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Kraftklub - IN SCHWARZ - Kritik

Zwei Jahre sind vergangen, seitdem die Chemnitzer Indierapband Kraftklub die Herzen vieler Jugendlicher mit ihrem Debütalbum Mit K im Sturm eroberte. In der Zwischenzeit veranstalteten die Chemnitzer ihr eigenes Festival, das Kosmonautfestival.

Das zweite Studioalbum von Kraftklub mit dem Titel In Schwarz kam am 12. September dieses Jahres raus.
Im Vorfeld der Veröffentlichung verwandelten sich die 5 Jungs in eine Band mit dem gleichnamigen Albumtitel, um ihre erste Single „Hand in Hand“ in der Fernsehsendung Circus Halligalli zu präsentieren. Dies begründeten sie damit, dass sie das Gefühl hatten, sich mit diesem Lied nicht mehr nach Kraftklub anzuhören.

Die zweite Single „Unsere Fans“ klingt nun wieder eher nach dem, was man von Kraftklub kennt.
Der typische Sprechgesang von Frontmann Felix Kummer in der Strophe und der eingängige Refrain gesungen von Gitarrist und Sänger Karl Schumann.

Die restlichen Lieder setzen von der Themenwahl direkt am Vorgänger an. Lieder wie „Mein Rad“ oder „Meine Stadt ist zu laut“ widersprechen den Sorgen der Band, dass das zweite Album vom Leben auf Tour handeln würde.

Ein kleines Highlight des Albums ist der Skit „Vorm Proberaum“,indem sie 2 ½ Minuten im sächsischen Akzent über die Band reden.

Soundtechnisch lässt sich sagen, dass auf In Schwarz im Vergleich zu Mit K mehrere Lieder vorhanden sind, die eher ruhiger sind, da die Akustikgitarre oft verwendet wird.

Zur Frage, ob man sich dieses Album kaufen sollte, muss man sich die 3 Singles anhören, die bisher erschienen sind, denn „Hand in Hand“, „Unsere Fans“ und „Wie ich“ bieten einen sehr guten Vorgeschmack auf die restlichen 13 Lieder des Albums.

by JM

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