in den bergen

aber ich spreche die Sprache der Fische nicht

den großen grauen Vogel habe ich gesehen mit den nassen Augen eines Fischs der unter Wasser jeden Artgenossen kennt aber das Leben an der Oberfläche verschwimmt ihm

der Reiher hat die Farben von Flüssen von durchquerten Brücken von aus den Bergen getragenen Steinen von einem Kiesbett voll Schmelzwasser vom Schotter späterer Meere

jedoch zur Unsichtbarkeit fehlt dem Vogel die gelbe Biegsamkeit der Weiden am Ufer dieser eine Flügelschlag hat ihn verraten deshalb will ich den Wassertieren eine Warnung sagen

Ein tiefer Atemzug der Eiskalten Luft durch meine Lungen, der Blick in die Sterne gerichtet. Der ruhige Ton des Windes der die Eiskristalle über den Gipfel bläst. Stille kehrt in mir ein. Ein Überwältigendes Gefühl hier zu stehen auf 2’700 Meter über dem Meer. Die Unendlichkeit vor mir, ganz klein fühle ich mich im Angesicht des Sternen bedeckten Himmels. Was mag bloss alles in diesem Meer aus leuchtenden Punkten auf uns warten?
Dieser Moment wird es nie wider so geben wie es ihn jetzt gibt, ich halte ihn auf diesem Bild fest. Morgen wird sich dieses Kunstwerk der Natur wiederholen, doch bis dahin wird es sich komplett verändern, auch wenn es uns nicht auffallen wird. Bis dahin wird sich nicht nur das Sternenmeer verändern sondern jedes einzelne Leben auf unserer Erde wird sich ein Stück weit verändern. Genauso wie die Dunkelheit über mir gehen auch diese Gedanken in das Unendliche.
Als ich mich umdrehte bemerkte ich ein Helles Gelb schimmerndes Licht aufgehen. Der Vollmond schleicht sich hinter den gewaltigen Bergen hervor. Es scheint fast so als wäre er der kleine Bruder der Sonne der in der Dunkelheit auf uns hinab blickt und das geschehen auf der Welt verfolgt.
Ich bin nur eine kleine Schachfigur in einem Universum in dem es scheint als würde es noch eine Menge Geheimnisse geben. Sie zu lüften und zu entdecken wird mir nicht möglich sein. Ich kann nur fantasieren was sich alles hinter unserem kleinen einzigartigen Sonnensystem verbirgt.


Photo by @daventuree 16.03.2017

10

Meine Klasse hängt dank der Streiks in Berlin fest und deshalb hatte ich einen Tag frei. Schlecht für sie, gut für mich! Gemeinsam mit Hannah hab ich mich auf den Weg nach Glendalough im County Wicklow gemacht. Es war ein richtig toller Frühlingstag und einfach ideal zum wandern. Es gibt dort zwei Seen und tolle Wanderwege in den Bergen. Irland wäre nicht Irland, wenn es dort nicht auch alte Ruinen geben würde. Das “Tal der zwei Seen” ist wunderschön, auch wenn es nicht so leicht zu erreichen ist, wenn man kein eigenes Auto hat. Wir sind mit einem Bus hin gefahren. Es fährt pro Tag genau ein Bus hin und ein Bus zurück und wenn man wie wir den Bus zurück verpasst, darf man 35 € für ein Taxi zur nächsten Bushaltestelle ausgeben, yeaaah. Aber das hat mir den Tag nicht ruinieren können. Im Endeffekt ist es nur Geld. Klar ist es nicht so toll wenn man an einem Tag über 40 € mehr ausgeben muss, einfach weil man die Abfahrtszeiten vertauscht hat, aber das ändert nichts daran, dass ich einen wunderschönen Tag hatte und mal wieder meine Kamera benutzen konnte! Ich muss allerdings zugeben, dass ich in letzter Zeit nicht so zufrieden mit meiner Kamera bin. Die Bilder sind blass und ich denke nach meiner Europa Tour fange ich an auf eine neue zu sparen. Aber das ist nur so ein Gedanke. 

Es hat Abends auch noch gereicht um zu Léa’s Theateraufführung von “the importance of being earnest” zu kommen. Es war sogar eine Punktlandung um genau zu sein. Léa, meine Mitbewohnerin, ist im Theater-Club meiner Uni und sie hat das fantastisch gemacht. Alle waren wirklich gut und obwohl es den ein oder anderen Stotterer gab, ist niemand komplett raus gekommen. Ein Missgeschick mit einem Bilderrahmen wurde spontan zum Running-Gag und obwohl ich an dem Tag über 15 km gewandert bin, war ich gefesselt von der Aufführung. Sie war lustig und ich war vor drei Jahren das letzte mal im Theater. Ich würde das gerne öfters machen. Seit ich hier bin, hab ich viele Dinge alleine gemacht, die ich in Deutschland sonst nie tun würde. Das werde ich mir beibehalten! Ich hatte wirklich einen guten Tag. Jetzt geht es jedoch wieder mit dem nächsten Projekt los. Ich rechne stark damit, in den kommenden Wochen die Sonne nicht mehr so oft zu sehen und das nicht, weil es schlechtes Wetter hat. Nächste Woche muss ich eine Präsentation halten und ich sollte mich vielleicht mal für ein Thema entscheiden. Ops. Ich bin mir noch nicht so sicher wie ich das machen werde, da am Freitag ja Saint Patrick’s day und über das ganze Wochenende ein Festival in der Stadt ist. Ich meine, den Saint Patrick’s day muss man mit gemacht haben, wenn man schon zu der Zeit hier ist?! Laut den Einheimischen ist es zwar nicht mal so toll, aber hey, die kennen das ja auch schon von klein auf! Das selbe sage ich auch vom Fasching. Ich freue mich auf die Bilder, welche ich machen werde, wenn alles grün beleuchtet ist und alle grün angezogen sind! Naja, abgesehen von mir. Ich hab nämlich nichts grünes gefunden. Mal sehen was da auf mich zukommt? 

XOXO

- Jas

03. 14. Müpa

Scheidt: Ein feste Burg ist unser Gott (Erős vár a mi Istenünk), SSWV 16 - két négyszólamú kórusra a Cantiones sacraeból

Schein: Verbum caro factum est (Az Ige testté lett) - motetta hatszólamú kórusra a Cymbalum Sioniumból

Schütz: Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen (Szemem a hegyekre emelem), op. 2/10 SWV 31 - kétszólamú kórusokra Dávid zsoltáraiból

J. L. Bach: Das ist meine Freude (Isten közelsége oly igen jó nékem), JLB 28 - motetta két négyszólamú kórusra

J. S. Bach: Christ lag in Todesbanden (Krisztusunk feláldoztatott) - korálelőjáték, BWV 625

Mendelssohn: Mitten wir im Leben sind (Életünkben szüntelen halál lesi léptünk), op. 23/3 - nyolcszólamú kórusra

Brahms: Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen (Miért adatik világosság a nyomorultaknak), op. 74/1 - motetta hatszólamú kórusra

Martin: Mise két vegyes karra - Credo

Reger: Der Mensch lebt und bestehet nur eine kleine Zeit (Az ember csak rövid ideig él és létezik) op. 138/1 - nyolcszólamú kórusra a Nyolc szent énekből (1914)

J. S. Bach: F-dúr toccata, BWV 540/1

J. S. Bach: Singet dem Herrn ein neues Lied (Énekeljetek az Úrnak új éneket), BWV 225 - motetta két négyszólamú kórusra

Vezényel: Gotthold Schwarz
(a Tamás-templom kántora)

Közreműködők:

Ullrich Böhme
a Tamás-templom orgonistája

Stefan Altner
continuo-orgona

Hartmut Becker
barokk cselló

El Pital

Das vergangene Wochenende wurde ich in ein Wochenendhaus in den Bergen eingeladen. Es ist wirklich sehr schön und liegt herrlich am höchsten Berg El Salvadors - dem El Pital (2.730m hoch).

Ein Bild vom El Pital noch auf dem Weg nach oben zum Wochenendhaus.

Da es mit ca. 10°C dort oben nachts doch empfindlich kalt wurde, war abends der beliebteste Platz im Haus direkt vor dem offenen Kamin.

Am folgenden Tag sind wir dann auf den El Pital selbst. Da es ein Sonntag war, haben auch sehr viele Salvadorianer den Tag für einen Ausflug genutzt. Die Wiese knapp unterhalb des Gipfels war wie man sieht sehr gut besucht. Die Gegend rund um den Berg ist sehr fruchtbar und auch in der Trockenzeit gibt es genügend Feuchtigkeit. Den Besuchern wurden von den umliegenden Bauern alles mögliche Obst und Gemüse zum Kauf angeboten.

Aussicht von der Bergwiese.

Direkt oben auf dem Gipfel (weißer Stein) verläuft die Grenze (Stacheldrahtzaun) zwischen El Salvador und Hondoras. Ganz oben ist der Zaun offen und man kann einfach nach Honduras rüber gehen. Kontrollen und Grenzposten gibt es nicht. Man kommt aber auch nicht wirklich weit, da der Gipfel von der anderen Seite nicht durch Wege erschlossen ist. Honduras hat einige Berge, die deutlich höher sind und deshalb spielt der El Pital dort keine so große Rolle.

Die Gruppe, die vor uns auf dem Gipfel war (siehe Bild oben), hat uns dann schnell als Cheles (Hellhäutige) erkannt und wollte wissen, woher wir kommen. Als wir erzählt hatten, dass wir Deutsche sind, wollten sie unbedingt alle ein Foto mit uns haben. Entweder einzeln oder in kleinen Gruppen haben sie sich zwischen uns gestellt, um sich fotografieren zu lassen. Ich bin geschätzt auf 15 bis 20 Fotos mit unterschiedlichen Personen drauf. War wirklich sehr lustig…

Zur Hälfte in El Salvador und zur Hälfte in Honduras. :-)