nicht begreifen

Man geht davon aus, dass wir uns im Leben in nur 3 Menschen verlieben. Jede dieser Lieben hat einen anderen Grund.
Die erste Liebe ist häufig die Jugendliebe. Das Idealbild das wir haben, wenn wir als Kinder Märchen lesen. Diese Liebe beginnt in dem Glauben, dass das unsere einzige Liebe sein wird auch wenn sich nicht alles richtig anfühlt, verdrängen wir es. Denn so fühlt sich doch Liebe an, oder?
Wir kennen noch nichts Anderes. In dieser ersten Liebe ist es noch wichtiger, was die anderen denken, statt das, was wir selber fühlen. Es ist eine Liebe, die richtig erscheint. Die zweite Liebe ist die schwierige - sie lehrt uns einiges darüber, wer wir sind und wie, wann und wie häufig wir geliebt werden müssen. Das ist die Liebe, die wehtut. Entweder durch Lügen, Schmerz oder Manipulation. Wir glauben, andere Entscheidungen als in der ersten Liebe zu treffen aber machen es in Wirklichkeit nicht. Wir sammeln einige Erfahrungen.
Die zweite Liebe hat etwas vom Wahnsinn - wir machen immer wieder dasselbe und hoffen auf ein anderes Ergebnis. Aber es wird nur schlimmer. Manchmal ist es auch ungesund, unausgeglichen und narzisstisch. Es gibt eine Menge Drama! Eine emotionale Achterbahnfahrt durch extreme Höhen und Tiefen. Wie ein Junkie wandeln wir durch die Tiefen und hoffen auf einen Höhepunkt in der Beziehung. In dieser Beziehung verbringt man mehr Zeit damit, alles am Laufen zu halten als irgendwas zu genießen. Es ist die Liebe, bei der wir uns so sehr wünschen, dass sie funktioniert.
Die Dritte Liebe ist die, die wir nicht kommen sehen. Diejenige, die so falsch aussieht und gar nicht mit unseren Idealen übereinstimmt. Sie kommt einfach, auch wenn sie nicht möglich zu sein scheint. Bei dieser Liebe kann man die Verbindung nicht erklären, sie haut uns einfach von den Füßen, weil sie nicht geplant war. Man kommt mit jemandem zusammen und es passt einfach. Man hat keine genauen Erwartungen, wie sich der andere Verhalten sollte und man verliert den Druck sich der Erwartung des Partners anzupassen. Wir werden einfach für das akzeptiert, was wir sind. Diese Liebe lehrt uns, dass Liebe eben nicht das sein muss, was man sich immer vorgestellt hat.
Diese Liebe die nicht aufhört an der Tür zu klopfen. Egal wie lang es dauert bis jemand aufmacht. Die Liebe, die sich einfach richtig anfühlt. Vielleicht erfahren wir nicht alle diese 3 Lieben in unserem Leben. Vielleicht ist nicht jeder bereit dafür. Vielleicht müssen wir alle lernen was Liebe nicht ist bis wir begreifen, was es ist! Möglicherweise dauert es ein Leben lang, wenn man Glück hat nur ein paar Jahre. Vielleicht geht es nicht darum ob die Liebe bereit für uns ist, sondern ob wir bereit für die Liebe sind.
Wir können uns alle dafür entscheiden bei der ersten Liebe zu bleiben. Die, die perfekt zu sein scheint und jeden anderen glücklich macht. Wir können auch bei der zweiten Liebe bleiben und glauben, dass wir dafür kämpfen müssen.
Aber wir können uns auch für die dritte Liebe entscheiden. Diejenige bei der man sich Zuhause fühlt. Die Liebe, die nicht wie ein Sturm ist, sondern wie die friedliche Ruhe danach. Vielleicht ist da etwas Besonderes an der ersten Liebe und etwas herzzerbrechend Einzigartiges an der zweiten Liebe, aber da ist auch etwas Wunderschönes an der dritten. Die, die wir niemals kommen sehen. Die, die tatsächlich hält. Die, die uns zeigt, wieso es vorher nie geklappt hat. Und es ist die, die uns zeigt, dass es sich lohnt es wieder zu versuchen.
Denn man weiß nie wann man über die Liebe stolpert.

In diesem Moment lernte ich etwas, das ich zuvor nicht zu begreifen imstande gewesen war, weil sich manches erst verstehen lässt, wenn es selbst erlebt. Ich lernte, dass das Gefühl, jemanden zu lieben, nichts mit Zärtlichkeit zu tun haben muss. Ganz im Gegenteil, es kann gewaltsam sein, brutal und quälend, von tausend Zweifeln durchsetzt.
—  Himmelsfern, Jennifer Benkau
Schmerz ist nicht zu begreifen - bis es dein eigener ist.
—  (via @meinlebennebenmir)

anonymous asked:

Bin froh, dass es dich nicht so extrem belastet. Ich bin ziemlich sensibel was sowas angeht und muss es immer allen recht machen, vor allem aber Leuten, die grundlos schlechtes über mich sagen, weil ich den Grund nicht verstehe bzw es keinen gibt. Luv <3

Noch bis ich ungefähr 16 war, hat es mich richtig aus der Bahn geworfen, wenn mich irgendwer nicht mochte. Ich war immer soo bemüht darum niemandem einen Grund dafür zu geben und konnte es echt nicht begreifen :’D Dann hab ich aber langsam gecheckt, dass ich eh nie jedem gefallen kann und mich deshalb darauf konzentrieren sollte, mir selbst zu gefallen.

anonymous asked:

Ich bin drauf und dran mich in einen Jungen zu verlieben nur bin ich mir nie wirklich sicher ob ich mich das auch "traue" oder will. Irgendwas hält mich immer ab auch im Leben und besonders bei solchen "Entscheidungen". Ich würde uns so gerne eine Chance geben aber ich weiß nicht ob ich das schon kann oder ob ich doch wieder einen Rückzieher mache. Hast du einen Rat für mich?

Vielleicht ist es einfach die Angst vorm Fallen lassen die dich aufhält.

Ich kenne das von mir selber nur zu gut.

Manchmal denkst du einfach du tickst falsch, du denkst deine Welt dreht sich in eine andere Richtig als die der anderen. Warum fällt es manchen Leuten so leicht sich von Beziehung in Beziehung zu stürzen während andere Jahre lang daran verzweifeln überhaupt erstmal einen Funken der Selbstliebe zu erhaschen?

Warum fühlst du dich als würden all deine Flüsse den Berg hinauf fließen während andere in den Stromschnellen kanufahren? Ist fallen lassen leichter als loslassen? Und ist es wahr, dass der Moment vorm genau vorm Anfang der mit Abstand am furchteinflößende ist?

Ich hab vor einiger Zeit mal einen Jungen kennen gelernt der wirklich, wirklich introvertiert war (zumindest schien er so), das war sogar so einer von der Sorte die nicht mal wirklich mit dir reden wenn du sie ansprichst. Wäre ich an dem Abend nicht 5 min durch die Gegend gerannt und hätte gefühlte 180 Leute angequatscht um ein Feuer zu bekommen hätte ihn vielleicht sogar komplett übersehen aber er saß da so, ganz alleine auf ner Bank im Park (es war warm, es warm Abends und unsere oder zumindest mein Pegel - war nicht mehr so nüchtern) und hat eine geraucht und ich dachte mir so “ JA MAN! Du bist mein Mann!” und bin “direkt” (so direkt war das nach 3 Desperados nämlich tatsächlich nicht mehr lol) zu ihm hin und hab ihm nach Feuer gefragt, er hats mir natürlich geben, weil ohne wäre ich glaube ich auch nicht mehr weggegangen. Aber er saßs da halt so ganz alleine und ich hab ihn gefragt warum das so ist und meinte nur: “ich weiß nicht, ich weiß nicht”

ich hab mich dann zu ihm gesetzt und ihm was von meinem Desperados abgeben - wollte er nicht. Reden? Wollte er nicht. Zuhören? Musste er gezwungener Maßen bei dem Abendlichen reden Fluss den ich da in dem Moment drauf hatte.

Und während ich halt so meinen Nonsens erzählt hab, darüber wie ich mich jedes mal Frage ob Vögel nachts wirklich schlafen oder ob es mehr Sterne am Himmel gibt als Sandkörner in der Sahara - hat er halt immer wieder auf so ein Mädchen geguckt was grade mit ihren Freunden in nem Kreis auf der Wiese saß und sich offensichtlich amüsiert hat (die ganzen Leute da waren wohl seine Clique, was auch erklärt warum er Abends im Park ist) und ich meinte so: “Deine Freundin?”  und er lacht nur verlegen.

Du kennst das! Das ist dieses in die Leeren auf den Boden starren und durch die Nase ausschnaufen Lachen, dieses “Lustig dass du genau das grade fragst” - Lachen. Und ich so: “Ah ok da scheint es wohl grade ein bisschen Krieg zu geben wie mir scheint” und ohne auf meine Frage auch nur ansatzweise einzugehen, setzt er sich auf einmal aufrecht hin (vorher hatte er sich die ganze Zeit mit seinen Unterarmen auf seinen Knien aufgestützt und saß nach vorne gebeut), guckt mich an und sagt: “Weißt du Digga ich steh schon mindestens zwei Jahre auf sie, wirklich richtig auf sie und sie weiß das auch bzw. hat sie es bestimmt schon mit bekommen, da bin ich mir sicher aber ich bekomms einfach nicht hin über meinen Schatten zu springen und zu meinen Gefühlen für sie zu stehen und ich könnte mich in Momenten wie diesen, heute Abend jedes mal umbringen dafür. Siehst du nicht wie schön sie aussieht?” (und ja ich habs gesehen, sah sie wirklich und das ob es wohl schon so gut wie ganz dunkel war und bis auf das Licht der angrenzenden Häuserketten und Straßenzügen nicht mehr viel zu erkennen war)

Und ich war wirklich langsam ziemlich voll und könnte deswegen diese mit dieser Aussage einhergehende Schönheit und vor allem pure Ehrlichkeit gegenüber einem völlig Fremden in dem Moment gar nicht mehr richtig begreifen (zumindest nicht so wie ich es jetzt im Nachhinein kann) und meinte deswegen auch nur zu ihm: “Ok dann sags ihr doch jetzt?”

Und ich schwöre dir ich weiß nicht wieso oder wo das auf einmal her kam, ob es dieser Klischeehafte Funken des Überzeugungsmoments war oder doch einfach der eine Tropfen der in seinem Fass noch gefehlt hat aber er steht auf einmal auf, guckt mir in die Augen, sagt “Ja!” und geht mit eisernen Schritten auf sie zu.

Ich bin sitzen geblieben.

Und hab nicht gehört was er zu ihr gesagt hat (auch wenn ich mir in manchen Moment danach noch gewünscht hätte ich hätte es, einfach um diesen Moment noch einzigartiger zu machen)

Aber als ich dann eine Stunde später auf dem Heimweg war und an der U Bahn Station irgendwo in Prenzlauer Berg stand und mir noch ne Kippe angemacht hab (mittlerweile hatte ich sogar mal mein eigenes Feuer, Applaus, Applaus) habe ich mich im selbem Moment einfach so nochmal umgeguckt und als wäre es wie in einem typischen Nicholas Sparks Film gewesen saßen die beiden da Arm in Arm auf den Bänken am Bahnsteig… Das war so unrealistisch aber dennoch zu unglaublich nah, dass ich das bestimmt die nächsten Jahre nicht so schnell vergessen werde.

Er hat sich getraut. Er ist aufgestanden und hat es einfach gemacht und im selben Moment hat er hat mir gezeigt, dass man nun mal nicht alle Kriege mit Waffen gewinnen kann, das man nun mal manchmal erst den Mut haben muss den Fluss bis ganz nach oben zu schwimmen um den besten rutsch zu haben und dass ironischer Weise Fallen lassen tatsächlich einfacher ist als loslassen ist.

Er hat sich getraut, er hats gemacht. Deine Entscheidung liegt bei dir.

Wenn man ein psychisches Leiden hat, dann ist eines der größten Probleme die Menschen um einen herum. Sie können nicht verstehen, warum man aus dem Nichts mit weinen anfängt und warum jedes noch so kleine Ereignis die Welt erschüttern kann. Das Problem ist vielleicht nicht ein mal das sie es nicht verstehen, das ist sogar okai, das Problem ist das fehlende Verständnis. Die Menschen in deinem Umfeld haben keinerlei Verständnis für deinen kleinen Weltuntergang, weil es für sie eine Lappalie ist, etwas nicht dramatisches. Sie meinen dann man solle doch nicht gleich überreagieren, auf dem Teppich bleiben, keine Mücke zum Elefanten machen. Sie veruchen in keinster Weise zu verstehen was gerade in einem vorgeht. Sie fragen nicht ein mal nach, denn für sie ist man bloß am überreagieren. Das gerade die eigene Welt ins tiefste erschüttert wurde, dass begreifen sie nicht und wollen sie auch nicht. Denn die Frage nach dem “Warum” bleibt so gut wie immer aus. Das die Menschen um einen herum uns nicht in den Kopf sehen können, dass ist mir durchaus bewusst, aber das fehlende Interesse und das Abtun des Problems, dass verletzt dann doch sehr. Für Menschen mit psychischen Leiden kann sich jedes noch so kleine Problem wie ein Weltuntergang anfühlen. Man kann es in etwa so beschreiben: Ein Mensch mit gebrochener Psyche ist wie Glas mit Rissen. Es fehlt nicht mehr viel bis es komplett bricht.

sunnyftf  asked:

Es kommt dabei doch eher auf die innere Reife an und nicht auf die tatsächliche Zahl :D Ich kenne viele, die 16 sind und schon sehr weit entwickelt. Ich denke, dass Teenager im Laufe der Generationen sowieso viel früher reifer werden. Es ist nicht pauschal beantwortbar, würde ich sagen. Jeder hat ja einen individuellen Reifepunkt (weiß man, was ich damit meine hilfe xD)

Junge Menschen halten sich meist für reifer, als sie eigentlich sind (besonders in der Pubertät), weil man selbst das sowieso nie wirklich einschätzen kann und man aufgrund seines begrenzten Horizonts noch überhaupt nicht begreifen kann, wie wenig man eigentlich weiß. Rückblickend erkennt man vieles, was man damals so nicht gesehen hat.

Manchen Menschen fällt es schwer sich ihre Fehler einzugestehen, und manch anderen fällt es schwer zu begreifen, dass nicht immer sie selbst an allem die Schuld haben.

Guten Tag, der Herr, die Dame,
gestatten, Borderline, so ist mein Name.

Sie kennen mich nicht? Das ist nicht schlimm.
Ich werd’ Ihnen erzählen, wer ich bin.
Eine Krankheit, doch man sieht sie nicht,
aber trotzdem immer öfter man über sie spricht.

Wir Borderliner sind wirklich ganz Liebe,
auch wenn wir oft verteilen Hiebe,
und die nicht immer auf den Feind,
sondern sehr oft gegen den Freund.

Dieser es gar nicht begreifen kann,
wenn er doch lieb ist, was bleibt ihm dann?
Kommt er uns nah, ganz in Vertrauen,
stoss'n wir ihn weg, er soll abhau'n.

Geht er fort, sind wir zerrissen,
weil wir im Herzen ihn so vermissen.
Der Tod uns oft als Ausweg erscheint,
doch das bin nicht Ich, die das meint.

Die Seele weint, das Herz trauert,
das heißt aber nicht, dass es lang andauert.
Im nächsten Moment empfinden wir Glück,
und das an Borderline ist die Tück’

In einem fort hin und her gerissen,
kämpfen wir Bordis stets verbissen
um ein Quentchen Glück und ein bisschen Frieden,
sind wir doch Menschen, die auch wollen lieben.

Der größte Hass, uns selber gilt,
wir können nicht umgehen mit uns mild.
Stets wir uns messen an Extremen,
dieser Weg nicht zählt zu den Bequemen.

Oft erscheint uns das Leben so schwer,
dass wir sagen: ich will nicht mehr!
Die Zweifel, die so stark an uns nagen,
sind beileibe fast nicht zu ertragen.

Die innere Qual und ohnmächt'ge Wut,
nehmen uns gänzlich jeglichen Mut.
Aggression, das erlebt manch einer, mit Absicht wehtun, das will von uns keiner.
Doch die Verzweiflung, die sich macht breit,
bringt uns immer wieder so weit.

So können wir uns oft nicht spüren,
und das kann leider dazu führen,
dass wir uns verletzen und uns schneiden,
um so die Leere aus dem Geist zu vertreiben.

Der Schnitt, der macht keine Schmerzen,
aber doch gibt’s dann im Herzen,
ein wenig Luft, und das alleine
bringt uns ein bisschen auf die Beine.

Schwarz und Weiß, so ist uns’re Welt.
Grau, sich nicht dazugesellt.
Für andere ist das schwer zu verstehen,
das ist uns klar, doch muss man auch sehen,
dass wir wahrhaftig die Täter nicht sind,
sondern Opfer, und dies meist schon als Kind.
Als Kind bereits übel missbraucht,
ist unser Glück als Erwachsene ver0raucht.

So sensibel wir auch sind, so eins ist klar,
wir sind immer für die and'ren da,
gerade weil wir wissen, was es heißt,
wenn die Seele leidet, uns zerreißt, können wir mitfühlen und in Nöten
die verzweifelten Gedanken des and'ren töten.
Arrogant und borstig, so heißt es immer,
doch das stimmt nicht, nie und nimmer.

Um vor inn'rer Qual uns zu retten,
müssen wir uns hinter ‘ner Fassade verstecken.
Wir tragen ‘ne Maske, die uns schützt,
doch ist die Frage, ob sie was nützt?

Schau'n wir uns an, ins ehrliche Ich,
kommt von allein ganz unweigerlich,
Der innere Schrei, nein, so will ich nicht sein,
und wieder wir wechseln zum trughaften Schein.

Dann reden die and'ren mit uns wie mit jedem,
das aber geht leider oft stark daneben.
Denn allzuoft führt ein Wort mitunter
dazu, dass für uns die Welt geht unter.

Das versteh'n dann die and'ren nicht
und bringt sie aus dem Gleichgewicht.
Doch, was soll'n wir machen, um zu leben
und dennoch nicht zuviel von uns preiszugeben?

Es ist ein wahrhafter Drahtseilakt,
den wir vollführen, und bitte gebt acht,
vielleicht gibt’s ‘nen Freund, der euch nahesteht,
dem es ganz genauso geht.

So denkt dann an die Zeilen von heut’
und so könnt ihr dann vielleicht
so manchem Freund helfen soweit,
dass er sich traut und von der Maske befreit

sunnyftf  asked:

Pauschalisieren kann man's trotzdem nicht :D Zudem ist unsere Generation (wie gesagt) einfach früher reif, als die letzten Generationen. Ich denke, dass das mitunter durch den Internet-Einfluss kommt. Viele Leute sind in dem Alter beeinflussbar, das weiß ich selbst, ich bin auch 16 und merke das an den Menschen um mich rum, sowie ab und zu noch an mir selbst, allerdings sind die Leute um mich rum geistig einfach auf so krass unterschiedlichen Leveln.. geistig reicht das echt von 10-30 Jahren. 1

Was wurde denn pauschalisiert? Ich finde nicht, dass das irgendwas mit Reife an sich zu tun hat; mit 16 hast du 16 Jahre Lebenserfahrung und mit 30 hast du 30 Jahre – das ist doppelt so viel Zeit in den prägendsten Jahren überhaupt (in denen so einiges passiert, dessen Ausmaß du schlicht und einfach noch nicht begreifen kannst). Aus deiner Perspektive heraus kannst du nicht wissen, auf welchem Level sich ein Mensch befindet, der bereits 30 Jahre auf dieser Erde lebt, weshalb du auch nicht beurteilen kannst, ob jemand mit 16 sich geistig auf solch einem Level befindet. Sowieso kannst du aus voller Überzeugung immer nur dich selbst betreffend urteilen und erst wenn du selbst ein gewisses Alter erreicht hast und auf die jetzige Zeit zurückblicken kannst, wirst du erkennen und vergleichen können.

Ich hab geträumt von nem Vater der mir Liebe zeigt,
der mir in meinem Leben die richtigen Wege weist.
Doch du hast mir nur zum Tal der Tränen verholfen,
Jedes deiner Versprechen hast du wieder gebrochen.
Mein Lebenlang hab ich nen tollen Vater gewollt,
Jetzt frag ich mich nur: Was ich denn mit nem Vater soll?
Ich hab gesehn, jemand wie dich brauch ich nich zum Leben,
die Zeit wird mir schon die Sehnsucht nach nem Vater nehmen.
Doch die Erinnerung an dich Menschenwesen wird mir bleiben,
Die Erinnerung an dich wird mich ein lebenlang begleiten,
Sie wird sich sogar noch weiter in mein Innres beißen,
denn warum ein Vater wichtig ist, werd ich nie begreifen.

Nicht von mir geschrieben aber es passt halt.

Ich kann und will es nicht begreifen. Vor 2 Tagen haben wir uns noch so auf die nächste Woche gefreut. Endlich wieder Lagerfeuer und quatschen. Und jetzt? Ich sitze vor deinem Verlauf und warte darauf, dass du online kommst. Darauf, dass du mir antwortest. Doch es passiert einfach nichts. Ich schaue mir deine Bilder an und weiß nicht was ich tun soll. Wieso ist Gott so grausam? Wieso nimmt er dich uns einfach so weg? Wieso so früh? Du hattest noch alles vor dir… Ruhe in Frieden, mein Freund. Egal wo du bist… Ich werde an dich denke. Du hast auf ewig einen Platz in meinem Herzen…