kein fleisch

arturalberti  asked:

Das mit den 100 Tierleben klingt ja schön und gut, aber es ist ja nicht so, dass weniger tiere getötet werden, nur weil eine Person kein Fleisch isst. Ich bin zwar Vegetarier, aber finde solche aussagen trotzdem etwas komisch..

Natürlich ist das so, wenn die Nachfrage sinkt wird auch weniger produziert :D

anonymous asked:

speak doitsu to me

hallo, ich heiße elise, und ich bin 17 jahre alt. ich bin 170 cm groß und hab lange braune haare. meine augen sind blau-grau. auch bin ich vegetarier; deshalb esse ich kein fleisch. ich mag k-pop, reisen und styl/mode. ich spreche deutsch, englisch und spanisch; ich lerne chiniesisch. auch lieb ich china und chiniesischer kultur 💗

Grundregeln: gesunde Ernährung / Abnehmen

1.) TRINKEN - Viel trinken, in erster Linie stilles Wasser und Tee (ungesüsst), am besten mind. 2 Liter pro Tag. Grüntee regt übrigens zusätzlich die Fettverbrennung an - 3 Minuten ziehen lassen, dann ist die Wirkung am besten. Wasser kann mit frischen Zitronen-/Orangenschnitzen, Minze usw. aromatisiert werden - schmeckt super & hat viele Vitamine drin. Cola und sonstige Süssgetränke komplett vermeiden.

2.) KOHLENHYDRATE - Abends strikt keine Kohlenhydrate mehr essen, sondern Salat, Gemüse, frische Suppen, Eier, Geflügel, mageres Fleisch, Fisch. Keine Spaghetti, Pizza, Kartoffeln, Reis usw. Generell gilt: möglichst wenig Kohlenhydrate. Aber mindestens einmal am Tag unbedingt Kohlenhydrate essen. Wenn nicht, kann ziemlich schnell der Jojo-Effekt einsetzen…das heisst, ein einziges mal Pizza, und du nimmst gleich alle Kilos wieder zu (oder hast nachher sogar noch mehr Gewicht drauf…glaub mir, das lohnt sich nicht). Ich esse jeweils morgens ein ungesüsstes Müesli mit frischen Beeren/Früchten, mittags z.B. einen gemischten Salat mit Pute und ein Vollkornbrötchen.

3.) SNACKS - Am besten wären 3 Mahlzeiten pro Tag, da der Körper genug Zeit braucht, um zwischendurch alles zu verbrennen. ABER wenn du total hungrig bist, isst du automatisch mehr. Deshalb lieber im Notfall einen Snack zwischendurch: frische Früchte/Beeren, Mandeln (nur ein paar) oder ein hartgekochtes Ei (ohne Eigelb). Alle leicht säuerlichen Früchte/Beeren haben weniger Fruchtzucker und sind somit besser beim Abnehmen (z.B. Kiwis, Grapefruit)

4.) LETZTE MAHLZEIT - wenn möglich die letzte Malzeit des Tages vor 19 Uhr einnehmen oder spätestens 2 Stunden bevor du ins Bett gehst. Angeblich verbrennt der Körper übrigens noch mehr Fett über Nacht, wenn man mit leichtem Hungergefühl ins Bett geht. Genug Schlaf ist auch wichtig, ideal sind mind. 8 Stunden.

5.) KEIN VERBOT - Wichtig ist, dass du dir nichts komplett verbietest. Wenn du halt mal wahnsinnig Lust auf ein Stück Schokolade (oder sonst was ungesundes) hast, gönn dir ein KLEINES Stück. Denn wenn du dir Süsses komplett verbietest, hast du irgendwann einen riesen Heisshunger drauf, was zu unschönen Fressattacken führen kann. Es versteht sich aber natürlich von selbst, dass Süssigkeiten eher selten auf der Essenliste stehen sollten. ;-)

6. ) SPORT - Man sollte jeden Tag mind. 30 Minuten eine sportliche Betätigung ausführen. Ideal ist eine Kombination von Ausdauer und Krafttraining. Ausdauer verbrennt zwar Fett wenn man gerade Sport macht, aber Krafttraining baut Muskeln auf und diese verbrennen auch nachträglich (nach dem Sport) noch Fett.

7.) GEWICHT - Das Gewicht ist komplett egal. Ja wirklich, denn Muskelmasse ist schwerer als Fett. Wenn du also viel trainierst, baust du Muskeln auf und nimmst somit anfangs evtl. an Gewicht zu. Wichtig sind vielmehr die Anteile an Fett, Muskeln und Wasser in deinem Körper. Es gibt inzwischen sehr gute Körperwaagen, die genau diese Bereiche messen. Stehe möglichst täglich etwa zur gleichen Tageszeit auf die Waage, notiere deine Werte - du wirst sehen, die Werte werden immer besser und das ist ein riesen Motivator. :-)

8.) AUFSCHREIBEN - Notiere dir täglich, was du gegessen und getrunken hast und welche sportlichen Betätigungen du ausgeführt hast. So hast du alles im Überblick und die Kontrolle. Ich kann die App CaloryGuard sehr empfehlen - die App rechnet aus, wieviele Kalorien du max. pro Tag einnehmen darfst und zeigt fortwährend an, wieviele Kalorien schon verbraucht sind (wenn ihr euer Essen und Trinken erfasst) - super Kontrolle.

Das sind sicherlich die wichtigsten Punkte. Dann wünsch ich uns viel Erfolg und Durchhaltevermögen. Wir schaffen das. :-)

anonymous asked:

veganner sind so heuchler die esses kein fleisch kein honig trinken keine milch und so aber die juckt es nicht wenn sie spazieren gehn dass sie da die ganzen ameisen oder so tretten

Leben und niemanden weh tun ist literally impossible, aber nur weil ich mal ausversehen auf die Füße anderer trete, heißt es nicht, dass ich Leuten auch absichtlich auf die Füße treten kann.

FLEISCH

“Du musst akzeptieren, dass ich Fleisch esse, ich akzeptiere ja auch, dass du es nicht tust!” – was glaubst du da zu akzeptieren? Du akzeptierst, dass ich versuche mich ethisch korrekt zu verhalten, dass ich keine Tiere töten oder quälen will? Was genau gibt es da zu akzeptieren?
Und deshalb muss ich im Umkehrschluss akzeptieren, dass du weiterhin auf die Folgen scheißen, nichts von der Wahrheit wissen und dir die Burger reinpfeifen willst? Kann ich nicht, ich kann nicht zusehen wie purer Egoismus und Gier nach Fleisch unserer Welt und den Lebewesen schadet, die gar keine Wahl haben! Das betrifft uns alle und Ungerechtigkeit werde ich nicht kommentarlos tolerieren.

Ich fühle mich nicht gezwungen mich zu rechtfertigen, aber ich will mich einfach äußern. Heute habe ich dieses Video veröffentlicht:

Ich möchte nun gerne ein paar Zuschauerkommentare beantworten:

“Wenn man kein Fleisch mehr isst, gehen Arbeitsplätze verloren.”
Sowas darf dem Fortschritt nie im Weg stehen, das mag hart klingen, es ist aber einfach schwachsinnig Branchen künstlich am Leben zu erhalten, vorallem wenn es um so ein überlebenswichtiges Thema geht.

“Hältst dich wohl für was besseres…”
Ich rede im Video davon was WIR falsch machen, wofür WIR verantwortlich sind, einfach weil ich verstehe, dass wir alle im selben Boot sitzen und jeder von uns Verantwortung trägt. Ich halte nicht mich für was besseres, meinen Umgang mit der Situation jedoch schon.

“Was unseren Planeten angeht haben wir gerade größere Sorgen.”
Nein, nichts was uns alle gleichermaßen betrifft und die Zukunft unserer Welt so stark beeinflusst.

“In Fleischersatzprodukten ist voll die Chemie drin!”
Meine Fleischersatzprodukte sind Pflanzen und Obst auf dessen Herkunft ich achte, das Zeug kann man sich auch selbst im Garten anbauen.

“Ich kann nicht auf Fleisch verzichten.”
Du musst nicht von heute auf morgen alles umkrempeln, du musst es nur wollen und zu bequem zu sein etwas zu ändern ist eine schwache Ausrede.

“Es werden eh nie alle vegan sein!”
Wieso? Wie kommt man darauf, dass es nie so sein könnte?
Das ist genauso wie “Es wird eh immer Sklaverei geben” oder “Homosexualität wird eh nie akzeptiert werden”, total kontraproduktiv, sei doch lieber ein Teil der positiven Bewegung!

“Und was sollen wir jetzt tun, kein Fleisch mehr essen?”
Ja! (Im Idealfall, aber jeder macht mit den Informationen was er für richtig hält)

“Fressen und gefressen werden.”
Nein, das ist kein natürlicher Kreislauf des Lebens mehr, das war mal so, der Mensch steht mittlerweile aber über allem und Massentierhaltung ist erforderlich, wenn Massen an Menschen Fleisch essen wollen. Aber wenn du meinst, dann geh deine Kuh selbst erlegen!

“Wenn alle vegan wären gäbe es das gleiche Problem mit Pflanzen.”
Nein, das was wir gerade für unser Fleisch als Futter anpflanzen würde ausreichen um alle zu ernähren. Jemand der Fleisch isst braucht sehr viel mehr Land für Landwirtschaft (also um ernährt zu werden) als ein Veganer.

“Wir müssen einfach nur alle Bio-Fleisch essen.”
Das würde nicht funktionieren, wir haben jetzt mit Massentierhaltung schon zu wenig Fläche für unser Vieh, man kann nicht alle Menschen nachhaltig mit Bio-Fleisch versorgen. Aber es ist ein Anfang!

“Wir leben alle nur einmal, jeder wie er will.”
Und an die die nach dir kommen verschwendest du keinen Gedanken? Was ist mit denen, wie sollen die denn mal leben?

“Pflanzen sind auch Lebewesen.”
Ja, ohne zentrales Nervensystem, nicht vergleichbar mit einer Kuh.

“Ich habe das Gefühl, dass du uns zwingst vegan zu werden.”
Wenn man nach meinem Video dieses Gefühl hat, waren meine Argumente wohl gut. Ich habe niemals jemanden zu irgendwas gezwungen, aber es stimmt schon, die Umstände in denen wir uns befinden zwingen uns eigentlich etwas zu ändern. Aber das habe ich mir auch nicht ausgesucht.

“Für Soja wird Regenwald abgeholzt.”
Ja, und davon wird das meiste an das Vieh verfüttert, was wir schlachten.

“Früher haben Menschen auch Fleisch gegessen!”
Früher musste man sein Fleisch noch selber jagen und erlegen, früher wurde es nicht herangezüchtet, früher brauchte man Fleisch um ausgewogen ernährt zu sein, früher konnte man es sich nicht einfach so leisten, früher waren wir nicht 7 Milliarden Menschen und früher wurden Menschen auch als Sklaven gehalten.

“Wenn man die Milch einer Kuh zapft tut ihr das gut.”
Kühe in der Milchindustrie werden künstlich geschwängert (um nicht vergewaltigt zu sagen), ihnen werden die Kälber nach der Geburt weggenommen und wir stehlen ihre Milch. Nach wenigen Jahren werden auch Milchkühe geschlachtet, aber erst wenn sie komplett ausgebeutet wurden.

“Das Problem ist nicht der Fleischkonsum sondern die Überbevölkerung!”
Und was schlägst du vor, Völkermord damit man nicht auf Fleisch verzichten muss? Was wäre also die naheliegendste Lösung?

“Ich habe keinen Bock wie ein schlechter Mensch dazustehen!”
Ich bin nicht verantwortlich für dein Handeln, wenn dir das nicht gefällt musst du wohl was ändern oder aber damit leben.

“Du übertreibst!”
Nein, ich sage die Wahrheit.

“Du redest mir das Fleisch voll schlecht…”
Sorry, dass ich deine Fantasiewelt zerstöre, in der Steak auf Bäumen wächst.


Ich sollte das Thema sensibler angehen? Ich sollte ein wenig Rücksicht nehmen auf Fleischesser? Ich selbst habe vor einem Jahr noch Fleisch gegessen, ich musste mir auch Fehler eingestehen und mein Verhalten überdenken – das ist halt so! Veränderungen können ungemütlich sein aber sie sind notwendig, ob ihr wollt oder nicht. Es ist nicht meine Aufgabe euch zu überzeugen, ich kann auch niemanden zwingen, ich habe lediglich auf meine Art wiedergegeben was meiner Meinung nach wichtig ist. Ihr könnt euch so sehr darüber echauffieren wie ihr wollt, das ändert nichts an der Realität der ihr euch stellen müsst. Ich kann nichts dafür, dass alles so ist wie es ist, ich bin einfach nur diejenige, die es euch vor Augen hält. Macht mit den Informationen, was ihr wollt. Und wo wir gerade dabei sind, danke für dieses passende Bild, MiiiiMiiiiii ~

So vehement wie manche ihren Fleischkonsum verteidigen, könnte man meinen, sie seien Süchtige die den Entzug nicht wagen (und dieser Vergleich ist nichtmal weit hergeholt). Ich bin nicht verantwortlich für euer schlechtes Gewissen, ihr habt das aus gutem Grund, lebt damit oder ändert was.

Was ich alles ändern werde

Es gibt immer kleine Etappen im Leben, die einem vors Gesicht halten, was nicht richtig läuft im eigenen Leben, was man besser machen sollte, wenn man kein gefühlskaltes, seelenloses Monster ist. An meinem Geburtstag ist wieder so ein Tag gekommen. Es wird höchste Zeit, etwas zu ändern, jetzt.

Ich möchte, dass es kein elendiges Leid auf der Welt gibt, was durch unser Konsumverhalten entsteht. Ich brauche kein Fleisch mehr, um mich gesund zu ernähren. Für mich sind tierische Wesen nichts anderes, als unsere Haustiere oder wir selbst.

Es ist einfach nur dumm, zu behaupten, der Mensch ist dazu gemacht, Tiere zu essen. Es ist dumm zu behaupten, man wird als einzelne Person nichts daran ändern, wenn man auf etwas verzichtet. Doch, wird man, wenn man kein faules Stück ist und sich mal für 20 Minuten in die Küche stellt, anstatt Unmengen von Geld an McDonalds zu verprassen.

Statt Schockbilder auf Zigarettenschachteln, sollten lieber die ermordeten Tiere auf McDonalds Tüten und anderen Verpackungen zu sehen sein. Jeder kann Fleisch essen, aber dann sollte man ihn darüber aufklären, was er damit verursacht. Am besten jeder guckt sich die zusammengestellten Tweets von DearAsia an: https://twitter.com/dearasia/status/832780025996918784

Als zweites möchte ich künstlerisch etwas erschaffen, was mich persönlich erfüllt und eventuell andere auch erreicht. Ich möchte meine Skills verbessern und große Gemälde malen. Ich fange an, mehr zu schreiben, um nicht nur ein gesichtsloses Twitterprofil zu sein, von dem man Nacktbilder fordert ohne seine Hintergründe und Ansichten zu kennen.

Ich möchte mehr reisen, mehr photographieren, mehr Menschen kennenlernen. Ich möchte am Ende des Tages oder mitten in der Nacht ins Bett gehen und fühlen, dass ich etwas Sinnvolles gemacht habe. Für mich. Und vielleicht sogar gleichzeitig für andere.

Vegetarier sein ist also gesellschaftlich verwerflich

Seit ich seit knapp 2 Wochen kein Fleisch mehr esse, fällt es nach und nach meinem Umfeld auf. Meinem Mann ist es relativ egal, er isst eben das was er möchte und ich koche vegetarische/vegane männertaugliche Dinge.

Ganz anders bei Kollegen oder der Familie:

- als ob Gras besser gehalten wird, die haben auch Schmerzen!

- meinst du jetzt dass das gesund ist? Da bekommt man Mangelerscheinungen

- wo bekommst du denn sonst dein Eiweiß her?

- auf was du alles verzichten musst!

- das ist doch voll teuer!

usw. usf.

Aber wenn man sich für 8 € beim goldenen M ein Burger-Menu reinhaut, das fett und teuer ist, das ist ok und gesund? Wenn ich mir eine Suppe mache, Vollkornbrötchen und Gemüse esse und mittags noch Obst hinterherschiebe, ist das also unausgewogen und teuer? Und die Sojaprodukte, die auch wie Wurst wechselnd im Angebot sind, kosten für 4 Würstchen 2-3 € und ich esse sowieso nur eine halbe Packung. Ich finde sogar, das ganze ist günstiger (bis auf vielleicht spezielle Dinge wie Mandelmilch, aber das kennt eh fast keiner) und viel reichhaltiger an speziellen Inhaltsstoffen wie Eiweiß und Mineralien. 

Eine körperliche Veränderung habe ich auch festgestellt: ich bin viel fitter, schlafe schneller ein (auch wenn ich spät noch was esse), weniger müde tagsüber, habe eine bessere Verdauung und habe fast keine Pickel mehr (das war in letzter Zeit extrem bei mir). Außerdem trinke ich endlich mehr ohne dass ich mich immer dazu zwingen muss. Das alles sind Dinge, die nebenbei aufgetaucht sind. Wie ist das bei euch?

Warum diskutiert jeder mit dir rum, sobald man sich mit Nahrung beschäftigt, neue Dinge ausprobiert und die Vielfalt ausnutzt? So lange jeder seine Spaghetti Bolognese, Döner, Hamburger, Leberkäsebrötchen isst mischt sich doch auch keiner ein und weist auf Gefahren wie Herzverfettung hin, oder?

Kranke Gesellschaft.

anonymous asked:

Zum Thema Vegetarier: ich finde ja, dass es jedem seines ist, wie er sich ernährt, ich esse z.B. noch Fleisch. Jedoch weiss ich dass viele(nicht alle) Tierschlachter die Tiere in Massen halten. Ich versuche es so gut es geht zu umgehen, diese zu unterstützen. Ich kenne Vegetarier, die halt kein Fleisch essen und fertig. Es gibt aber auch welche, die jedem eine Moralprädigt halten und laut herausposaunen, dass sie besser sind als Vegetarier, was hälst du davon? Liebe grüße:*

Es geht ja nicht nur darum, wie die Tiere gehalten werden, es geht in erster Linie darum, dass sie überhaupt getötet werden, nur damit Menschen sie essen können. Wie kannst du es weiterhin mit dir vereinbaren, andere Lebewesen zu töten, obwohl du es nicht nötig hättest?

Du bist vielleicht nicht derjenige, der die Tötung ausführt, du bist durch den Verzehr allerdings genauso schuldig. Hühner, Schweine oder Rinder existieren in den Köpfen der Mehrheit doch nurnoch als Menschenfutter, sie werden gezüchtet um sie zu töten. Das ist ein Horrorfilm Szenario.

Ich kann total gut nachvollziehen, wenn man das als Vegetarier den Menschen, die Fleisch essen, vor Augen hält. Wenn man sich deswegen angegriffen fühlt, ist das mMn nur ein Indiz dafür, dass man es vor sich selbst nichtmal mehr rechtfertigen kann, sich ertappt fühlt und genervt ist, dass diese Bequemlichkeit in Frage gestellt wird.

Ich bitte jeden der das hier liest, wenigstens 1 Monat komplett auf Fleisch zu verzichten. Und dann geht in euch und überlegt, ob ihr das wirklich noch braucht, ob es das wert ist.

Kein Burger kann so lecker sein, dass er es rechtfertigt ein Leben auszulöschen.

anonymous asked:

Was isst du alles so als vegetarier ?

Ich esse Bio Produkte, kein Fleisch, kein Fisch.

Es geht mir dabei nicht nur um Massentierhaltung (auch wenn das allein schon Grund genug ist), ich finde es ethisch nicht vertretbar, Lebewesen zu töten und zu verzehren. Ich selbst habe das natürlich lange gemacht (weil es einfach “normal” ist, man wächst damit auf und hinterfragt es anfangs nicht wirklich), aber wenn man an einen Punkt kommt, an dem man einfach nicht mehr verdrängen oder wegschauen kann, dann wird einem allein beim Gedanken daran schon übel.

Jeder muss das mit sich selbst vereinbaren, aber verstehen kann ich es nicht, wie eine umfassend aufgeklärte Person weiterhin andere Lebewesen essen kann.

anonymous asked:

Luna ich hatte grad ne Diskussion mit meinem Bruder weil ich Vegetarierin bin und er wollte wissen durch wen ich drauf komme dann habe ich gesagt 'leute mit reichweite wie luna darko oder sarah yilmaz' und er meinte das 90% der leute mir reichweite alles vorlügen wegen dem geld, aber ich glaube ihm das nicht, es gibt echt so welche leute aber du und sarah nicht. Er meinte wenn ich Massentierhaltung nicht unterstützen will soll ich bio fleisch essen aber ich möchte kein mehr fleisch essen??

Hä, was hätte ich denn davon bezüglich der Ernährung etwas “vozulügen”, an welcher Stelle verdiene ich da Geld dran? XD Das macht nichtmal ansatzweise Sinn. Wenn du es nicht essen willst, iss es nicht. Dein Bruder sucht ganz offensichtlich verzweifelt nach irgendwelchen Ausreden die seinen Konsum rechtfertigen und scheitert dabei kläglich.

Wisst ihr, was mich richtig traurig macht? Nein.. ihr würdet nie drauf kommen. Es macht mich verdammt traurig, wenn ich sehe, wie wir Menschen miteinander umgehen. Wir machen uns gegenseitig selber fertig, obwohl wir alle gleich sind. Wir bestehen alle aus Fleisch und Blut und das heißt für mich das es egal ist ob du 3 Beine, 5 Arme, 2 Köpfe oder mit deinem Bruder aneinander gewachsen bist. WIR. SIND. ALLE. GLEICH. Versteht das doch alle mal.. es gibt kein "Ich bin besseres Fleisch" oder "Ich habe besseres Blut in mir".. So was kann man einfach nicht sagen.. es geht einfach nicht. Wann verstehen die Letzten das endlich auch mal? Ich meine, ist das zuviel verlangt, wenn man einfach miteinander auskommt? Ich verstehe es echt nicht. Also, wenn jemand eine Antwort darauf hat, möge er sich bitte bei mir melden! Danke.

anonymous asked:

Victoria, ich habe gelesen, dass ihr euren Hund vegan ernährt. Stimmt das oder war das ein Scherz? Falls das wahr ist: Ist das nicht doch ein bisschen übertrieben oder gibt es neuste wissenschaftliche Erkenntnisse, nach denen man Hunde und Katzen nicht mehr mit Fleisch/Fisch füttern sollte? Thx 4 answering & cheers! Mic

Hallo, also vorweg; NEIN, das ist kein Scherz. Leider beinhaltet deine Frage gleich mehrere Fehler - Hunde und Katzen sind wie Äpfel und Birnen und daher nicht miteinander vergleichbar. Also wir sprechen folgend über Hunde. Ich sehe an der Fütterung von Obst&Gemüse nicht “übertriebenes” - ich kann dir auch sagen wieso. Bei einem Haustier ist es wie bei einem Kind, es kann nicht selbst entscheiden und deswegen übernimmt der Vormund die wichtigen Entscheidungen für das bei sich lebende Lebewesen. Also Dinge wie Ausgehzeiten, Mahlzeiten, Spasszeiten, Ruhezeiten werden maßgeblich fremdbestimmt - weil es faktisch nicht anders geht. Somit lebt kein Lebewesen welches einen Vormund hat in einer objektiven, wertfreien Neutrumsblase. Hunde"besitzer" entscheiden immer für den Hund und füttern i.d.R. das, was sie selbst für gut heißen. Das ist bei vielen Fertigfutter, welches meist mit Zucker, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und anderen “natürlichen” Mittelchen schmackhaft gemacht wird. Das ist quasi das, was auch viele Menschen essen - Fertigkram. Auch wenn da prozentual Fleisch enthalten ist und wohl die meisten Hunde ausschließlich das bekommen, heißt es nicht, dass das gesund ist. Denn man muss sich mal fragen; was ist gesund und natürlich für ein Wesen, das garnicht natürlich ist. Der Hund ist ein vom Menschen gezüchtetes Tier, das mit dem Wolf soviel gemein hat wie mit einer Katze. Nicht sonderlich viel. Das sieht man vor allem bei kleineren Hunderassen, merkt man am Verhalten und kann man u.a. am veränderten Verdauungsapparat des Hundes feststellen. Der Hund ist z.B. - im Gegensatz zum Wolf - sehr wohl in der Lage Getreide zu verwerten. Viele Hundehalter füttern ausschließlich Trockenfutter welches i.d.R. ausschließlich aus Getreide besteht, dem eventuell mal noch Spuren von Fleischresten beigefügt werden. Diese Veränderung des Verdauungstrakts  liegt vor allem daran, dass der Hund (welcher seit vielen tausend Jahren mit dem Mensch zusammenlebt) meist das gefressen hat, was der Mensch gegessen hat. Und wie wir alle wissen, war Fleisch bis vor ca. 50 Jahren noch ein absoluten Luxusgut - welches zu bestimmten Feiertagen und oder Sonntagen verspeist wurde. Da kannst du dir denken, was der Hund über Jahrtausende so gefressen hat - Tischreste - Getreide, Gemüse, Abfälle, Knochen. Aber kein Rinderfilet in Aspik. Im Mittelalter war man sogar der festen Überzeugung Hunde rein pflanzlich ernähren zu müssen, weil man einen Blutrausch gefürchtet hat. Die Hunde lebten meist auf Höfen und wurden zum Schutz der sogenannten Nutztiere und Menschen eingesetzt - und durch das Füttern von Fleisch fürchtete man den Jagdtrieb zu entfachen. Aus rein praktischen Gründen wurde da sogar spezielles Hundebrot erfunden, welches aus Getreidereste bestand und meist in Wasser oder Milch eingeweicht dem Hund zum Verzehr angeboten wurde. Ich könnte das jetzt hier stundelang weiterführen (denn ich habe mich ausreichend und umfassend mit der Thematik befasst) und das kann ich auf Nachfrage auch gerne tun. Fakt ist, wenn man sich bemüht, dass der Hund alle für ihn nötigen Nährstoffe erhält, es ihm schmeckt (Hunde fressen nämlich das was ihnen nicht schmeckt einfach nicht) und es ihm gut geht - sehe ich kein Problem darin. Über die wichtigen Nährstoffe kann man sich informieren und supplementieren - das was im Fertigfutter sowieso auch geschieht. Und mittels Bluttest kann man alle Werte überbrüfen. Das machen GARANTIERT die wenigsten Hundehalter - aber uns liegt die Gesundheit am Herzen, deswegen achten wir genau was es hier zu fressen gibt. Und um nochmal einen kleinen Denkanstoß zu bieten; wir verfüttere Rambo vor allem aus ethischen Gründen kein Fleisch. Wieso sollte ich einem Haustier unter dem Motto “das ist artgerecht” ein Stück Rinderfilet in den Napf legen (was er sich so nie reissen würde!) welches von einer Kuh stammt, die definitiv in der Mast nicht artgerecht ernährt wurde. Kühe fressen ausschließlich Gras, stehen auf der Weide, sind Wiederkäuer. Bekommen in der Mast aber Soja, Mais, Getreide und JA, sogar Reste ihrer eigenen Artgenossen (in Form von Tiermehl) in den Trog und werden somit zum Kanibalismus gezwungen. Und vergessen wir mal nicht die ganzen Medikamente die da so zum Einsatz kommen, allen vorran das liebe Antibiotika. Selbiges gilt für alle anderen Tiere in der Mast. Also frag dich mal lieber wo du anfangen solltest zu hinterfragen :) Ich hoffe ich konnte dir helfen. Beste Grüße