mag sein

Liebe, was ist das schon? Es ist ein Gefühl wie jedes anderes auch. Manche empfinden mehr davon, andere weniger. Manche empfinden es auch tiefer als wiederum jemand anderes.
Liebe ist, wenn du ständig an einen Menschen denken musst. Du willst damit gar nicht aufhören, weil dir die Gedanken mit ihm gefallen.
Der größte Teil der Zeit sind Wunschträume. Man könnte sie Ausmalungen nennen. Man stellt sich vor wie man die Person im Sonnenuntergang küsst, gemeinsam Zeit mit Netflix gucken verbringt oder wie man sich einfach gegenseitig in seinen Augen verliert. Dieses Gefühl, wenn du der geliebten Person in die Augen schaust und einfach lächeln musst, weil sie dich schwach macht, ist unbezahlbar.
Hingabe ist ebenfalls ein großer Aspekt der Liebe. Hingabe. Was für ein schönes Wort, wenn man genauer darüber nachdenkt.
Liebe ist zeitlos. Sie kommt wie, wann und zu wem sie will, aber sie geht auch wie, wann und zu wem sie will. Man hat oft Angst, dass man die Liebe des Menschen nie wieder spürt. Geht er, wird ein großes Loch Leere in einem selbst hinterlassen.
Liebe ist am schönsten, wenn man das Gefühl nicht in Worte fassen kann.
Aber pass auf, dass die Liebe dich nicht fickt. So schön Liebe auch sein kann, nachdem sie endet, will man die innere Leere mit einem anderen Gefühl füllen. Dieses Gefühl leitet einen dazu, dass man jede wundervolle Erinnerung schlecht redet, irgendwelche Jahreszahlen nicht mehr leiden kann, da sie einen an die ehemals geliebte Person erinnern. Recht häufig hört man dann, dass von Hass die Rede ist, aber was nützt einem Hass? Lieber sollten die Erinnerungen weiterhin wertgeschätzt sein. So schwer es auch sein mag, man könnte versuchen, aus seinen eigenen Fehlern zu lernen und es für den nächsten Partner besser machen. Wenn eine Liebe scheitert, haben mindestens zwei Menschen dazu beigetragen.
Liebe ist vergänglich. Hass ebenso.
Wenn du darauf reinfällst, ist es dein Ding.
—  liebeficktunsalle

anonymous asked:

Irgendwie grad ziemlich random aber : Wenn du die Möglichkeit hättest jetzt kurz mit deinem "14 jährigen ich" zu reden und dir Weisheiten mitzugeben, Was würdest du dir sagen?

Hör auf dir deinen Kopf darüber zu zerbrechen, wann du deinen ersten Kuss haben wirst oder ob du eventuell zu unreif bist, hör auf dich mit anderen zu vergleichen und dich unter Druck zu setzen, vertrau auf dein Gefühl und bleib standhaft! Menschen die dir körperlichen Schaden zufügen wissen sich einfach nicht mit Worten zu helfen und haben es nicht anders gelernt, nimm es nicht persönlich, sei nachsichtig und verliere dich nicht in der Enttäuschung. Du bist liebenswert, auch wenn niemand es dir so zeigen kann, wie du es vielleicht brauchst. Jede Erfahrung ist eine Bereicherung, egal wie schmerzhaft sie sein mag! Deine zukünftigen Entscheidungen sind alle richtig, auch wenn es sich zwischenzeitlich so anfühlen wird, als wärst du ganz allein auf dieser Welt und könntest niemals glücklich werden. Du wirst an einen Punkt kommen, an dem du so verzweifelt bist, dass du höhere Mächte anflehen wirst, dich endlich zu töten… Sieh es als eine Art Prüfung, du wirst diese Zeit überstehen (auch wenn es sich nicht so anfühlen wird) und stärker daraus hervorgehen. Du hast Recht mit all dem, was dir durch den Kopf geht (und gefühlt hast du es schon immer), deine Intuition täuscht dich nicht. Lass ruhig zu, dass all deine Wut und Trauer dich beinahe auffrisst, nur so lernst du deine eigenen Abgründe kennen und kannst dieses Wissen nutzen, um zu wachsen. Lass dich von Absagen nicht entmutigen, glaub niemandem der dir sagt kein Talent zu haben – sie befürchten bloß, selbst keines zu haben. Mach was dir Spaß macht, auch wenn es nicht auf Anhieb deinen Anforderungen gerecht wird: Übung macht den Meister! Auf dich wartet all das, was du für unerreichbar halten wirst, sogar die Liebe nach der du dich so sehnst, allerdings erst dann, wenn du nicht mehr danach suchst. Sei stets ehrlich zu dir selbst und höre nie damit auf, dir alles erklären zu wollen. Vergiss nicht, dass ich dich liebe. Deine Seele, dein Ego und deinen Körper, all das, genau so, wie es ist. Irgendwann wirst du das annehmen können, gib dir die Zeit.

Hoffnung
—  Sie ist das, was uns alles geben kann und das was uns alles nehmen kann. Und auch wenn ein Mensch dir sagt, er sei hoffnungslos, kannst du dir sicher sein, dass er lügt. Denn ein Mensch, der nicht einen Funken Hoffnung in seiner Seele trägt, welche sie auch immer sein mag, kann nur ein toter Mensch sein. Sie lässt uns leben, sie lässt uns atmen. Sie sorgt dafür, dass unsere Seele weiterkämpft, egal wie leblos sie wirkt. Sie kann uns dazu bringen, alles zutun für sie und genau deswegen, ist sie so gefährlich.

So schlimm es auch sein mag, dass Erdogan nun sein Evet hat für die Verfassungsänderung und ohne die Katastrophe die das für tausende Menschen in der Türkei bedeutet herunterspielen zu wollen -

Biodeutsche, die jetzt vom heimischen Sofa selbstgefällige Aussagen über die Integration aller Deutschtürken tätigen oder sogar Aussagen über “Die Türken” oder “Die Muslime” im allgemeinen verbreiten sind trotzdem absolut daneben, vor allem wenn sie selbst damit Gedankengut verbreiten wollen, dass in vielen Fällen nicht um ein Deut besser ist als das, was Erdogan möchte.

Ich höre immer: “63% der Türken in Deutschland sind für eine Diktatur.”

Nein. 13% haben für Evet gestimmt.

“Wait what??? Aber in den Nachrichten-”

Mathestunde:

Von 3,5 Millionen Deutschtürken haben 1,5 Millionen einen türkischen Pass und dürfen wählen.

Die Wahlbeteiligung lag bei 46% - also ca. 750.000 Leute haben gewählt. 

(Ich selbst sehe das gespalten. Einerseits bin ich einer der Menschen die immer sagen GEHT VERDAMMT NOCH MAL WÄHLEN!!! (wirklich. Leute. GEHT WÄHLEN!) besonders bei einer so wichtigen Frage wie dieser, andererseits stand ich auch noch nie vor der Entscheidung für ein anderes Land zu wählen und einen Kurs zu entschieden, der mich dann selbst nicht betrifft.)

Also von diesen 46% aus weniger als 50% der Deutschtürken haben dann 63% Evet gewählt. Das sind ca. 13% der deutschtürkischen Bevölkerung und ihr habt damit keinen Einblick in irgendeinen Schwarmverstand bekommen, wie scheinbar einige denken.

Jetzt von allen Deutschtürken Rechtfertigungen zu fordern oder zu sagen, dass man sie alle ausweisen (!!1!1) soll ist genauso xenophob und rassistisch wie es noch vor einer Woche war.

Things I do when I’m too tired for studying but too awake for sleeping…
I’m gonna replace this fugly phonecam picture by a decent scan tomorrow, so yeah…

ich weiß nicht, ob Du mich auch so nennst, denn Du hast viele Freundinnen, die Dir vielleicht näher stehen als ich es tu. Nichtsdestotrotz bist Du mir die beste Freundin und dafür gibt es viele Gründe. Verdammt viele. Es wären zu viele, sie alle hier aufzuzählen, denn Du bist so vielseitig und ich liebe einfach alles an Dir.

Wir kennen uns noch nicht lange, doch in dieser kurzen Zeit habe ich mich in Deiner Gegenwart geborgener gefühlt als bei anderen Menschen, die ich schon seit meiner frühen Kindheit kenne.
Und obwohl wir uns noch nicht so lange vertraut sind, fühlt es sich an, als würden wir uns schon eine halbe Ewigkeit kennen. Die letzten Monate sind wie im Flug vergangen, doch das Gefühl dieser lang durchlebten, gemeinsamen Zeit, das bleibt.

Bei Dir kann ich so sein, wie ich wirklich bin, ich brauche mich nicht zu verstellen, kann einfach ich selbst sein. Und Du weißt vielleicht gar nicht, wie schwer es für mich in den letzten Jahren gewesen ist, diese Fassade, die ich mir anderen Menschen gegenüber auferlegt hatte, aufrecht zu erhalten. Es tut gut, sie in Deiner Gegenwart ablegen zu können, einfach mal eine Pause von dem ganzen Stress machen zu können, der mich tagtäglich ereilt.

Du bist mein Ruhepol, auch wenn es nach außen hin vielleicht nicht so wirkt. Viele bezeichnen uns als laut, wenn wir mal wieder einen Lachanfall nach dem anderen haben, doch genau das ist es, was ich manchmal brauche, um runterzukommen und ruhig zu werden.

Uns verbindet jedoch nicht nur die selbe Art von Humor, sondern auch die selben Interessen. Damit verbunden gibt es Themen, die sich niemals totquatschen lassen, Dialoge, die wir schon oft geführt haben, vielleicht nicht wortwörtlich, doch inhaltlich waren es stets die gleichen. Mit jeder anderen Person würde es langweilig, darüber zu reden, doch nicht mit Dir. 
Mit Dir würde sie immer wieder führen, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, so lange, bis wir nebeneinander auf der Couch liegen und einschlafen. 

Wenn ich so darüber nachdenke, sind es diese kleinen Momente, die mich wirklich glücklich werden lassen. Auch jetzt, wenn ich darüber nachdenke, stiehlt sich ein Lächeln auf meine Lippen, was sich mit jedem Gedanken an Dich zu einem wahrhaftigen Grinsen ausweitet.
Dennoch ist es merkwürdig, denn obwohl ich lächle, weine ich. All diese Wehmut, wenn ich an Dich denke, diese Melancholie und der Gedanke daran, wie es wäre, wenn Du plötzlich aus meinem Leben verschwinden würdest, all das überkommt mich gerade.

Ich weiß nicht, wie Du über mich denkst. Denn so oft ich es auch schon versucht habe, ich kann nicht in Deinen Kopf hineinsehen. Ich kann nicht sehen, was sich hinter Deinen hübschen Augen verbirgt, um die ich Dich so sehr beneide.
Du bist mir ein Rätsel, jeden Tag aufs Neue. Ich will dieses Rätsel auch gar nicht lösen, Du sollst bleiben, wie Du bist. So, wie Du Dich wohlfühlst.

Auch wenn wir in letzter Zeit vielleicht öfters die ein oder anderen Differenzen hatten, ich weiß, dass weder Du noch ich es böse gemeint haben. Streit gehört zu einer Freundschaft dazu. Jede durchlebte Streitigkeit ist wie ein Siegel, das den Zusammenhalt stärkt. Etwas, worüber man rückblickend lachen und amüsiert den Kopf schütteln kann, es trotzdem ernst nimmt und sich vor Augen führt, dass es ein Teil der gemeinsamen Zeit war und es für wichtig hält.
Denn alles, was danach passiert ist, baut auf den Erfahrungen auf, die man daraus gezogen hat, oder?

Es gibt so viel, was ich Dir sagen will. So viel, was mir im Kopf herumschwirrt und nur darauf wartet, in Form von Buchstaben verewigt zu werden, doch ich fürchte, ich kann nicht mal einen Bruchteil davon auch nur ansatzweise so formulieren, dass es mir Dir gegenüber würdig erscheint.

Du bist mir unheimlich wichtig, ich mag gar nicht daran denken, wie es wäre, wenn ich Dich nicht hätte. Dennoch tue ich es ab und an, einfach nur um mich daran zu erinnern, dass Du nicht selbstverständlich bist. Denn Du bist viel zu wertvoll um Dich als etwas Selbstverständliches in meinem Leben anzusehen und ich will es nicht riskieren, auch je einen Gedanken daran zu verschwenden, dass du es bist.
Wenn ich mir also innerlich vor Augen führe, wie besonders Du bist und wie schrecklich es wäre, dieses Besondere in meinem Leben zu verlieren, dann werde ich unendlich traurig.

Meine liebe, schöne, starke, wundervollste beste Freundin.
Ob Du weißt, dass Du gemeint bist?
Ob Du diesen Brief überhaupt jemals lesen wirst?
Ob ich es mir wünsche, dass Du ihn liest? 
Vielleicht.
Vielleicht sitzt Du auch gerade zuhause, am Computer oder am Laptop, liest diesen Text und denkst Dir ‘Was für ein Kitsch’.
Ich hoffe hingegen, dass Du Dich angesprochen fühlst und es Dir zu Herzen nimmst. 
Ich würde niemals über Dich lachen, höre ich Dich sagen und glaub mir, das weiß ich. Und ich weiß es zu schätzen. 

Freunde wie Dich findet man nicht oft, vielleicht zwei, höchstens drei Mal in seinem ganzen Leben.
Doch Dich hingegen, Dich findet man nur einmal. Einmal in seiner Lebenszeit. Ich habe Dich gefunden und bitte hab Verständnis, wenn Dich manchmal einenge und klammere. Einen so wertvollen Schatz kann man einfach nur schwer loslassen. Man will ihn auf ewig festhalten und gegen jeden, der ihn auch nur ansieht, hegt man Groll.

Augenscheinlich mag es viel sein, was ich verfasst habe, für meine Verhältnisse jedenfalls. Doch trotzdem fühlt es sich so an, als sei es einfach nicht genug. Als könnte ich Dir nicht ansatzweise so viel entgegenbringen, wie Du es in meinen Augen verdienst. Wahrscheinlich könnte ich Dir ein ganzes Buch schreiben, wie sehr Du mich beeindruckst mit all Deinen Fähigkeiten. Wie doll ich Dich vermisse, auch wenn die Distanz zu uns lange nicht so groß ist, wie es sich manchmal anfühlt. Wie sehr ich jeden Tag bei Dir sein würde, wenn es mir möglich wäre.
Und wie sehr ich Dich liebe, mit all Deinen Macken. Egal, wie kompliziert Du manchmal auch sein magst, ich würde Dich bedingungslos lieben, egal, was kommt.

Du hast mir eine Menge von Dir erzählt und Du weißt gar nicht, die dankbar ich Dir dafür bin. Es zeigt mir einfach, dass Du mir vertraust. Dass Du es nicht jedem erzählen würdest, das weiß ich auch, umso größer ist diese Ehre für mich, dass Du mich an Deinem Leben teilhaben lässt.
Ich hoffe, Du weißt, dass ich auch Dir so viel Vertrauen schenke.

Schon wieder stellt sich mir die Frage, ob Du diesen Brief je lesen wirst. 
Wenn Du ihn liest, nimm ihn Dir zu Herzen. Bitte, nimm mich ernst. Das hier sind meine Gedanken, alles, was mir in meinem Kopf herumschwirrt.
Meine Gedanken, die ich Dir nun so offen hingelegt habe, wie ich es noch bei niemandem zuvor getan habe.

Der Brief neigt sich dem Ende, schneller als es mir lieb war, denn noch immer habe ich das Gefühl, Dir nicht das geben zu können, was Du mir gegeben hast.
All diese Geborgenheit, diese Zuwendung, diese Ruhe, dieses Glücksgefühl.

Zum Schluss bleibt mir wohl nichts anderes als Dir danke zu sagen.
Danke für die schöne Zeit, die wir miteinander haben. Für die guten, wie auch die schlechten Zeiten.
Danke für all die Dinge an Dir, die mich glücklich machen.
Danke für alles.

Ich liebe Dich von ganzem Herzen, Du bist mir so wichtig, dass ich es kaum in Worte fassen kann!
Danke, dass Du meine Freundin bist.

—  Beste Freundin
Bereit

Und auf einmal bin ich bereit dich zu vergessen. Hab mich befreit von den Erinnerungen, die mich immer wieder das haben fühlen lassen, was ich versucht habe zu verdrängen. Bin so frei von deinen Fängen, so frei, dass nicht mal dein Lächeln mich zurück zu dir bringen könnte, oder deine Stimme in meinem Ohr, oder deine Hand die meine umschließt. Ich habe mich von dir befreit und du bist so, so weit weg, dass ich fast vergessen habe, wie es sich angefühlt hat in deine Augen zu sehen.

Und ich bin bereit. Ich bin bereit weiterzumachen, bereit dieses neue Leben zu leben, bereit für neue Menschen. Ich bin bereit mich zu verlieben, in jemanden, der es erwidern kann, in jemanden, der mich behandeln kann, wie ich es verdiene. In jemanden von dem ich mich nicht befreien muss, weil ich mein Glück nicht mehr von Anderen abhängig mache, sondern nur von mir. Ich bin bereit nicht mehr allein zu sein. Ich bin bereit für meine Zukunft, auch wenn ich Angst habe. Denn keine Angst könnte so schlimm sein, wie die davor, dich nie vergessen zu können, mich nie von dir befreien zu können und das habe ich endlich getan.

Ich bin bereit für das, was jetzt kommt. Was es auch sein mag.

Eine Nachricht, die ich euch übermitteln möchte.


Ich bin gerade aufgewacht. Guten Morgen euch allen. Mir gehen viele Dinge durch den Kopf, während ich diesen Blog schreibe.
Mit dem gestrigen Spiel endete die Bundesligasaison für Dortmund. Es war ein schwieriges Spiel, aber es war schön, dass wir am Ende als Sieger daraus hervorgehen konnten. Am 27. haben wir das Pokalfinale vor uns. Das möchte ich gewinnen und euch dann in diesem Blog von dieser Saison erzählen.


Aber jetzt, da die Liga beendet ist, gibt es etwas über das ich sprechen möchte, von dem ich jedem erzählen möchte, der mich unterstützt. Vielleicht ist es gar nichts, was man in einem Blog erzählen sollte. Es ist wirklich etwas, das ich mit meiner eigenen Stimme kommunizieren sollte. Ich habe mir den Kopf darüber zerbrochen, wie ich es euch erzählen soll. Aber jetzt werde ich euch erst einmal meine Gedanken mitteilen und wie ich alles erlebt habe.


Der 11. April, das Monaco-Spiel, der Anschlag auf den Mannschaftsbus.


Ich ging an diesem Morgen zum Vereinsgelände. Nachdem wir uns versammelt hatten, gingen wir zum Hotel. Alles lief ab wie immer, wie bereiteten uns auf das Spiel vor. Als ich mein Zimmer verließ, hörte ich Musik, dann ging ich durch die Lobby und stieg in den Bus. Ich sitze mehr oder weniger immer auf demselben Platz. Ungefähr in der Mitte des Busses.


Ich habe mich wirklich sehr auf dieses Match gefreut. Champions League. In der Vergangenheit bin ich in diesem Wettbewerb nie sehr weit gekommen. Meine Fitness, meine Einstellung… Ich war bereit. Komplett vorbereitet. Deshalb war dieses Spiel so wichtig für mich.
Essen, Mannschaftssitzung vor dem Spiel, Musik hören, als man in den Bus stieg. Jeder ist da, der Bus fährt wie gewöhnlich los. Ungefähr 100 Meter, vielleicht. Dann gab es einen lauten Knall. Ich bin erschrocken. Was war passiert? Ich wusste es nicht wirklich. Eine Explosion? Mein erster Gedanke war, dass jemand auf den Bus schoss.


Jeder legte sich auf den Boden, unter die Sitze. „RENNT!“ Schreie. „Bring‘ uns hier raus!“. Wir hatten das Gefühl, dass der Bus angegriffen würde, dass wir beschossen würden. Und in diesem Moment geriet ich in Panik. Ich konnte kein Wort sagen, ich konnte nichts tun. Ich hatte Angst. Dann schrie ein Spieler von hinten im Bus „FAHR‘!!“. Weitere 100 Meter, dann hielten wir an.


Ich schaute nach hinten und sah die zerborstenen Fenster. Ich sah, wie Marc Bartra sich vor Schmerz krümmte. Ich war – wir alle waren – entsetzt.


Die Polizei kam. Dann einige Wagen, die uns ins Stadion brachten. In diesem Wagen verließ kein einziges Wort meinen Mund. In meinem Kopf gab es nur diese Szene im Bus – und diesen lauten Knall.
Wir hörten, dass das Spiel am folgenden Tag stattfinden sollte, aber ich konnte mir nicht vorstellen, ein Fußballspiel zu spielen. Ich denke das konnte keiner von uns. Ich bekam Anrufe von besorgten Leuten aus der Heimat, aber nichts davon drang zu mir durch. Ich ging ins Bett und konnte nicht schlafen, obwohl ich es versuchte. Als ich endlich für einen kurzen Moment eindöste, erschien mir ein Traum. Ein Traum von dieser Szene, diesem lauten Knall, zerborstenen Fenstern im Bus. Ich hatte Angst. Um ehrlich zu sein: Ich habe noch immer Angst. Ich habe Angst davor, in den Bus zu steigen. Angst davor, zu Spielen zu gehen.


Ich hatte Angst, als wir in Monaco mit dem Bus vom Hotel zum Stadion fuhren. Ich hörte, dass der Täter verhaftet worden sei. Aber Dortmund, andere Fußballmannschaften oder andere Sportvereine könnten in Zukunft wieder Zielscheibe werden.
Ich dachte immer Dinge wie Krieg und Terrorismus seien Dinge, die ganz weit weg von mir sind. Aber nachdem was passiert ist, glaube ich nicht mehr, dass es etwas ist, das nur anderen Leuten passiert. Die Gefahr ist jetzt immer präsent.


Wenn man daran denkt, dass auf dieser Welt Menschen leben, die diese Angst in ihrem täglichen Leben erfahren müssen, dann schnürt sich einem der Hals zu. Das ist eine Situation, die ich niemandem wünsche. Ich wünschte, es gäbe auf der Welt keine solche Angst und keine solchen Konflikte. Ich sehne mich nach einer solchen Welt.


Als Sportler möchte ich jemand sein, der immer alles auf dem Platz gibt. Also werde ich weiterhin alles geben um ein Spieler zu sein, der Kindern etwas zum Träumen schenkt. Mag sein, dass das nur schöne Worte sind. Aber als Fußballer und als Mensch wünsche ich mir, dass die Welt ein sicherer Ort für alle Kinder ist.


Es war so toll, gestern wieder mit Marc spielen zu können. Ich bin überglücklich, dass er sein Comeback auf dem Rasen geben konnte.
Jetzt habe ich noch das Pokalfinale, dann die Weltmeisterschaft und anschließend die Qualifikation vor mir. Wichtige Spiele, aber die Bundesligasaison ist vorbei, also nahm ich mir nun diese Zeit. An jeden, der mich unterstützt – ganz ehrlich – ich danke euch für eure Unterstützung.

— 

Shinji Kagawa via Buzzapp09

:(

Es ist schwer, damit umzugehen. Aber wenn Du der Wahrheit ins Gesicht siehst, heilt Dein Herz schneller, als wenn Du Dein Herz immer wieder brechen lässt, bis Du Dich schließlich dem stellst, was Du ohnehin schon wusstest: Wenn er mit Dir zusammen sein wollte, wäre er mit Dir zusammen. Natürlich kann man sich viele mögliche Szenarien zurechtlegen. Es mag einfacher sein, mit der Situation zurechtzukommen, wenn er ein Arschloch ist – ein Egoist, der nur an sich selbst denkt, Dich benutzt, um eine Andere eifersüchtig zu machen, Dich generell ausnutzt, Dich schlecht und rücksichtslos behandelt. "Wenn er mit Dir zusammen sein wollte, müsste er sich gar nicht erst entscheiden." Richtig schwer ist es, wenn er ein guter Mensch ist und Du ihn trotzdem loslassen musst. Wenn er Dir sagt, dass Du eine unglaubliche Persönlichkeit hast, er aber für Dich nicht so empfindet wie Du für ihn. Oder wenn Du ihm wirklich gefällst, er aber nicht daran glaubt, dass Du die Richtige für ihn bist. Oder wenn seine Gefühle einfach nicht so stark wie Deine sind und er Dir gegenüber ehrlich sein möchte. Oder wenn er unentschlossen und verwirrt ist, wobei er sich nicht eingesteht, dass dies einfach bedeutet, dass er Dich nicht verletzen möchte und dass seine „Verwirrung“ eine höflichere Art ist, „Nein“ zu sagen. Wenn er mit Dir zusammen sein wollte, müsste er sich gar nicht erst entscheiden. Denn er wüsste die Antwort instinktiv. Unabhängig davon, ob er ein wundervoller Mann, ein Arschloch, oder eine Mischung aus beidem ist, geht es jetzt um Dich und darum, dass Du mit Deinem eigenen Leben weitermachst. Denn es ist unerheblich, wie die Situation war, wie gut er Dich behandelt hat, wie viel Spaß ihr zusammen hattet oder wie gut ihr euch verstanden habt – er möchte nicht mit Dir zusammen sein. Das ist die einzige Wahrheit. Diese Wahrheit wird in den kommenden Wochen oder Monaten Deine Rettungsinsel sein, auch wenn Du ihr nicht ins Gesicht schauen willst. Nur sie kann Dir letztendlich helfen, Dich damit abzufinden, dass Deine Beziehung beendet ist, Deine Affäre sich dem Ende neigt oder zwischen euch Funkstille herrscht, nachdem ihr so viel Zeit mit Reden verbracht habt. Das ist die Wahrheit, und sie ist das Einzige, was Dir helfen kann, weiterzumachen, so unangenehm sie auch sein mag. Wenn er mit Dir zusammen sein wollte, wäre er es auch Es ist einfach, sich das schönzureden. Er braucht Zeit, oder er braucht nur ein bisschen Freiraum, oder er will sich nur nicht binden und ich muss ihm Sicherheit bieten oder er baut Mauern auf, und ich muss sie durchbrechen. Aber denk mal über Deine Gefühle für ihn nach. Wie einfach, natürlich und selbstverständlich sie sind. Du hast Dir nie die Frage gestellt, ob Du mit ihm zusammen sein willst oder nicht, denn für Dich fühlt es sich einfach richtig an. Denk daran, wie Du trotz Deiner Angst, Dich fest zu binden oder Dich zu öffnen mit dem Risiko verletzt zu werden, Du bereit warst, genau das zu tun, weil Dein Herz bereits entschieden hatte. Du wolltest mit ihm zusammen sein, und das warst Du auch. Die Entscheidung war einfach. Du musstest Dich nämlich gar nicht erst entscheiden. "Du kannst es nicht ändern, du kannst nichts dafür" Kannst Du Dir vorstellen, trotz Deiner Gefühle die Entscheidung zu treffen, nicht mit ihm zusammen zu sein? Deswegen ist Dein Herz gebrochen. Denn er hat all diese Dinge eben nicht gefühlt. Er spürte nicht diese Gewissheit, die Du tief im Inneren gespürt hast. Und das kannst Du nicht ändern, es bringt nichts, Dir Vorwürfe zu machen, und Du hast nichts falsch gemacht. Es ist die nackte Wahrheit. Sein Herz war nicht stärker als sein Verstand, weil sein Herz nicht wie Deins fühlt. Und das ist wirklich schwer. Trotzdem musst Du das akzeptieren. Und das ist sogar noch schwerer. "Denk dran, dass dein Herz nur ein Mal gebrochen wurde" Vielleicht kommst Du erst nach mehreren Wochen darüber hinweg, oder auch nach Monaten. Vielleicht dauert es sogar noch länger. Es wird weh tun, manche Tage werden schrecklich sein, andere Tage werden gut sein. Doch die Situation hat auch was Gutes: Denk daran, dass Dein Herz jetzt nur ein Mal gebrochen wurde – Du ersparst Dir zumindest, immer wieder abgewiesen zu werden, indem Du Dir einredest, dass er einen Fehler macht oder Dich wahrscheinlich vermisst oder dass Du ihn anrufen solltest. Liebe Dich selbst so sehr, dass Du Dir eingestehst: Wenn er mit Dir zusammen sein wollte, wäre er es auch.

Das Schlimmste ist diese Einsamkeit. Diese Einsamkeit, die einen auffrisst. Wenn man alleine im Bett liegt und die andere Seite des Bettes einfach leer bleibt, weil da niemand ist. Und es ist niemand da, der einfach so mal vorbei sieht um zu sehen, ob denn wirklich alles gut ist. Niemand da, der anruft und mit dir schweigt. Es ist einfach niemand da, der dich in den Arm nimmt und dich auf die Stirn küsst, kein ‘’Ich liebe dich’’ in deinem Ohr. Niemand da, den man schreiben kann: ‘’Komm vorbei, ich mag jetzt nicht alleine sein’’ Man ist auf sich selbst gestellt.