pairing:-ER

Worte über unser erstes Treffen. Unendliche Dankbarkeit, dass ich das damals vermerkt habe.

“Freitag, 09.11.2012, 15:39 Uhr. München, Hauptbahnhof, sitze im Zug. Die Tränen laufen. Angst, Panik, schlechtes Gewissen. 7 Stunden Fahrt. Verbracht mit Simsen, lesen und weinen. 22:42 Uhr, Berlin, Hauptbahnhof. Weiche Knie, Zittern am ganzen Körper, Übelkeit. Aussteigen. Ihn sehen. Lächeln müssen, angelächelt werden. “Hallo.” - “Hi.” Nebeneinander stehen. “Kann ich dir was abnehmen?” - “Ja, danke.” Rolltreppe. Ihn betrachten. Denken “Scheiße, wie schön er ist..” Oben stehen, Stift vom Infostand ausleihen, versuchen Unterschrift zu fälschen, lachen, weils doof aussieht. “Egal, passt schon.” Lächeln. Zum Ausgang gehen, Drehtür. Er geht voran, ich bin zu langsam. Er hält die Tür an, schiebt sie zurück, damit ich mit ihm in eine Abteilung rein kann. Anlächeln. “Danke.” Tür dreht sich nicht mehr. Lachen. Das Eis schmilzt. Draußen stehen, rumtelefonieren, Herberge absagen, doch zu ihm. 20 Minuten Zug suchen. Drin sitzen. Neben einander sitzen. Beine berühren sich leicht. Herz rasen. Von ihm seine Monatskarte bekommen, damit ich ja keinen Ärger bekomme. Kontrolleur kommt, schnell aussteigen. Zur U-Bahn. Komische Menschen sehen, sich ansehen “Ich frag nicht.” Sein Lächeln. Schmetterlinge überall. Durch die dunklen Straßen gehen, nebeneinander, Stille. Es ist schön. Bei ihm ankommen, von seiner Mama und seiner Oma begrüßt werden. Alle total nett. Hochgehen. Rumsitzen. “Willste zocken?” - “Klar warum nicht, was hast du so da?” - “Ja hier.” Gibt mir Spiele Stapel. “Kenne die alle nicht.” Schüchternes Lachen. “Ja also da kannst du Menschen erschießen, da auch, da kannst du sie zermetzeln und das ja, Autofahren.” Schiefes Grinsen. “Auto, ganz klar.” Lächeln. “War klar.” 2 Meter Abstand zwischen uns. Ich verliere, immer. Kein Bock mehr, gebe es auf. Er bringt Essen. Wir rühren es nicht an. Zu aufgeregt. Fernsehen. Fernbedienung hin und her werfen. “Such du aus!” “Nein such du aus.” Tausend mal die Frage “Was wolln wir machen?” - “Keine Ahnung, mir egal.” Sein Lächeln. Die Art wie er mich ansieht, fühlt sich an als würd ich fliegen. Computer an. Slendermen spielen. Sich nicht gruseln, verdammtes Glück haben, ihn ownen. Er “Hä wie ging das jetzt, warum erschrickst du nicht?” Lachen. Lächeln. “Tja, bin zu cool dafür.” Anderes Spiel. Sich erschrecken, gemeinsam Schreien. Telefonieren mit Mitchie und Ronny. Gemeinsam Lachen, Film gucken. Googlen “Was tun gegen Langeweile”, komischen Test machen, Lachanfall bekommen. Heimliches Ansehen. Sich vorkommen, wie im Film. Trance. Traum. Müde sein. Schlafen gehen. Leider nicht nebeneinander, und doch so nah. Sein Atmen hören, unbeschreibliches Gefühl. Einschlafen. Samstag, 10.11.2012, Aufstehen. Sich angucken. “Hast du Hunger?” - “Bisschen.” Runter gehen. Er macht mir Frühstück. Gemüse, Ei, alles was geht. Bin gerührt. Fernsehen. Umziehen. Rausgehen. “Wolltest zum Zoo wa?” - “Jow.” Leise Stimmen. Unsicherheit, Nervosität. Nebeneinander hergehen, Stille. Bus fahren, Bahn fahren, hin und her. Er bezahlt alles. Ich ärger mich. “Passt schon.” Grr. Unsicherheit wird zu Glück. Freude. Nebeneinander hergehen, Witze reißen, Lachen. “Hier riechts als ob jemand gestorben wär.” “Offensichtlich alle, alle Käfige sind leer.” “Vermutlich am Geruch gestorben.” Lachen. Sich nicht trauen die Hand des anderen zu halten. Rausgehen. Durch den ganzen Zoo Laufen, Kinder gruselig finden, von Kindern überrannt werden. Lächeln. Bei den Lamas ankommen. “Hey da ist ja Ronny.” Lachen. Zum Känguru, dass sich grad an den Eiern kratzt. “Ronny.” Lachanfall. Von der Seite ansehen. Grinsen, wegsehen. Zum Streichelzoo gehen, “Forever alone Esel” streicheln, Futter kaufen, aufteilen, Ziege füttern. Hände waschen, ausrasten wegen der Kälte. Gemeinsam zum Burger King gehen, Pommes hohlen, Cola hohlen, durch den Regen gehen. Zuhause ankommen, seine Tante und Selina kennen lernen, Fernsehen mit der ganzen Familie, hochgehen, weiter gucken. Abstand, sich nicht trauen beieinander zu sitzen. Boxen gucken. Lachen. Schlafen gehen. Sonntag, 11.11.2012, früh aufstehen, müde. Zum Bahnhof fahren, Stille, Warten,  2 Fotos machen, sich ganz fest umarmen, winken, weinen. Vermissen, schon nach 10 Minuten. Ich liebe dich, an die Fensterscheibe schreiben.”

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While working on a meat processing factory, this guy slipped, his hand got stuck on a meat grinder! He came to the ER with the grinder still on his arm, as you can see in the first image. He obviously lost his hand and was later amputated. :(

I’m currently in my trauma rotation, that’s why I am able to show you these images.

Mientras trabajaba en una fábrica de carne, este paciente se resbaló y su mano quedó atorada en una trituradora de carne. Llego a urgencias todavía con la trituradora en su brazo, como pueden ver en la primer imagen. Obviamente perdió su mano y esta fue amputada. :(

Actualmente estoy en mi rotación de cirugía de trauma, es por esto que puedo mostrarles estas imágenes.

Er ist Herzklopfen und Wut im Bauch. Er ist die Wolken am Himmel, die fallenden Blätter im Wald. Er ist der Fluss und der Sand und der fallende Schnee. Er ist Sonne und Regen, Gewitter und Sturm.
—  Aus meinem alten Kwick-Blog
Und dann stehst du vor mir, schaust mich mit deinen wunderschönen leuchtenden Augen an und alles was ich sagen kann ist ‘Hi’. Wobei ich dir so gerne ins Gesicht schreien würde ‘Du bist so wunderschön, in deiner Nähe kann ich kaum atmen.
—  Aus meinem alten Kwick-Blog