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MLS: David Beckham in Miami: Das Ein-Mann-Imperium

David Beckham war einer der besten Fußballer seiner Generation und schon zu aktiven Zeiten sehr viel mehr als nur das. Trotz seines Popstar-Images wollte der 42-Jährige stets nur als Sportler gesehen werden und ist jetzt dabei, genau das wieder zu erreichen.

Seite 1: Diese Nacht in Manchester und der knuddelige Staatsfeind

Es braucht schon mehr als nur ein Flugzeug, um Regionen auf diesem Kontinent zu erforschen, in denen das Gesicht von David Beckham nicht zugeordnet werden kann. Zu empfehlen wäre ein Boot, denn laut einer kürzlich erschienenen Dokumentation führt die Reise in die tiefsten Täler des Amazonasgebiets, zum Beispiel ins Vale do Javari, einem Indianerreservat von der Größe Portugals.

Dass sie sich dort im Westen Brasiliens keinen Reim auf Beckham bilden können, verwundert nicht all zu sehr, denn bislang wissen die wenigen Weißen, die überhaupt den Zutritt in die Wälder erhalten, noch gar nicht, wie sie dauerhaft mit dem indigenen Volk kommunizieren sollen. Die Sprache der Indianer ist nicht zu verstehen, deswegen erfolgte der Austausch bisher über Gesang.

Überall sonst auf der Welt kennt man Beckham. Selbst in den ärmsten Regionen Ostafrikas, wo der tägliche Kampf gegen den Hunger eigentlich an oberster Stelle steht. Das überrascht hingegen nicht so sehr, denn besonders an diesen Orten ist Beckham oft zugegen, um sich mit Unicef um die benachteiligten Menschen zu sorgen.

Diese Aufgabe ist für ihn nicht neu, schon zu aktiven Zeiten unternahm der Ex-Fußballer regelmäßige Besuche in die Entwicklungsländer. 2007, noch vor seinem Wechsel nach Los Angeles, ließ er sich auch offiziell als Botschafter eintragen. In diesem Jahr gründete er anlässlich des zehnjährigen Jubiläums seinen eigenen Fonds “7”, um Spendengelder zu sammeln.

Der Fußballer Beckham wird schnell vergessen

Beckham machte nie ein Geheimnis daraus, fernab des Geschäfts rund um den Ball Interessen und Berufe zu verfolgen. Viele warfen es ihm damals vor, dass der Fußball im Grunde nur eine Nebenbeschäftigung für ihn gewesen sei.

Trotzdem wiederholte er mehrfach den Wunsch oder die Hoffnung, “dass mich die Leute als hart arbeitenden Fußballer in Erinnerung behalten, der immer alles für sein Team gegeben hat”. Und der immerhin als erster englischer Profi in vier verschiedenen Ländern die Meisterschaft gewonnen hat. Und in dessen Vitrine irgendwo in irgendeinem seiner Anwesen in London, L.A. oder Miami auch die Champions-League-Trophäe verstaubt.

Man sollte es gerade dem weiblichen Publikum nachsehen, wenn es genau diesen Wunsch nicht erfüllen kann. Besonders dann nicht, wenn es Beckham noch wenige Momente vorher in Unterhose durch Südkalifornien hat rennen sehen. So geschehen im aufsehenerregenden Werbesport für die eigens kreierte H&M-Unterwäschekollektion.

Dass sich Beckham zu mehr berufen fühlte als nur der Fußballer zu sein, der mit 14 Jahren den ersten Vertrag bei seinem Kindheitsverein Manchester United unterzeichnete, stellte sich schon vor seinen ersten Gehversuchen im Old Trafford heraus, obwohl er da selbst noch gar nicht viel für konnte. Damals war er sein für Boulevardblätter “niedlicher” Londoner Akzent und das für 90er-Verhältnisse relativ anschauliche Äußere, gepaart mit einem noch schüchternen Auftreten ohne Tattoos.

On a cold rainy night in Manchester

Er bekam schnell eine Vorstellung davon, was abseits des Rasens möglich sein könnte. PR-Experte Alan Edwards blickte für GQ mal an einen Abend im Jahr 1994 zurück, an dem Beckham ihn zu sich ins äußere Manchester eingeladen hatte und “Probleme hatte, eine Dose Bohnen zu öffnen”. An einem Ort, der “nicht unbedingt das Four Seasons war”.

Doch das war nicht entscheidend, denn wie Beckham ihm seine Zukunft und die Zukunft des Fußballs präsentierte, war “faszinierend” und “einer dieser unscheinbaren Momente, in dem dir klar wird, dass du gerade einer besonderen Form des Genies gegenübersitzt”.

An diesem verregneten Abend habe Beckham über Frauenfußball gesprochen, über Amerika als nächsten großen Markt und darüber, dass er gegen Rassismus und Homophobie einstehen wolle. Dann wollte er noch kurz einen Rat über ein kleines Fotoshooting, nichts Besonderes.

MLS-Legionär Julian Gressel im SPOX-Interview!

Aus einem kleinen Fotoshooting wurden jedoch schnell mehrere, zum Teil größere. Und als 1997 seine Beziehung zu Spice Girl Victoria Adams ans Licht kam, war die Schwelle schon überschritten. Fortan war Beckham, der Victoria zwei Jahre später heiratete und Sohn Brooklyn Hunderten von Medienvertretern vor der Klinik präsentierte, keinesfalls nur noch der Fußballer.

Obwohl er mit United schon neun Titel eingesackt hatte, rückte Beckham im Grunde nur noch aufgrund seines Privatlebens in den Fokus. Er war längst eine Ein-Mann-Marke und wurde unaufhaltsam zu einem der größten Stars weltweit. Egal in welcher Garderobe und mit welchem Haarschnitt, Beckham setzte Trends, die jeder zu kopieren versuchte. Frauen vergötterten ihn und Männer wollten so sein wie er. Die Elle platzierte ihn als ersten Mann überhaupt auf ihrem Cover.

Die Kritik machte ihn wieder normal

Er war schon damals und ist noch immer “die Fashion-Ikone der Männer, zweifellos die Nummer eins der Welt”, wertete kein geringerer als Tommy Hilfiger. Die Sponsoren überschlugen sich mit Offerten, von denen Beckham viele offenbar nicht ablehnen konnte, denn zu Beginn des 21. Jahrhunderts war er der meistgesponserte Athlet weltweit. Adidas, Pepsi, Vodafone, Siemens und Gilette waren nur sehr wenige der Unternehmen, die Beckham als Aushängeschild ihrer neuen Kampagnen präsentierten. Und natürlich sprangen auch Giorgio Armani und Co. auf den Zug auf.

Auf dem Platz hingegen lief trotz seiner einzigartigen Freistöße nicht alles rund. 1998, als sich Beckham bei der WM gegen Argentinien einen Ausraster leistete und vom Platz flog, machten ihn Fans und Medien für das Ausscheiden Englands verantwortlich. In der Fußball-Welt des Vereinigten Königreichs erfuhr der damals 23-Jährige zum ersten Mal heftigen Gegenwind, sollte es aber wieder gut machen mit seinem Freistoß-Tor zum Ausgleich im entscheidenden Qualifikationsspiel 2002 gegen Griechenland, um England in letzter Sekunde doch noch ein Ticket für die Endrunde in Japan und Südkorea zu besorgen.

Mit Auszeichnungen als Englands Sport-Persönlichkeit des Jahres 2001, dem britischen Verdienstorden als Order of the British Empire 2003 oder Großbritanniens globaler Botschafter 2007 rückte der Fußballer jedoch oft wieder in den Hintergrund. Zu oft war Beckham auch zu den Sendezeiten zu sehen, zu denen die Dame den Herr endlich vom Chefsessel verdrängt hatte. Selbst Kinder lernten ihn schnell kennen, seinen Kurzauftritt als Zeichentrick-Figur bei Scooby-Doo konnte er sich jedoch selbst nicht erklären.

Seite 2: Der Buddha-Vergleich, der MLS-Wendepunkt und Miami

Ein Mann so groß wie Buddha

Was bei ManUnited schon kaum aufzuhalten war, ging durch seinen Wechsel zu Real Madrid 2003 endgültig durch die Decke. Selbst im Starensemble der Galaktischen neben Zinedine Zidane, Ronaldo, Raul oder Luis Figo kreierte Beckham eine Popularität, die dem ganzen Verein auf dem asiatischen Markt einen Wert einbrachte, der so gar nicht kalkuliert werden konnte.

Vom Time Magazin wurde Beckham deshalb auch in den elitären Kreis der 100 weltweit einflussreichsten Personen gewählt. “Er ist ein Triumph des Konsumkapitalismus. In Bangkok erscheint sein Bild im Pariwat Tempel neben der Buddha-Statue”, versuchte die GQ das Standing Beckhams einzuordnen.

Deswegen war es dann spätestens 2007 so weit, dass sein Wechsel zu den Los Angeles Galaxy wirklich nicht mehr viel mit Fußball zu tun hatte. Die Major League Soccer interessierte zu diesem Zeitpunkt ohnehin nur einen Bruchteil vom Bruchteil in den Staaten. Doch Beckham nahm den Hype um seine Person mit nach Hollywood, sein sowieso seit Jahren prädestiniertes Umfeld. Bei den Galaxy setzte er die Tinte unter einen Fünfjahresvertrag, der ihm 250 Millionen Dollar einbrachte.

Der Wendepunkt für eine ganze Liga

Wenn auch mit deutlichen Startschwierigkeiten, brachte Beckhams Präsenz der Liga einen Aufschwung, der zehn Jahre später als eine Art Dosenöffner gesehen wird. “Mal abgesehen von dem, was ihm gezahlt wurde, war er für uns der Wendepunkt von der ursprünglichen Liga zur MLS 2.0”, erklärte MLS-Commissioner Don Garber. “Er hat signalisiert, dass Weltklassespieler herkommen wollen und gezeigt, dass er an die Liga glaubt. Wir wären heute nicht da, wo wir sind, wenn David nicht entschieden hätte, Madrid für L.A. zu verlassen.”

Auf dem Feld verhalf Beckham dem Rekordmeister zu zwei MLS-Cup-Siegen 2011 und 2012. Kürzere Intermezzi während der Offseason in der Modestadt Mailand konnte man ihm so gerade verzeihen, auch seine letzte Station in Paris ist heute doch mehr eine Randnotiz in seinem Steckbrief, denn mit seiner Frau und den mittlerweile vier Kindern lebt Beckham nach wie vor in L.A.

Und die Marke steigt immer weiter. Inzwischen jedoch hat Beckham längst den Sprung vom Gesponserten zum Sponsor vollzogen, seine eigene Firma Seven Global kümmert sich unter anderem um seine Bildrechte.

2014, das erste Jahr nach seinem Karriereende, brachte Beckham Einnahmen von geschätzten 55 Millionen Euro. Tatsächlich sind David und Victoria mit einem kalkulierten Vermögen von rund 530 Millionen Euro wohlhabender als die Queen - wenn auch “nur” um 150 Millionen.

Gründer Beckham will in Miami Spuren hinterlassen

Und Beckham schaufelt weiter. Neben stetig neuen H&M-Kollektionen und lukrativen Werbedeals soll möglichst schnell ein Teil seines Vermögens in die eigens gegründete MLS-Franchise in Miami fließen, für die er nach zähem Ringen endlich den Startschuss bekommen hat. Zusammen mit drei Kollegen will die Miami Beckham United Group im südlichen Florida in der Saison 2018 die 22. Franchise der Liga ins Rennen schicken.

Erfundene Rivaliäten: So anders ist die Fankultur in der MLS

Aber Beckham wäre nicht Beckham, wenn er der Liga einfach nur ein zusätzliches Gesicht verpassen würde. “Ich will einen globalen Klub kreieren”, erklärte er bei der Vorstellung vor Politikern und Gremien der Stadt Miami. “Einen, den nicht nur die Leute in Miami lieben, sondern Millionen auf der ganzen Welt. Fußball ist der aufregendste Sport der Welt. Viele Amerikaner sehen das inzwischen so. Ich glaube schon, dass Soccer hier so groß werden kann wie American Football.”

Beckham traut man es durchaus zu, denn schließlich war er “dem Spiel immer einen Schritt voraus”, wie M&C-CEO Steve Martin einst analysierte. Warum also sollten er und Miami nicht für einen erneuten Boom für jene Liga sorgen, die derzeit ohnehin so groß ist wie nie?

Schließlich will Beckham ja genau das erreichen irgendwann in 50 Jahren, wenn er abtritt. Als hart arbeitender Fußballer in Erinnerung bleiben.

Mehr bei SPOX: Perez will mit Zidane verlängern | Großkreutz dachte über Karriereende nach | Alle Infos zur WM-Generalprobe in Russland

anonymous asked:

Additional cat name submissions I forgot: Conk Bepis Man door hand hook car door, or "Mdhhcd" for short NSFW submission: A**aholic Bi*c* The Dark Lord Joji SCREEEEEEEEEEEEEEEEE Javaris Jamar Javarison-Lamar D'Glester Hardunkichud Jonathan, or John for short h*ckign Pineapple on pizza is ok Pineapple on pizza is the devil Jonathan, nathan for short but still pronounced the same way just without the "Jon" High tiers are for queers, therefore Sheik=lesbian, lesbian for short *windpipe closing*

The sad thing is these names are actually way better than what I had originally picked out and I’m not sure If I should be ashamed–

flutiebear  asked:

I absolutely loved your "Is Anders a terrorist?" meta, and it made me rethink my stance on using that term to describe him. Just one question, though: Is it ever confirmed, for certain, that what Anders uses is the gaatlok? I mean, it makes obvious sense that that's what it is, given his motives; and Hawke's definitely gathering ingredients for a bomb in "Justice". But I was curious if Anders's bomb had ever been explicitly named as gaatlok in DA2, The World of Thedas, or by the dev team.

Eek. I’m sorry – I haven’t been ignoring you. I just came down with a bug and have been completely useless the past few days. Thank you! I’m so glad you enjoyed it.


I don’t think the word is ever used in dialogue. I can’t be completely certain, because I haven’t taken all dialogue paths, and while I’ve watched Youtube videos, I doubt I’ve seen everything possible. I’d be surprised if they did say it, though. I mean – they don’t want you to know exactly what Anders is up to until the last minute, so the only place they could reasonably talk about it would be during The Last Straw. I think, given the intensity of the moment, having Hawke turn to Anders and question him about his formula would be really, really awkward. :)


They don’t use the word in World of Thedas either. Anders’s section ends with him leaving the Wardens. Most of the information is pre-game backstory for everybody. There is a picture of it, though: barrels and barrels, all tied together beneath the Chantry. I think I saw the image posted on Tumblr before I got my copy, but just now I have learned that image searches for the Chantry explosion get you two screenshots of the cut scene and then a lot of pictures of Anders dying, which is not at all what I wanted.


As for the devs … I have no idea. I’ve picked up snippets of interviews, but nothing like all of them.


I think, reasonably, though, this is the only thing it can be.


When you do Blackpowder Promise, Javaris says that the only other available explosives are ‘Small things, shaped to crack faults, not shatter the earth. Plus they’re mostly lyrium.’ There really isn’t anything else available in Thedas that could make that kind of boom. Lyrium explosives might theoretically be possible if you had enough, but … while I’m sure Anders is capable of getting his hands on some black market lyrium if he has to, the quantities he’d require would be astronomical. In practice, it just wouldn’t work.


Hawke indicates that the only other way to create a big explosion would be through magic, and Anders doesn’t use magic: he uses whatever Hawke’s distraction allowed him to plant in the Chantry; whatever was in those barrels.


Then there’s the fact that the ingredients he uses are thinly disguised references to the ingredients of gunpowder, and if Qunari blackpowder isn’t gunpowder, I’ll eat my … well, I don’t wear hats. Eat my ugg boots? :)


This solves the accessibility problem. Common explosives are almost impossible to make because of the costs involved. Gaatlok is almost impossible to make because only the Qunari know the formula. One of the points raised in the Justice quest is that the ingredients are just lying around, unused. You don’t find them in apothecaries. Until Anders, no one has even been poking around in the right area to discover the formula for gaatlok. No one is experimenting with the right ingredients. Anders has been looking into obscure and ancient research (why varies, depending on the outcome of Dissent, but he’s still looking) and therefore using things most people wouldn’t.


Once he knows the formula, the stuff is ridiculously easy to make in large quantities. You don’t need money, and you’re not drawing attention to yourself by buying expensive and (known to be) dangerous things. You just need someone to keep Kirkwall’s monster population off your back while you work.


That’s exactly the kind of thing the Qunari would like, too. They don’t like magic and lyrium. They do like things they can explain and control. Mix these things together, set them alight, and things explode. Keep the ingredients separate, keep fire away from them, and they don’t. Control the formula so only the ‘worthy’ can use it, and everything’s fine.


There’s also the … well, Chekhov’s gun element to the whole thing. Why would everybody keep going on about blackpowder if no one is going to use it? Why would it be such a prominent element of the story if it’s not going to go anywhere? If Anders uses something else, then the blackpowder plot just (pardon the pun) fizzles out.


I know Dragon Age 2 has its share of flaws and plot holes, but I think the basic story is tense and well plotted. The moment blackpowder is mentioned, you know something is going to explode. The game initially leads you to think it’s going to have something to do with the Qunari conflict: either Petrice and her people will get hold of it, or the Qunari will be pushed to using it. Neither of those things happens, and the twist is that it comes from an unexpected corner.


It’s the mage rebellion that makes things go boom, and it’s not an enemy making use of it, but a friend. Hawke’s reaction to that is, of course, up the player.


I suppose the devs could come out and invent a different kind of explosive, and say Anders used that. They’ve retconned things before. But while I don’t think the name is ever used, as things stand I’m still pretty comfortable saying Anders used gaatlok.

anonymous asked:

Didn't Anders generate fear, though? By causing violence, he struck fear in the hearts of all those present. People watched their loved ones explode, people died in terror and in pain. The people of Kirkwall were afraid. Violence is a tool that causes fear, not some separate entity entirely. You can't just say 'he was violent, ergo not a terrorist', especially if even by your own definition, Anders is a terrorist because he caused terror in his wake.

Okay. With apologies to the person asking the question, general stuff first. I have no idea whether anybody who cares will read this. I don’t have a whole lot of followers. If a couple of people want to talk to me, I’m impressed. I’ve had things reblogged before, of course. But I don’t think I’ve ever really hit ‘controversial’ before, so I haven’t really had people arguing with me en masse. I mean – people thinking I managed some moderately funny snark about Varric isn’t the same thing.


I’m not even sure what the etiquette is here. Am I supposed to go through everyone who’s responded? I’d rather not. It’s not even the ratio of nonsense to sense – there’s just too much for that to be any fun. However, I am not setting out to ignore or avoid anyone or anything in particular. If anybody wants to draw my attention to a particular argument, they’re welcome to.


Otherwise, this is likely all I’ll say about it.


So, then, onto the substance.


I don’t think I made the argument ‘'he was violent, ergo not a terrorist’. That would be very silly, as the two are not mutually exclusive. Indeed, terrorism is a particular kind of violence.


However, the mere fact that people were afraid during the Kirkwall uprising does not automatically make a thing terrorism. Many things, both violent and otherwise, make people afraid, and they are not all terrorism.


Example.


Say I have a neighbour (invented) who decides to kill her husband for insurance money. Say she decides to do this by blowing up their house while he is inside it, so it looks as though a gas leak caused it. Say I am standing at the end of the street when this occurs, and end up ducking debris and dodging cars that have swerved off the road, and even see the remains of the dead man. That would almost certainly terrify me. But that’s not terrorism, it’s just a really flashy way of committing murder. My fear is incidental to the whole thing.


I realise that people can be vague about whether a particular act constitutes terrorism. It is, after all, a politically convenient word. People were committing terrorist acts well before we had a word for what they were doing, and are still doing so now. And of course, denouncing someone as a terrorist is a very good way of attacking them and shutting off potential support: you can’t agree with them, they’re a terrorist, and if you do, then you’re a terrorist too.


But if the word is to have any meaning at all, then surely it must be the threat that defines it. Many things cause fear, but terrorism is an attempt to shape people’s actions through fear. It is holding people’s emotions to ransom. In an act of terrorism, surely any initial act, however horrible, is not the point of the thing. Rather, it is the threat that it will happen again if certain demands are not met, or a certain ideology is not capitulated to.


We have shown you what we can do. Now give in, unless you want more of the same.


What Anders did was violent. It was a big, flashy murder with added destruction of public property. It had to be, so there could be no denial of what happened or who was responsible. It had to be big enough and public enough that there could be no cover up. Let’s face it: the Chantry is very good at covering up what it doesn’t like.


But, given that, it was about as non-threatening as possible. It was, at least, a contained act of violence.


To reiterate:


1) He did not use magic – not for anything flint and steel couldn’t have accomplished just as well, anyway. He did not invent some terrible new spell that other mages could then use on their enemies. He did not pass on to them the secret skill of killing lots of people.


That gaatlok is a weapon, not of mages, but of ordinary people, is a point raised repeatedly in the game. It’s why Javaris wants it, and the elven woman in Act 2 tries to make it. This is not some horrible new power that people suddenly need fear the mages have over them. In theory, anybody could do it.


2) Of course, in practice, nobody could do it. Anders has got hold of the formula for gunpowder, and he does not tell anybody exactly how to make it – not even a 100% friend Hawke. Otherwise, only the Qunari have the skill, and they’re the last people likely to back the mages. Even competing (and apparently inferior) lyrium explosives are risky to make; Dworkin is driven into hiding by the Qunari for his work. Thedas is largely an explosives-free zone.


It might be possible, of course, for somebody else to start from scratch and work out the formula. Just about anything is possible. But, despite, the obvious market and the gleeful military advantage that could be gained from using the infamous Qunari weapon against them, so far, nobody else has managed to figure it out. Insofar as he could, Anders ensured that no one could repeat what he did. There is no threat that he or anybody affiliated with him will do this again.


3) Anders makes himself available for arrest the moment the deed is done. If people are concerned that he might do such a thing again, they have the means to ensure that he will not. He can be arrested, interrogated and dealt with then and there. He admits to the crime and he acts in front of witnesses. Hawke, too, is a witness. Unless you hate quests, you’ll have done Justice, so you’ll know who helped him gather ingredients (Hawke) and who gave him the opportunity to plant the blackpowder (also Hawke). Hawke did not know exactly what they were doing, so we know exactly who is responsible. It’s Anders. If the people of Kirkwall feel threatened, it is very easy for them to assuage their fears.


But that’s the thing, isn’t it? No one really cares about Anders. Well, Sebastian does, but his reasons are personal. No one is afraid of Anders, or of what he has done. No one in authority makes a move against him. What fear there is already exists. People fear mages because of what they are, not because of anything in particular they have done.


People don’t fear mages because they can make Chantries explode. I mean – they can’t, on the whole, do that. They fear mages because the Chantry has told them to fear mages. They fear mages because mages are segregated from normal society, and few people know them personally. They fear mages because so many lies have been told about them that the idea that they’re basically just people, the same as anyone else, is almost unthinkable.


Anders is not making a threat. He is not going to blow up anything else (he does not expect to live to do so), and he has not given anyone else the means to do the same. He is not doing something that only a mage could do, to demonstrate how powerful they are. He is not insinuating that others could do what he has done, so people should be afraid.


All he is doing is making public what was going to happen anyway. Anders commits a crime, and Meredith Annuls the Circle. Why? Because that’s what she was always going to do.


Though absolutely violent, it is, in a way, the opposite of terrorism, because the point is not that people should be afraid of mages – but rather that they should not be afraid of mages. The point is that mages are afraid. The point is that mages are prisoners. The point is that mages are helpless against the wrath of the Chantry. The point is that, if the Templars decide to murder mages, the law will not make them stop. The point is that any excuse will do for killing mages; it does not matter how innocent they are.


The Chantry explosion was loud, and the people unlucky enough to be in there died, and there was a giant hole in Hightown where a building used to be. That probably frightened people. Agreed. But that fear was not the point of the act – it was an inevitable and tragic side effect of it.


The people who were more afraid were the ones in the Circle. Anders did not create that fear either: they were already afraid, because they were already doomed.


Anders deliberately framed himself as a villain, in order to highlight the plight of the other mages. They pay for his crime, because no one ever cared who was responsible. He did this to demonstrate that the things done to them are wrong, horrible, and not their fault. The end goal is that people empathise with the mages.


So that is why I would say blowing up the Chantry was not terrorism. 

Random life happenings while I procrastinate homework
  • my grandma’s puppy that i got her for her birthday died and that was super upsetting
  • my emotions have literally been all over the place and it’s so frustrating
  • i’ve somehow let myself get caught up with this javaris bullshit and it’s all so wonderful and terrible at the same time.
  • went to the emergency room cause i had a bladder infection and then it only got worse and i was like dying and went back and they gave me new medicine that has definitely helped. but having to pay for all the shit they did is stressing me out.
  • i went to scarowinds with morgan, david, taylor, and john and even though i was the fifth wheel i had soooo much fun
  • OMG WIZ WAS SOOOOOOO GOOD. like woah i’m so much more in love with now it’s ridiculous. i’m so glad allison went with me cause she’s perfect and we had so much fun.
  • and then i slept through all halloween activities last night. which was probs for the best cause i was exhausted and it was snowing and i didn’t have a costume
  • ugh and i found out that with i can’t graduate in spring because some of my classes are only available at the same time so that fucking sucks. but at least it puts off grad school for a little bit longer cause my motivation is completely gone which is obviously why i’m doing this instead of my paper that was due two days ago. i seriously suck so much sometimes haha