insgeheim

Man weiß das es nicht das Richtige ist, aber man hält trotzdem daran fest, weil man so sehr hofft, dass es gut ausgeht. Aber insgeheim weiß man, dass es das nicht wird.
imagine: giller und schoethe (hehe) als lehrer (reincarnated)
  • Ein Schüler liest versehentlich “Die Huren” statt “Die Horen” und Goethe kriegt sich nicht mehr ein. Schiller erfährt das durch einen Schüler und ist angepisst.
  • Siebtklässler, die ihre Lehrer stolz machen, als sie “Die Bürgschaft”/”Der Zauberlehrling” vortragen.
  • Goethe der bei Dramenanalysen zu Faust verzweifelt. Oder Iphigenie auf Tauris. 
  • Schiller und Goethe, die gemeinsam die Schul-Theatergruppe führen
  • Goethe, der weint, als ein Schüler ein Referat über Schiller hält und seinen Tod schildert. Er entschuldigt sich, verlässt den Raum, um erstmal seinen Kollegen zu knuddeln.
  • Schiller und Goethe mit einem Deutschkurs in Weimar. Alle shippen insgeheim Schoethe.
ich wollte nie wieder dasitzen und text über dich schreiben. doch nun sitz ich wieder hier und schreibe zeilen, die du wahrscheinlich nie lesen wirst.
du wirst insgeheim nie erfahren, wie sehr ich dich je geliebt habe.
gott, ich habe mich so schrecklich in dich verliebt, sodass ich nach minuten, in denen du nicht geantwortet hast, wahnsinnig geworden bin.
ich bin verrückt geworden, bei dem gedanken, wo du bist und wer mit dir zeit verbringen darf, während ich kilometerweit weg sitze und leise in mein kissen weine.
meine eifersucht wurde von tag zu tag schlimmer und das nicht, weil ich dir nicht vertraut habe.
ich habe dich nie als selbstverständlich angesehen, eher als ein kleines geschenk, nach dem ich mich immer gesehnt habe und wenn ich ehrlich bin, hätte ich nie gedacht, dass mir deine nähe einmal die welt bedeuten würde.
noch nie habe ich mich bei jemanden so wohl gefühlt und du hast mich so oft gefragt warum.
ja, warum eigentlich? warum wollte ich nie weg von dir und warum, habe ich immer so schrecklich geweint, als ich fahren musste?
deine arme waren mein zuhause, in denen ich mich verloren habe.
du warst mein zuhause, mein größtes glück und wenn ich eines sagen kann, dann dass du einer der menschen bist, die alles für ihre liebe tun würde, auch wenn du das ungern zeigst und lieber kalt und vorsichtig bist.
ich habe dir gesagt, dass ich ohne dich zu grunde gehen werden und es ist so.
es vergeht kein abend, an dem ich nicht weinend vor meinem handy sitze und deinen tumblr verfolge.
an dem ich nicht bis spät in die nacht wach liege und an dich denke, an dem ich mir nichts sehnlicher wünsche, als dich wieder neben mir zu haben.
ich vermisse es, mitten in der nacht meine augen zu öffnen, deinen körper an meinem zu spüren, deinen arm um mich herum geschlagen und dein leises atmen zu hören, was mir gezeigt, dass du da bist.
du warst da, und keiner konnte mich dir wegnehmen.
ich wollte immer so stark für dich sein, doch habe es nie geschafft.
ich habe nie irgendwas geschafft und glaub mir, es tut so unfassbar weh.
dich verloren zu haben, tut so unfassbar weh.
ich sehne mich so nach der zeit mit dir, die zeit in der es nur ein “ wir ” gab und in der ich für dich das schönste war.
ich vermisse dich, mein herz, mehr als alles andere.
21. März 2017

Das Buch redet in die falsche Richtung

Vor drei Monaten schenkte ich den Eltern ein Amazon Fire Tablet, vorgeblich, damit sie eBooks lesen können, aber insgeheim hoffe ich darauf, dass sich das Tablet als kabelloses Skype-Gerät etabliert. Es ist der erste Teil eines langangelegten Plans, der darauf hinausläuft, die Eltern ans mobile Netz zu gewöhnen. Leider kommen bald nach Silvester die Klagen. Skype ginge zwar, aber man hört gar nichts. Ich versuche, fernmündlich zu klären, wo denn die Lautstärke angestellt werden kann, scheitere aber und verschiebe das Ganze auf den nächsten Besuch.

Mit dem Gerät in der Hand wird mir innerhalb von zwei Minuten klar, dass die Lautsprecher an sind, aber vom Plastikschutzmantel des Gerätes geblockt werden. Es fehlt irgendwie ein Loch im Mantel, durch das die Töne nach außen dringen können. Es dauert nur eine weitere Stunde, dann habe ich mit Hilfe von Messer, Zange und Schleifpapier das passende Soundloch in die rote Plastikhülle geschnitzt. Es sieht so aus, als hätte eine Maus an der Tablet-Rinde genagt. Am Ende dieser Stunde wird mir dann auch endlich klar, dass die Löcher schon drin sind, aber auf der anderen Seite. Ich drehe das Tablet in der Hülle um, und das Gerät redet laut. 

Es kam überhaupt nur zu dem tragischen Fehler, weil ich das Tablet so in die Hülle eingelegt hatte, wie man ein Buch in den Umschlag legt, also mit dem Deckel nach rechts öffnend. Jetzt sieht es aus wie ein linksöffnendes Buch, mit dem man skypen kann. Lesen kann man mit dem Tablet sowieso nicht, weil man nicht richtig im Buch rumblättern kann, zitiere ich mal sinngemäß die Besitzer.

(Aleks Scholz)

Wo bin ich?

Und plötzlich bleibe ich auf der Strecke stehen und um mich herum, bewegt sich alles munter weiter. Inklusive mein Leben, nur geistesabwesend nehm’ ich es war. So als würde das Auto, das sich mein Leben nennt, autonom fahren. In meinem Versuch zu verstehen, was ich momentan fühle, scheint es mir so, als würde ich nichts fühlen. Alles ist weit entfernt, nie gewesen, so als hätte man das alles nur geträumt. Wie in einem Comic ist alles schwarz und weiß und die Konturen verschwommen, da an der Zeichnung schon dutzende Male mit dem Radiergummi drüber gefahren wurde, aus welchen Gründen auch immer. Wahrscheinlich ist hierbei der Künstler nie mit seinem Werk zufrieden, insgeheim sein größter Kritiker. 

Inhaliere den Rauch bis ganz tief in meine Lunge, bis ich huste, als Ausgleich meiner selbstzerstörerischen Art. 

Ich wanke zwischen meiner Fassungslosigkeit und der Aggression, die in mir inne wohnt. Alles ist so nah und wenn ich meine Arme danach strecke, ist es unendlich weit oder es entgleitet mir aus den Händen bzw. platzt, als würde ich nach Seifenblasen greifen. 

Wo bin ich eigentlich?

Sie lachte damals so viel.
Wenn sie lachte sah man kleine, niedliche Grübchen an ihren Mundwinkeln, ihre Augen funkelten und sie brauchte nicht einmal ein Wort zu sagen um den ganzen Raum mit Positiver Stimmung zu erfüllen.
Man wusste nicht wieso, doch man lachte einfach mit, es war wie ein stummer, alter Zauberspruch der alle verzauberte.
Sie war immer so fröhlich und vollkommen, dass man garnicht mehr merkte wie sehr sie sich veränderte.
Ja, sie lachte.
Darum ging es uns doch, oder? Schließlich lachte sie… Doch insgeheim bemerkten wir das ihre Augen dunkler, leerer, trauriger und müde wurden. Ja, sie wurden so unendlich müde..
Ihre funkelnden Augen waren ausdrucksloser, was dachte sie bloß wenn sie einen so anblickte? Blickte sie überhaupt uns an oder starrte sie durch uns durch? Dachte sie überhaupt? Hat sie überhaupt gemerkt wie kaputt sie wurde? Bestimmt, da war ich mir sicher.
Doch sie zeigte niemanden von ihren seelischen Narben, wir sahen nur in ihre Augen…. und irgendwann merkten wir auch das hinter ihrer Freundlichkeit Hass verborgen lag… Aber erst später, viel später als sie allmählich dünner und blasser wurde und immer mehr begann zu sterben…
Wir sahen das sie es war, die sie trotz ihrer Ausstrahlung immer am meisten gehasst hatte.
Doch wir wollten sie immer wieder sehen, wir wollten immer das Mädchen in ihr sehen das alle so verzauberte, und wir redeten uns ein das sie immer noch dieses Mädchen sei.
Wahrscheinlich war das der größte Fehler daran.
—  Me
MCMarc von Rewi #48
  • Rewi: Freunde wir haben auf Twitter gefragt unter #Dewi könnt ihr uns fragen stelln.
  • Dner: Der Hashtag ist Dewi und der Hashtag geht davon aus das wir in insgeheim eine Beziehung führen und uns selbst dabei Dewi nenn, das ist nur der Shipping Name einfach. Aber in wirklichkeit hassen wir uns also Rewi und ich.
  • Rewi: Führn wir keine Beziehung?
  • Dner: Ne, wir führn keine Beziehung.
  • Rewi: Musst dus jetzt direkt am anfang kaputt machen?
  • Dner: Ey wir führn eine Beziehung!
  • Rewi: Also ich dachte halt schon das wirirgendwie verliebt sind.
  • Dner: Ja ich weiß, irgendwie.
  • Der arme Izzi und der arme Rotpilz...