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Ein Tag im Schnee in Beerfelden beim “Ladys Open”.

Und ich versuche zu stylen… Es hat sich voll extrem angefühlt. Ehrlich! … Als ich das Bild gesehen habe, musste ich laut lachen. Eigentlich sollte sich das Rad bewegen und nicht ich!

Ooooooh man, wie witzig das aussieht! :))) Eher peinlich. Tihihihi.

First World Cup Start.

Ich bin mit einer Gruppe unterwegs, bestehend aus den Fahrern Ferdinand Brunold und Daniel Ludwig und dem Teamcheaf der Young Guns Patrick Neukirchen, der uns ganz wunderbar betreut.

Auf der Hinfahrt haben wir eine Nacht am Strand geschlafen und dabei wurden beide Autos aufgebrochen und mein komplettes Portmonnaie geklaut. Zum Glück war der BDR so gut und hat passende Unterlagen geschickt, damit der mein Start doch möglich war. Die Weiterfahrt mit fehlender Fahrertürscheibe war spannend, vor allem bei dem sich wiederholenden Platzregen…

Was ein chaotischer Start in unseren Trip! Montag bekomme ich eine neue Scheibe und dann kann es weiter nach Pila zum European Cup gehen. 

Ich konnte also tatsächlich bei meinem ersten WC an den Start gehen. Die Strecke ist ganz neu und ultra steil und anstrengend. Viele Fahrer sprechen von der anspruchsvollsten und steilsten Strecke im WC. Da habe ich mir ja was ausgesucht…

Aber die Steilheit machte mir wenig zu schaffen, nur die schmerzenden Hände. Aber ich hörte zu meiner Beruhigung, dass es allen Fahrern ähnlich erging.

Nach diversen Stürzen im Training und langen Gesichert vor Erschöpfung nach den ersten Qualifikationsläufen, beschloss ich durchweg vorsichtig zu fahren mit dem einzigen Ziel sturzfrei durchzukommen. Aussagen wie “Ich war kurz davor anzuhalten” oder “Ich habe zum Schluss immer darauf gewartet über den Lenker zu gehen” von gut trainierten Fahrern, hatten mich sehr eingeschüchtert.

Und genau wie vorgenommen, brachte ich meinen Lauf sauber ins Ziel. Aber ich hatte wirklich gar nichts riskiert und war damit doch sehr langsam gefahren. So eine lange Strecke muss man sich erstmal richtig einteilen, das ist gar nicht so leicht. Überraschender Weise reichte meine Zeit dennoch für den 24. Rang von 38 Fahrerinnen. Und so hatte ich mich nur knapp nicht fürs Finale qualifiziert.

Für mich war das eine mega Erfahrung und ich habe große Lust das zu wiederholen. 

Jetzt bleiben wir noch hier und unterstützen den Junior Ferdinand Brunold bei seinem ersten WC morgen im Finale.

(Bild von Patrick Neukirchen)

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Ich habe mein erstes Enduro-Rennen bei der Specialized Enduro Series am vergangenen Wochenende in Treuchtlingen mit Platz 8 hinter mich gebracht. In Anbetracht der Starterinnenzahl von 43 Mädels und davon viele erfahrende Enduristen, bin ich richtig zufrieden. - Aber trotzdem freue ich mich nun auf die Lifte beim DH. ;)

Es hat sich unfassbar gut angefühlt, so ein starkes Team im Rücken zu haben. Vielen Dank an Last-Bikes für die tolle Unterstützung und den riesen Spaß mit euch!

Anbei fahren wir nun in super chicer Team-Bekleidung von Mount Three.

Foto von Thomas Dietze/ extreme-pics.de

Mein neues 4x/ Pumptrack-Rad ist fast fertig! Ein Tremonia von Last. <3 Ein Traum! Und heute habe ich gleich das erste Training in der Halle damit absolviert. Was ein Spaß!

EDC Pila


Willkommen in der Realität. EDC ist nicht GDC. Die Konkurrenz ist deutlich stärker. Ein dicker Fehler reichte um mich auf dem vor-vorletzen Rang wiederzufinden. Ich bin echt enttäuscht und hätte gerne gewusst, was mit einem besseren Lauf möglich gewesen wäre. Aber die Wahrheit ist, dass ich auch so eher im hinteren Drittel gelandet wäre…

Dafür waren die Tage in Pila super schön. Die atemberaubende Landschaft und die wunderbaren Trails haben für alles entschädigt. Ich komme auf jeden Fall wieder.

Am Freitag geht es dann zum nächsten “German Downhill Cup” Tourstopp nach Ilmenau. Himmelblau. :D

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Dirtmasters 2013 sind Geschichte. Für mich ein Wechselbad der Gefühle.

2013 ist mein zweites Lizenzjahr. Nachdem sich im letzten Jahr meine Leistungen stetig verbessert haben, will ich diese Saison noch einmal wissen, was möglich ist. Im Winter habe ich viel trainiert und fühle mich fit wie nie.

Das erste Rennen der Saison ist immer besonders aufregend. Man weiß noch nicht wo man steht und wie die anderen Mädels so aufgestellt sind.

Im Training am Samstag und Sonntag  fehlten mir die gewohnten Trainingspartner und ich verbrachte die meiste Zeit allein auf der Strecke. Viel Sektionstraining war durch die langen Wartezeiten am Lift angesagt.

Leider fühlte ich mich einfach nicht schnell, was sich mit meiner Zeit im Seeding auch bestätigen sollte, Rang 9 von 13. Ich war schon ein wenig enttäuscht. Ich war keinerlei große Fehler gefahren  und wusste nicht so recht, wo ich noch Zeit rausholen sollte.  War ich im Winter doch zu wenig DH gefahren? Mir fehlte scheinbar einfach die Grundspeed.

Die sicheren, vielleicht aber auch langsameren Linien vom sonnigen und trocknen Sonntag, konnte ich dann Montag im tiefsten Matsch einfach weiter fahren. Ich fühlte mich wohl auf meinem neuen „Herb 204“ und hatte sogar echt Spaß durch den Schlamm zu surfen, dank der großartigen „Wet Scream“ wie auf Schienen. Schnell fühlte ich mich jedoch immer noch nicht, besonders da der Boden zum Ende des Trainings immer zäher und bremsender wurde.

Im Rennlauf war dann der Name „Last Girl Standing“ Programm. Ich traf zwar einige Linien nicht ideal und musste mehrfach den Fuß raus nehmen, aber ich war scheinbar flüssiger durchgekommen als die meisten anderen.  Mit einem Podiumsplatz hatte ich bei diesem Rennen nun wirklich nicht gerechnet. Ich freu mich riesigst über Platz Drei!

Obendrein ein Doppel-Podium für Last-Bikes mit der unschlagbaren Anita Ager-Wick aus Norwegen. Sie ist eine super nette Teamkollegin mit der ich hoffentlich wieder einmal Rennen fahren darf. Den zweiten Platz belegt die pfeilschnelle Kim Schwemmer.

Viele Dank für die großartige Unterstützung an Last-Bikes, Maxxis, Veltec, Kore,  Bliss, Dragon und TragWerker mit genialem Material, aber vor allem auch menschlich! Ihr seid die Besten! 

Auch an meinen Verein BSC-Aichwald für das großartige Hallentraining im Winter.

Fotos von Johannes Herden, MTB-News.de und Jochen Forstmann