reichskanzler

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Happy Birthday to a man of the People, who will never be forgotten- Der Führer, Adolf Hitler. April 20th, 1889- April 30th,1945 

Der Zweite Weltkrieg

Im Deutschen Reich

Am 11. März 1938 stellte der deutsche Reichskanzler Adolf Hitler ein Ultimatum an die österreichische Regierung. Einen Tag später marschierten deutsche Soldaten in Österreich ein. Sehr viele Österreicher jubelten ihm zu!

Österreich gab es nicht mehr. Es wurde ein Teil des Deutschen Reichs. Hitler bereitete einen großen Krieg vor, um die Welt zu unterwerfen. Er ging brutal gegen Andersdenkende und Minderheiten vor. Jeder, der seiner Meinung nach nicht “Deutsch” war, wurde verhaftet. Er ließ systematisch viele Millionen Menschen in Konzentrationslager sperren und ermorden.

Bad Vöslau im Zweiten Weltkrieg

Der Sportflugplatz wurde zum Militärflughafen ausgebaut. Soldaten der deutschen Armee waren  hier stationiert. Manche Vöslauer wurden verhaftet, misshandelt und zu langen Kerkerstrafen verurteilt.

Im Krieg war das Leben der Menschen sehr schwer: Es gab zu wenige Lebensmittel, die Kammgarnfabrik arbeitete zum Teil für das Heer, Flugmotoren wurden in Bad Vöslau konstruiert. Wenn es zu Bombenangriffen kam, heulte die Ortssirene und die Menschen flüchteten in einen Unterstand. Der größte Luftschutzraum war der Maitalkeller. Dort war Platz für mehrere tausend Menschen.

Das Ende des Krieges

Am Ende des Krieges flüchteten riesige Kolonnen vor den anstürmenden Sowjets nach Westen. Sowjetische Geschütze beschossen die Jubiläumswarte auf dem Harzberg (7 Artillerietreffer) . Viele Menschen flüchteten in die Höhlen des Dolomitwerks, nach Merkenstein und Rohrbach, andere blieben in ihren Hauskellern.

Am 3. April 1945 marschierten die sowjetischen Truppen ein. In Gainfarn und Bad Vöslau waren die Kampfhandlungen bald beendet. Auf den Straßen lagen tote Soldaten und verendete Tiere. Typhus und Tuberkulose breiteten sich aus.

Die Sowjets beschlagnahmten zahlreiche Gebäude und richteten in der Bahnstraße eine Kommandatur ein.

Inszenierte Demonstrationen: Der lange Marsch der Macht

Hitler, Gandhi, Martin Luther King, Mandela, Dutschke und Thierse - der Protestmarsch gehört spätestens seit der französischen Revoltion zur Menschheitsgeschichte. Zusammen auf die Straße zu gehen, das war stets das letzte Privileg der unterdrückten, im Offenen konnten die hungernden, Benachteiligten, von der Teilhabe an der Macht ausgeschlossenen Volksmassen ihre Meinung sagen, ihre Ansichten verbreiten und den Regierenden zeigen, dass eine andere Welt möglich ist.

Stets war der Marsch ein Mittel der Gegenkultur. Von wenigen Ausnahmen abgesehen - etwa wenn ein Mann wie Hitler als Reichskanzler sich in die zum Gedenken an einen gescheiterten Putsch marschierenden Parteigenossen einordnete - war der Protestmarsch über hunderte von Jahren kein Mittel der Macht, sondern eines der Ohnmacht. Ob in Indien, Südafrika, den USA oder der DDR, wer keine andere Möglichkeit hatte, seine Überzeugungen zum Ausdruck zu bringen, der versammelte sich, hakte einander unter und lief los: Gegen Apartheid, Vietnamkrieg, Startbahn West, SED-Herrschaft oder Busverbot für Schwarze. Immer war ein Marsch ein mächtiges Zeichen, hier konnten sich abweichende Meinungen gegenseitig selbstvergewissern, günstigstenfalls gab es noch Zeitungs- oder Fernsehbilder, die für einen Verstärkungseffekt sorgten.

Für eine neue Generation von Politikern ist das wie eine Einladung. Sie, die über Jahrzehnte hinweg ohnmächtige Zuschauer waren, wenn das Volk auf die Straße ging und seinem Unwillen, seinem Zorn oder seiner Verweigerung Ausdruck verlieh, haben das Instrument des Marsches inzwischen selbst als Mittel ihrer Öffentlichkeitsarbeit entdeckt. Statt Luther King, Dutschke, Gandhi oder Mandela marschieren nun Hollande, Poroschenko, merkel und Gauck in der ersten Reihe mächtiger Aufmärsche der ultimativen Macht, sie haken sich unter wie es früher die außerparlamentarische Opposition tat, sie halten Kerzen in den Händen wie die Demonstranten in Leipzig 1989, sie rufen nicht “Wir sind das Volk”, sondern “Wir sind Europa”.

Der lange Marsch der Macht endet an der Spitze eines sorgfältig inszenierten Demonstrationszuges, der gleich außerhalb des Blickfeldes der Kameras endet. Medial werde die Aufnahmen als Bilder vom “Gedenkmarsch der Millionen” wie in Paris oder vom “Marsch der Würde” wie in Kiew verbreitet, auf den ersten Blick harmlose Propaganda, deren Arroganz sich selbst enttarnt. Doch in zweiter Linie handelt es sich um die Aneignung von Volkseigentum durch die Repräsentanten der Legislative, eine vollkommene Umwertung des Instruments Demonstration, das bislang immer das letzte Instrument war, auf dem die Massen den Mächtigen den Marsch spielen konnten.Wir sprechen zwar verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes. http://dlvr.it/8lnvBW