liegender

Ich habe oft Angst. Angst davor, dich zu verlieren und manchmal denke ich mir, dass es wohl besser wäre, wenn wir uns voneinander distanzieren, aber ich weiß ganz genau, dass ich damit nicht klar kommen würde. Ich weiß nicht mehr, wie es war als wir uns noch unbekannt waren und um ehrlich zu sein möchte ich das auch gar nicht wissen, da ich nie wieder ohne dich sein will, aber der Gedanke daran, dass schon bald alles vorbei sein könnte plagt mich so sehr, dass ich den Augenblick mit dir nicht genieße, sondern mich zu sehr in deinen Verlust vertiefe. Ich habe Angst davor, dich vermissen zu müssen, wenn du einmal nicht mehr bei mir bist, weil ich so dumm war und dich gehen gelassen habe. Angst davor, eines Tages alleine aufzuwachen ohne dich neben mir liegend und dir dann nicht in deine blauen Augen blicken zu können in denen ich so viel sehe. Nicht mehr deinen Duft riechen zu können und nicht mehr deiner Stimme lauschen zu können, wie sie sagt “Ich liebe dich”. Ich würde zerbrechen ohne dich, denn es fühlt sich so unrealistisch an, dieses Gefühl, wenn wir zusammen sind. In diesen Momenten bin ich vollkommen entlastet, bis auf den Gedanken, das alles zu verlieren. Und bleibe ich bei dir, verlieren wir beide unseren Sinn, aber teilen sich unsere Wege, sehe ich in allem keinen Sinn.

Metall

Sie starrte auf das kleine, glänzende Stück Metall, was über ihr Sein oder Ende entscheidet. Wie wichtig einem so ein kleines Stück sein kann. Sie starrte es oft an, viel zu oft und doch hatte sie es noch nie gewinnen lassen. Und heute? Sie wusste es nicht. Sie sah von dem Stein auf, auf dem sie saß und schaute auf einen langen Feldweg, der sich durch den nahen grünen und ruhigen Wald zog. Sie schloss die Faust um das kühle, kleine Stück Metall und ein plötzlicher Schmerz durchzog die geschlossene Faust. Dieser schneidene Schmerz holte sie in die Wirklichkeit zurück. Sie hatte aufeinmal alle Gesichter derjenigen vor sich, mit denen sie Glück und Hoffnung verband. Genau diese Menschen liebten sie. Sie fing an zu weinen, es tat alles so weh. Das Leben tat weh. Und doch… sie wurde geliebt und ist das nicht ein guter Grund, das kleine Stück Metall nicht gewinnen zu lassen? Das stimmte, dachte sie. Also ließ sie ihre Faust aufgehen und das kleine, glänzende Stück Metall fiel leise klirrend auf den Stein und dann leise in das darunter liegende Gras. Roter Schmerz tropfte still hinter her und sie seufzte leise und ging.

The Bridge of Lies
In Sibiu you can find Romania’s oldest cast-iron bridge. The Liegende Brücke(Lying bridge) had been installed in place of a wood bridge in 1859. The wood, Liars Bridge go its name from the stories and tall talk of the nearby hagglers. The new name was in vain, the unwritten tradition proved to be stronger, and the Liars Bridge kept its name. Today it’s the pride of Sibiu. On one side of the bridge you can see the date of the structure, on the other the Saxon blazon, which impictures two swords put in crossway and a crown on top of them. This meant a lot at previous times, it meant that the Saxons accepted the King of Hungary and Transylvanian monarchs’ jurisdiction.

Auf dem Snæfellsnesvegur #54 in östliche Richtung mit Blick auf das gegenüber liegende Ufer Fellsströnd. Bei Breiðanes liegen die kleinen Inseln Landey und Múli im Hvammsfjörður im Westen von Island.

On the Snæfellsnesvegur #54 eastward overlooking the opposite shore Fellsströnd. At Breiðanes are the islets Landey and Múli in Hvammsfjörður in West Iceland.

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[Verse 1]
Das Nichts und das Licht haben Liebe gemacht
In ihrem Bauch wächst eine liegende Acht
Sie hat tiefen Frieden gebracht
Doch währenddessen hunderttausend Kriege entfacht
Denn die liegende Acht hat Pi mitgebracht
Ein dunkler Zwilling; ein Spiegel der Acht
Unendlich wie sein Bruder, doch mit tieferer Macht
Und so schlossen beide heimlich einen diebischen Pakt
Sie erschufen zyklisches Leben mit sterblichen Wesen
Welche in der Unbegrenztheit der Unendlichkeit leben
Und in diesem Widerspruch wuchsen Formen und Farben
Milliarden starben um die Zahl zu erfahren
Welche ihnen ihre Form gab
Die liegende Acht ist das Monster, das Pi seinen Ort gab
Pi spricht ein niemals endendes Gedicht
Und gibt der Ewigkeit damit ein sterbliches Gesicht
Es wächst Schicht um Schicht und Ziffer um Ziffer
Pi zirkelt um die Wirbel von Buddha bis in die Augen von Hitler
Die liegende Acht ist die umschlingende Schlaufe
Pi ist der Zyklop und die Acht ist sein Auge

[Hook]
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[Verse 2]
Die liegende Acht ist der Geist und Pi ist sein Körper
Schließt sich der Kreis, wird die Acht unzerstörbar
Sie zirkelt durch die Formen, wird durch die Ziffern erfahrbar
Das Nichts ist ihre Mutter, das Licht ist ihr Vater
Sie zirkulier'n in jedem lebenden Wesen
Sie sind in Steinen zuhause, sie sind im Regen zu lesen
Sie weben die Fäden, die durch alle Ebenen schweben
Während unsere Wesen sich durch die Barrieren bewegen
Lassen müssen, bis dessen Wissen unsere Wesen erheben
Auf jene Ebenen, die die Wege der Seele ebenen
Und uns zurückführen in das ewige Morgen
Seine Schwester ist das Gestern und ist heute gestorben
Denn Nichts ist schneller als das Licht
Und weiß damit schon heute, wo das Licht morgen bricht
Und bleibt ewig unbeweglich, denn es ist befreit
Nichts ist unendlich, denn es gibt keine Zeit

[Hook]
3,1415926535897932384626433832

[Bridge]
7 9 5 0 2 8 8 4 1 9 7 1 6 9 3 9 9 3 7 5 1
0 5 8 2 0 9 7 4 9 4 4 5 9 2 3 0 7 8 1 6 4

[Verse 3]
Unbegrenzt Ziffern hinter dem Komma
In Pi sind Flüsse, Berge, Bäume, Monster, Feuer und Donner
Doch Pis Wert wächst nie weiter als 3,1
Innerlich unendlich, doch äußerlich klein
Pi wird gemein, sein Bruder sein Feind
Er wird immer wütender und pflanzt einen Keim
Um ein Wesen zu schaffen, das er ebenfalls begrenzt
Ein blindes Wesen wie ihn, er nennt ihn Mensch
Pi ist getrieben durch eine Kränkung
Und manifestiert seine eigene Beschränkung
Im Geist des Menschen, im Fleisch, im Denken
Um jede lebende Materie in Leid zu tränken
Über die Getrenntheit von Pi zum Licht
Er schuf die Welt, doch er liebt sie nicht
Pi ist ein Kind der Ewigkeit doch sieht sie nicht
Das Licht und das Nichts sie besiegten sich
Durch ihr eigenes Kind; Der Mensch bleibt blind
Solange Pi in seinen Zellen seine Zahlen singt
Wird der Mensch nicht frei, er bleibt sich fremd
Bis er hinter allen Ziffern den Kreis erkennt.

- Pi // Käptn Peng