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Ostrich von Matt Greene (goodreads)

Erschien 2013. Dieser Contemporary Roman erzählt von Alex, für den sich nach einer Gehirntumoroperation alles zu ändern scheint.

Ostrich ist ein Buch voller intelligentem Humor. Manche Andeutungen habe ich erst auf den zweiten Blick verstanden, aber das Doppeltlesen zahlt sich aus.

[My mom] takes my hand across the table, but I withdraw it because there’s a time and place (the place is In Private and the time is 1991–1999).

I said “Shit!” Dad washed my mouth out with soap (because it was “dirty” (which suggests he doesn’t understand metaphors)).

Leider steigt das Buch hier und da über meine Mitdenkfähigkeiten hinaus. Physikalische Überlegungen sind eine Sache (da versuche ich meist gar nicht erst mitzukommen), aber Ostrich schießt weit über das Ziel hinaus. Um den Verlauf der Geschichte bis zum Ende zu folgen, muss man zwischen den Zeilen lesen und das teils hochgestochene, teils britische Vokabular verstehen. Manchmal hatte ich leider seitenweise nur Fragezeichen im Kopf, aber am Ende war mir immerhin der Ausgang der Geschichte klar.

Für Fans von Wonder und The Curious Incident of the Dog at Night Time. Freut euch auf Alex’ clevere Weltansichten, aber bringt genügend Konzentration mit. Diese rund 300 Seiten haben es in sich.

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