rollen

Simple really.

Road is Sleeping Beauty, who was cursed by the malicious, yandere Innocence, who is even more yandere than the Queen of Yandere over here, but instead of something turn off like picking “her delicate finger with a spindle on a spinning wheel, she fucking threw herself in the crossfire to save her man, A++++++ my lady.

Which means Allen, you are almost the Blond Prince on White Horse, except you have no horse and the white haired one is you but in exchange you’re “crowned“ which makes you King, even if you’re broke (are you?), so do your fucking King thing and kiss your Queen awake.

7

Terschelling, my love

(a.k.a. #nitfürkooche*)

Im Rheinland werden gerade die Karnevalszüge abgesagt oder doch zumindest eingeschränkt und auch hier auf der Fähre von Terschelling zurück Richtung Festland erinnert ein deutliches Rollen an Ruzica, den prächtigen kleinen Sturm, der gestern über die Insel gefegt ist. Der Stimmung an Bord tut das keinen Abbruch, das kleine Selbstbedienungs-Restaurant mit dem klassisch niederländischen Snack-Angebot (Friet, Bitterballen, Frikandel, Appeltaart met Slagroom) wird eifrig genutzt.

Mich dagegen umfängt eine leichte Wehmut. Vier grandiose Tage auf Terschelling liegen hinter mir. Noch viel zu wenig, um dieses westfriesische Schmuckstück umfassender zu erkunden, aber doch schon mehr als genug, um hier und jetzt mit dem akuten Trennungsschmerz eines nach einem romantischen Wochenende frisch in Liebe Entflammten am Tisch zu sitzen – schon jetzt erfüllt vom sehnsüchtigen Wunsch, möglichst schnell zurückzukehren. Zurück in dieses beeindruckend liebevoll gestaltete Kleinod von Ferienhaus mit seinem Prachstück von Herd. Zurück in diese wild-romantische Landschaft, mit ihrer Mischung aus Kiefernwäldern, Heidelandschaft, mit Strandhafer bewachsenen Dünen und ihrem imposant breiten, vor allem aber unendlich langen Strand. Zurück in diesem unglaublich harmonischen Farbklang von leuchtend grünen Moosen, hell türkis/grauen Flechten, sandfarbenem Strand, violett/brauner Heide und tief dunkelgrünen Kiefern. Terschelling im Winter, das ist eine herbe Schönheit – auf den ersten Blick karg, auf den zweiten dafür um so üppiger mit ihren Reizen.  

Und vielleicht schenken mir See und Sturm beim nächsten Besuch ja noch einmal solch einen Glücksfund, wie die kleine angeschwemmte “Traube” mit Muscheln auf dem SW-Foto oben. Ich würde mit ihnen auf der Glühplatte des Rayburn noch einmal ganz genau das gleiche machen. Nämlich:

Friesisches Strandgut, rheinische Art
(für einen glücklichen Finder)

10 große Miesmuscheln
1 Esslöffel Butter
50 gr. MIrepoix
1 Frühlingszwiebel
100 ml Weißwein
50 ml Wasser
Salz, Pfeffer

Die Muscheln vom Tau trennen, putzen und mehrmals gut in klarem Wasser spülen (oder aber mit dem Restsand leben). In einer kleinen Sauteuse einen Esslöffel Butter geben und darin eine knappe Hand voll Mirepoix und das Weiße der Frühlingszwiebeln andünsten.

Mit einem Glas säurebetontem Weißwein und etwas Wasser ablöschen. Salzen, mit etwas schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen (zusätzlich wäre auch etwas Safran denkbar, aber angesichts der absoluten Frische und des damit verbundenen reinen Aromas der Muscheln letztlich fast ablenkend) und zum Kochen bringen.

Dann Muscheln hinzugeben und je nach Größe 4 - 6 Minuten dämpfen, bis sich alle Muscheln geöffnet haben. Nochmals mit Pfeffer aus der Mühle würzen und mit dem Grünen der Frühlingszwiebel dekorieren.

Dazu frisch getoastetes (in diesem Falle: auf der Glühplatte des Rayburn) Weißbrot und Butter und den gleichen Wein, in dem auch die Muscheln gedünstet wurden.

* “nit vür kooche” = “nicht einmal, wenn es Kuchen gäbe”
Es ist nicht in Köln Lebenden nur sehr schwer zu vermitteln, wir sehr sich die Stadt zwischen dem Altweiber-Donnerstag und dem Veilchen-Dienstagabend im einem Ausnahmezustand befindet. Eine Art allumfassender kollektiver Taumel, unbarmherzig Aufmerksamkeit fordernd, einzig mit der Wahl, sich ihm widerstandslos zu ergeben oder aber eben zu fliehen. Indifferenz dagegen scheint unmöglich.

Um nicht falsch verstanden zu werden: im Gegensatz zum mit dem Hashtag zitierten Wolfgang Niedecken bin ich kein prinzipieller Gegner des Karnevals – aber ich sehe mich zu der Form von bedingungsloser Hingabe, die er in seiner Kölner Ausprägung meiner Meinung nach fordert, nicht in jedem Jahr in der Lage. Mein Mittel der Wahl in solchen Fällen: Flucht. Traditionellerweise in Richtung Holland. Nach Terschelling wird es nicht das letzte Mal gewesen sein, soviel scheint sicher.

laten we samen opnieuw beginnen. laten we elkaar kapot maken, en onszelf heruitvinden.
laten we samen herbeginnen. laten we ons leven kapot smijten en een nieuw schrijven.

laten we lachen en dansen en zingen. laten we wenen en roepen en huilen.
laten we lopen, struikelen, vallen. laten we rennen, springen, rollen.
laten we kussen en zuchten en gillen.

laten we leven.

(maar nu echt)

Wenn du nach dem Wort suchst, das dafür steht, das jemand einem immer am Herzen liegt. Und man will, dass es der Person immer gut geht, auch wenn es einen zerstört, dann ist das Liebe. Ja, wenn du jemanden liebst, hörst du nicht damit auf. Niemals. Selbst wenn Leute dich irre nennen und mit den Augen rollen, auch dann nicht. Ganz besonders dann nicht. Man gibt nicht einfach auf. Denn wenn ich aufgeben könnte, also wenn ich so einfach weiter ziehen könnte, und jemand anderen finden könnte, dann wär das keine Liebe. Das wär bloß, das wäre dann bloß eine auswechselbare Sache. Die’s nicht wert ist, dass man um sie kämpft.
—  Ted Mosby; HIMYM.
Staffel 9.