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Notenbanken blasen Aktienkurse auf

Notenbanken blasen Aktienkurse auf

Nach dieser Nachricht sind die Aktienkurse weltweit nur noch Makulatur: Notenbanken sind durch massiven Aktienkauf zur „globalen Macht an den Kapitalmärkten“ geworden.

[dropcap]H[/dropcap]ier kommt die Wikileaks-Variante der Börsenwelt, ein echter Schocker. Wer sich danach noch wundert, warum die Aktienkurse nur noch steigen, ist selbst Schuld. Die Notenbanken rund um den Planeten haben in der…

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Das Umfeld fr Anleihe-Anleger bleibt weiterhin schwierig. Wer das Risiko scheut, muss sich nach wie vor mit uerst mageren Renditen zufrieden geben. So bieten etwa Bundesanleihen mit einer Restla…

Größte Goldbesitzer sind die Notenbanken. Die Vereinigten Staaten sitzen auf rund 8.100 Tonnen, gefolgt von Deutschland mit 3.400 Tonnen und dem Internationalen Währungsfonds mit 2.800 Tonnen. Die Notenbanken waren über Jahre Netto-Verkäufer. Seit dem vergangenen Jahr sind sie jedoch wieder Netto-Käufer. Das Interesse kommt vor allem aus den Schwellenländern.
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… so das Handelsblatt zu der Frage “Wer sind die größten Goldbesitzer?”.

Weitere interessante Fakten über Gold in diesem Artikel: “Spekulanten glauben nicht mehr an Gold” (04.07.2013): http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/rohstoffe/vertrauen-verloren-spekulanten-glauben-nicht-mehr-an-gold/8446318.html

Es gibt aktuell keine messbare Inflation. Als Grund wird meist die lahmende Konjunktur genannt. Doch an einen bestimmten volkswirtschaftlichen Faktor denken die wenigsten: Das Internet.

Inflation nennt man das Überangebot der Geldmenge im Verhältnis zur realen Gütermenge. Oft resultiert hieraus eine Steigerung der Verbraucherpreise. Diesen Effekt nenne ich zur Einfachung in diesem Artikel “Inflation”. Sie entsteht immer dann, wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt. Grund hierfür kann sein, dass die Einkommen steigen oder dass Geld im Allgemeinen billig zu haben ist. Inflation, aber auch Deflation, sind Ventile, die eventuell vorhandene Ungleichgewichte von Angebot und Nachfrage regulieren.

Notenbanken versuchen, bislang ohne Erfolg, durch irre Gelddruckorgien die Inflation anzuheitzen. Doch die Notenbank scheint machtlos zu sein – die Preise steigen nicht. Kaum ein Gut ist knapp und viele Dinge werden tendenziell sogar immer günstiger. Zudem kann die Notenbank kein Nachfragewachstum generieren, denn gegen eine schrumpfende und alternde Bevölkerung hat sie nichts in der Hand. Wenn eines den Konsum in den letzten Jahren wesentlich verändert hat, dann ist es die Technologie.

Angefangen hat es mit Musik, Büchern und Sexspielzeug. Inzwischen kann man auch bequem Möbel oder auch Lebensmittel online bestellen. Das britische Statistikamt hat errechnet, dass die Online-Preise heute auf dem Niveau von 2005 sind – diese Preise sind also 10 Jahre lang nicht gestiegen. Unabhängig von Zinsen und der Druckerpresse fallen die Online-Preise, weil es im Internet weniger Kostentreiber gibt. Online-Händler sparen sich Kosten für Lager, Verkaufsräume, Personal und Bürokratie. Dies senkt die Preise, weil insbesondere Online-Händler in starkem Wettbewerb zueinander stehen.

Notenbanker machen heute eine Geldpolitik, die sie schon in den 1950er Jahren gemacht haben. Inzwischen hat sich die Welt aber ein bisschen verändert – das Konsumverhalten der Wirtschaftssubjekte ist nicht mehr mit dem aus 1950 vergleichbar. Das alternativlose Dogma mit “2% Inflation” passt nicht mehr zur wirtschaftlichen Realität. Wir sollten uns überhaupt mal als Gesellschaft Gedanken darüber machen, was für eine Geldpolitik wir eigentlich wollen. Der Geldsozialismus aus den 50er-Jahren ist wirkungslos geworden – er schadet mehr, als er nützt.

Bargeldverbot: Der Aufbau des Sozialismus

Es hat lange gedauert, weitaus länger als gedacht, gehofft und befürchtet. Aber nun endlich, 63 Jahre nach dem von Walter Ulbricht auf der II. Parteikonferenz der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands verkündeten Beschluss des Politbüros und sogar 96 Jahre nach der Verabschiedung des Parteiprogramms der Bolschewiki wird das Geld als endlich Zahlungsmittel komplett abgeschafft.

Lenin selbst hatte das für unerlässlich gehalten, um eine gerechte Gesellschaft aufbauen zu können. Eine Forderung, der sich hochrangige Ökonomen jetzt anschließend: In einem ersten Schritt solle die Abschaffung des Bargelds die Tür zu einer Vervollkommnung der sozialistischen Lebensweise öffnen. Damit werde der “Kampf gegen Schwarzgeld und Steuerhinterziehung” verschärft, die Steuergerechtigkeit verstärkt und damit das allgemeine Gleichheitsniveau in der Gesellschaft erhöht.

Der US-Wirtschaftswissenschaftler Kenneth Rogoff plädiert dafür, dass die Notenbanken sofort damit beginnen, keine großen Geldscheine mehr nachzudrucken. Das werde das Geschäft vieler Verbrecher und Volksschädlinge erschweren, die die Anonymität von Bargeld gern für illegale Transaktionen nutzen, sagte er gegenüber dem “Handelsblatt”. Später könnten dann auch die kleineren Banknotenstückelungen auslaufen und die gesamte Gesellschaft auf bargeldlosen elektronischen Zahlungsverkehr umsteigen.

Nach vollzogenem Bargeldverbot profitiere die Gemeinschaft von einer tieferen Kontrolldichte: Über die neue Pkw-Maut könne perspektivisch jede einzelne Fahrzeugbewegung in der EU metergenau nachvollzogen werden, mit einer ergänzenden Einführung von ausschließlich elektronischem Geld sei das dann auch mit jeder einzelnen Zahlung oder Überweisung möglich.

Profitieren wird nach Ansicht von renommierten Wirtschaftsexperten auch die Wirtschaft. “Wenn die Geldhalter auf zinsloses Bargeld ausweichen können, kann die Zentralbank den Leitzins nicht allzu weit unter null senken”, warnt Kenneth Rogoff. Statt Strafzinsen auf ihr zusammengerafftes, angeerbtes oder durch Steuerhinterziehung erlangtes Spargeld zu zahlen, würden Besitzer von Geld es einfach in bar aufbewahren. Das unterlaufe alle staatlichen Bemühungen, den Euro endgültig zu retten.

Auch der deutsche Wirtschaftsweise Peter Bofinger macht sich für die Abschaffung des Bargelds stark. “Bei den heutigen technischen Möglichkeiten sind Münzen und Geldscheine ein Anachronismus”, sagte er dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”. Bargeld unterhöhle die Macht der Zentralbank, hemme den Aufbau des Sozialismus und behindere die Errichtung einer gerechten Gesellschaftsordnung.Wir sprechen zwar verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes. http://dlvr.it/9x2r6N

Währungskorb könnte Frankenstärke bekämpfen

Währungskorb könnte Frankenstärke bekämpfen

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) solle die Franken-Überbewertung mit der Einführung eines Währungskorbes bekämpfen. Dies fordert der Geldpolitiker Peter Bernholz in einem Interview mit der “NZZ am Sonntag”.

Die Zeitung bewertet die Kritik des emeritierten Ökonomieprofessors der Universität Basel als brisant, weil Bernholz der Nationalbank nahestehe.

“Wenn andere Notenbanken die Geldmenge…

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Bargeldverbot rückt näher - Angriff auf die Freiheit

Bargeldverbot rückt näher – Angriff auf die Freiheit

Eine alte Verschwörungstheorie erweist sich erneut als gehaltvoll

Der “Wirtschaftsweise” Peter Bofinger (rechts im Bild) bezeichnet Bargeld als Anachronismus  – “Münzen und Scheine seien überholt und schmälern nur den Einfluss von Notenbanken. Die Bundesregierung solle sich für die Abschaffung von Bargeld einsetzen!, fordert er im SPIEGEL. (more…)

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger macht sich für die Abschaffung des Bargelds stark. “Bei den heutigen technischen Möglichkeiten sind Münzen und Geldscheine tatsächlich ein Anachronismus”, sagte Bofinger dem Nachrichten-Magazin “Der Spiegel”. Fallen diese weg, könnten die Märkte für Schwarzarbeit und Drogen ausgetrocknet werden.

Zudem hätten es die Notenbanken einfacher, ihre Geldpolitik durchzusetzen. Der in Würzburg lehrende Volkswirtschaftsprofessor forderte die Bundesregierung auf, auf internationaler Ebene für die Abschaffung des Bargelds zu werben. “Das wäre jedenfalls ein gutes Thema für die Agenda des G-7-Gipfels in Elmau”, sagte er.