kaum kontakt

anonymous asked:

Hast du jemals von jetzt auf gleich Suizidgedanken gehabt?

284 Tage zeigt das Handy an.

Es ist so schwer aufzustehen, ich schaffe es nicht zur Schule zu gehen. Es ist doch eh nicht schlimm, ist doch eh alles schon verschissen.
Ich fehle 4 Tage die Woche und gehe an einen zur 4ten Stunde hin und gehe nach 2 Stunden wieder, da kann ich eigentlich auch zu hause bleiben.

249 Tage zeigt das Handy an.

Es hat sich nichts geändert, nächte lang wach, keine Kraft um aufzustehen und irgendwas zu machen, den ganzen Tag nur im Bett oder am Computer und irgendwie auf andere Gedanken zu kommen.

233 Tage zeigt das Handy an.

Sie schreibt mir, sie nennt sich selbst “meine Kämpferin”, weil ich selbst keine Kraft mehr zu kämpfen habe.

225 Tage zeigt das Handy an.

Täglich schreibt sie mir riesen Texte, sie gibt sich wirklich sehr viel mühe und fragt nach meiner Nummer, weil sie sich sorgen um mich macht. Ich gebe ihr die Nummer.

201 Tage zeigt das Handy an.

Wir schreiben täglich über Whatsapp, sie sorgt dafür das ich bessere Laune bekomme und mit mehr Kraft in den Tag starte, doch leider ist das nicht genug.

178 Tage zeigt das Handy an.

Sie ist immer da, egal um welche Uhrzeit, egal wie es ihr geht, egal was sie gerade macht, doch das Problem liegt bei mir.

142 Tage zeigt das Handy an.

Ich weiß nicht wie ich all das schaffen soll, ich kriege es nicht hin. Ich habe alles verkackt, ich habe mir meine Zukunft verbaut.

120 Tage zeigt das Handy an.

Ich kann nicht mehr, es ist alles so schwer, jede Nacht bin ich wach weil ich angst habe zu schlafen.. ich will das nicht mehr.

109 Tage zeigt das Handy an.

Sie schläft jeden Abend am Telefon ein, sie versucht so lange wie möglich wach zu bleiben doch das gelingt ihr nicht. Sie will sich vergewissern das ich schlafe aber ich schalte das Handy einfach auf Stumm. Ich kann nicht und möchte das nicht mehr. Es tut mir leid.

94 Tage zeigt das Handy an.

Es tut mir leid, ich kann nie für dich da sein, mir fehlt einfach die Kraft.

80 Tage zeigt das Handy an.

Woche für Woche lebe ich vor mich hin, es ist als wäre ich gar nicht mehr da, ich werde kaum noch bemerkt. Langsam beginne ich mich von allen zu distanzieren.

60 Tage zeigt das Handy an.

Wir haben kaum noch kontakt, du schreibst fast täglich deine Texte an mich aber ich überfliege sie nur kurz und antworte nicht. Ich möchte das du dich von mir entfernst damit es nicht so weh tut.

50 Tage zeigt das Handy an.

Du bist mir in der kurzen Zeit so unglaublich wichtig geworden, ich danke dir für alles aber es wird langsam zeit.

40 Tage zeigt das Handy an.

Du meldest dich immer öfter, es ist so als würdest du wissen was ich vor habe.. 

30 Tage zeigt das Handy an.

Ich möchte all das nicht, ich will dir nicht weh tun, ich will nur das all das aufhört und ich in frieden gehen kann. Ich möchte kein leid hinterlassen, ich möchte das du lächelst wenn du an mich denkst.

24 Tage zeigt das Handy an.

All das tut mir leid, ich hätte dich nie in mein Leben lassen dürfen, ich war naiv und ziehe dich da nun mit rein, das wollte ich wirklich nicht. Ich kann einfach nicht mehr, ich bin verzweifelt und will das beenden.

15 Tage zeigt das Handy an.

Ich habe dich blockiert weil ich weiß das es dir so einfacher fallen wird. Wir haben uns gestritten und das war auch meine absicht. Es ist nicht deine Schuld, es tut mir leid.

10 Tage zeigt das Handy an.

Es tut mir so unendlich leid, ich hoffe dir geht es gut und du kommst darüber hinweg…

6 Tage zeigt das Handy an.

Ich kann nicht mehr

4 Tage zeigt das Handy an.

Du hast mir einen Brief geschickt.. ich musste dich entblocken und mit dir schreiben.. ich habe die ganze Nacht durchgeweint

3 Tage zeigt das Handy an.

Es wird zeit.. ich lasse mir nichts anmerken..

2 Tage zeigt das Handy an.

Ich wache morgens auf und lese mir den Text durch, den du mir über Nacht geschrieben hast. Du hast gehört wie ich geweint habe weil ich vergessen habe das Handy auf stumm zu machen.. Du hast mir mit dem Text so unheimlich viel Kraft und Hoffnung gegeben.. Ich bin dir so dankbar..

Der Timer wird gestoppt.

Ich danke dir für alles..


Ich wollte meine 18. Geburtstag nicht erleben. Die Zeit war so unglaublich schwer für mich. Ich habe viele Menschen verlassen und wurde von vielen verlassen. Ich habe in dieser Zeit sehr viel geweint und versucht stark zu sein.
Meine Eltern wissen bis Heute nicht das ich das alles vor hatte. Sie denken ich bin all die Zeit nicht zur Schule gegangen weil ich keine Lust hatte. Sie kennen mich nicht, ich sehe es jeden Tag aufs neue. Aber das nehme ich ihnen nicht übel, das ist vollkommen okay. Ich kenne mich ja selbst nicht. Ich saß damals mit meinen Eltern und meinen beiden Schwestern in einem Restaurant und bekam kommentare wie “du musst mehr schlafen, das geht so nicht weiter” weil sie mich ne Zeit nicht gesehen haben. Sie sahen meine Augenringe und dachten ich wäre eine halbe Leiche. Es ging mir wirklich nicht gut.

Warum schreibe ich das alles auf, was will ich damit bezwecken?
Naja, ich werde demnächst 21 und die Jahre waren nun nicht wirklich viel einfacher aber ich habe mich verändert. Ich lasse Dinge und Menschen nicht mehr schnell an mich heran, reagiere oft gefühlskalt und gleichgültig. Ich würde nicht sagen das das ein Segen ist aber so klappt es. Ich kann mein Leben leben und bekomme auch alles auf die Reihe. Sobald sich etwas einpendelt ist alles okay. Ich bin offen für neues und auch auf der Suche danach. Ich will dazu lernen und versuche meine Zeit sinnvoll zu nutzen. Ich muss immer etwas zutun haben.

Das alles kann ein Schutz sein, ein Schutz der dafür sorgt das nicht alles wird wie früher. Aber ich bin mir sicher das ich aus diesem Loch draußen bin und es versiegelt habe. Und ich bin mir ebenfalls sicher, das jeder der solche Gedanken hat, das auch schaffen kann. Es ist alles nicht leicht, das weiß ich, man muss es wollen. Die Person von der ich im Text oben spreche gab es wirklich. Sie bedeutet mir noch heute sehr viel auch wenn wir schon seit langer Zeit keinen Kontakt mehr haben. Das alles fing hier auf Tumblr an und vielleicht verfolgt sie ja noch ab und zu meinen Blog. Wenn ja, dann danke ich dir. Du hast dir Kraft gegeben als ich sie am meisten gebraucht habe. Du warst da, hast mich nicht aufgegeben. Danke. 
All das schafft man aber auch alleine, es ist eine Entscheidung die man selber treffen muss. Etwas, was im Kopf passiert, was niemand beeinflussen kann. Sie hat mir geholfen, sie hat mich aber nicht beeinflusst. 

Ich hoffe wirklich das jeder von euch aus diesem Loch herauskommt. Ich wünsche es mir so sehr, da draußen sind so schöne Menschen mit solchen Gedanken..

Danke fürs Lesen.

Ich hätte nie gedacht das dass jemals so sein und kommen wird. Kaum noch Kontakt und wir reden wie als wenn wir nur Freunde wären. Dabei weißt du was ich für dich empfinde. Das schmerzt wie wir miteinander umgehen, wie wir zueinander sind. Wieso verändert sich ein Mensch von jetzt auf gleich? Immer dieses hin und her, mal ja mal nein. Hattest du je echte Gefühle für mich oder wolltest du mich nur flicken? Das werde ich wohl nie wissen. Vielleicht soll es ja auch einfach so sein, vielleicht passen wir nicht zusammen?! Vielleicht ist es Gott der mich davor bewahren will wieder so verletzt zu werden. Vielleicht ist es Schicksal das es so gekommen ist. Wer weiß das schon?

Ich habe Angst dabei innerlich drauf zu gehen, das ich dabei wieder kaputt gehe wenn ich einen Menschen gehen lasse. Angst alleine da zustehen. Angst einfach keinen zu haben der mir nah ist..

18.09.17

Heute vor einem Jahr haben nur wir beide in deinen Geburtstag reingefeiert. Es war einer der Tage, an denen wir bis früh wach waren, gelacht haben bis die Tränen kamen, uns mit den dümmsten Spielen unterhalten haben und geredet haben, geredet über Themen, die wir bereits tausendmal besprochen haben, aber es war immer schön. Es war etwas besonderes, so etwas hatte ich nur mit dir. Nur du hast mich weinen sehen, nur du kanntest meine Ängste, nur du warst da und hast mir gesagt, dass du da bist.
Für die meisten in unserem Umfeld waren wir füreinander geschaffen, mehr als nur eine Freundschaft.
Jahrelang haben wir uns täglich gesehen, stundenlang geredet, aber langweilig wurde es nie. Die Zeit verflog, so schnell, dass ich mir gewünscht hätte, ich hätte sie anhalten und die Momente festhalten können, denn es sind die, die einem ein Leben lang bleiben. Mit keinem Menschen in meinem Leben habe ich soviel Zeit verbracht, soviel geredet, geweint und gelacht, als mit dir. Du sahst mich nicht als Freundin, du sahst mich als jemanden, den du liebst, ich sah dich nur als Freund und konnte dir nie mehr geben als das. Vielleicht hat uns das kaputt gemacht.
Vielleicht hat uns das so fremd werden lassen.
In den letzten Monaten sind wir auseinander gegangen, hatten kaum Kontakt, du hast eine Freundin, bist glücklich, glücklich wie noch nie.
Aber vor allem scheinst du glücklich zu sein, ohne mich.
Ein Gedanke, mit dem ich mich nie befassen wollte, weil ich gedacht habe, dass er nie zustande kommen wird, so wir getrennt, ohne Kontakt.
Anfang des Jahres haben wir noch die Tage gezählt, wo man sich nicht geschrieben hat, doch dann wurden aus Tagen, Wochen und aus Wochen, Monate.
Monate der Funkstille.
Ich weiss nicht mehr, wo du bist, was du machst, mit wem du etwas machst.
Ich weiss nichts mehr.
Haben uns wieder gesehen und fremd gefühlt, haben nicht gesprochen, so wie damals, so wie vor ein paar Monaten noch.
Wie passiert es, dass aus zwei Menschen, die sich so nah waren, zwei Menschen werden, die sich nicht mehr kennen ?
Bist du es gewesen, der uns kaputt gemacht hat, der es nicht mehr konnte ?
War sie es, die meinte wir sollten keinen Kontakt mehr haben ?
Oder war ich es, die es kaputt gemacht hat ?
Du hast mir versprochen, in jener Nacht, dass wir Freunde bleiben, dass wir da sind füreinander, doch du hast es gebrochen.
Du hast dein Versprechen gebrochen.
In drei Wochen sehen wir uns wieder, doch wie holt man Monate in Stunden auf ?
Es geht nicht.
Werden wir jemals wieder so wie früher ?
Ich hoffe es mit allem was ich habe.
Heute wirst du mit ihr in deinem Zimmer sitzen, lachen, reden, zocken, und sie wird dir das geben, was ich nie konnte.
Liebe.

Alles fällt mal wieder in sich zusammen, mein komplettes Umfeld zerbricht. Ich hab kaum noch Kontakt zu anderen. Mir geht’s wieder verdammt schlecht. Ich will nur noch weg hier, flüchten vor meinen Gedanken.

Du & Ich

Wir waren mal ein “Wir”. Ein “Du & Ich”.
Wir war füreinander da, haben uns geholfen, uns zugehört, stundenlang über alles gesprochen. Gab es einen Streit, haben wir an nichts anderes mehr denken können. Wir hatten Angst, den anderen zu verlieren.
Egal was passiert ist, ich wusste du warst da. Du warst mein Halt.
Wenn es dir schlecht ging, ging es mir schlecht. Hattest du Angst, habe ich versucht dich zu beruhigen. Hattest du Probleme, habe ich versucht sie zu lösen.
Du wärst beinahe gestorben und ich konnte nicht mehr schlafen. Ich konnte nicht schlafen, weil ich es nicht verhindert habe, weil ich nicht da war, weil ich dich im Stich gelassen habe. Es war meine Schuld.
Dabei warst du das Wichtigste auf der ganzen Welt für mich. Du standest über allem. Über all meinen Problemen, jede andere Person, du warst meine oberste Priorität. Meine beste Freundin. Ich habe mich immer für dich entschieden.
Hast du das auch? Dich für mich entschieden? Nein.
Du hast mich alleine gelassen, aber es war dir egal.
Du hast deine Zeit nur noch mit anderen Leuten verbracht, aber es war dir egal.
All diese Typen die du gefickt hast… Es war dir egal.
Du hast gesagt, sie würden dir nichts bedeuten. Das stimmte vielleicht auch, aber ich habe dir noch weniger bedeutet. Ich war dir egal.
Aber glaubst du, deshalb wärst du mir egal geworden? Nein. Nein, das bist du nicht.
Ich habe immer versucht Verständnis für alles zu haben. Ich war trotzdem für dich da; Rund um die Uhr. Immer bereit. Bei jeder Nachricht von dir, habe ich alles stehen und liegen lassen. Schließlich könnte es dir schlecht gehen, oder? Du könntest mich brauchen…
Du hast immer mehr vor mir verheimlicht. Du sagtest du schämst dich dafür, aber in Wahrheit war es dir immer egal. Du hast weitergemacht. Nie aufgehört. Obwohl du es versprochen hattest.
Du hattest es versprochen, weil du wusstest wie sehr es mich verletzt. Ich war dir so dankbar. Egal wie sehr ich an uns gezweifelt habe, das hat mir immer bewiesen, dass ich dir wichtig bin. Aber du hast gelogen.
Das war nur die erste von vielen Lügen. Du hast die Wahrheit verdreht und mich aus deinem Leben gedrängt, mich ignoriert und alleine gelassen. Wollte ich dann ohne dich weitergehen, hast du mich manipuliert zu bleiben. Du hast mit mir gespielt.
Du brauchtest mich für nichts. Ich war nur ein Spiel. Etwas, über das du die Kontrolle hast. Ist es das, was dir daran so gefallen hat? Mich zu kontrollieren?
Und ich habe es nicht gemerkt. Doch habe ich es ab und zu gemerkt, habe ich es zugelassen. Ich habe es zugelassen, weil ich wusste, dann würde ich dich nicht verlieren. Ich wusste, dass du dann bei mir bleibst.
Aber du hast dich trotzdem weiter und weiter entfernt, redest gerade genug mit mir, um zu behaupten, ich würde dich interessieren. Aber das tue ich doch schon lange nicht mehr.
Ich glaube nicht mal, dass das jemals anders war. Als wir uns kennenlernten, hast du jemanden gebraucht. Jemand hatte dich zerstört und du hattest dich aufgegeben. Und ich war da. Und ich habe versucht dich aufzubauen, dich zu reparieren, dich zu retten.
Als du wieder stark genug warst, hast du mich abgeschrieben. Du hast mich hingehalten für den Fall, dass du mich nochmal brauchst. Aber nicht weil du gerade mich brauchtest, sondern irgendwen.
Seit Wochen stößt du mich weg. Wir reden nicht mehr. Haben kaum noch Kontakt. Wir haben uns verloren.
Ich suche dich, aber du versteckst dich vor mir. Du lässt nicht zu, dass ich den Kontakt aufbaue. Und du tust es auch nicht.
Langsam erkenne ich die Wahrheit mehr und mehr. Und es tut weh. Es tut weh zu sehen, was ich vorher nicht gesehen habe. Und nun stehe ich vor einer Entscheidung.
Soll ich dir glauben, wenn du sagst ich irre mich? Wenn du sagst, du änderst dich? Dir, die mich ständig nur benutzt hat, die ständig nur mit mir gespielt hat.
Oder soll ich den letzten Kontakt zu dir abbrechen? Dann bin ich allein. Dann bin ich auf mich gestellt. Dann werde ich mich vor Selbstvorwürfen zerstören und kaputt gehen, weil ich mir die Schuld für alles geben werde. Das weiß ich.
Ich rede mir immer wieder ein, ich müsse weitermachen. Weiterkämpfen. Für dieses “Wir”. Für ein “Du & Ich”. Aber gab es das überhaupt? Wird es das irgendwann geben?
Nein wird es nicht. Es wird nie wieder ein “Wir” geben. Es wird kein “Du & Ich” geben.
Du fragst wieso? Weißt du das denn nicht?
Für ein “Wir” benötigt es zwei Leute. Zwei Menschen, die beide darum kämpfen. Die um einander kämpfen.
Doch sieh uns an. Ich kämpfe schon lange allein.

anonymous asked:

Hay, ich bin weiblich und 18 aus der Nähe von Nürnberg 🌼 hab leider kaum Kontakte in der Umgebung und würde mich darüber freuen neue Leute kennenzulernen, auch gern wo anders her 🙆 ich lese gern, schau Serien, zocke (Ps4), mag Tiere und bin eigentlich auch gern draußen unterwegs. Ich rede über alles und bin da sehr offen 🎶 bei interesse einfach aufs Herz tippen, egal ob Mädchen oder Junge ❤

😊

Being casual about asexuality

GERMAN (English below):

Ich hatte in einer deutschen Yaoi-(Male/Male-Manga)-Gruppe (auf Facebook) vorhin einen sehr schönen Dialog.

Vor ein paar Tagen hatte ich einen Beitrag in der Gruppe gepostet, dass Shipping allein kein Aktivismus für LGBTQIA+ ist und dass man nicht durchs Shippen ein Ally ist.
In dem Post hatte ich erwähnt, dass der Juni Pride-Month ist und dass wir alle gleichberechtigt behandelt werden sollten, egal ob homo-, hetero-, bi-, pan-, poly- oder asexuell.
Egal ob cis, inter oder transgender (genderqueer eingeschlossen).
Egal welche romantische Orientierung.

In den Kommentaren dazu durfte ich die letzten 3 Sexualitäten dann erklären, also auch meine eigene: Asexualität.

Heute dann hatte eine der Gruppenadministratorinnen einen Post gemacht “Name Anime Guys you would f_ck” (stand da so, ich zensiere sowas nicht).

Ich dann also in den Kommentaren:
“I don’t do sex XD

Aber davon abgesehen… Kaito Kid? Shinichi Kudo? Irgendwer, mit dem ich reden, kuscheln und Tee trinken kann 😀
EDIT: Yuuri Katsuki auch noch… vielleicht fällt mir noch was/wer ein, aber grade wird die Luft dünn”

Und die Admin hat geantwortet mit:
“I know aber kuscheln ist auch toll 😍”

Das HEISST: sie hat meine Erklärung von vor 1-2 Wochen nicht nur verstanden sondern AKZEPTIERT es und das hat mich in dem Moment wo ich es gemerkt habe (n paar Minuten NACH dem Dialog) echt geflasht!

Klar, ich habe kaum Kontakt mit ihr, auch wenn ich am überlegen bin das zu ändern (mehrere nette Gespräche), aber… Akzeptanz auf Anhieb! Yay!
Ich bin immer noch beeindruckt.


ENGLISH:
I just had a funny discussion in a german Yaoi-(Male/Male Manga)-Facebook-Group where I explained asexuality in the comment section of a queer post where I had listed it amongst pan-, poly-, bi-, homo- and heterosexuality :3

There was a post “Name Anime guys you’d bang”

I commented:
“I don’t do sex XD
But I’d have tea and snuggles and conversation with:
…”
And the admin who (made this post in the first place and) saw my ace-explanation answered my comment and was like
“I know you don’t do sex, good taste tho and cuddling is super.”

And I was like: WHOA!
I mean, I only explained asexuality like a week ago and she’s so validating and… whoa!

Ich geh’ seit Tagen nicht mehr aus dem Haus, kaum noch aus meinem Zimmer. Essen kaum was, verliere den Kontakt zu meinen “Freunden”. Rede mit niemanden, weine fast dauerhaft. Keiner merkt, wie sehr ich mich selbst gehen lasse. Es wird niemanden auffallen, wenn ich nicht mehr hier bin.