insgeheim

Vielleicht müssen wir uns einmal im Leben von allem entfernen, um zu lernen das Einsamkeit dich nicht tötet und diese Ruhe die dann herrscht dein Freund sein kann. Vielleicht müssen wir einmal im Leben alle Kontakte abbrechen um zu sehen wem dein fehlen Sorgen bereitet, einmal im Leben kein Lebenszeichen von sich zu geben um zu sehen wer dich zurück ins Leben holen würde und um zu sehen wer sich insgeheim gewünscht hat das du nie wieder den Weg zurück ins Leben findest

anonymous asked:

Ist vielleicht eine komische Frage, aber ich habe gerade darüber nachgedacht, was im Umgang mit anderen Menschen Dinge sind, die mich stören und bin auf die Idee gekommen, dich zu fragen, was es bei dir ist? Wann hattest du in letzter Zeit den Gedanken "das mag ich nicht"?

Ich mag es nicht, wenn…

….man glaubt, man könne mich manipulieren und ich würde die Herangehensweise nicht durchschauen. Ich habe oft Menschen beobachtet und mein Gefühl arbeitet gut mit meinem Verstand zusammen.
…nicht die Ideen und Inhalte, sondern Fassaden und Oberflächen das Interesse wecken.
…manche sich meine Expression aneignen / sie stehlen wollen, obwohl sie sie nicht verstehen (und auch niemals vollkommen begreifen könnten, weil es mein Innerstes ist).
…man mich dazu bringen will, über Dinge zu sprechen, die in mein Herz gehören und von niemand Außenstehenden berührt werden wollen.
…nichts genug zu sein scheint, wenn manche Menschen einfach alles von einem haben wollen und nicht verstehen, dass man dann kaputt gehen würde.
…ich auf etwas reduziert werde und man das dann versucht zu imitieren / zu kopieren (oder man mich bloß für das mag, auf was ich reduziert werde, dementsprechend nur noch das sehen will und den Rest ausblendet).
…in irgendwelchen Fangruppen angebliche Songs von Ardy geleakt werden, die von jemandem kommen, der einfach bloß den Style der Beats und Ardy’s Wortwahl, Betonung und Stimmlage versucht 1 zu 1 nachzuahmen.
…man versucht den Zauber von anderen nachzuäffen, anstatt ihnen dafür Probs zu geben und seinen eigenen Zauber zu erschaffen.
…sich manche versuchen wichtig zu machen, indem sie vorgeben persönlich Kontakt zu uns zu haben und private Informationen oder Gerüchte verbreiten. (Und das dann auch funktioniert und sie unter ‘Fans’ dadurch eine ‘höhere Position’ haben.)
…Leute es immer wieder schaffen, sich über Umwege in unsere privaten Bereiche oder allgemein unser Leben reinzusneaken, egal wie sehr man sich zurückzieht.
…Menschen 'love is all we need’ mitsingen und gleichzeitig anderen Ellenbogen in die Rippen rammen, um sich besser vordrängeln zu können.
…man auf die Konzerte der Jungs geht und sich noch in der Schlange mit Burgern von McDonald’s den Bauch voll schlägt.
…Augen Bewunderung ausstrahlen. Ich mag es nicht Blickkontakt zu Augen zu haben, die mir nicht auf einer Ebene begegnen.
…Reichweite nur auf dieser unangenehmen Konsumebene Beachtung geschenkt wird und Leute im Umfeld von meiner leiblichen Familie diese mit meinen Zahlen belästigen und sie zu 'Verwandten eines Stars’ machen, was nur für noch mehr Distanz zwischen mir und allen anderen sorgt. (Ich habe gemerkt, dass besonders die, sie selbst keine Follower haben, einen auf einer höheren Ebene betrachten und auch so behandeln.)
…andere sich nicht bemühen, verstehen zu wollen. Alle sind so schnell im verurteilen aber viel zu wenige können sich in die Lage der anderen versetzen (die wenigsten versuchen es und schließen bei allem von sich auf andere).
…ich nicht dem gerecht werden kann, was jeder einzelne da draußen auf mich projiziert, aber ich weiß, dass jeder es insgeheim von mir erwartet.
…Menschen einem nicht die Wahl lassen, ob eine Konfrontation grad gewünscht ist, oder nicht. Sie warten auf einen und ein 'nein’ wird selten direkt als ein 'nein’ akzeptiert.
…manche uns vormachen, es zu checken (nur um jemand zu sein, der es checkt); und dann am Ende doch komplett entgegengesetzt handeln.
…so viele probieren, das wonach sie sich sehnen zu bekommen, indem sie versuchen alles möglichst genau so wie wir zu machen.
…man in uns die einzige Möglichkeit auf echte Freundschaft sieht und seine Ausgeglichenheit dadurch erreichen will, Teil unserer Gruppe zu sein. (Deshalb dann an uns klammert und sich selbst die Chance auf Glück verwehrt.)
…ich etwas anderes machen muss, als Kunst.
…ich keine Möglichkeit hab, mich zurückzuziehen, allein zu sein und nachzudenken.
…so viel irrelevanter Quatsch drumherum passiert, den wir nicht unter Kontrolle haben und von dem wir in den meisten Fällen nichtmal was mitbekommen.

Das waren ein paar Dinge, die mir in letzter Zeit im Kopf herumgeschwirrt sind. :) Aber bei den meisten Punkten konnte ich bereits ergründen, wieso es so ist und mache niemandem deswegen einen Vorwurf (oder nehme es ihnen übel), oderso. Ehrlich wollte ich trotzdem sein, weil deine Frage wie eine Challenge war, das mal rauszulassen ^.^

kindinsel  asked:

Mich würde interessieren, was für Gefühle du hast, wenn du dir heute die Chaos Let's Draw Folge anschauen würdest? :D

Es ist mir extrem unangenehm. So sollte es nicht sein und das weiß ich auch, aber mich stört’s schon sehr mich selbst in so ‘ner unechten Entertainment-Situation dabei beobachten zu können wie ich (ohne es selbst wirklich zu merken) in eine Rolle schlüpfe, die ich zu dem Zeitpunkt als unterhaltsam bzw. sympathisch empfunden habe. Für eine außenstehende Person klingt das vielleicht komisch, aber für mich selbst ist das rückblickend wirklich unangenehm, weil ich mit dem heutigen Mindset sehr easy durchschauen kann, dass ich’s damals insgeheim schon ein bissle genossen habe eine gefeierte Figur in der Internet-Welt zu sein. Ich sehe da einfach nur diesen Jungen rumalbern, der gar nicht mehr er selbst und stattdessen ein vom plötzlichen “Erfolg” komplett verwirrtes Würstchen ist. Außerdem mag ich den Gedanken nicht, dass wir so ‘ne oberflächliche Beziehung mit den Apes hatten, ohne wirklich darauf zu achten nach was für Werten die Jungs eigentlich leben, weil’s im Endeffekt gute Promotion für beide Seiten bedeutet hat. War schon eine weirde Phase.

Ist es nicht komisch? 
Da draußen sind so viele Menschen, die insgeheim in jemanden verliebt sind.
Und da draußen sind so viele Menschen, die nicht wissen, dass sie heimlich geliebt werden.
—  (via @meinlebennebenmir)

Der Alltag einer ganz normalen Schülerin 

Wenn mein Wecker morgens klingelt und ich aufwache, dann schweigen meine Gedanken.
Ich schweige, weil dieses “große Nichts” mir die Kraft gibt, jeden Tag die triste Routine des Morgens “abzufrühstücken”.
Ich brauche kein Café aus einem teuren Vollautomaten oder wachsweiche Eier, da mein so vornehmer Gaumen danach dürstet. Alles Bullshit.
Ich bin Schülerin. Ich bin selbstständig. Ich bin Miriam.
Ich brauche eine kalte Dusche und etwas Zahncreme auf meiner Zahnbürste, welche wohlgemerkt manuell mit der Hand bewegt wird.
Ich brauche die Kontrolle. ;-) 
Zum überziehen für meine frigide Klassengemeinschaft, reicht ein Kapuzenpullover mit einer blauen Jeans.
Natürlich könnte ich auch Leggins und bauchfrei herumlaufen um somit meine Minderwertigskomplexe, welche ich nicht habe, subtil den ganzen Hobbypsychologen aufweisen, aber dafür habe ich einfach keine Zeit. Weil ich mein Leben angehen möchte.
Sexy bin ich lediglich für meine Gäste. Dort lebe ich mich aus.
Doch in dieser veralteten Struktur der Schule zählen Normen und gemeinsame Gruppenziele.
Also passe ich mich an und ziehe meinen “Scheiß durch”.
Harte Worte, ich weiß. Aber denken wir insgeheim nicht alle so salopp?
Gehen uns nicht auch diese Debatten über Sexismus und Feminismus auf den Keks?
Ich werde täglich konfrontiert mit Frauen in meiner Klasse, die höhere Bildung erreichen wollen, aber nichts dafür machen. Die Schuld für ihr Versagen suchen sie bei wem anderen. Selbst wenn man ein Kind hat, ist dies erstmal keine Leistung eines zu bekommen, doch es nervt schon reichlich, wenn man jedem Lehrer aufdrücken muss wie schwer man es doch hat. Bullshit.
Wie sie sehen meine geehrten Leser und Leserinnen (ja wir “Gendern” im 21. Jahrhundert nervig), ich muss nicht nur ein Abitur absolvieren welches aus Lernen besteht. Nein. Ich muss ein Abitur absolvieren, welches daraus besteht sich mit vom Grundgesetz geschützten Idioten rumzuschlagen, die sich frei entfalten dürfen.
Zum Abschluss kann man sagen, dass diese “Ich bin blond, doof und ich habe ein Kind” - Nummer bei keinem Lehrer richtig zog. Zurecht. Doch leider sind solche Mitschülerinnen keine Seltenheit mehr in unserer Gesellschaft. Heutige Schulen ähneln immer mehr einem RTL2-Mittagsprogramm. Traurig, aber wahr. Meine tägliche Portion Spaß hole ich mir bei der minderbemittelten “Lästergruppe” ab, welche selber aus Randgruppen (Homosexuell, Adipös u. “Wenn Kinder, Kinder haben”-Sorte) bestehen. Ihr tägliches Brot ist es über die ganze Klasse zu lästern oder petzen zu gehen falls mal über sie selbst gelästert wird. Das nennt man übrigens auch Mobbing, obwohl sie selbst eine so große Angriffsfläche bieten, ziehen sie andere herunter. Ekelhaft. So will ich nie werden. Ich liebe die Schöpfung Mensch, auch mit ihren Fehlern, doch wo ist es gerechtfertigt wenn man eine Klassengemeinschaft als “Fremdgruppe” für bestimmte Personen wirken lässt, indem man solche niederen Triebe wie Lästern und Mobbing durchführt?
Versteht mich nicht falsch, ich beobachte jenes lediglich als eine Art auktorialer Beobachter und Erzähler, da ich nicht betroffen bin. Trotzdem renne ich nicht mit Scheuklappen durch diese Welt.
Mit einer Nuance Mitleid, bleibt mir nichts anderes übrig als diese Personen zu belächeln.
Letztendlich halte ich mich aus all dem heraus. Denn ich führe ein Doppelleben.
Wenn ich nicht gerade lerne oder meine Hausaufgaben bis spät in die Nacht bearbeite, dann habe ich das ein oder andere Treffen. Und da ich einen relativ hohen Qualitätsanspruch habe, gehe ich diesbezüglich stets in die Offensive und versuche mich selbst zu verbessern.
Ich sehe mich nicht in dieser Mühle der gesellschaftlichen Zwängen als Weizenkorn welches bald gemahlen wird zu homogenem Mehl.
Nein - ich bin der Müller. Und nicht nur der Müller, ich möchte der Müllermeister sein.
Mein Geist ist das das fließende Wasser, welches jede Form annehmen kann, dass das Mühlrad antreibt in dem ich das heutige Getreide metaphorisch mahlen werde. Das Getreide meiner Wahl.

Und so müsst auch ihr meine lieben Follower, egal wie hart das Leben ist, täglich aufstehen und nach mehr streben. Ihr müsst bereit sein, eure Umwelt zu nutzen und wenn es sein muss, sie zu übernehmen. Denn das macht den Menschen aus. Man steht im ständigen Konflikt mit seinem nach Freud definierten “Es” und “Über-Ich” und deswegen muss aus anthropologischer Sicht unser Menschenverstand gewinnen, nämlicher jener mit positiven Charaktereigenschaften und jener, der unsere Persönlichkeitsbildung vorantreibt.

Ich habe euch lieb!
Lebt euer Leben und seid der, der ihr sein wollt.
Aber bitte haut eurem Chef jetzt nicht eines auf die Rübe und kündigt euren Job um im Jungle Marihuana zu kultivieren.

Denn wir werden als Mensch hilflos geboren, völlig nackt und ohne die Chance selbst zu überleben. Was uns Menschen ausmacht, ist unser Gehirn. Es besteht gegen Tiere mit überlegenen physiologischen Eigenschaften. Wir brauchen keine Krallen, Gebisse mit scharfen Fangzähnen oder Körper die uns empor in den Himmel tragen.
Wir brauchen unseren Verstand und die daraus resultierenden Gefühle, Emotionen sowie emphatischen, manchmal auch logisch-rationalen Entscheidungen.

-Miriam, das L steht für Kompetenz

Ich warte seit Monaten darauf, dass du dich meldest. 
Auf irgendein Zeichen, dass du uns nicht aufgeben hast und nicht aufgegeben wirst.
Jedes Mal, wenn es an der Tür klingelt, hoffe ich insgeheim, dass du davor stehst und noch einmal reden möchtest.
Und jedes Mal, wenn mein Handy eine neue Nachricht anzeigt, hoffe ich insgeheim, dass du schreibst. 

anonymous asked:

Weißt du Maddy, ich hoffe du bist noch immer die, die das macht was sie selbst zu 100% ist. Es zählt nicht immer alles dafür zu tun, um irgendwann mal ein Name da oben in den riesigen Charts zu sein. Ich meine, es wäre der falsche Weg immer weiter in Richtung Pop einzuschlagen, wobei man weiß, dass dies mehr Reichweite, Beliebtheit und auch Verkäufe bringt. Du weißt das doch alles am besten, ich hoffe nur du verstehst dies nicht falsch und nimmst das als Kritik auf.

Oh, was soll ich sagen. Es ärgert mich, dass ich, wo ich seit der Waldbrand EP gefühlt mehr denn je mache was zum Teufel ich machen will, mehr Menschen mir erzählen lasse “ich entferne mich von mir selbst” und ich “gebe mich für den Mainstream auf”, um ganz ehrlich zu ein, es ärgert mich so sehr. Ich müsste niemandes Nachrichten beantworten, man könnte sogar sagen besonders keine Nachrichten die kritisch sind, aber es ist mir so unglaublich wichtig; Diskussion und Kritik sind von solcher Relevanz. Es liegt mir so am Herzen, eine Beziehung zu den Menschen zu pflegen, die sich für mein Schaffen oder sogar für mich interessieren. Noch dazu kommt der Fakt, dass ich einen wahrscheinlich zu ausgeprägten Gerechtigkeitssinn habe und das Gefühl nicht abschalten kann, Dinge richtig und klar zu stellen. 


Ich war darauf vorbereitet, dass Kritiken solcher Natur kommen würden. Eben aufgrund des Sprachwechsels, “Alle machen ja jetzt Deutsch”. Aber genau deshalb war ich letzten Herbst ungelogen um so stolzer und glücklicher über die Waldbrand EP, die für mich ganz allein als Songschreiberin, ganz alleinstehend war. Intern war sich das ganze Team mehr oder minder insgeheim ohne es wirklich auszusprechen bewusst, dass die EP nicht wirklich Kommerz tauglich war, denn, das fängt allein mit der Soundwelt an, die wir uns aufgebaut haben. Der Sound ist das absolute Gegenteil der Deutschen Pop Szene, die sich in meinen Augen in den letzten 10 Jahren so gut wie Null verändert hat. Frauen im Pop gibt es nicht einmal eine gute Handvoll, und davon ist Namika sicherlich mit ihrem Genre eben die, mit dem “ausproduziertesten” Sound. Wer von allen Männern, sei es nun Andreas Bourani, Joris, Tim Benzko, Max Giesinger, Clueso oder sogar mein heißgeliebter Bosse, geht wirklich großartig ein paar Schritte vom Organischen Klang weg? Keiner. Deutsche FUNKTIONIERENDE Popmusik ist akustisch, sicher, warum auch was anderes machen, wenn’s doch funktioniert. Als Waldbrand rauskam, hab ich mir selbst wochenlang verboten auch nur irgendwelche Medien zu verfolgen. Ob das jetzt die Radio Airplay Charts waren, oder iTunes Rankings, oder Spotify Playlisten Platzierungen weil ich selbst, wenn ich auch früher wie heute mein größter Kritiker und Hobbypessimist bin, die fucking größten Erwartungen an mich selbst habe. Ich wusste dass die Radios Waldbrand nicht spielen würden, weil, nicht nur ist es nicht “gewohnt” deutsch-organischer-Pop, noch dazu ist es fucking destruktiv und düster und alles andere als Lebensbejahend. Und wenn wir ehrlich sind, die größten Deutschen Songs haben meist eine eingängige, simple, positive Grundaussage. Die ganze EP ist einfach mein Kopf, meine Ängste, mein Frust sogar und meine Beziehung zu meiner schlimmsten inneren Version von mir komprimiert in 5 Songs. Wenn auch Stadt im Hinterland eigentlich eher eine andere Facette aufmacht. Vom neuen Album kennt die Öffentlichkeit genau zwei Songs. Zwei. Von fünfzehn neuen Songs. Still ist weder mein Klangtechnischer Lieblingssong, noch ist er der indie-mäßigste Song auf dem Album. Ja, ich habe einen Song darüber geschrieben, wie 2016 das beschissenste Jahr überhaupt war und wollte eigentlich nur an meine Gefühlslage in der Waldbrand EP andocken und habe letztelendes einen Song erschaffen, der doch eine ungewohnt positive, UH HUPS RADIOTAUGLICHE Aussage HÄTTE, wenn man so will. In case you haven’t noticed, it still didn’t work. Warum? Tut mir Leid, dass ich diese Illusion zerstören muss, aber es ist bei Gott nicht automatisch einfacher “erfolgreich” zu sein, im Radio gespielt zu werden oder Teil des Massenkonsums zu werden, bloß weil man deutschsprachige Musik veröffentlicht. Großartigerweise spielen die meisten öffentlich rechtlichen oder generell große und wichtige Radiosender höchstens zwei deutsche Künstler pro Stunde. Und viel mehr Platz als für die üblichen Verdächtigen ist da nicht. Es gibt Wartelisten für die Warteliste um überhaupt in’s Abendprogramm aufgenommen zu werden. Warum jetzt noch eine Künstlerin spielen, die keine Top 30 Nummer hat, und stell dir vor, die Menschen finden deine Musik nicht in irgendwelchen Toplisten, wenn sie dich nicht vielleicht ein paar mal im Radio gehört haben, und das Radio spielt dich nicht wenn du nicht so und so da stehst und so und so stehst du nicht da weil die Menschen dich nicht im Radio hören und… ich hoffe du verstehst, was ich sagen will. Gift ist seit drei Tagen draußen und allein der SONGTITEL wäre ne glatte 6 wenn’s vom Musikuniversum Noten für Mainstream-werden-Planung gäbe. Ich will meine Songs nicht erklären, denn, ich möchte dass Menschen sich darin wiederfinden können und die Inhalte interpretieren können, wie es für sie Sinn ergibt. Ich schreibe, verdammt nochmal, heute wie damals heulend meine Songs, verewige Liebesdramen für immer und trage sie mit mir durch’s Land und bis auf dass ich keine 16, 17, 18 mehr bin und meine immertraurigen Liedchen auf der Gitarre klimpere, und inzwischen fast schon 22 bin und einfach… genau so Dinge hinter mir lasse, wie auch du, genau so Dinge für mich entdecke, wie auch du, genau so wie jeder andere Junge Mensch mich weiterentwickle je älter ich werde. Es macht ich so traurig, dass Menschen alles auf den Sprachwechsel herunterreduzieren, wo ich.. Oh mann. Mein Leben in diese Songs stecke, schlaflose Nächte im Studio, monatelange Arbeitsprozesse. Du kannst doch deiner Freundin zum Beispiel auch nicht vorwerfen “Du, sag mal, du hast dich aber verändert. Du bist nicht mehr wer du wirklich warst. Früher war deine Lieblingsfarbe lila, heute ist sie gelb. wtf happened?” oder als ich ein Teenager war, war ich der festen Überzeugung die Englische Sprache ist und wir immer mein Ding bleiben. Ich kann und will und werde nicht auf Deutsch schreiben. Und zack, irgendwann hast du schon den zwanzigsten Song auf Deutsch für andere Künstler geschrieben und huch… bist auf den Geschmack gekommen. Weil… Nicht alles muss stumpf sein. Nicht alles muss cheesy sein. Nicht alles muss akustisch und organisch sein. Und früher habe ich Pop Musik wortwörtlich gehasst, mir meine Rock und Folk Bands und Künstler wie Diamanten versucht zu bewahren vor der Mainstream Welt. Und heute liebe und brenne ich für Popmusik. Nichts geht über kluge Melodieführung und Backing Vocals und Synthies die dich auf die Füße reißen, machen, dass du dich fühlst als musst du tanzen. Jeder Mensch entwickelt sich doch weiter. Ich bin nicht weniger ich als auf freaking The Unknown, nur weil das das erste Album war, das ich rausgebracht und mich damit präsentiert habe. Soll doch Taylor Swift keinen Country machen und mit Max Martin die besten Hooks ausklügeln, sollen doch Paramore nicht mehr den genau gleichen Sound wie auf All We Know Is Falling und Riot! machen. Das ist das schöne an Musik und Kunst. Es. Gibt. Keine. Regeln. Und gehen wir doch gemeinsam einfach davon aus, dass auch DNA nicht das Nummer Eins Album Deutschlands wird, weil, who would’ve thought, ich ziehe mich immer noch nicht aus und schreibe immer noch keine Songs über’s geile Leben oder schreibe Zeilen die zu nem Fußballsong umgedichtet werden können. Wenn ich eines gelernt habe, dann ist es, dass Erfolg nicht planbar ist. Ich werde mir bis ich umfalle den Arsch abarbeiten, solange ich auch nur irgendwem das Gefühl geben kann, ihr Leid ist nicht ungeteiltes Leid, ihre Emotionen sind nicht absonderlich. Ich werde weiter ausprobieren und das tun was sich richtig anfühlt. Ich habe so hart an DNA gearbeitet und das nicht um Menschen glauben zu haben, ich mache Popmusik weil’s damit einfacher ist. Einen scheiß ist das einfacher. Aber es tut dem Herz gut. Ich bin ruhig. Danke für diese Nachricht. x

INTERNET’S DOLLHOUSE

Mir folgen auf Instagram über 600.000 Menschen und ehrlich gesagt denke ich da so gut wie nie drüber nach - denn es findet im Internet statt, das gehört für mich irgendwie nicht zur realen Welt. Für die die mir folgen gehört es aber natürlich schon dazu: Ich bin ein “Charakter” in ihrem Leben, so auch meine beiden engsten Freunde, mit denen ich zusammenlebe.

Manche Follower erfinden Geschichten, in denen jeweils zwei von uns in einer Beziehung miteinander sind. Bei jeder Kombination gibt es Grüppchen, die es mit Leib und Seele “shippen”. Dies geht bei manchen “Fans” so weit, dass sie es uns erbittert vorwerfen, wenn wir ihre Fantasie nicht auch leben. 

Tardy-Shipper (Menschen die sich wünschen, dass Taddl und Ardy in einer homosexuellen Beziehung sind) sehen uns als Charaktere und unsere Bindung zueinander so:

Taddl - Ist schwul und heimlich in Ardy verliebt, traut sich aber nicht sich zu outen, weil er findet, dass schwul sein nicht zu seinem Image passt. Er hasst Luna, aber nimmt es hin, dass sie immer da ist.

Ardy - Weiß noch nicht, dass er schwul ist. Sobald Taddl ihm seine Liebe gesteht, durchfährt es ihn wie ein Blitz und er erkennt, dass er T’s Liebe erwidert. Gerade ist er mit Luna zusammen, aber nur, weil er von ihr gebrainwashed wurde.

Luna - Ist mit Ardy zusammen, weiß aber insgeheim dass Taddl und Ardy zusammengehören und versucht mit aller Macht zu verhindern, dass die beiden das erkennen. Außerdem provoziert sie alle die die Wahrheit kennen absichtlich mit Bildern, die darauf hindeuten, dass sie Unrecht haben.

Real ist für diese Kinder nur das, was sie als real anerkennen wollen.

Eigentlich ist mir das egal. Mir ist egal, worüber irgendwer in seinem Kinderzimmer fantasiert, mir ist egal, dass pubertäre Mädchen sich von mir provoziert fühlen, mir ist egal, dass sie sich krampfhaft wünschen, dass zwei heterosexuelle Typen homosexuell sind, auch dass alles damit vollgespammt wird ist mir mittlerweile egal. All das ist egal, weil es keinerlei Einfluss auf mein Leben hat.

Aber findet ihr das nicht auch irgendwie bedenklich?!

Es beunruhigt mich tatsächlich ziemlich, was für einen Hass junge Menschen in sich tragen und in was sie ihre Energie investieren. Viele “Hatepages” die gegen mich hetzen, behaupten auf Taddl’s Seite zu sein und ihm einen Gefallen damit zu tun. Man könnte meinen, dass sich was ändern würde, wenn man mit diesen Kids redet und ihnen erklärt, dass sie so nicht in unserem Sinne handeln – das haben wir tatsächlich auch schon versucht, was wir sagen hat aber keinen Wert, weil sie nicht Fan von uns sondern von ihren Fantasiecharakteren sind, unser Wohl steht da schon lang nicht mehr im Vordergrund. Für Leute die so gar keinen Einblick in die typischen Fandoms bekommen und auch nicht wirklich wissen, was das so alles beinhaltet, mag das unglaublich klingen, aber wir sind für so viele Kids Tag für Tag einfach nur ein Charakter ihrer Fantasievorstellung.

Die Hohenzollernbrücke in Köln (die mit den Schlössern) ist von vorne bis hinten vollgeschrieben mit Stuff wie: Mondfotze, Tardyisreal, Tardysex,… Außerdem noch unsere Namen, unsere Namen durchgestrichen, Zeichnungen von den “Pairings”, durchgestrichene Zeichnungen, usw.
Das sehen wir, wenn wir dran vorbeilaufen, es ist aber so als würde es uns nicht betreffen, weil das nichts mit den Menschen zu tun hat, die wir eigentlich sind. Sie wollen auch gar nicht wahrhaben, wer wir wirklich sind, sie wollen einfach nur Puppen ganz nach ihrem Geschmack - unsere Erscheinung und unsere Namen müssen dafür hinhalten und im Grunde noch sehr viel mehr.

Wenn wir mit unserem Hund rausgehen laufen Grüppchen an uns vorbei, grinsend: “Schöner Hund” - tun so als wären sie nicht wegen uns dort, sind aber in Merch oder nachgekaufte Kleidung gehüllt.

Eine Gruppe hat eine Zeit lang jeden Tag an der gleichen Stelle gewartet, an der wir immer vorbeigekommen sind, wenn wir zum Bahnhof gelaufen sind. Manche laufen mehrere Stunden durch die Nachbarschaft, in der Hoffnung, dass wir irgendwann ihren Weg kreuzen, weil wir das Haus verlassen müssen. Ein Junge, mit dem wir schon mehrere Fotos in der Nähe unseres Hauses gemacht haben, wollte noch ein weiteres mit mir, als ich gerade die Haustür aufgemacht hatte. Als ich verneinte, fragte er mich entrüstet: “Wieso?”

Sie umkreisen unser Haus und beschallen die Straßen mit Gelächter und Musik von DAT ADAM, sie setzen sich auf Bänke mit Blick auf unsere Haustür und begründen das damit, dass sie einfach gerne dort chillen.

Gestern Abend wurde das in unser offenes Wohnzimmerfenster geworfen:

Eine Figur mit einem Pfeil auf der Stirn und der Aufschrift: Mondfotze Luna

Diese Kids sind so sehr in ihrem Film, dass sie gar nicht mehr erkennen wie falsch und bedenklich das eigentlich ist. Es scheint auch, als würde niemand es verwerflich finden, unser Zuhause als Attraktion zu behandeln (nichtmal Menschen die selbst hier leben).

“Das sind doch nur Fans” – Mir ist egal, wie sie sich nennen: Leuten die in unsere Privatsphäre eindringen, uns belästigen und beleidigen, schulden wir weder Informationen über uns, noch Dankbarkeit. Außerdem zeigt man seine Faszination gegenüber anderen nicht, indem man sie bedrängt oder Zwietracht säen will, wo keine ist.

Ich weiß, dass dieser Blogeintrag nichts ändern wird, ich wollte meine Erfahrung einfach nur mit Menschen teilen, die sowas noch nie selbst erlebt haben.

Anfang ohne Ende

Ich weiß das dies wohl von irgend einem Menschen gelesen wird aber insgeheim hoffe ich das es niemals jemand sehen wird denn meine Angst ist einfach zu groß. Nur ich habe das Gefühl, wenn ich es jetzt zumindest nicht versuche mich mit zu teilen, auch wenn es niemand sehen soll, werde ich nicht mehr lange hier sein.
Es ist alles so sinnlos. Mein ganzes Leben.
Mir geht es seit so langer Zeit schlecht und es wird von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr immer schlimmer. Ich habe Angst davor glücklich zu sein denn ich weiß, wenn ich das Gefühl zulasse falle ich das nächste Mal noch tiefer. Mir wurde einmal gesagt das nur die stärksten Menschen die schwestern kämpfe bekommen, aber was wenn ich doch nicht so stark bin wie das Schicksal gedacht hat, was wenn ich zu schwach bin um weiter ohne einen Erfolg zu kämpfen, was wenn es einfach alles nicht sein soll?
Alle die mich kennen wissen das ich lieber jedes Leid von jedem Menschen auf der Welt auf mich nehme bevor es einem anderen Menschen schlecht geht. Kein Mensch soll sich so schlimm fühlen müssen. Ich weiß das es mir selbst letztendlich schadet aber ich bin zu selbstlos und schwach um es anders zu machen.
Der Zug fährt einfach immer weiter und erreicht dennoch nie das Tunnelende; ganz egal wie schnell und mit wie viel Kraft er auch fährt.
Ich habe so oft versucht alles anders zu machen, mich zu ändern, da ich es wirklich will und auch dachte ich kann es schaffen. Aber letztendlich klappt es nie. Egal was ich ändern, ob ich mich öffne oder verschließe, ob ich direkt ehrlich bin und sag was los ist oder ich mir damit sehr viel Zeit lasse, es ist nie richtig. Wie ist das möglich frage ich mich? Was ist nur aus mir geworden? Ich hatte so viele Träume und Ziele und Ideen, ich war voller Energie und Tatendrang und was bin ich jetzt? Ein Wrack das niemand mehr braucht. Ein Mädchen das unendlich viele Ängste hat und sehr traurig und nachdenklich ist, das schwach ist, das alleine ist, das nichts richtig macht, von dem nie etwas gut genug ist und aus reicht, das ihre Zukunft selbst verbaut hat. Einfach ein niemand bin ich geworden. Es tut so weh daran zu denken wer ich mal war und was ich alles hatte und wer ich jetzt bin und was ich noch habe. Ich habe mir so viele Gründe überlegt warum es so ist wie es ist aber mir fällt nichts mehr ein was Sinn ergeben könnte.
Was hab ich die letzten Monate alles getan um etwas zu verändern; so viel wie wahrscheinlich viele andere nicht einmal versuchen würden aber was bringt mir dieser Wille wenn nichts dabei raus kommt.
Wenn ich jedes mal verarscht, benutzt, hintergangen oder belogen werde. Wenn es keiner Ernst meint obwohl ich alles gebe und alles versuche um irgend etwas möglich zu machen, egal was und egal in welcher Art von Beziehung.
Wie viele Menschen habe ich die letzte Jahre verloren obwohl ich sicher war, dass ich sie niemals verlieren würde da das Wort ‘fürimmer’ zu oft gefallen ist? Zu viele. Denn was ist schon ‘fürimmer’? Nichts ist 'fürimmer’. Ich weiß das Menschen kommen und gehen aber wie ist es möglich das ich nun komplett alleine bin und niemand mehr da ist obwohl ich immer versucht habe 110% zu geben, wenn ich immer mein aller bestes gegeben habe?! Tut echt weh jedes mal zu sehen wie dein bestes nie gut genug ist, wie du nie genug bist und nie so aus reichst wie du bist. Ich wünschte mir würde wenigstens jemand sagen was ich anders machen soll oder was ich falsch gemacht habe aber stattdessen sind die Menschen die ich die letzten Jahre und Monate verloren habe ohne ein weiteres Wort gegangen und haben mich in dieser Stille und dem ungewissen alleine gelassen. Ich komme damit klar wenn man nichts mit mir zu tun habe möchte aber nicht, wenn man geht, ohne ein weiteres Wort zu sagen. Wieso versteht kein einziger Mensch das ich wenigstens wissen will warum und was der Fehler war. Warum versteht es keiner? Warum? Diese Frage lässt mich nicht los, bei keinem Menschen der bis jetzt gegangen ist. Bis heute Frage ich mich wieso es damals so war. Denken diese Menschen überhaupt nicht nach? Oder denken sie nach aber denken nur an sich und in keinster Weise an ihre Mitmenschen? Es will doch niemand so behandelt werden. Oder?
Ich habe so viele Fragen die mir Nachts den Schlaf rauben und tagsüber die Motivation und restliche Kraft.
Kaum einer weiß das ich probiert habe zu gehen und erst Recht nicht wie und wann und warum genau. Vielleicht ist es auch besser so, wer weiß. Es gibt generell kaum einen Menschen der mich wirklich so richtig kennt und sich dafür wirklich interessiert. Und auch das tut weh das es nichtmal wer versucht mich kennen zu lernen und mich zu verstehen und mich (als Rätsel) zu lösen. Deutlicher kann man einem kaum zeigen wie unwichtig man ist.
Wenn ich so darüber nach denke was alles passiert ist und was ich durch eine einzige andere Handlung verändern oder den Verlauf beeinflussen hätte können bin ich den tränen unwahrscheinlich nahe obwohl ich es sehr gut unter Kontrolle habe nicht zu weinen. Dieses was wäre wenn quält mich jeden Tag von morgens bis abends. Es ist immer bei mir und taucht immer im Hintergrund auf. Ich halte das nicht mehr aus diese verdammte Ungewissheit in allem, dieses Wissen dass es keiner Ernst meint und dieses Wissen dass ich nie gut genug war, nie gut genug bin und nie gut genug sein werde.
Ich tue mir selber weh um diesen Schmerz zu verkraften ihn nicht zu spüren, um ihn zu umgehen und um ihn zu vergessen doch wie lange kann das noch gut gehen, wie lange halte ich das noch aus und vor allem wie lange möchte ich das noch aushalten müssen? Ich weiß es im Moment selber nicht.
Ich möchte aber ich kann nicht, aber ich kann nicht doch ich möchte.
Ich bin ein sehr sehr dankbarer Mensch und ich schätze alles was ich je bekommen habe und die schönen Erinnerungen die ich erleben durfte aber manchmal reicht das alleine nicht aus, wenn es nur noch Erinnerungen an das Gute gibt und kein Erleben des oder im guten..
Ich möchte einfach nur wirklich auf ganz ehrliche Weise das Gefühl haben gebraucht werden.
- 22/08/2017 F.

anonymous asked:

Wieso bin ausgerechnet ich, die hässlichste von meinen Freundinnen? Immer diese Komplexe wenn man sieht, wie schön die anderen doch sind

Die Menschen, die nicht glauben das sie schön sind, sind es insgeheim immer. Ich bin mir sehr sicher, das auch du schöne Seiten an dir hast.