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Polnischer Denkmalschützer bestätigt Existenz von Nazigold-Zug

Polens oberster Denkmalschützer Piotr Zuchowski hat bestätigt, dass der sagenumwobene Zug, der voller Nazigold sein soll, tatsächlich existiert. Per Georadarbild konnte er jetzt geortet werden. Der Zug aus dem zweiten Weltkrieg soll sich in einem unterirdischen Tunnel in Niederschlesien befinden.

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Piotr Zuchowski: “So viel ich weiß konnte seit dem zweiten Weltkrieg niemand zu dem Zug vordringen. Die Information über seinen Standort wurde mündlich von einer Person weitergegeben, die damals den Zug begraben hatte. Diese Person offenbarte auf dem Totenbett das Geheimnis und konnte auch noch eine Karte vom Versteck des Zuges anfertigen.”

Der Fundort wurde bereits gesichert, jetzt soll der Panzerzug an die Oberfläche geholt werden. Illegale Schatzsucher warnte Zuchowski, weil der Zug vermint sein könnte.

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Über den Inhalt des Zuges wird seit Tagen spekuliert. Während viele an einen mit Nazigold beladenen Zug glauben, vermuten die Behörden von Walbrzych (Waldenburg), es könne sich nur um Militärmaterial halten.

Zug aus Kriegszeit? - Polnische Stadt bestätigt Fundmeldung

Der Rat der niederschlesischen Stadt Walbrzych hat bestätigt, den Fund eines Zugs aus dem Zweiten Weltkrieg gemeldet bekommen zu haben. In Polen hatten nach ersten Berichten über die mutmaßliche Entdeckung Gerüchte über einen mit Nazigold beladenen deutschen Panzerzug die Runde gemacht.

Der Rat der Stadt Walbrzych (Waldenburg) hat nun ein Schreiben des Anwalts Jaroslaw Chmielewski bekommen, wie Ratssprecher Arkadiusz Grudzien am Mittwoch im Rundfunksender «Radio Wroclaw» sagte. Chmielewski vertritt die beiden angeblichen Entdecker.

Belohnung für die Finder?

Auch der Anwalt äußerte sich in dem Sender. Er sagte, jetzt werde auf die Reaktion aus Warschau gewartet. Seine beiden Mandanten, ein Pole und ein Deutscher, wollten sich nach wie vor nicht zu erkennen geben. Sie seien «überwältigt von dem Mediensturm» über ihren Fund. Die Männer hatten einen Finderlohn in Höhe von zehn Prozent gefordert - ob sie tatsächlich eine Belohnung erhalten, muss voraussichtlich Polens Schatzministerium entscheiden.

Ratssprecher Grudzien sagte weiter, dem Schreiben zufolge handele es sich um einen Zug mit militärischem Charakter. «In dem Schreiben wurde keine genaue Anschrift angegeben.» Es werde an das Verteidigungs-, das Kultur- und das Schatzministerium weitergeleitet.

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