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Beter één vuurpijl in de lucht dan tien in de kast.

Eén ontstoken vuurpijl verspreidt meer licht dan honderd kisten vuurwerk op zolder.

Ook de vuurpijl die het hoogst zal reiken, is verpakt in hetzelfde grauwe papier als de vuurpijl die met een lamlendig boogje, half mislukt ter aarde valt.

Een koning die zich voor zijn diensten laat betalen is als een vuurspuwende berg - hoog, machtig en kleurrijk, maar levensgevaarlijk.

Het vuurwerk dat ge nu nog prijst, valt over een minuut uitgeblust ter aarde.

Soms moet je de boel grondig vast laten lopen voor je iets nieuws kunt beginnen.

—  wijsheid van de oude koning van Katoren
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Tim Knol - May Take Long

Wie heeft het boek ‘Koning van Katoren’ van Jan Terlouw niet gelezen voor zijn boekenlijst op school? Het boek is inmiddels verfilmd en draait vanaf 5 december in de Nederlandse bioscopen. Met de soundtrack lijkt het wel goed te zitten. Tim Knol nam met 'May Take Long’ de titelsong voor zijn rekening. Het nummer dat vandaag verscheen klinkt zelfs een beetje Paul McCartney achtig. Een beter compliment kun je niet krijgen, toch?

De Kloof

Ginder doet een stapje opzij om te man te laten voorbijgaan. Dan lijkt die te struikelen. Hij steekt zijn handen uit om bij Ginder steun te vinden. Automatisch grijpt Ginder hem vast. De zware man valt tegen hem aan, hij voelt een duw en voor hij weet wat er precies gebeurt, duikelt hij over de rand van het ravijn. Hij geeft een schreeuw waar alle angst van de wereld in ligt opgesloten, hij graait wilt om zich heen om steun te vinden, hij stoot zijn ribben aan een puntig rotsblok, zijn hoofd slaat tegen iets hards aan, opnieuw stuitert hij een paar meter naar beneden en dan blijft hij liggen op een platte, zwarte steen, nu gevaarlijk dicht bij de plaats waar de rotswand steil naar beneden gaat.

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Kriegswinter von Jan Terlouw

  • Gebundene Ausgabe: 204 Seiten
  • Verlag: Urachhaus
  • Erscheinungsjahr: 2012
  • ISBN-13: 978-3-8251-7825-3
  • Preis: 14,90 €

Hier könnt ihr das Buch bestellen und mehr Informationen erhalten!

Kriegswinter 1944/45: Die Niederlage der Deutschen zeichnet sich bereits ab, doch Teile der Niederlande sind noch besetzt. In diesen schweren Zeiten, die geprägt sind von Ausgangssperren, Überwachung, Bomben und einer ständigen Angst vor den deutschen Soldaten, muss der 15-jährige Michiel auf einmal ganz schnell erwachsen werden, denn er gerät unfreiwillig in die Aktivitäten des Widerstandes, indem er einen vertraulichen Brief überreichen soll. Doch dazu soll es nicht kommen und schon steckt Michiel mitten im Widerstand gegen die deutsche Besatzung. In einem Waldstück soll er einen englischen Piloten versorgen und braucht dabei die Hilfe seiner Schwester. Die Ereignisse überschlagen sich und Michiel muss bei diesem gefährlichen Versteckspiel die Erfahrung machen, dass er noch nicht einmal seinen engsten Bekannten vertrauen kann.

Und deshalb, Michiel, lass dir nicht einreden, im Kriege gehe es um Werte wie Heldenmut und Aufopferung oder um Spannung. Krieg bedeutet immer Hunger, Tränen, Entbehrungen, Angst, Schmerz, Gefangenschaft und Unrecht, und das alles hat ganz und gar nichts Abenteuerliches.

Ich gebe es zu, ich hatte Respekt vor “Kriegswinter”, aus dem einfachen Grund, da ich noch nicht sehr viel Erfahrung mit Gegenwartsliteratur habe. Daraufhin habe ich ganz unvoreigenommen - also ohne mich vorher weiter über dieses Werk zu informieren- angefangen es zu lesen. Und so ließ mich das Buch nach Beendigung mit zweierlei Gefühlen zurück, nicht was die Meinung über diesen Roman betrifft, sondern vielmehr was die Stimmung und die Atmosphäre, die dem Leser vermittelt wird, angeht. Leid und Trauer auf der einen Seite und Freude und Hoffnung auf der anderen. Diese Gefühle liegen am Ende des Buches nah beieinander und, so vermute ich, war es auch am Ende des 2. Weltkrieges. Dies spiegelt auch die Authentizität des Romans wieder, die ich im gesamten Leseverlauf festgestellt habe. In einem Roman der Gegenwartsliteratur, und im Werk “Kriegswinter” im Besonderen, ist dies doch von entscheidender Bedeutung. Diese Authentizität erreicht Terlouw in seinem Werk durch seine Kindheitserinnerungen, die er mit der Geschichte verflochten hat.

Terlouw wählte als Erzählperspektive die 3. Person. Und wenn dies der Fall ist, stellt sich mir als Leser die Frage, ob es hier sinnvoll und gelungen ist und ob nicht in einigen Passagen die Ich-Perspektive besser wäre, um die Innenwelt des Protagonisten näher zu beleuchten und seine Emotionen aufzuzeigen. Terlouw erreicht dies jedoch auch geschickt durch Gedankengänge, die in kursiver Schrift auftauchen. Trotzdem fehlen mir in einigen Szenen, z.B. als Michiels Vater, der Bürgermeister, als Geisel genommen und erschossen wird, die Schilderung tiefer Emotionen. Ein einfacher Schreibstil, der sich durch den gesamten Roman zieht, ist hier durchaus positiv, da er ein schnelles und flüssiges Lesen erlaubt.

Der 15-jährige Michiel muss plötzlich erwachsen werden und begreift schnell worum es in diesem Krieg geht, wobei er erst 11 Jahre alt war, als deutsche Truppen in den Niederlanden und Belgien einfielen. Zu diesem Zeitpunkt hielt er den Krieg für “eine spannende Sache”. Zweifel kamen aber schon früh auf und als er in die Aktivitäten des Widerstandes gerät, setzt er sich weiter mit der Bedeutung des Krieges auseinander. Er begreift den Ernst der Lage und weiß, dass es um Leben und Tod geht. Nach der Devise “Ein falsches Wort kann den Tod bedeuten” handelt er mutig und überlegt. Wie er sich im Laufe der Geschichte entwickelt und an seinen Aufgaben wächst ist wirklich gut zu lesen. Er bewundert immer wieder andere aus dem Widerstand für ihren Mut, dabei ist er derjenige, der mit 15 Jahren beweist, wie mutig und verantwortungsbewusst er handeln kann. In “Kriegswinter” sind geschichtliche Fakten simpel erläutert, stehen aber nicht unbedingt im Vordergrund. Dazu gibt es aber am Ende des Buches eine kurze Information über die Besetzung der Niederlande und ein Glossar mit Begriffen aus dem 2. Weltkrieg und weiteren Worterklärungen. Die Geschichte fügt sich bis zum Schluss gut ineinander, auch wenn man bereits vor der Enthüllung des Verräters ahnt, um wen es sich handeln könnte.

Die Originalausgabe erschien bereits 1972 unter dem Titel “Oorlogswinter” und wurde erst jetzt, 40 (!) Jahre später, ins Deutsche übersetzt. Nun mag man sich wundern, aber ehrlich gesagt, bin ich über diese Tatsache doch erfreut, wer weiß, ob ich sonst “Kriegswinter” je in meinen Händen gehalten hätte. Ich empfehle “Kriegswinter” wirklich jedem! Es ist ein authentischer und durchaus überzeugender Roman, den man getrost zwischendurch lesen kann!

4/5

Vielen Dank an “Blogg dein Buch” und Urachhaus für das Leseexemplar!

Fun Fact:

Ich hätte nie gedacht, dass mein Familienname, der da Wessels lautet, jemals in einem Buch auftaucht, aber in “Kriegswinter” war es wirklich der Fall (S.17 f.) :)! Ich möchte jetzt auch gerne den Kinofilm zum Buch sehen! Der DVD-Titel lautet “Winter in Wartime” (deutsch: “Mein Kriegswinter”), der auf der Berlinale gezeigt wurde.

“Kriegswinter” wurde für den Buxtehuder Bullen nominiert (27.6.2013)!

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Ik ben geen groot fan van Ben Sombogaart, omdat hij mijns inziens te weinig risico’s neemt. Getuige de trailer van Koning van Katoren neemt hij wel risico’s, maar ook dit werkt voor geen meter: de onbekende hoofdrolspeler lijkt flets, de meer contemporaine setting voor Jan Terlouw’s fantasy-epos werkt ook niet echt en what the fuck is er aan de hand met dat kleurenfilter?