in lage versetzen

anonymous asked:

Ist vielleicht eine komische Frage, aber ich habe gerade darüber nachgedacht, was im Umgang mit anderen Menschen Dinge sind, die mich stören und bin auf die Idee gekommen, dich zu fragen, was es bei dir ist? Wann hattest du in letzter Zeit den Gedanken "das mag ich nicht"?

Ich mag es nicht, wenn…

….man glaubt, man könne mich manipulieren und ich würde die Herangehensweise nicht durchschauen. Ich habe oft Menschen beobachtet und mein Gefühl arbeitet gut mit meinem Verstand zusammen.
…nicht die Ideen und Inhalte, sondern Fassaden und Oberflächen das Interesse wecken.
…manche sich meine Expression aneignen / sie stehlen wollen, obwohl sie sie nicht verstehen (und auch niemals vollkommen begreifen könnten, weil es mein Innerstes ist).
…man mich dazu bringen will, über Dinge zu sprechen, die in mein Herz gehören und von niemand Außenstehenden berührt werden wollen.
…nichts genug zu sein scheint, wenn manche Menschen einfach alles von einem haben wollen und nicht verstehen, dass man dann kaputt gehen würde.
…ich auf etwas reduziert werde und man das dann versucht zu imitieren / zu kopieren (oder man mich bloß für das mag, auf was ich reduziert werde, dementsprechend nur noch das sehen will und den Rest ausblendet).
…in irgendwelchen Fangruppen angebliche Songs von Ardy geleakt werden, die von jemandem kommen, der einfach bloß den Style der Beats und Ardy’s Wortwahl, Betonung und Stimmlage versucht 1 zu 1 nachzuahmen.
…man versucht den Zauber von anderen nachzuäffen, anstatt ihnen dafür Probs zu geben und seinen eigenen Zauber zu erschaffen.
…sich manche versuchen wichtig zu machen, indem sie vorgeben persönlich Kontakt zu uns zu haben und private Informationen oder Gerüchte verbreiten. (Und das dann auch funktioniert und sie unter ‘Fans’ dadurch eine ‘höhere Position’ haben.)
…Leute es immer wieder schaffen, sich über Umwege in unsere privaten Bereiche oder allgemein unser Leben reinzusneaken, egal wie sehr man sich zurückzieht.
…Menschen 'love is all we need’ mitsingen und gleichzeitig anderen Ellenbogen in die Rippen rammen, um sich besser vordrängeln zu können.
…man auf die Konzerte der Jungs geht und sich noch in der Schlange mit Burgern von McDonald’s den Bauch voll schlägt.
…Augen Bewunderung ausstrahlen. Ich mag es nicht Blickkontakt zu Augen zu haben, die mir nicht auf einer Ebene begegnen.
…Reichweite nur auf dieser unangenehmen Konsumebene Beachtung geschenkt wird und Leute im Umfeld von meiner leiblichen Familie diese mit meinen Zahlen belästigen und sie zu 'Verwandten eines Stars’ machen, was nur für noch mehr Distanz zwischen mir und allen anderen sorgt. (Ich habe gemerkt, dass besonders die, sie selbst keine Follower haben, einen auf einer höheren Ebene betrachten und auch so behandeln.)
…andere sich nicht bemühen, verstehen zu wollen. Alle sind so schnell im verurteilen aber viel zu wenige können sich in die Lage der anderen versetzen (die wenigsten versuchen es und schließen bei allem von sich auf andere).
…ich nicht dem gerecht werden kann, was jeder einzelne da draußen auf mich projiziert, aber ich weiß, dass jeder es insgeheim von mir erwartet.
…Menschen einem nicht die Wahl lassen, ob eine Konfrontation grad gewünscht ist, oder nicht. Sie warten auf einen und ein 'nein’ wird selten direkt als ein 'nein’ akzeptiert.
…manche uns vormachen, es zu checken (nur um jemand zu sein, der es checkt); und dann am Ende doch komplett entgegengesetzt handeln.
…so viele probieren, das wonach sie sich sehnen zu bekommen, indem sie versuchen alles möglichst genau so wie wir zu machen.
…man in uns die einzige Möglichkeit auf echte Freundschaft sieht und seine Ausgeglichenheit dadurch erreichen will, Teil unserer Gruppe zu sein. (Deshalb dann an uns klammert und sich selbst die Chance auf Glück verwehrt.)
…ich etwas anderes machen muss, als Kunst.
…ich keine Möglichkeit hab, mich zurückzuziehen, allein zu sein und nachzudenken.
…so viel irrelevanter Quatsch drumherum passiert, den wir nicht unter Kontrolle haben und von dem wir in den meisten Fällen nichtmal was mitbekommen.

Das waren ein paar Dinge, die mir in letzter Zeit im Kopf herumgeschwirrt sind. :) Aber bei den meisten Punkten konnte ich bereits ergründen, wieso es so ist und mache niemandem deswegen einen Vorwurf (oder nehme es ihnen übel), oderso. Ehrlich wollte ich trotzdem sein, weil deine Frage wie eine Challenge war, das mal rauszulassen ^.^

Nein, du weißt nicht wie sich das anfühlt. Du bist nicht Ich, du bist du. Kann ja gut möglich sein, dass dir schon einmal etwas ähnliches passiert ist. Jedoch kannst du nicht das fühlen, was ich fühle. Hör auf, dich in meine Lage zu versetzen und zu versuchen meine Gedanken zu beschreiben.
—  an jede Person, die mir verklickern möchte, dass sie total und ganz weiß, wie ich mich in einer bestimmten Situation fühle. 
erzähle den Leuten nicht zu viel von dir, nichtmal deinen allernächsten. solang sie es nicht selbst erlebt haben werden sie dich nicht verstehen und statt sich in deine Lage zu versetzen, werden sie dich urteilen. doch wenn sich das Blatt dann wendet und sie dasselbe erleben, reagieren sie genauso wie du und verstehen dich aber dann ist es zu spät.
—  siyahke1ebek