motivationsschub

Auswärts gegen eine kampfbereite Admira

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Auswärts gegen eine kampfbereite Admira

Englische Wochen in der Bundesliga. Am Sonntag trat der FC Red Bull Salzburg noch gegen Grödig an, kommenden Mittwoch müssen die Salzburger sich auswärts gegen Admira Wacker beweisen.

“Unabsteigbar”

Zu jedem Saisonbeginn gibt es Vereine, die als “fixe” Abstiegskandidaten gehandelt werden. Admira Wacker ist hier keine Ausnahme. Und trotzdem bleiben die Südstädter immer irgendwie der höchsten Spielklasse erhalten.

Gerade im eigenen Stadion sind die Niederösterreicher ein nicht zu unterschätzender Gegner: In 11 Heimspielen verlor die Admira “nur” 4mal, ging 2mal als Sieger vom Platz und spielte 5mal Unentschieden. Also keine “g’mahte Wies’n” – für niemanden. Nach der Winterpause kam die Admira auch gleich mit Elan zurück in die Liga und knöpfte sowohl Rapid als auch Ried Punkte ab. Zwei Unentschieden en suite sind sicherlich ein Motivationsschub für die Elf rund um Walter Knaller, der am Mittwoch voraussichtlich auf viele Spieler verzichten muss. So fehlen laut Medienberichten Bernhard Schachner (Achillessehnenprobleme), Markus Wostry (Blinddarmoperation), Dominik Burusic (Luxation der Kniescheibe), Daniel Toth (Hüftprobleme), Patrick Wessely (Sprunggelenksverletzung), Maximilian Sax (Leistenverletzung) und Jörg Siebenhandl (Innenbandzerrung). Stephan Zwierschitz sitzt eine Gelbsperre ab. Trotzdem werden die Südstädter alles daran setzen, ihren Tabellenplatz zu verbessern, auch wenn SV Grödig als Achter noch nicht in “Schlagweite” ist.

“Europa-Fluch” abgelegt

Auch wenn nicht alles Gold war, was der FC Red Bull Salzburg gezeigt hat, der “Einbruch” in der Liga wie nach der Malmö-Niederlage ist ausgeblieben. Salzburg zeigte im Derby gegen Grödig eine gute erste Hälfte, bei der man nur mit der Chancenauswertung hadern musste und eine zwar nicht mehr ganz so druckvolle zweite Halbzeit, die die “rettenden” Tore einbrachte.

Die letzten vier Spiele gegen die Admira konnten die Salzburger für sich entscheiden. Zum einen Teil eindrucksvoll wie beim 6:1 im Februar 2014, zum anderen Teil “knapp” wie beim 2:3 auswärts zwei Monate später. Im November 2013 setzte es die letzte Niederlage der Salzburger in der Südstadt – man ist also gewarnt. Die BSFZ-Arena gehört nicht zu den Lieblingsspielstätten des Doublesiegers.

Verletzt sind weiterhin Isaac Vorsah (Knie), Asger Sörensen (Sprunggelenk) und Nils Quaschner (Sprunggelenk). Christoph Leitgeb fehlt aufgrund von Knieproblemen. Der Einsatz von Massimo Bruno ist wegen einer Achillessehnenverletzung ebenso fraglich, wie der von Christian Schwegler (Muskelverhärtung in der Wade). Gersperrt sind für dieses Spiel Stefan Ilsanker (Gelbsperre) und Peter Ankersen (Rotsperre). Wie lange Ankersen pausieren muss, entscheidet der Strafsenat am Montag Abend.

Stimmen zum Spiel

Trainer Adi Hütter:

Meine Spieler werden die Admira sicher nicht unterschätzen, wir nehmen den Gegner mehr als ernst. Und das Ergebnis zuletzt in Ried hat auch gezeigt, dass sie ein gefährlicher Gegner sein können. Außerdem sind sie bei Standardsituationen die zweistärkste Mannschaft der Liga. Wir werden am Mittwoch hochkonzentriert auftreten und versuchen die drei Punkte aus der Südstadt mitzunehmen.

Marcel Sabitzer, der von 2011 bis 2013 beim Mittwochs-Gegner spielte:

Für mich war die Admira eine gute erste Station im Profi-Fußball. Es ist ein familiärer Klub und er bringt immer wieder gute junge Spieler heraus. Natürlich weiß ich aber auch, wie sehr sich die Admira auf unser Spiel vorbereitet, denn für sie ist es sicherlich ein Highlight. Sie werden alles daran setzen, uns zu schlagen. Ich denke aber, wenn wir so auftreten, wie gestern in der ersten Halbzeit und dabei auch die Chancen verwerten, werden wir dieses Spiel gewinnen.

Spielinfo