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Nach all der Zeit, die nun vergangen ist, kann ich noch immer keinen Tag verstreichen lasse, welcher nicht vollgepackt ist mit Gedanken an dich.
Ich frage mich zwar nicht mehr täglich, wie es dir wohl gerade geht und was du wohl so am Wochenende treibst, aber manchmal erwischt es mich doch und zwar ohne Vorwarnung.
Manchmal sind es Menschen, die deinen Namen beiläufig erwähnen oder jemand der genauso riecht wie du.
Manchmal ist es ein Song, es muss nicht einmal einer sein, welchen ich mit dir gehört habe oder direkt mit dir verbinde. Manchmal ist es nur eine kleine Textzeile, eine Melodie und schon habe ich dein Gesicht vor meinen Augen, wie du schief lachst und singst. 
Manchmal ist es eine zerknüllte Zigarettenschachtel, die am Boden liegt und ich erinnere mich daran, dass du diese Marke früher immer geraucht hast und wie du dabei immer verlegen zu mir geschaut hast. Ich war daran Schuld, dass du überhaupt mit dem Rauchen angefangen hast und ich war noch an so vielem mehr Schuld. 
Manchmal sind es fremde Arme, die mich umschlingen und fremde Lippen, die meine küssen und schon denke ich an dich. Denke daran, wie viel lieber ich dich gerade an meiner Seite hätte und wie falsch sich das Alles anfühlt.
Manchmal ist es meine eigene Stimmung, die mich runterzieht und dann denke ich automatisch an dich, weil ich dich so gerne anrufen würde und dich bitten würde vorbei zu schauen. So wie früher, wenn es mir nicht gut ging.
Manchmal ist es nur ein Wort, eine Melodie, ein Geruch, ein Name, ein bisschen Müll am Boden und schon explodiert alles in mir. Alles in mir schreit, dass ich darüber noch nicht hinweg bin und ich aufhören muss mir das vorspielen zu wollen. 

Lay Me Down (Reddie)

I made myself cry, but i’m a crybaby anyway. Let me know what you think! I listened to “Lay Me Down” by Sam Smith for inspiration. I suggest if you can listen to music while reading, you do the same with this one. I’ll apologize now.

Word count: 826

The crisp fall air blew softly against two pairs of pale, tinted red, cheeks. Two young boys, with wide smiles, rode their bikes around their hometown Derry. They had just disbanded from their friend group. Their eyes were a light shade of red as they were just filled with tears. 

This was Richie’s last night in Derry.

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