lebenswillen

Ich

Ich stehe vor dem Spiegel und weine. Was ich da im Spiegel sehe es macht mich einfach traurig. Den das bin nicht mehr ich. Es ist nicht das ich, das ich einmal War. Es ist der Dämon der ich geworden bin. Dieses hässliche Monster das ich nicht mehr sehen will. Das ich nicht mehr sein will. Ich weine vor dem Spiegel aber nicht weil ich traurig bin über das was ich geworden bin sondern weil ich Freudentränen in den Augen habe. Den ich werde meinem Dämonen nicht unterliegen. Nicht mehr. Ich gebe nicht mehr einfach auf. Bin zwar ein kleiner man aber mein Wille ist stark, so stark wie noch nie. Ich habe meine Maske aufgegeben und mich meinem Dämonen gestellt. Doch ich war einfach nicht willig genug ich war am Boden ich wusste nicht wie ich so leben sollte War kraftlos ohne Energie ohne antrieb ohne Lebenswillen. Ich habe mich aufgerappelt DU hast mir aufgeholfen, mir die Hand gereicht, mich nicht einfach aufgegeben und liegenlassen. Das War der Antrieb den ich gebraucht habe. Der schlag ins Gesicht der mich wachrüttelte. Ich habe endlich wieder Energie. Ich bin nicht mehr der, der ich einmal War. Ich werde besser als damals sein. Ich werde alles überarbeiten. Ich werde mich selbst wieder in den griff bekommen. Ich bin endlich wieder ich selbst. Ich gebe mich nicht einfach auf. Ich will erreichen was ich mir vorgenommen habe. Meine Träume verwirklichen. Ja ja genau das will ich.

Glücksfremde im Glaskasten

Die Person, die sich dieses eine Element ihrer Geschichte beständig wiederholend erdachte, um sich in manchen Lebensmomenten in Todesstimmung zu versetzen, konnte nicht sagen, wie das Hängenbleiben 
an diesem Glied mit der dann einsetzenden völligen Lähmung ihres Denkens, ihres Lebenswillens und dem Krampf der Kiefern und dem Drücken der Stirn zusammenhing aber sie spürte, dass sich dieses einvernehmlich unbequeme Verhaken der Elemente, der Geschichtsstücke und Körperstücke, vollzog.

Es geschah nur fast hinterrücks, denn sie könnte schwören, währenddessen dabei zu sein oder vielmehr durchsichtig beiwohnend zu scheinen.

Sie nehme gern Abstand zu sich, sagte sie einmal geistesgegenwärtig, als ihr Distanz vorgeworfen wurde und sie nun zu entscheiden hatte, ob sie sich dafür entschuldigen, ihren Fehler einsehen und ihr Verhalten dem Erwünschten anpassen oder lieber, obwohl unberührt lieber, zu sich stehen und an der untiefen Stille des Zwischengrabens weiter arbeiten sollte.
Sie wuchs daran, vielmehr wucherte sie vegetierend mit dem Abstand weiter in sich hinein, um mehr abzustehen, ohne jedoch weiter aufzufallen.

Es genoss sich, das, was alles abstand, so in sich zentriert wuchernd vegetierend.

Abseits stand ab, was innerlich ruhig und geordnet rhizomisierte, und mit dem Auge kaum als Bewegung erkennbar war.

Die Aussicht auf heut Nachmittag und morgen/übermorgen zerstört in mir wirklich allen lebenswillen.

Es ist schwer, mich selbst und meinen Lebenswillen wieder zu finden. Es ist so schwer, mich wieder selbst zu motivieren und erstmal wieder selber an mich zu glauben.