymous asked:

wir waren schon zweieinhalb Jahre zusammen gewesen, allerdings hatten wir Schluss gemacht. Nach 3 Monaten haben wir uns wieder gesehen. Wir waren spazieren, es war Nacht und komplett still. Wir haben uns auf eine kleine Bank gesetzt auf der wir einen Überblick über die Stadt hatten. Wir fingen an über uns zu reden, ich fing an zu weinen. Und er fragte ob er das machen könnte wonach er sich seit Monaten sehnte. Ich fragte was das sei und er: Deine Lippen. - Daraufhin küsste er mich wie nie zuvor.

Wow!
Wie stehts jetzt mit euch?

Top 10 Gastgärten in Wien

Wenn in Wien die Sonne lacht, das Thermometer über 30 Grad steigt und alle sich plötzlich über eine Brise vom typischen Wiener Wind freuen, dann hat der Sommer endgültig Einzug gehalten.

Man sehnt sich nach einer kleinen Abkühlung, einem schattigen Plätzchen und dann… traut man seinen Augen nicht mehr: woher taucht da plötzlich im Hinterhof diese grüne Oase auf?  Wie gerufen!

Ja, von denen gibt es in Wien so einige. Wir haben eine kleine Auswahl zusammengestellt und hoffen, dass ihr den ein oder anderen Garten für euch neu entdeckt.  Lasst euch von uns inspirieren und mitnehmen auf eine kleine feine Reise in die gemütlichen Gastgärten Wiens. Die Reihenfolge hat keine Bedeutung und ist zufällig ausgewählt. Einfach nach „Gusto“ ausprobieren.

Wir wünschen euch einen schönen Sommer! <3

1.     Sichuan

Das Paradies auf Erden wurde schon im alten China mit dem Wort „Sichuan“ umschrieben. Diesem kann man sich sehr nahe fühlen und zwar im Gastgarten des gleichnamigen Restaurants. Man schreitet durch das große Haupttor und gelangt in eine seicht dahin plätschernde Welt voller Blütenpracht, kleiner Teiche und Entspannung. Der 6000 qm² große Garten wurde von einem Handwerksteam aus der Nähe von Sichuan errichtet und mit viel Liebe für’s Detail bestückt. Tief hängende Weiden begrüßen einen gleich zu Beginn, der Bambus raschelt ein zartes Willkommen. Von der überdachten Terrasse aus hat man einen schönen Blick über den Teich bis hin einem Pavillon. Nicht nur optisch ist man in einem anderen Land angekommen, auch geschmacklich wird man exotisch verführt. Auf euch wartet ein Kleinod das entdeckt werden will J

Wie ihr am besten hinkommt: Mit der U1, Station: Alte Donau bis Arbeiterstrandbadstraße 122 (im Donaupark), 1220 Wien

2.     Glacis Beisl

Warum sind viele wunderbare Gastgärten eigentlich stets so gut versteckt? Das fragt man sich auch beim Glacis – obwohl das Lokal noch in den Mauern des stets belebten Museumsquartiers liegt, verirrt sich nicht jeder Tourist hier her. Für WienerInnen und Zugezogene ist das Glacis schon eher ein Begriff. Man trifft sich mal eben auf einen Kaffee unter dem kühlenden Blätterdach und lauscht dem plätschernden Brunnen. Hier ein bisschen Efeu der sich empor rankt, dort eine stattliche Weinrebe die zum Licht klettert.

Die Holzstühle und Tische betonen die, überall in grünen Schattierungen leuchtende, Pracht nochmals. Abends wird das Glacis dann zum richtigen Hotspot: Lampions gehen an und Kerzen lassen die Location zu einem kleinen Märchengarten werden.

Hingehen und verzaubern lassen :)

Breite Gasse 4, 1070 Wien

3.     Tian Bistro – im Kunsthaus Wien

Pflanzenreich und etwas schräg. Dass beschreibt wohl das liebevoll hergerichtete Lokal mit dem bunten Gastgarten am ehesten. Aber dies ist auch kein Wunder – hat doch der Künstler Hundertwasser seine Hände im Spiel gehabt. Hier hat alles eine etwas verschobene Form und das Auge wird geneckt neue Blickwinkel zu entdecken.

Das Bistro Tian grenzt direkt an dem Museum Hundertwasser und hat sich der vegetarischen und veganen Küche verschrieben und kreiert laufend neue schmackhafte Speisen. Wirft man einen Blick in die Menükarte, so fallen sogleich die vielen Variationen der herzhaften – sowie süßen Flammkuchen auf. Aber es erwartet euch auch stets ein leckeres Wochenmenü, welches man vorab auf Facebook schon auschecken kann. Sommerleichte Küche genau wie wir sie mögen - na dann: angenehmes genießen.

Weißgerberlände 14, 1030 Wien

4.     Restaurant Mill

Zugegeben, dass Mill ist schon recht bekannt – so bekannt, dass man am Wochenende gut und gerne reservieren muss, um einen der beliebten Plätze im herrlichen sommergrünen Gastgarten zu ergattern. Es ist aber auch zu schön! Unweit der Mariahilfer Straße gelegen befindet sich das herrliche Restaurant mit reizvollem Garten. Hier wuchern die Pflanzen aus allen Kübeln, hier liegt der Duft von schmackhaften Abendessen in der Luft. Falls man doch einmal von einem kühlen Sommerregen überrascht wird, gibt es auch einen überdachten Außenbereich mit indischem Touch. Wer hier einmal war, kommt ziemlich sicher auch auf einen nächsten Besuch vorbei.

Millergasse 32, 1060 Wien

5.     ­­­­­­­­­­Das Augustin

Etwas versteckt im 15. Bezirkes nahe des Meiselmarkts befindet sich eine wahre Perle des lauschigen Restaurants. Was an Gemütlichkeit von außen kaum zu erahnen, wirft einen im Innenraum fast um. Große Sessel stehen an Trödelmarktcharakter anmutenden alten Holztischen, drum herum schleichen die hauseigenen Katzen. Die kuschelige Atmosphäre wird bestärkt durch das dunkle Interieur, welches bereits seit 1973 fixer Bestandteil ist.  Besonders imposant ist die große Bar inklusive Tresen, welche den Raum aber nicht vereinnahmt, sondern nur noch mehr Charakter verleiht. Aber Moment… es geht uns ja um die Gastgärten! Demnach: Wer es eher luftig mag, ist im Schanigarten hervorragend aufgehoben. Beste Zeit ab 11 Uhr, da liegt der Innenhof nicht mehr im Schatten. Hier herrscht stets eine gute Stimmung, man sitzt auf bunten Stühlen und isst an bunten kleinen Tischen. Apropos Essen: es ist so gut, dass eine Reservierung in jedem Fall von Vorteil ist! Besonders zu empfehlen: der Frühstückssalon an Sam. -und Sonntagen.  

Sunny Weekend here we come.

Märzstraße 67, 1150 Wien

6.     The Highlander

Im 9. Bezirk tummeln sich viele gute Lokale, doch wir haben das Highlander am Sobieskiplatz bewusst ausgewählt. Hier trifft man sich außerordentlich gerne auf das ein oder andere selbstgebraute Bier. Zudem gibt es eine Vielzahl an vegetarischen Speisen auf der Karte, was im Sommer einen willkommenen Snack darstellt.

Unter einem großen Ahornbaum sitzt man urig zusammen und der Abend vergeht schneller als einem lieb ist. Für all jene die es nicht abwarten können und einen Vorwand suchen um schnell wieder einzukehren: es gibt einen monatlich wechselnden Themenbrunch mit Bio Produkten und unter Verwendung regionaler Anbieter. Aber Vorsicht, vor lauter Eifer nicht das Lokal mit dem namensverwandten Highlander Pub in der Garnisongasse verwechseln. 

Sobieskiplatz 4, 1090 Wien

7.     Weinhof Zimmermann

Fragt man bei Freunden herum, warum gerade der Weinhof Zimmermann, bekommt man als Antwort oft zu hören: so eine schöne Aussicht! Idyllisch ist der Heurigen ja wirklich gelegen – mitten in den Weinbergen von Neustift am Walde. Das Lokal hat wohl auch zu Recht 2011 den Goldenen Schani in der Kategorie „Im Grünen“ gewonnen. Zufällig kommt man nicht gerade vorbei, doch lässt sich ein Besuch wunderbar vorab mit einer Badepartie im Krapfenwaldbad, welches ebenfalls in Döblingen gelegen ist, verbinden. Nicht nur das Auge kommt in diesem Fall auf seine Kosten, sondern auch die Geschmacksknospen: im Weinhof wird zum ansehnlichen Buffet selbstangebauter Wein und Schnaps gereicht.

Besonders sympathisch ist uns, dass nicht nur für die Großen gesorgt, - sondern auch an die Kleinen gedacht ist. Es steht ein Spielplatz bereit und mehrere Hasen warten auf ihre Streicheleinheit. Der alte Naturgarten wartet übrigens mit 280 Sitzplätzen auf, also nichts wie hin und sich selbst von der Qualität überzeugen.

Mitterwurzergasse 20 (Neustift am Walde), 1190 Wien

8.     Ungar Grill

Harte Schale - weicher Kern, so geht ein bekanntes Sprichwort. Oh là là für den Ungar Grill dichten wir es aber nur zu gerne um in: alte Fassade – neuer Schwung. Ein Schmankerl, ja das ist der Gastgarten wirklich. Platz bietet er genug. Romantisch wuchert der Efeu an der Wand entlang und zum guten Gespräch können Heurigen Brote bestellt werden. Seit dem das Lokal neu übernommen wurde, hat sich viel getan. Die junge Chefin mischt sich gerne unter das Publikum, welches von jung bis alt vertreten ist und serviert mit Charme und Freude.

Unbedingt hingehen und Freunde mitnehmen.

Burggasse 97, 1070 Wien

9.     Klee am Hanslteich

Gleich vorweg: Ja, dieses Restaurant ist mit den Öffis unpraktisch zu erreichen und fällt auch nicht unter die Kategorie „mal eben für den kleinen Hunger“. Warum es sich trotzdem lohnt weiterzulesen? Ganz einfach: hier ist Idylle pur zu Hause und der Großstadtlärm rückt in endlose  Ferne. Wir befinden uns auf einer sehr großen Holzterrasse direkt am Wasser, die gehobene Menükarte verspricht Kulinarik pur und man ist umgeben von einem schlichten, eleganten Stil.

Weht doch mal ein seichter Wind über das Wasser, kann man sich in bereitgelegte Decken kuscheln – nicht nur sehr praktisch an frischen Sommerabenden, sondern auch hilfreich als Gelsenabwehr, welche sich ebenfalls sehr wohl in der Nähe des Restaurants fühlen.

Alles in Allem sehr geschmackvoll und eine Anfahrt bei akutem Naherholungsbedürfnis jeden zurückgelegten Kilometer wert.

Amundsenstraße 10, 1170 Wien

10.  FLEiN

Last but not least: das charmante FlEiN -der Name klingt bereits nach einer Mischung aus „klein“ und „fein“ - und so unrecht hat man mit der Assoziation auch nicht. Klein ist auch die Werbung, welche von außen erahnen lässt, dass sich hinter der unscheinbaren Fassade ein so uriger Gastgarten befindet. Direkt an dem Areal des Französischen Instituts grenzend, könnte man meinen, dass das Flein etwas untergeht, doch braucht dieses Lokal sich in keiner Weise zu verstecken. Ist der Eingang gefunden steht man auch schon mitten im Grünen. Große Bäume umrahmen das kleine Lokal mit 60 Plätzen im Gastgarten und lassen die Atmosphäre urig und rustikal erscheinen. Das Essen ist saisonal abhängig und es gibt eine überschaubare Menükarte mit internationalem Einfluss. Dem ist nichts hinzuzufügen, außer die Anmerkung, dass Hunde nicht erwünscht sind.

Du suchst einen Rückzugsort mitten in der Stadt? Voilà, hiermit bist du gut bedient.

Boltzmanngasse 2, 1090 Wien

Weitere Tipps & Gutscheine

Findet ihr übrigens auf www.1000things.at und der Faceboookseite 1000 things to do in Vienna.

Bilder:

Glacis Beisl: © glacisbeisl.at
Tian Bistro: © fb.me/tianbistro
The Highlander: © fb.me/the-highlander
Weinhof Zimmermann: © weinhof-zimmermann.at
Klee: © Lisa Hetzmannseder
FLEiN: © fb.me/flein

Wieder atmen ohne Angst, ohne zu hoffen alles um mich her bliebe stehen.
Etwas drückt mein Innerstes zusammen, macht es klein, macht mich klein. Elektrische Spannung scheint durch mich zu fließen, gleich einem Strommast, der  sich in die Ferne sehnt
und doch für immer still stehen muss.
© skalli-h

Und plötzlich merkt man, dass man all die Jahre, all die qualvollen Jahre, nicht traurig war. Man hat vergeblich nach Antworten gesucht. Das, was du all die Jahre behauptet hast, stimmt auf einmal nicht. Du bist nicht traurig, du bist sehnsüchtig. Du sehnt dich nach etwas oder jemanden. Etwas, dass dein Leben auf's positive beeinflussen wird. Was dich und deine Denkweise verändert und etwas, dass dich fasziniert und inspiriert.

scheiss-gefuehle asked:

💗

“Es ist das kleine pochende ding in meinem Körper, die kleinen Gedankenverlorenen Momente, in denen ich nur in die Luft starre und es bin ich, die, die an die liebe glaubt. Ich meine, nicht an irgendeine Liebe, sondern an die wahre liebe, die liebe, die Menschen noch Bedeutung schenkt. Ich glaube nicht nur an sie, sondern ein riesen großer Teil in mir drin, will sie spüren, sehnt sich nach ihr, will sich in ihr verlieren und das tat ich auch, jedes Mal wenn deine Augen auf meine trafen, deine Lippen sich mit meinen vereinigten und wir uns trafen, irgendwo im nirgendwo, aber das war egal, denn wir waren zu zweit. Zwischen uns, nur das altbekannte knistern in der Luft und dein lachen. Ich weiß noch genau, als ich dein Lachen das erste Mal hörte, ab dem Tag glaubte ich wieder an die eine große liebe.”

Kerberos

Im Rausch der Raserei nie enden wollender Nächte und ihren heimtückisch uns heimsuchenden Raubtieren, erkennen wir abermals und schmerzlich eine uns selbst dahinsiechende Sehnsucht und den Wunsch nach einer Befriedigung sondergleichen, die einem bodenlosen Fass ähnlich, sich nach Futter sehnt, doch immerzu hungrig bleibend, stetig an uns und unserem fragmentarisch zersplitterten Gedankengut zerrt, wie der Vogel den Wurm aus seinem vermeintlich Schutz bietenden Erdreich.
Oh Sisyphos, ich wage es nicht dich zu bedauern.

Wissend, dass wir auf der Suche sind - jedoch nicht wonach, bohrt dieser Parasit im Wahn der Tobsucht, tiefe Gruben undenkbarer Ausmaße in den hintersten Ecken unserer so aufwendig versteckten Schatztruhen, welche all das beinhalten was wir nie preisgeben wollten. Doch sie werden uns geraubt.
Jeder Edelstein, jede Urne, jede Gedenktafel und jedes Zeugnis unserer Heldentaten, von denjenigen einst angeleinten Höllenhunden, deren Ketten wir selbst schlafwandelnd und höhnisch lachend durchtrennt haben.