merklich

keinanker asked:

"Mein Körper gibt so langsam auf, die gesamte Wärme strömt heraus, ich geb nicht das Leben, sondern das Leben mich auf. Ich friere tagtäglich, stück für stück merklich immer mehr, fast unendlich. Ich wehre mich nicht dagegen, denn die Kälte schützt dennoch mein Leben. Sie ist das was bei mir bleibt, auch nach jedem Streit. " Zu deiner URL und einem Post von dir den ich gesehen habe! Schöner Blog!

Tolle Worte, du kann St echt gut schreiben. Danke.

Eurozone: Maue Stimmung bei Dienstleistern und Industrie

Die Stimmung im Dienstleistungssektor der Eurozone hat sich im Januar eingetrübt.

Der entsprechende Einkaufsmanagerindex fiel von 54,2 Punkten im Vormonat auf 53,6 Punkte, so das Forschungsinstitut Markit nach einer zweiten Umfragerunde. Der Indikator liegt weiter klar über der Wachstumsmarke von 50 Punkten.

Final Markit Eurozone Composite PMI: MarkitEconomics pic.twitter.com/EKmJmBRpmw— redball (redball2) February 3, 2016

Der vor wenigen Tagen veröffentlichte Indikator für die Industrie hatte sich merklich eingetrübt. Damit verschlechterte sich der Gesamtindikator für Eurozone von 54,3 Punkten im Vormonat auf 53,6 Punkte. In einer ersten Schätzung war lediglich ein Wert von 53,5 Punkten ermittelt worden.

„Die enttäuschenden Daten zum Eurozone Composite -PMI zeigen nicht nur eine der niedrigsten Wachstumsraten seit einem Jahr, sie steigern auch die Erwartungen hinsichtlich weiterer Anreize“, sagte Chris Williamson, Chefvolkswirt bei Markit.

“Weitere Anreize” der Europäischen Zentralbank (EZB) hätten weder dem Wachstum noch der Inflation auf die Sprünge geholfen. Die Daten würden lediglich ein Wirtschaftswachstum auf Quartalsbasis von 0,4 Prozent signalisieren.

su mit Reuters

Meine (essgestörte) Woche

Montag:
Ich bin sehr müde, habe wenig geschlafen.
Die Woche beginnt voller neuer Vorsätze. Diesmal mache ich alles anders. Diese Woche wird so viel besser.
Ich habe mir bereits gestern DEN ultimativen Diätplan erstellt und dies dauerte bis spät in die Nacht, sodass ich den ganzen Montag müde und abgeschlagen bin.
Kaum Kohlenhydrate, kaum Fett. Wenig Kalorien. 3x die Woche zum Gym.
Diesmal halte ich mich daran.
Ich bin so motiviert, dass ich mich auch zum Sport aufraffen kann.

Dienstag:
Bislang ist alles gut gelaufen. Auch die allabendliche Bingemood konnte ich aushalten.
Heute wird es schwieriger. Aber, durch gestern bin ich noch viel motivierter und sicherer, im 25755 Versuch endlich mal 50kg abnehmen zu können.

Mittwoch:
Es ist merklich schwieriger. Gestern Nacht hätte ich fast gebinged. Nur mit Mühe konnte ich mich davon abhalten.
Heute schwanken meine Gedanken zwischen “der dritte Tag ist der schlimmste” und “friss einfach alles, was du finden kannst. Döner, MC Donalds, burgerking, Süßigkeiten, Eis”.
Bis mir endlich die Augen zufallen und ich in einen unruhigen Schlaf falle, bin ich mir nicht sicher, ob ich es heute schaffen werde.
Meistens scheitere ich bereits das erste Mal Mittwochs.

Donnerstag:
Wahrscheinlich habe ich gestern Nacht beim Lieferdienst bestellt für 40€.
Ein überbackenes Nudelgericht (meist Tortellini in Sahnesoße), eine kleine Pizza Margarita. Eine kleine Pizza mit pompösem Belag. Salami-Schinken oder so. Hauptsache fettig.
PizzaBrötchen, gefüllt mit Käse und normal.
Ich suche gezielt Lieferdienste, die auch Fingerfood anbieten, dann gibt es noch Pommes und ChickenNuggets dazu.
Und ein Ben'n'Jerrys Eis.

Heute wieder “back on track” zu kommen ist schwer.
Ich fühle mich schlecht. Alles, was ich gestern nicht erbrechen konnte, liegt schwer im Magen.
Ich schaue in den Spiegel und sehe mehr Fett. Die Speckrolle am Bauch ist größer geworden. Die Jeans spannt an den Oberschenkeln.
Egal, was ich anhabe, ich sehe so unermesslich fett aus.
Mein Gesicht erinnert an Miss Piggy. Und danach fühle ich mich auch.

Ich versuche, fast nichts zu essen, um meinen Fehltritt auszugleichen.
Spätestens nachmittags muss ich essen und es nützt doch eh nichts. Die Woche ist doch schon im Arsch.
Dann kann ich auch weiter fressen.

Freitag:
Kurz vor Wochenende. Es wird nicht besser.
Ich versuche noch ein bisschen konsequent zu sein, mehr für das Gewissen als dass es noch etwas bringt. Vielleicht schaffe ich noch eine leichte Sporteinheit.

Samstag:
Unter Garantie gibt es zu hause wieder viel zu essen. Frühstück (Samstag und Sonntag sind die einzigen Tage, an denen ich überhaupt frühstücke), Mittag, Kaffee, Abendbrot, Süßkram. Spätestens beim Knabberkram scheitere ich kollossal. Zusätzlich zum Rest macht es den Samstag zu einem Scheißtag, essenstechnisch.

Zu dem Zeitpunkt habe ich bereits abgeschlossen und konzentriere mich auf die nächste Woche.

Sonntag:

Auf heute kommt es eh nicht mehr an. All-you-can-eat aus dem Mund einer Bulimikerin hat ein ganz anderes Level als bei nichtkranken.
Meist habe ich extra für Sonntag noch am Abend zuvor eingekauft. Eine Dose Ravioli sowie unfassbar viel weingummi und Schokolade ist immer dabei. Pizzen, 1kg Pommes, alles, was im Netto [oder wenn ich ganz schlecht drauf bin: rewe.
Dann landet ungefähr die dreifache Menge im Einkaufskorb - die dann auch mal eben 5x so teuer ist wie ein normaler Binge Einkauf, weil Rewe] gerade lecker aussieht
Weil: morgen wird alles besser.

Spät abends überarbeite ich meinen Diätplan. Ein bisschen mehr Kohlenhydrate, etwas weniger Proteine.
Ich stelle Listen auf: wie viel Kalorien spare ich ein, wann wiege ich 10kg weniger.
Ab morgen schaffe ich es. Ab morgen beginnt der Rest meines Lebens.
Ich bin motiviert, etwas zu ändern und endlich abzunehmen

Und ich gehe wieder viel zu spät ins Bett.

Figuren ohne Leben und Möwen aus Papier

Annette Pullen inszeniert Tschechows Tragikomödie „Die Möwe“ im Theater am Domhof als Groteske
Von Hanns Butterhof
OSNABRÜCK. In Anton Tschechows  Tragikomödie „Die Möwe“ aus dem Jahr1896 geht es vor allem um das Unglück des verfehlten, ungelebten Lebens. Annette Pullen hat das immer aktuelle Thema entsprechend zeit- und ortlos im Theater am Domhof als Groteske inszeniert.
Auf der sonst kulissenlosen, schwarz ausgeschlagenen Bühne (Jörg Kiefel) steht kaum merklich eine etwas abschüssige, kniehohe zweite Bühne. Auf der zelebriert eine sommerliche Urlaubergesellschaft routiniert die Komödie ihres leeren Lebens.
Das Zentrum dieser Gruppe ist die Schauspielerin Arkadina, die Monika Vivell mit großer Geste als Diva spielt. Sie ernährt sich unersättlich von erpresster Bewunderung und schreckt weder vor hysterischem Weinen noch vor körperlicher Gewalt zurück, um ihren Willen durchzusetzen; es ist eine unheimliche Freude, ihr dabei zuzusehen.
Sie kämpft um ihren charakterschwachen Liebhaber, den ausgelaugten Dichter Trigorin (Thomas Kienast). Der zerstört beiläufig auf der kurzen, oberflächlichen Suche nach seinen verlorenen echten Gefühlen das Leben einer jungen Frau, der er erst ein Kind macht und sie dann sitzen lässt.
Andrea Casabianchi ist dieses unglückliche Gutsherrentöchterchen Nina mit der großen Erwartung, ein Leben als Künstlerin oder zumindest an der Seite eines Künstlers müsse reines Glück sein. Doch der anfangs noch in Arkadinas dichtenden Sohn Konstantin (Niklas Bruhn) verliebte Backfisch endet als drittklassige Provinzschauspielerin. Sie liebt Trigorin noch immer so aussichtslos, wie sie auf die Erfüllung ihrer Glückserwartung oder wie Konstantin auf ihre Liebe, seine Anerkennung als Dichter oder echte Zuwendung von seiner Mutter hofft.
Den Figuren um sie herum geht es nicht besser. Alle stehen neben sich und wollen, was sie nicht bekommen. Wenn sie es doch bekommen, wie der naive Lehrer (Patrick Berg) die wiederum unglücklich in Konstantin verliebte Mascha (Anne Hoffmann), dann bedeutet das doppeltes Unglück.
Das sind recht konstruierte Konstellationen, und Konstantins aus leeren Manuskriptseiten gefaltete Papiermöwen sind das passende Symbol für die ziemlich papierenen Figuren. Annette Pullens Regie überspielt deren Mangel an interessanter Substanz, indem sie auf Realismus verzichtet, einzelne Szenen ins Groteske überzeichnet und alle nette symbolische Pirouetten drehen lässt. Aber aus den für sich unterhaltsamen Szenen wird kein Stück, das dem Publikum nahe kommen und ihm etwas Neues über sich erzählen könnte.

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Ein Blick ins Techniker-Hauptquartier

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Der Geruch war schwer definierbar, etwa so, als hätte man eine Pizza mit alten Socken belegt. Das Tier erstarrte in Ehrfurcht, verpackte den Geruch sorgfältig in einem kleinen Flakon, beschriftete diesen und sortierte ihn in ein unendliches Regal ein, dann riss es alle Fenster auf, was den Load average auf 2.05 hoch trieb.

Ich habe schon lange nicht mehr bei GitHub vorbeigeschaut. Der technische Fortschritt leidet merklich unter dem aktuellen Zeitmangel. Die Anweisungen meinerseits fehlen, die Konzeption stagniert, der Hauptentwickler hat kaum Zeit, aber trotzdem geht es weiter. Es ist faszinierend.

Heute habe ich mich an die Konzeption der Bezahlhürde gesetzt. Da fehlt einfach noch viel, weil keiner im Team Ahnung vom wirtschaftlichen Teil der Sache hat und wir auch nicht wirklich wissen, wo wir uns da Know-How holen sollen. Ab August wird es zeitlich wieder besser, da werde ich mir einen Gründerwettbewerb suchen, bei dem ich den Aspekt mal aufziehen kann.

Habt ihr Tipps und Ideen?

Trotz Pessimismusschub in der Industrie: Chancen auf Erholung im Verlauf von 2016 stehen gut

Frankfurt am Main (ots) -
- Deutsche Unternehmen sorgen sich um Weltwirtschaft - Lageurteile der Mittelständler besser, Erwartungen jedoch merklich schlechter - Geschäftsklima in Großunternehmen bricht ein
Die deutschen Unternehmen blicken laut dem aktuellen KfW-ifo-Mittelstandsbarometer mit steigender Nervosität in das gerade begonnene Jahr 2016. Obwohl die aktuellen Geschäfte bislang kaum einen Anlass zur Klage geben, wächst im Januar die Furcht vor einem Erlahmen der Konjunktur - die Sorgen sind umso größer, je näher die Firmen am Weltmarkt sind. In der international sehr stark engagierten Großindustrie nimmt die Skepsis schlagartig zu. Demgegenüber hält sich der Stimmungsdämpfer bei den Mittelständlern in relativ engen Grenzen: Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Firmen verliert 1,7 Zähler und fällt auf 14,9 Saldenpunkte. Ausschlaggebend hierfür ist allein die spürbar schlechtere Einschätzung des kommenden Halbjahres (-4,4 Zähler auf 4,2 Saldenpunkte). Die Urteile zur aktuellen Geschäftslage verbessern sich sogar leicht (+1,2 Zähler auf 25,6 Saldenpunkte) und bestätigen damit ihr seit einem halben Jahr stabil hohes Niveau.
“Wir haben nahezu Vollbeschäftigung in Deutschland. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite steht die Spekulation an den Börsen, genährt von geopolitischer Unsicherheit und der China-Angst. Das bedroht mittlerweile die globale Konjunktur und hinterlässt sichtbare Spuren bei der Stimmung in den Unternehmen”, erläutert Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.
Im Gegensatz zu den relativ gelassenen Mittelständlern bricht die Stimmung in den Großunternehmen geradezu ein. Deren Geschäftsklima verschlechtert sich nach dem Neunzehnmonatshoch im Vormonat um recht heftige 6,5 Zähler und fällt mit 8,0 Saldenpunkten auf den tiefsten Stand seit Dezember 2014. Die großen Firmen korrigieren sowohl die Geschäftslageurteile (-5,5 Zähler auf 17,0 Saldenpunkte), vor allem aber die Erwartungen (-7,4 Zähler auf -1,0 Saldenpunkte) kräftig nach unten.
Die Eintrübung des Geschäftsklimas im Mittelstand und insbesondere in den Großunternehmen geht beinahe ausschließlich von dem weltmarktnahen Verarbeitenden Gewerbe aus. Der Klimaindikator der Großindustrie fällt im Januar um außergewöhnliche 9,1 Zähler auf 6,3 Saldenpunkte. Diese Veränderung ist dreimal so hoch wie üblich. Maßgeblicher Treiber ist ein sehr heftiger Pessimismusschub bei den Geschäftserwartungen, die die großen Industriefirmen um fast elf Zähler nach unten setzen. Das Geschäftsklima im industriellen Mittelstand sinkt hingegen um vergleichsweise moderate 2,1 Zähler auf 10,6 Saldenpunkte. In allen anderen Branchen - Bau, Groß- und Einzelhandel - sind die Klimaveränderungen im Januar ziemlich unauffällig.
“Die sehr nervöse Stimmung in der Industrie hat den Jahresauftakt gründlich verpatzt. Die Firmen sorgen sich um den Fortgang der globalen Konjunktur”, fasst Zeuner zusammen. Der Ausblick könne sich aber schnell wieder aufhellen, wenn sich die Unruhe lege - vor allem wegen der soliden Binnenkonjunktur in vielen großen Industrieländern und der erwarteten Fortsetzung des Aufschwungs in Europa. “Die deutsche Binnenwirtschaft ist ohnehin weiter gut unterwegs, wie die anhaltend positive und stabile Stimmung außerhalb der Industrie unterstreicht. Ich bin deshalb zuversichtlich: Die Chancen auf Erholung im Verlauf von 2016 stehen gut”, so Zeuner.
Eine ausführliche Analyse mit Datentabelle und Grafik zum aktuellen KfW-ifo-Mittelstandsbarometer ist unter: www.kfw.de/mittelstandsbarometer abrufbar.
Originaltext: KfW Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/nr/100004358 Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100004358.rss2
Kontakt: KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt Kommunikation (KOM), Christine Volk, Tel. +49 (0)69 7431 3867, Fax: +49 (0)69 7431 3266, E-Mail: presse@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Thomas Tuchel, Trainer-Gott

Die Dortmunder stehen im Halbfinale des DFB-Pokals. Ihre Leistung beim VfB Stuttgart war Extra-Klasse. Das ist vor allem der Verdienst eines Mannes.

Wie sehr das Dortmunder Charisma nach den beiden zuletzt schwächeren Partien gegen Ingolstadt und in Berlin gelitten hatte, war am Dienstagabend in den Katakomben der Stuttgarter Arena zu spüren. Nach einem irren und letztlich erfolglosen Pokal-Fight wirkten die Verantwortlichen und Spieler des VfB doch reichlich desillusioniert. „Wir sind natürlich wahnsinnig enttäuscht und hatten uns vor der Partie deutlich mehr ausgerechnet“, diktierte da beispielsweise der Stuttgarter Kapitän Christian Gentner in die Mikrofone der wartenden Journalisten. Und auch seinem Chef, Sportdirektor Robin Dutt, war die Glücksseligkeit der letzten grandiosen Auftritte seiner Schwaben doch merklich aus dem Gesicht gewichen.

„Die eine Partie mehr, das Halbfinale, diese zusätzliche Belastung hätten wir natürlich sehr gerne in Kauf genommen.“

Das daraus nichts wurde, lag maßgeblich an einem Mann auf der gegnerischen Seite: Thomas Tuchel. Dem Dortmunder Trainer war es in den wenigen Tagen nach dem doch etwas beliebig wirkenden Auftritt bei der Hertha gelungen, seinen Jungs neues Leben einzuhauchen. Von Beginn an waren die Schwarz-Gelben die bessere Mannschaft beim VfB – und siegten am Ende völlig verdient mit 3:1. Das lag vor an Tuchel, der an mehreren Stellschrauben gedreht hatte. „Der Trainer hat uns darauf hingewiesen, dass wir endlich wieder zielgerichtet und ergebnisorientiert in die Spitze spielen müssen“, sagte Abwehrchef Mats Hummels kurz vor Mitternacht im Gespräch mit yahoo.de.

Gündogan, Mkhitaryan, Reus, Aubameyang: Überragend

Das taten die Dortmunder eindrucksvoll. Immer wieder kurbelten die überragenden Ilkay Gündogan und Henrikh Mkhitaryan das Spiel ihrer Mannschaft an, immer wieder gelangen diesen geniale Zuspiele auf die brandgefährlichen Marco Reus und Pierre-Emerick Aubameyang, die im Vergleich zu den letzten beiden Partien wie verwandelt wirkten und bärenstark auftraten. Auch ein Verdienst des Heilers Tuchel.

„Marco ist ein sensibler Spieler und soll wieder zum Monster werden“, erklärte Tuchel in der Pressekonferenz. „Er braucht die Freiheit, dass er nicht über seinen Körper nachdenken muss. Wir sind bei ihm noch nicht durch, aber auf dem Weg. Er kann wieder das Monster werden und tut alles dafür.“ Einfühlsame Worte, die Tuchel in diesen Tagen auszeichnen. Statt den Druck auf seine Truppe zu erhöhen, versucht er die Probleme zu moderieren, eine Balance bei jedem Spieler zu schaffen, jedem zu helfen, ein Stück besser zu werden. Das ist ihm in den letzten Wochen auch bei Hummels gelungen, der sich Ende der Vorrunde in einem Leistungsloch befunden hatte. Tuchel stärkte ihm den Rücken, hielt medialen Druck von ihm ab – Folge: In Stuttgart machte Hummels eine bärenstarke Partie.

Psychoprofi und Taktikfuchs Tuchel
Tuchel ist aber nicht nur ein Psycho-Profi, sondern auch ein Taktik-Fuchs. So hatte er schnell analysiert, dass die jüngste Stuttgarter Erfolgsgeschichte maßgeblich mit den Namen Filip Kostic und Daniel Didavi verknüpft ist. Beide machten am Dienstagabend für ihre Verhältnisse eine mäßige Partie und wurden von Lukasz Piszcek sowie Matthias Gintner immer wieder wirkungsvoll bekämpft. „Der Trainer hat uns gesagt, dass wir vor allem auf die schnellen Stuttgarter Konter aufpassen sollen. Das ist uns sehr gelungen“, so Pisczek zu yahoo.de.

Die Dortmunder im Halbfinale des DFB-Pokals – ein Verdienst von Tuchel. Der war dann auch zufrieden: „Meine Mannschaft unter schwierigen Bedingungen ein perfektes Spiel mit einem perfekten Ergebnis abgeliefert“, analysierte er ungewohnt euphorisch. Nun brauchen die Westfalen noch einen Sieg bis zum Finale in Berlin. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sah die Lage nüchtern. „Mir ist es scheissegal, wer im Halbfinale kommt.“ Naja, Herr Watzke – die Bayern wohl am besten nicht. Tuchel hin oder her.

Ich liege im Bett. Hab es nicht mal geschafft meine Kleidung auszuziehen. Mit dem Kopf zur Wand, aber die Augen starr auf einen unsichtbaren Punkt gerichtet liege ich in meinem dunklen Zimmer.
Mama kommt rein, möchte noch Gute Nacht sagen. Sie macht das Licht an. “Hey Mäuschen, du hast dich ja noch gar nicht umgezogen.” Kaum merklich schüttel ich den Kopf. Eigentlich habe ich jetzt absolut keinen Nerv dazu irgendjemandem zu begegnen, geschweige denn zu reden. “Was ist denn los? Dreh dich mal um.” Ich schüttel den Kopf. Muss wieder anfangen zu weinen. Verkrieche mich unter die Bettdecke. Papa kommt auch noch rein.. Na toll, denke ich. Lasst mich einfach alle in Ruhe. Papa will wissen was los ist. Ich sage nichts. Kann die Tränen nicht mehr halten. Es muss schlimm sein mich so zu sehen.
Ich sehe, dass Papa das ganze weh tut. Für ihn ist die Situation auch schwer. Und jetzt muss er auch noch sehen, wie seine Tochter so überhaupt nicht damit klar kommt. “Wir geben nicht auf, Kathrin. Das wird alles wieder.” “Ich weiß” bringe ich hervor und muss im gleichen Moment wieder anfangen zu weinen. Papa geht wieder. Mama bleibt. Ich möchte, dass sie geht. Aber ich bin kein Mensch, der gut reden kann, deshalb bleibe ich still. Mama geht nicht. Etwa eine halbe Stunde sitzt sie neben mir, schaut mir zu wie ich weine, die Nase putze und erneut weine. Sie redet irgendwas, ich höre nicht wirklich zu. Finde alle Worte irgendwie überflüssig. Mama nimmt mich in den Arm. Ich will das nicht, ich will jetzt alleine sein!!
Mein Handy klingelt. Mama fragt ob sie gehen soll. Schon fast erleichtert sage ich ja. Sie fragt weiter, ob sie danach wieder kommen soll. “Nein. Ich bin lieber allein.” Das kann Mama nicht verstehen. Aber sie hat mich lieb, deshalb gibt sie nach.
Ich gehe noch nicht ans Telefon. Schreibe dir, dass ich noch 5 Minuten brauche.

Vorgespielt: Fraktus (2.2.16)

Unsere drei Pioniere der Technomusik, unsere Schöpfer von Tagtraum-Collagen, unsere Meister der satirischen Verschachtelung von Wirklichkeit ließen die Fans bis 20:22 Uhr warten, um sie anschließend eingewickelt in Zellophangeschichten um 22:02 Uhr wieder zu entlassen (die Vermutung liegt nahe, dass auch hinter diesem Zahlenmysterium ein Plan steckt).

“Welcome to the Internet” begrüßt die erwartungsvollen Zuschauer gefolgt von “Maler und Lackierer” sowie “Kleidersammlung”. Die Temperatur in der Großen Freiheit 36 steigt merklich an. Das Publikum echot die Parolen ihrer Idole, wie Keile zwischen die ausgelegten Rhythmuspattern.

Die in der frühen Phase ihres Schaffens entstandenen Werke (Thorsten Bage spricht hier von der Sachtexte-Ära) überzeugen durch ihre eindringliche Logik. Fraktus bringen die überfordernde Komplexität der Moderne in einfache, harte, sachliche Phrasen. Deutlich wird dies in “A.D.A.M (All die armen Menschen)” – die Masse auf ihrem vorläufig ersten Hysterie-Höhepunkt des Abends.

Doch Bernd, Dickie und Thorsten können auch gefühlvoll. Mit “Schuhe aus Glas”, welches durch Schützenfestzelttakt und einem 80er-Jahre-Synthysound besticht, schwappt unerwartet eine Welle Traumschiff-Athmosphäre ins Publikum. Mit Zeilen wie „Ich male dir ein Portrait aus Marmelade“ zeigen die mittlerweile schon ins Schwitzen gekommenen Bigstyler ihre Vielschichtigkeit als Künstler – spieltechnisch wie auch textlich.

Während der Zugabe kommt es beinahe zu einem Eklat, welches die Fragilität dieses künstlerischen Dreigespanns verdeutlicht. Durch das unsensible Unterbrechen Thorstens seines Bandkollegen Bernd gegenüber muss das Publikum mit angehaltenen Atem fast die Trennung von Fraktus miterleben. Historisch und hysterisch wird anschließend die Freundschaft gefeiert mit “Freunde sind Friends”.

Heinz Strunk, Rocko Schamoni und Jacques Palminger unterhalten wieder auf höchstem Niveau. Gekonnt jonglieren sie mit Rollen, Bühnen, Realitäten und Fantastereien und schaffen somit ihr ganz eigenes Genre zwischen Konzert, Theater und Klamauk. (Lena)

“Newton hat die Farben zu scheiden gewußt, wie wird der Psycholog heißen, der
uns sagen wird woraus die Ursachen unserer Handlungen zusammengesetzt
sind? Die meisten Dinge wenn sie uns merklich werden sind schon zu groß wenn
wir sie gewahr werden ob ich den Keim in der Eichel mit dem Mikroskop oder
den 200jährigen Baum mit bloßen Augen ansehe, so bin ich gleich weit vom An-
fang. Das Mikroskop dient nur uns noch mehr zu verwirren. So weit wir mit un-
sern Tubis reichen können sehen wir Sonnen, um die sich wahrscheinlich Plane-
ten drehen; daß in unserer Erde so etwas vorgeht, davon überführt uns die Ma-
gnet-Nadel. Wie wenn sich dieses noch weiter erstreckte, wenn sich in dem
kleinsten Sandkörnchen ebenso Stäubchen um Stäubchen drehten, die uns zu
ruhen scheinen, wie die Fixsterne? Es könnte ein Wesen geben, dem das uns
sichtbare Weltgebäude wie ein glühender Sandhaufen vorkäme. Die Milchstraße
kann ein organischer Teil sein, in wieferne ließe sich die Vegetation aus diesem
System erklären? Es gibt nur eine einzige grade Linie, aber eine unendliche Men-
ge krummer, wenn sich also ein Körper bewegt, so läßt sich eine unendliche
Summe gegen eins setzen, daß es eine krumme sei, und für jede Krümmung läßt
sich ein Mittelpunkt angeben. […] Das Licht allein scheint hiervon eine Aus-
nahme zu machen, da es aber vermutlich schwer ist, so wird es doch gebogen.
[…] Unsere Erde ist uns freilich das Sonderbarste, so wie unsere Seele die son-
derbarste Substanz, weil wir jene allein selbst bewohnen, und diese allein selbst
sind. Wenn wir nur einen Augenblick einmal etwas anderes sein könnten. Was
würde aus unserm Verstand werden, wenn alle Gegenstände das würklich wären
wofür wir sie halten?”
(Lichtenberg, Georg Christoph: Sudelbücher, H. C [303], in: ders. Schriften und
Briefe (Hg.) Promies, Wolfgang. München 1968, Bd. 1, S. 213f.)

Trotz Pessimismusschub in der Industrie: Chancen auf Erholung im Verlauf von 2016 stehen gut

Frankfurt am Main (ots) -
- Deutsche Unternehmen sorgen sich um Weltwirtschaft - Lageurteile der Mittelständler besser, Erwartungen jedoch merklich schlechter - Geschäftsklima in Großunternehmen bricht ein
Die deutschen Unternehmen blicken laut dem aktuellen KfW-ifo-Mittelstandsbarometer mit steigender Nervosität in das gerade begonnene Jahr 2016. Obwohl die aktuellen Geschäfte bislang kaum einen Anlass zur Klage geben, wächst im Januar die Furcht vor einem Erlahmen der Konjunktur - die Sorgen sind umso größer, je näher die Firmen am Weltmarkt sind. In der international sehr stark engagierten Großindustrie nimmt die Skepsis schlagartig zu. Demgegenüber hält sich der Stimmungsdämpfer bei den Mittelständlern in relativ engen Grenzen: Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Firmen verliert 1,7 Zähler und fällt auf 14,9 Saldenpunkte. Ausschlaggebend hierfür ist allein die spürbar schlechtere Einschätzung des kommenden Halbjahres (-4,4 Zähler auf 4,2 Saldenpunkte). Die Urteile zur aktuellen Geschäftslage verbessern sich sogar leicht (+1,2 Zähler auf 25,6 Saldenpunkte) und bestätigen damit ihr seit einem halben Jahr stabil hohes Niveau.
“Wir haben nahezu Vollbeschäftigung in Deutschland. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite steht die Spekulation an den Börsen, genährt von geopolitischer Unsicherheit und der China-Angst. Das bedroht mittlerweile die globale Konjunktur und hinterlässt sichtbare Spuren bei der Stimmung in den Unternehmen”, erläutert Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.
Im Gegensatz zu den relativ gelassenen Mittelständlern bricht die Stimmung in den Großunternehmen geradezu ein. Deren Geschäftsklima verschlechtert sich nach dem Neunzehnmonatshoch im Vormonat um recht heftige 6,5 Zähler und fällt mit 8,0 Saldenpunkten auf den tiefsten Stand seit Dezember 2014. Die großen Firmen korrigieren sowohl die Geschäftslageurteile (-5,5 Zähler auf 17,0 Saldenpunkte), vor allem aber die Erwartungen (-7,4 Zähler auf -1,0 Saldenpunkte) kräftig nach unten.
Die Eintrübung des Geschäftsklimas im Mittelstand und insbesondere in den Großunternehmen geht beinahe ausschließlich von dem weltmarktnahen Verarbeitenden Gewerbe aus. Der Klimaindikator der Großindustrie fällt im Januar um außergewöhnliche 9,1 Zähler auf 6,3 Saldenpunkte. Diese Veränderung ist dreimal so hoch wie üblich. Maßgeblicher Treiber ist ein sehr heftiger Pessimismusschub bei den Geschäftserwartungen, die die großen Industriefirmen um fast elf Zähler nach unten setzen. Das Geschäftsklima im industriellen Mittelstand sinkt hingegen um vergleichsweise moderate 2,1 Zähler auf 10,6 Saldenpunkte. In allen anderen Branchen - Bau, Groß- und Einzelhandel - sind die Klimaveränderungen im Januar ziemlich unauffällig.
“Die sehr nervöse Stimmung in der Industrie hat den Jahresauftakt gründlich verpatzt. Die Firmen sorgen sich um den Fortgang der globalen Konjunktur”, fasst Zeuner zusammen. Der Ausblick könne sich aber schnell wieder aufhellen, wenn sich die Unruhe lege - vor allem wegen der soliden Binnenkonjunktur in vielen großen Industrieländern und der erwarteten Fortsetzung des Aufschwungs in Europa. “Die deutsche Binnenwirtschaft ist ohnehin weiter gut unterwegs, wie die anhaltend positive und stabile Stimmung außerhalb der Industrie unterstreicht. Ich bin deshalb zuversichtlich: Die Chancen auf Erholung im Verlauf von 2016 stehen gut”, so Zeuner.
Eine ausführliche Analyse mit Datentabelle und Grafik zum aktuellen KfW-ifo-Mittelstandsbarometer ist unter: www.kfw.de/mittelstandsbarometer abrufbar.
OTS: KfW newsroom: http://www.presseportal.de/nr/41193 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_41193.rss2
Pressekontakt: KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt Kommunikation (KOM), Christine Volk, Tel. +49 (0)69 7431 3867, Fax: +49 (0)69 7431 3266, E-Mail: presse@kfw.de, Internet: www.kfw.de

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Nicholson & Company stellt höchste Ansprüche bei der Direktansprache

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Die Personalberatungs Boutique Nicholson & Company rät zur Qualitätsoffensive im Executive Search.

Der überwiegende Teil der Fach- und Führungskräfte kennt die Situation: Das Telefon klingelt und es meldet sich eine unbekannte Stimme am Telefon. Ein Headhunter ruft an. Aber was der potentielle Kandidat dann zu hören bekommt, sprengt leider allzu oft die Grenzen des erträglichen. Der eigene Chef steht einen Meter weiter und bekommt natürlich mit, dass das kein gewöhnlicher Geschäftsanruf ist. Der Anrufer -schon mitten in der Präsentation- hat nicht einmal daran gedacht in irgendeiner Form zu fragen, ob freies Sprechen gerade möglich ist.

Eine ebenfalls häufig berichtete Erfahrung ist, dass der Recruiter am anderen Ende der Leitung merklich nicht einmal ansatzweise im Thema ist. Jede Rückfrage, egal ob zum Unternehmen, zur Abteilung oder zum tatsächlichen Inhalt wird mit Allgemeinplätzen abgetan. Ganz zu schweigen von tiefergehenden Fragen seitens des potentiellen Kandidaten. Nun darf man selbstverständlich nicht erwarten, dass ein externer Berater jede Nuance der von ihm betreuten Position kennt. Dennoch muss eines klar sein: In der Erstansprache gibt es keine zweite Chance. Gerne folgt dann auch noch in die Mail kopierte Stellenanzeige oder ein Link zu selbiger und die Positionsbeschreibung ist perfekt. So „exklusiv“ betreute Kandidaten bauen dann auch weder zum Headhunter noch zu dem von ihm betreuten Unternehmen eine Beziehung auf. Dies sind nur einige Beispiele aus einer langen Liste von Themen, die so oder vergleichbar schon häufiger berichtet wurden. Es ist klar dass es eine Vielzahl exzellenter Headhunter und Personalberater im Markt gibt. Diese leisten tagtäglich eine ausgezeichnete Arbeit und hören wahrscheinlich auch sehr vergleichbare Berichte. Aber es gibt eben auch die oben Beschriebenen, so zeigen es die sich mehrenden Berichte auf Kandidatenseite. Mit einer Beschleunigung des Geschäfts und zunehmend in den Markt drängenden Playern für welche der Kandidat lediglich eine Ware darstellt hat sich die Qualität der Beratungsleistung nicht zum Besseren entwickelt.

Aus diesem Grund legt die 1969 in London gegründete Personalberatung Nicholson höchsten Wert auf eine enge Betreuung sowohl seiner Mandanten als auch der potentiellen Kandidaten. Headhunting bei Nicholson bedeutet in aller Regel Executive Search im Health Care Bereich. Es handelt sich um einen sehr engen Markt, mit anspruchsvollen Teilnehmern auf beiden Seiten. Fach- und Führungskräfte erwarten im Jahr 2016 zu recht schon beim ersten Kontakt eine hohe Qualität in der Ansprache. Und genau das ist eine der großen Stärken der Personalberater von Nicholson. Durch eine ausführliche Analyse des Personalbedarfes und der vakanten Position sowie einer engen Zusammenarbeit mit seinen Mandanten schafft das Team eine stabile Basis für eine hochqualitative Erstansprache. Darauf folgt eine ausführliche und gründliche Recherche der potentiellen Kandidaten, denn auch die beste Ansprache scheitert bei einem falschen Adressaten. Mithin wird diese Recherche mit dem Begriff Active Sourcing beschrieben. Welchen Namen das Thema trägt kann allerdings dahinstehen. Entscheidend ist eine hochqualifizierte Vorarbeit.

Aus diesem Grund rät das Berater-Team von Nicholson, ausschließlich erfahrene Fachleute in die Erstansprache zu schicken. Schließlich wollen Kandidaten auf Augenhöhe angesprochen und Unternehmen ihre Interessen zu jeder Zeit gewahrt wissen – sind Headhunter doch nicht zuletzt ein Aushängeschild ihrer Mandanten im Markt.

Nichsolson & Company ist eines der führenden Health Care Personalberatungsunternehmen für Executive Search. Es wurde 1982 gegründet und ist noch heute in privater Hand. Nicholson ist für alle Unternehmen die erste Wahl, wenn es um Beratung bei Fragen zum Topmanagement und Führungsnachwuchs geht. Die Klienten kommen aus dem HighTech Bereich und dem Gesundheitswesen und reichen von Konzernen bis hin zu mittelständischen Unternehmen, Start-Ups und gemeinnützigen Organisationen.

Kontakt
Nicholson & Company Executive Search
Dr. Christoph-André Barucha
Nördliche Münchner Strasse 14a
82031 Grünwald
089-2154686-0
089-2154686-99
munich@mynicholson.de
http://www.mynicholson.de

Baufinanzierung: Zinsen für Immobilienkredite wieder nahe Rekordtief / Interhyp-Expertenpanel erwartet kurzfristig gleichbleibende bis fallende Konditionen

München (ots) - Die Zinsen für Immobilienkredite sind im Januar um rund 0,2 Prozentpunkte gefallen. Sie liegen laut Interhyp, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen, Anfang Februar wieder nahe ihrem Allzeittief vom Frühjahr 2015. Viele Interessenten können ihre Immobilienträume mit zehnjährigen Darlehen zu Zinsen um rund 1,4 Prozent finanzieren. Kreditnehmer mit ausreichender Bonität erhalten bei Bestanbietern Konditionen um rund 1,1 Prozent pro Jahr - oder sogar noch darunter. Wie das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer zeigt, sieht die Mehrheit der Experten kurzfristig weiterhin niedrige Zinsen. Einige halten in den kommenden Wochen sogar weitere Tiefstände für möglich. Langfristig sollen die Konditionen jedoch wieder steigen.
Die Notenbanker beeinflussen das Marktgeschehen weiter merklich. Auf der ersten Sitzung des neuen Jahres hat die Europäische Zentralbank (EZB) neue geldpolitische Maßnahmen in Aussicht gestellt. Denn mit dem Ölpreisverfall und der Abschwächung der Wirtschaft in China und den Schwellenländern droht die Inflation in der Eurozone erneut ins Minus zu rutschen. Viele Experten erwarten nun, dass die Notenbank weiter versuchen wird, Konjunktur und Teuerungsrate anzuheizen. “Die Politik des billigen Geldes hält die Zinsen für Immobilienkredite derzeit tief”, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. “Immobilienkäufer und Bauherren profitieren von günstigen Finanzierungsbedingungen.”
Für eine Monatsrate von 1.000 Euro lässt sich laut Interhyp mit einem Zinssatz von 1,4 Prozent und einer anfänglichen Tilgung von zwei Prozent ein Darlehen über rund 350.000 Euro aufnehmen. Bei drei Prozent Anfangstilgung liegt die mit 1.000 Euro zu finanzierende Darlehenshöhe bei rund 270.000 Euro. Interhyp empfiehlt im Zinstief eher höhere Tilgungsleistungen, möglichst von mindestens drei Prozent.
Neben der lockeren Geldpolitik hatte zuletzt die starke Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen die Zinsen für Immobiliendarlehen gedrückt. Eine Korrektur könnte die Bauzinsen verteuern, was auf längere Sicht im Jahresverlauf angesichts der eingeläuteten Zinswende in den USA und denkbarer Konjunkturerholung in Europa durchaus wieder möglich ist. Wie aus dem heutigen Bauzins-Trendbarometer von Interhyp hervorgeht, prognostizieren 20 Prozent der Finanzexperten mittel- bis langfristig unveränderte, 10 Prozent leicht fallende und eine Mehrheit von 70 Prozent steigende Zinsen. Kurzfristig gehen die meisten Befragten von gleichbleibenden, zum Teil auch von fallenden Zinsen aus. Für das Bauzins-Trendbarometer von Interhyp werden monatlich Zinsexperten von zehn Kreditinstituten in Deutschland befragt.
Weitere Informationen zur Zinsentwicklung finden Interessenten unter http://www.interhyp.de/service/zinsen/ bei Interhyp.
Über die Interhyp Gruppe
Die Interhyp Gruppe mit den Marken Interhyp, die sich direkt an den Endkunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittler und institutionelle Partner wendet, hat 2014 ein Baufinanzierungsvolumen von 11,2 Milliarden Euro erfolgreich bei ihren mehr als 400 Bankpartnern platziert. Damit ist die Interhyp Gruppe der größte Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und ist an derzeit 91 Standorten persönlich vor Ort für seine Kunden und Partner präsent.
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Christian Kraus, Leiter Unternehmenskommunikation, Telefon (089) 20 30 7 - 13 01, E-Mail: christian.kraus@interhyp.de; www.interhyp.de

PwC: Neue Zuversicht bei deutschen Maschinenbauern

Frankfurt am Main (ots) - PwC-Maschinenbau-Barometer: Deutsche Maschinen- und Anlagenbauer starten zuversichtlich ins neue Jahr / Robustes Umsatzwachstum für eigenes Unternehmen erwartet / Höheres Investitionsvolumen geplant / Auslandsgeschäft bereitet weiterhin Sorge
Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer sind nach einem durchwachsenen Jahr 2015 wieder deutlich zuversichtlicher in das laufende Jahr gestartet: Vor dem Hintergrund einer stabilen Konjunkturentwicklung in Deutschland rechnen 82 Prozent der befragten Unternehmen mit einem Umsatzwachstum für 2016 (Vorquartal: 72 Prozent). Das durchschnittlich erwartete Umsatzplus liegt mit 4 Prozent sogar auf dem höchsten Stand seit zwölf Monaten. Dies geht aus dem aktuellen Maschinenbau-Barometer der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC für das 4. Quartal 2015 hervor, für das 101 Führungskräfte aus dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau befragt wurden. “Nach einer zuletzt merklich eingetrübten Stimmung sehen wir für 2016 wieder mehr Zuversicht bei den deutschen Maschinenbauern”, sagt Dr. Frank Schmidt, Partner und Leiter des Bereichs Industrielle Produktion bei PwC. “Sehr gut aufgestellte Unternehmen mit hoher Innovationskraft und eine stabile Konjunkturentwicklung in Deutschland geben der Branche allen Grund für gesundes Selbstvertrauen.”
Stabile Unternehmenskennzahlen - steigende Investitionen
Wie aus dem aktuellen PwC-Maschinenbau-Barometer hervorgeht sind wichtige Unternehmenskennzahlen wie etwa Kosten, Preise und Gewinnmargen im vergangenen Quartal bei der überwiegenden Mehrzahl der befragten Unternehmen stabil geblieben. Auch die durchschnittliche Auslastung hat sich mit 86,9 Prozent nur marginal gegenüber dem Vorquartal verändert (87,6 Prozent). Gleichzeitig sollen die Investitionen steigen: Ein Viertel der befragten Unternehmen gab an, bereits im vorangegangenen Quartal mehr investiert zu haben. In 2016 wollen 55 Prozent (Vorquartal: 47 Prozent) der Unternehmen größere Investitionen tätigen - der höchste Wert der letzten zwölf Monate. Auch gemessen am Gesamtumsatz soll das Investitionsvolumen steigen: Auf durchschnittlich 7,6 Prozent nach 6,5 Prozent im Vorquartal.
Auslandsgeschäft bereitet weiterhin Sorge
Mit Blick auf die globale Wirtschaftslage haben sich die Erwartungen der deutschen Maschinenbauer im Vergleich zum Vorquartal zwar verbessert, dennoch rechnet nur knapp die Hälfte der Befragten mit einer positiven Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten. Besondere Sorge bereitet den Befragten das eigene Auslandsgeschäft: Für 2016 rechnen nur noch 63 Prozent damit, mehr als die Hälfte ihres Umsatzes im Ausland zu generieren. “Die wirtschaftliche Entwicklung in wichtigen Zielmärkten wie China oder Russland drückt auf die Exporterwartungen”, erläutert Schmidt. “Trotz möglicher neuer Impulse, etwa aus Afrika oder dem Iran, bleibt das Auslandsgeschäft der große Unsicherheitsfaktor für den deutschen Maschinenbau in 2016.”
Hinweis an die Redaktionen:
Das PwC-Maschinenbau-Barometer ist die Auswertung einer Panelbefragung von ca. 100 Führungskräften im deutschen Maschinenbau. Die Befragten werden im Rahmen der vierteljährlichen Erhebung gebeten, die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Branche und ihres Unternehmens zu bewerten.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.pwc.de/maschinenbau-barometer
Über PwC:
PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 208.000 Mitarbeiter in 157 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei. Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter www.pwc.com/structure
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