kollege

Goethe - Schiller - Film

Werthe Leserschaft,

schon lange fragen mein Kollege Schiller und ich mich, weshalb es eigentlich keinen Film über uns beide gibt, in welchem wir gemeinschaftlich auftreten. Selbst in “Die zwei Schwestern” wird meine Wenigkeit nur erwähnt und als vager Schatten gezeigt. Ist ist, als seien wir aus zwei verschiedenen Universen: Schiller aus dem Marvel-Universum und ich aus DC. Was glauben Sie, welche Superhelden wir wären? Ich sehe mich ja eher als Batman und Schiller als Captain America.

21.02.2017

Randlos, ratlos, rantlos

Ein Mitarbeiter hat eine neue Qualifikation erlangt. Das ist so toll, dass wir das nicht für uns behalten wollen, sondern es auch dauerhaft auf dem Geschäftspapier voller Stolz prangen soll. 

Ich glaube, wir sind die vorletzte Firma, die sich Geschäftspapier drucken lässt. Eigentlich kann man ja heutzutage (also seit ungefähr 15 Jahren) den Briefkopf und alles, was so dazugehört (Namen, Titel, Adressen, Bankverbindungen, Steuernummern etc.), direkt vom Drucker aus auf das Papier bringen lassen, nicht aber, wenn man – wie seit Jahrzehnten bei uns – diverse Gestaltungselemente verwendet, die bis zum Rand reichen. Und das ist anscheinend ein Problem (dass der Drucker den Farbton nicht exakt trifft, wie ein Kollege meint, halte ich inzwischen für ein Gerücht). 

Jüngst ist ein neues Multifunktionsgerät (DIN A3-Drucker und Scanner) in die Firma eingetreten. Eine Suche im Internet und in den Einstellungen lässt vermuten, dass das Gerät randlos drucken kann. Interessanterweise lässt sich das Menü mit den Einstellungen des Druckers (er hat ein Android-Betriebssystem) zwar über das Netzwerk aufrufen, aber die Einstellung “randloser Druck” finde ich nur direkt am Gerät. Das ist entweder Absicht, oder ich stelle mich ungeschickt an. Das aber nicht nur bei den Einstellungen des Geräts, sondern auch beim späteren Druckversuch mit Linien, die bis zum Rand laufen. Der Druck ist nicht randlos, ich aber ratlos. 

Als nächstes druckt der Drucker gar nicht mehr. Ich kann auch die Druckaufträge, die inzwischen das Netzwerk verstopfen, nicht mehr löschen. Ausschalten – Einschalten. Das hat noch immer geholfen. Ich suche den Schalter am Gerät und finde ihn signalrot hinter einem Sicherheitskläppchen. 

Als ich ihn drücke, bin ich schon enttäuscht. Man kann ihn nicht tief drücken, es ertönt kein befriedigendes “Klack” mit entsprechend positiver haptischer Erfahrung, nur ein geräuschloser 1 mm tiefer Druckpunkt eines Tasters, und statt des Knopfdrückerlebnisses poppt auf dem Display die Frage auf, ob ich den Drucker jetzt wirklich ausschalten will. Ich bestätige, woraufhin mir der Drucker mitteilt, dass das jetzt aber bis zu vier Minuten dauere. Ich seufze vernehmlich.

Zwischenzeitlich durchstöbert ein Mitarbeiter das Internet und bestätigt, was sich als Gewissheit langsam aufdrängt: Der Drucker kann nicht randlos drucken. Vielleicht will mir auch genau das diese Passage aus der Anleitung sagen: 

“Da die randlose Druckfunktion nicht unterstützt wird, ist diese Einstellung deaktiviert, wenn Randlos-Druck ausgewählt ist.”

Ich rante noch etwas los und lasse neue, randlos bedruckte Briefbögen ordern.

(Markus Winninghoff)

College board charged me $40 to send my SAT scores electronically and weeks later my application status says the school has not yet received my scores. 

Seriously? 

college apps are getting outrageous, my sister practically went broke applying to schools this fall. How on earth is she supposed to pay for tuition and -don’t even get me started on ‘fees’.  How come my tuition is less that 1k at a state school but the non-specified fees hike it up to just over 5k. That is unreal. 

a couple years after i graduate someone is gonna tell me that college was for perfecting a predetermined skill set of the college student’s choice for occupational necessity and not for exploring seemingly impractical interests for the potential they might have for education and/or personal growth and then i’m gonna laugh and laugh until they’re dead then then i’m gonna laugh and play hopscotch in front of the crypt that holds their corpse