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Neuer out for eight weeks, confirms Rummenigge

Bayern Munich will have to make do without the services of Manuel Neuer for the remainder of the 2016-17 campaign, Karl-Heinz Rummenigge has confirmed.

The Germany goalkeeper suffered a fractured foot when Cristiano Ronaldo completed his hat-trick in extra time of Tuesday’s 4-2 Champions League defeat at the hands of Real Madrid.

Bayern already announced an initial diagnosis on Tuesday and Rummenigge has now revealed the 31-year-old will be out of action for an estimated two months.

“Neuer has suffered a serious injury,” the Bayern chairman told reporters.

“He will be out of action for eight weeks.”

Neuer had only recently returned from foot surgery in the first leg against Madrid, having missed three Bundesliga fixtures following a training incident last month.

His latest injury means Neuer will be unavailable for Bayern’s remaining five Bundesliga games as they defend an eight-point lead over second-placed RB Leipzig, while he will also miss next week’s DFB-Pokal semi-final against Borussia Dortmund.

Neuer’s absence will probably see Sven Ulreich return to the starting XI, with the 28-year-old also deputising for the former Schalke shot-stopper during his previous injury problem.

Die Bayern fliegen aus der Champions League und schäumen vor Wut. Das Bankett wird zur Abrechnung mit dem Schiedsrichter. Der war schlecht, aber benachteiligte die Deutschen nicht exklusiv.


Dass Karl-Heinz Rummenigge in der Nacht zum Mittwoch auf griffige Rhetorik gepolt war, ließ sich schon kurz nach Abpfiff des Champions-League-Dramas des FC Bayern bei Real Madrid erahnen. „Unsere Mannschaft liegt in Trümmern“, berichtete er da, als käme er nicht aus einer Fußballerkabine, sondern direkt von der Front.


Was in jenem Moment noch keiner wusste: Nicht nur hatte sich Mats Hummels so heroisch wie am Ende humpelnd über die 120 Minuten im Estadio Santiago Bernabéu geschleppt, nicht nur waren auch die ebenfalls angeschlagenen Jerôme Boateng und Robert Lewandowski an ihre Schmerzgrenze gegangen – in der Verlängerung hatte sich auch Manuel Neuer so schwer verletzt, dass er für die restliche Saison ausfallen wird. „Er hat sich den Fuß gebrochen“, informierte Rummenigge später im Verlauf seiner traditionellen Bankettrede auf Auswärtsreisen. „Beim 3:2 – das eigentlich Abseits war.“


Der Vorstandsvorsitzende kam damit auch bei seinem Exkurs ins Lazarett auf seine eigentliche Schlüsselbotschaft zurück, die er zuvor so überlegt wie drastisch formuliert hatte. Nach einem Spiel, „das Geschichte geschrieben hat“, frage er sich: „Was machen eigentlich diese Verbände? Wir haben sechs Schiedsrichter auf dem Platz, sechs. Aber wir haben eine Gelb-Rote-Karte, der nicht mal ein Foul vorausging, und wir haben zwei Abseitstore zu (Real Madrids) 2:2 und 3:2.“


Rummenigge hielt kurz inne: „Ich habe heute zum ersten Mal so etwas wie eine wahnsinnige Wut in mir. Weil wir beschissen worden sind.“ Und wie um sich selbst seiner unerhörten Worte zu versichern, wiederholte er: „Wir sind beschissen worden“. Es folgte donnernder Applaus der anwesenden Sponsoren und Gäste.


Ungewohnte Töne also, aber der FC Bayern fand sich ja auch in ungewohnter Opferrolle wieder. Normalerweise gilt er eher als von den Schiedsrichtern geküsst. Noch vorige Woche im Hinspiel gab es etwa einen unberechtigten Elfmeter (Arturo Vidal verschoss).


Wie viele Gegner der Münchner haben nach Niederlagen schon Verschwörungstheorien bemüht? Nun fühlten sich die Bayern selbst betrogen durch die Entscheidungen des Ungarn Viktor Kassai zugunsten von Real Madrid, einer anderen Mannschaft, der traditionell ein Schiedsrichterbonus unterstellt wird.


Nun waren es Vidal, Robert Lewandowski und Thiago Alcántara, die spanischen Medienberichten zufolge von der Polizei aus der Schiedsrichterkabine abgeführt wurden – so gefährlich und heftig hätten sie ihn beschimpft. „Heftig, dass man dir so ein Spiel klaut”, zürnte Vidal später weiter. „Der Schiedsrichter hat uns rausgeworfen. Real hatte keinen Stich. Alle Welt, die etwas von Fußball versteht, hat das gesehen.” Thiago orakelte: „Externe Elemente, die ihr alle kennt, haben uns eliminiert.“


Die besonneneren Charaktere im Team äußerten sich weniger geheimnisvoll, aber in der Sache ähnlich. „Ein Wahnsinn“, fand Arjen Robben. Selbst der sonst notorisch tiefenentspannte Trainer Carlo Ancelotti schimpfte: „Die Uefa muss entweder einen besseren Schiedsrichter schicken oder den Videobeweis einführen.“


Dass Kassai einen „eklatant schlechten Tag“ (Hummels) erwischt hatte, war unbestritten. Er lag in kaum einer Schlüsselentscheidung richtig, und die Münchner hatten daran letztlich schwerer, aber nicht ganz so exklusiv zu tragen, wie sie es darstellten. Sie wären bei normalen Pfiffen womöglich nicht mal in die Verlängerung gekommen, denn der Elfmeter zum 0:1 (Casemiro an Arjen Robben) war nicht unumstritten, und das 1:2 durch ein Eigentor von Sergio Ramos hätte wegen einer vorangegangenen Abseitsstellung wohl nicht zählen dürfen.


Danach benachteiligte Kassai dann tatsächlich massiv die Bayern. Ronaldos 2:2 auf Flanke von Ramos fiel aus klarer, sein 3:2 nach brillantem Solo von Marcelo aus knapper Abseitsposition. Und ja, Vidal kassierte sein zweite Gelbe Karte, die in der 84. Minute Bayerns Unterzahl verursachte, für ein regelkonformes Tackling. Für andere Fouls zuvor hätte er allerdings bereits längst die zweite Verwarnung bekommen können. Wie im übrigen auch Reals Casemiro, um das Puzzle des Abends zu vervollständigen.


So wüst war die Polemik, so groß die Empörung, dass ein feierlicher Aspekt der Nacht in Rummenigges Rede komplett unterging. Mit Philipp Lahm und Xabi Alonso absolvierten zwei prägende Figuren des letzten Fußball-Jahrzehnts ihr letztes Europacup-Spiel, was immerhin Hummels würdigte.


„Da haben zwei große Spieler heute auf passende Weise, mit einem großen, spektakulären Spiel, ihre Champions-League-Karriere beendet.“ Während Lahm in der Dopingprobe festhing, schlenderte Alonso schon zum Ausgangsbereich, gelassen und altersweise. „Philipp und ich haben es bis zum letzten Moment genossen“, sagte er und erinnerte unausgesprochen daran, dass Ausreden und Schuldzuweisungen letztlich nur etwas für Verlierer sind. „Es ist schade, aber es muss weiter gehen. Das ist der Bayern-Spirit: immer weiter machen.“


Den kennt natürlich auch Karl-Heinz Rummenigge. Das Pech von Madrid verortete er in einer Reihe mit zwei anderen Bayern-Unglücken, den tragischen, aber von baldiger Erlösung gefolgten Finalpleiten gegen Manchester United (1999) und Chelsea (2012). „Aus Niederlagen, dafür sind wir beim FC Bayern bekannt, haben wir oft Kraft gezogen.“


Und weil er rhetorisch schon mal so mutig dabei war, zitierte er vor Eröffnung des Buffets noch eine Weisheit, die zwar nicht wie von ihm vermutet dem Dichter Hugo von Hofmannsthal, sondern dem britischen Ex-Premier David Lloyd George zugeschrieben wird, aber zweifelsohne eine sinnvolle Botschaft enthielt: „Der Beweis von Heldentum liegt nicht im Gewinnen einer Schlacht, sondern im Ertragen einer Niederlage.“

—  Die Welt 19.04.17
Interview with Hermann Gerland
  • FCB: Mr Gerland, you've accompanied Philipp Lahm for many years. Are you on first name terms?
  • HG: We're on first name terms.
  • FCB: Since when?
  • HG: Since I started working with the pros back in 2009.
  • FCB: But you've known Philipp Lahm much longer. When did he come to your attention for the first time?
  • HG: In the summer of 2001. Philipp played for the U-19s then, but I promoted him because I needed a full-back for the reserves. I'd seen him play for the youths.
  • FCB: And he convinced you straightaway?
  • HG: I still have strong memories of his first match for my team, when our reserves faced Burghausen in the Regionalliga Süd. We won 2-1, and Philipp played, well, as he always does; he turned in a flawless display.
  • FCB: And off the pitch?
  • HG: Philipp was very mature at 17. To my knowledge he hasn't made any significant mistakes or attracted negative attention to this day. He was punctual, he worked hard. He's always trained outstandingly well, and he's never mouthed off about other players, neither in his youth nor today as a superstar. He gives young players advice, he's a role model. He's never lost touch with reality, as demonstrated by his social commitment via his foundation. Philipp has done an incredible job for all these years.
  • FCB: So he's a perfect player for any coach?
  • HG: As reserves coach I enjoyed the two years with him, and I'd have liked to enjoy him longer. But it would have been disastrous not to let him play in the Bundesliga, it just wasn't possible. Arranging that wasn't easy. Renowned coaches declined until Felix Magath accepted.
  • FCB: Some Bundesliga clubs will have regretted it.
  • HG: Two years ago I ran across a scout working for a Bundesliga club. I'd recommended Philipp to him back then. We talked, and he told me: 'I've watched Philipp Lahm and seen the same things you've seen, that he's an outstanding player. But my people didn't believe me.' That's a nice little story.
  • FCB: So he joined Stuttgart.
  • HG: Philipp was able to play in the Champions League that way. After only three months he was the best man on the pitch against Manchester United, so Alex Ferguson wanted to sign him. That says it all. Philipp went on to win almost everything there was to win. He only failed to win the European championship. The only sad thing is that he hasn't been named Player of the Year, which I don't understand. Sure, Philipp doesn't play in a spectacular manner. But if he's sidestepped only once or plays a bad pass everone's asking: what's wrong with Philipp today? That's the mark of an extraordinary career.
  • FCB: In terms of height Philipp is smaller than many other players. In what ways has this influenced his style?
  • HG: Philipp is very fleet-footed and hard-running, that was his advantage. And even though he isn't tall his jumping power is enormous, and he's strong in the air.
  • FCB: So training headers at the pendulum has paid off.
  • HG: Of course Philipp worked with the pendulum. All my reserves did, Mats Hummels too, he still does today.
  • FCB: What was your reaction when you learned Philipp would retire at the end of the season? Did you talk to him about it?
  • HG: No. I only told him: 'Philipp, it doesn't count if you ask me. I'm watching you during training and in matches. You're performing at a top, top, top level. The fans will be sad. Your footsteps will be very big, your shoe size notwithstanding.' I always tell my players: play for as long as can, you have the best time of your life as a player, especially if you play football like he does. I think he could have continued at the highest level.
  • FCB: How sad will you be?
  • HG: I'm always sad when players I've worked with leave or retire. It was the case with Basti Schweinsteiger, now it's going to be the case with Philipp. But he's made his decision, and I wish him all the best. He probably thinks: 'I'd better retire before everyone's starts saying: Philipp should finish his career.' Now he can focus on his family. I hope he'll return to football in some form one day.
  • FCB: What's your impression of Philipp in the last few days of his active career?
  • HG: He trains as he's always done. Maybe he'll notice after one or two months that he still wants to play.
  • FCB: He can call you then.
  • HG: He's always welcome in the youth academy, he can join us in training. Perhaps the U-19s or the U-17s, or even the U-15s, he might fit in in terms of height (laughs). He should come if he feels like it. He's a very, very welcome guest. I think I'll invite him at some point to talk to our young players about his career.
  • FCB: Many legends have played for FC Bayern: Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge, Lothar Matthäus... How do you assess Philipp Lahm?
  • HG: He's absolutely in the FC Bayern team of the century, on a par with the greatest players.
  • FCB: Do you think you'll work with a player like him again?
  • HG: I'm told again and again there's a second Philipp Lahm whenever a talent is a bit smaller in terms of height. But if someone scores three goals that doesn't make him a Gerd Müller. There aren't many players like Philipp Lahm. He's exceptional.

Today, I feel something like a mad rage inside me. Because we were cheated on.

Karl-Heinz Rummenigge

It is unbearable to what extent the impartial referees, who can not access repetition, slow-down and even mathematical calculations, are publicly put in the pillory. This can and should be prevented in the future.

Karl-Heinz Rummenigge after the DFB Cup Finale 2014 

The referee kicked us out. Real had no chance. Everyone who understands something about football has seen it.

Arturo Vidal

It is justified that they are upset, but I am no longer interested in this at all. 

Thomas Müller after Ribéry’s eye-poke in the Cup Finale 2016 

External elements you all know have eliminated us

Thiago 

Even an experienced player like me had that tingling in the belly. Worthy of discussion, but okay. 

Thomas Müller on a wrongly given penalty against Augsburg

You can lose, you can win. But when a game is decided by wrong decisions by a referee, that’s madness in my view.

Arjen Robben

I have seen clearer situations in my life than these. But the assistant has informed the referee. I do not like to win with this situation. But sometimes something like this happens …

Ex Bayern coach Pep Guardiola on a wrongly given penalty against Augsburg 

This can happen sometimes in football, but not a series of mistakes. It can not be that such mistakes decide a Champions League quarter-finals.

Carlo Ancelotti

With the decision, the referee was wrong, unfortunately. We are not known for blatant dives. This is not necessarily what FC Bayern wants. I think you should not overstrain the topic. 

Karl-Heinz Rummenigge on Arturo Vidal’s dive against BVB in the DFB Cup Finale 2016

1 year of hard work. Thank you, bravoooo

Franck Ribéry on instagram


What is outrageous in our view are the statements of Mr. Verbeek. You don’t discredit Arjen Robben like that as an opposing coach - also attacking him as a person. This is a matter of style.

Ex FCB sports manager Matthias Sammer after a dive from Robben in the DFB Cup against Bochum

Auf fünf Treffer bringt es Thomas Müller in der laufenden Saison. Und auch wenn die Marke deutlich unter den Werten der vergangenen Jahre liegt („Wenn du die Messlatte höher legst, wirst du daran gemessen“), so kann Müller im restlichen Saisonverlauf doch noch etwas ganz Besonderes schaffen und als erst fünfter Bayern-Profi die Marke von 100 Bundesliga-Treffern erreichen.

Aktuell liegt er mit 96 Toren in der ewigen FCB-Torjägerliste hinter Gerd Müller (365), Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (162), Roland Wohlfahrt (119) und Dieter Hoeneß (102). Drei Spiele hat Müller bis zur Sommerpause noch Zeit, dem illustren 100er-Kreis beizutreten. Einen Rekord hat er seinen prominenten Stürmerkollegen aber bereits voraus: In den 75 Bundesligaspielen, in denen Müller traf, blieb er ohne Niederlage – das gelang sonst keinem anderen Spieler.

Neuer to miss rest of Bayer Munich's season

Germany goalkeeper Manuel Neuer will not feature again for Bayern Munich this season due to a broken metatarsal, the Bundesliga champions have confirmed.

Neuer suffered the injury as Cristiano Ronaldo completed his hat-trick in Real Madrid’s dramatic 4-2 extra-time victory over Bayern, which eliminated Carlo Ancelotti’s men from the Champions League quarter-finals by a 6-3 aggregate margin.

Bayern chairman Karl-Heinz Rummenigge told reporters Neuer was facing an eight-week absence and on Thursday Bayern released a statement to say the fracture to the 31-year-old’s left foot would leave him with no further part to play in their bid for a domestic double.

“Of course I am sad that I will not be available to the team for the season finale,” Neuer told his club’s official website.

“Now I am concentrating on getting back to health as soon as possible. This is the most important thing for me now.”

Neuer missed three games earlier this month due to a foot injury, with Sven Ulrich deputising and the 28-year-old is now set to return for Saturday’s home match against Mainz.

Bayern boast a commanding eight-point lead over RB Leipzig at the top of the Bundesliga and face rivals Borussia Dortmund in the semi-finals of the DFB Pokal next Wednesday.