nicht tanzen

Du lebst in deiner kleinen Welt, machst sie wie sie dir gefällt. So voller Fantasie. Viele können es nicht sehen, doch ich kann dich verstehen. Du steckst voller Poesie. Denn egal wie schief du singst und dabei vor Freude springst. Du bist wunderschön. Deine Magie ist pures Glück. Ausgeflippt, total verrückt. Wunder geschehen. Denn wenn du tanzt bist du mein Held und wenn du lachst dann strahlt die Welt. Und mir ist alles scheiß egal, denn du bist mein Freak. Hauptsache nicht normal.

Warum tanzen wir?

Wir tanzen, um gegen das Gesetz der Schwerkraft zu kämpfen, um einen Moment der Schwerelosigkeit zu verspüren.
Wir tanzen, weil wir unser Verlangen nach Glückseligkeit stillen wollen.
Wir tanzen, um uns frei zu fühlen, um uns den Traum vom Fliegen
ein wenig zu verwirklichen.
Wir tanzen, um unsere Seele sprechen zu lassen, um das auszudrücken, was wir in Worten nicht finden konnten.
Wir tanzen, um unseren Träumen festen Boden zu geben.
Wir tanzen, um zu überleben.

Also warum tanzen wir?

Weil wir dazu geboren sind.

—  thePieceOfaStory

anonymous asked:

Wie hast du Raven gelernt? 😅 selbst wenn ich richtig druff bin und so in meinem Element bin, kann ich nicht richtig auf Techno "tanzen".

Das kann man nicht lernen
Egal ob druff oder nuechtern man muss die musik einfach fuehlen und dazu tanzen
Davon abgesehen ist es scheiss egal was und wie du dich bewegst solange du spass dabei hast

Blogtipp

Es heißt, alle 7 Jahre befindet sich der Mensch in einer Wandlungsphase. Mit 6 oder 7 kommen wir in die Schule. Mit 14 sind wir in der Pubertät und mit 21 im Studium oder der Ausbildung, dann folgt die erste eigene Wohnung oder einfach nur viel Party oder Sex. Alles einschneidende Phasen im Leben. Die schwierigste ist wohl die gegen Ende 20. Man resümiert zum ersten Mal das eigene Leben. Habe ich den richtigen Weg gewählt, den richtigen Job, die richtigen Freunde und den richtigen Partner? Alles geht durch den Prüfstand und auch die eigene Person wird betrachtet.

Altern ist ein unaufhaltsamer Prozess. Wir lernen viel und jede Erfahrung macht uns zu der Person, die wir am Ende der Reise sind. Auf diesem Lebensweg begegnen wir Menschen und verabschieden sie wieder, wir spüren die Konsequenzen unseres Handelns und treffen Entscheidungen. Mit Ende 20 fällt es besonders schwer. Wir haben Wünsche, Träume und Sehnsüchte, die oftmals nicht zueinander passen oder erst gar nicht genau zu definieren sind. Wir wissen, dass wir nicht wissen, WAS wir eigentlich wollen. Diese Phase dauert manchmal ein Leben lang oder bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir eine Familie gründen (dann soll ja alles anders sein, als es jemals war).

Wir streben nach einem Job, der uns gefällt und von dem wir gut leben können. Wir wollen unabhängig sein, einen Partner haben und reisen. Wir wollen glücklich sein. Doch der Job im coolen Start-up bringt nicht das gewünschte Gehalt, wir können nicht genug reisen und der Partner läuft uns dank Tinder und der Internet-Welt auch nicht über den Weg. Oder einfach nur weg. Wir sind vernetzt und doch einsam, weil in dieser Phase so viel endet und gleichzeitig neu beginnt.

Wir blicken zurück und realisieren, dass nicht mehr ganz so viele Personen die Reise bis zur 30 mit uns bestritten haben. Wir tanzen nicht mehr auf jeder Party und wissen das frühe zu Bett gehen zu schätzen. Wir sehen die Anfang-Zwanziger Gruppen und können uns nicht vorstellen, auch mal so nervig gewesen zu sein. Wir schauen uns um und fühlen uns wirklich etwas alt. Wir diskutieren nicht mehr bis aufs Blut, wir lassen die Dinge einfach manchmal sein. We don’t give a fuck.

Das ist doch auch schön.

Doch da ist dieses Gefühl, eine Rastlosigkeit, die wir kaum erklären können. Im Prinzip ist alles gut, doch innerlich wird eine Stimme lauter, deren Einordnung ans Unmögliche grenzt. War’s das jetzt? Arbeite ich nun mein ganzes Leben? Schlafe ich immer mit demselben Partner oder andersherum, werde ich jemals einen Partner finden? Ist das mein Leben?

Ende 20. Wir haben viel gesehen, viel gelernt, geweint, hoffentlich geliebt und stehen auf eigenen Beinen. Die eine Seite in uns sagt „Puh, endlich den ganzen Ausbildungskram hinter mir, Herzschmerzerfahrungen gesammelt und Nächte durchzecht, ich fühle mich weise®!“ Und die andere Seite fragt sich: „Ja, und was nun?“

Für Familie ist es (vielleicht) zu früh, Reisen wäre geil, aber allein/zu zweit/mit Mama und Papa? Was machen wir denn jetzt nur? Wir tauschen uns aus. Allen geht es ähnlich, aber so richtig ändern kann man ja nicht wirklich was, nicht wahr? Wir mit unseren Erste-Welt-Luxus-Problemen. Warten wir mal ab und auf ein Zeichen. Das Zeichen wird die Lösung sein. So ein Zeichen kommt bestimmt. Na los, du blödes Zeichen, komm endlich!

Doch auch ohne Zeichen wissen wir im Prinzip, was zu tun ist: Raus aus der Bequemlichkeit! Pläne schmieden! Risiken eingehen! Banken überfallen! Der Routine trotzen! Unternehmen gründen! Gewohntes loslassen! Den Partner vielleicht auch! Sachen packen! Weltreise machen! Träume leben! Augen auf! Jetzt oder nie! Los geht’s! Impossible is nothing!

Und manchmal fehlt einzig und allein eine Sache, um der Stimme des Herzens und der Suche nach Antworten zu folgen: Mut und Entschlossenheit.

http://love-andother-shit.tumblr.com/

Zeit

Die Zeit. Sie tanzt mit mir.

Oft schnell. Selten langsam.

Und immer schweigsam.

Manchmal bleibt sie stehen und gibt mir Raum zu atmen und zu lachen.

Manchmal wirbelt sie mich von Tanz zu Tanz und ich vergesse zu atmen und zu lachen.



Die Zeit. Sie tanzt mit mir

Von Raum zu Raum

Manche geschmückt in voller Pracht, gekleidet in Wärme und Licht.

Dort möcht ich bleiben, doch ein jeder Raum schließt seine Türen und Versprechen der Vergangenheit verwehen im Klang des Neuen

Manche so dunkel, dass ich denke das hier der Tanz wohl enden wird.

Doch die Zeit sie nimmt mich an die Hand und lässt nicht zu, dass ich mich in das Dunkel fallen lasse.


Die Zeit. Sie tanzt mit mir

Zu mir fremden Melodien und Harmonien.

Mit jedem weiteren Schritt, jedem weiteren Taktschlag werden sie zu meiner Heimat

Und ich vergesse wer ich vor diesem Tanze war.


Die Zeit. Sie tanzt mit mir

und unablässig webt sie Bilder, Erinnerungen im Takt des Liedes

Manche schweben davon und manche verschmelzen mit dem Moment

Manche aber werden Halt und Sicherheit bei diesem Tanze


Die Zeit. Sie tanzt mit mir

Sie scheint zu fliegen

Während ich so schwer hier alles von mir wehr

Den Boden immer unter den Füßen spürend



Die Zeit. Sie tanzt mit mir

Schwebend, tänzelnd, unbemerkt

Nimmt sie meine Kraft

Nimmt sie Menschen

Nimmt sie Erinnerungen



Die Zeit. Sie tanzt mit mir

Ein manches Mal bin ich so müde, meine Füße wund getanzt, mein Körper längst nicht mehr bereit den Schwung noch aufrechtzuerhalten.

Doch eine Wahl bedeutet Endgültigkeit, so lass ich den Verdruss.


Die Zeit. Sie tanzt mit mir

Aber nur in diesen Nächten, die geprägt sind von dem Schein des unendlichen

Der Tag wird jedoch kommen, der Schein zerstreut und die Tanzschuhe abgelegt

Die Zeit. Sie hört nicht auf zu tanzen. Nur ich werde gehen und nicht mehr tanzen