meine-soldaten

Ich schau mir heut noch deine Bilder an und es ist immer wieder traurig, dass ich dabei feststellen muss, wie naiv ich damals gewesen bin. Ich sehe dich heute aus einem ganz anderen Blickwinkel. Sehe den Menschen, der du bist und schon immer warst. Du hast dich nicht verändert. Ich habe nur endlich meine Augen aufgemacht.
Kapitel 31: Zwischen 8-11 konnte ich ein wenig Schlaf finden, doch Mama kommt zu Besuch  und weckt mich. Sie hat mir ein neues Handy mitgebracht  (Mein altes Handy ist bei der Polizei “angeblich” - Mama war halt immer schon der größte Kontrollfreak) damit ich mich nicht soviel langweile und mich Freunde kontaktieren können. “Hier noch eine neue Karte vorrübergehend, ich komme später nochmal!” und schon bin ich alleine und kann nach 2 Wochen zum ersten Mal wieder in soziale Netzwerke um zu erfahren was es neues gibt. Ob sie mir wohl bei Facebook geschrieben hat, ich sehne mich so sehr nach ihr..

hast du jemals geglaubt, du wärst der mitternachtsstern?

ich weiß, wie du dich fühlst. eine metapher für eine ganz simple sache. denn ich dachte, ich wäre alles für dich. du hast mich das glauben lassen und irgendwann wollte ich es selber glauben. ein unbewusster fehler. ich war doch noch nie ein schimmern in der nacht oder ein leuchtturm im weiten meer, der über dich wacht.

Und irgendwann werde ich mich nicht mehr daran erinnern, wie sich deine Stimme anhört oder welche Farbe deine Augen haben. Du wirst auch nicht mehr mein erster Gedanke sein, wenn ich aufwache, oder der Letzte, wenn ich einschlafe. Irgendwann, da wirst du nur noch eine verschwommene Erinnerung sein.
—  🕊