in den bergen

fioobioo  asked:

Wie lange hast du gebraucht, um mit dir selbst im Reinen zu sein bzw. bist du es überhaupt schon voll & ganz?

Ich bin noch nirgends angekommen und das werde ich hoffentlich auch niemals tun. Im Idealfall ruht man sich auf keiner Version seiner Selbst aus, entdeckt am laufenden Band neue Probleme und Unstimmigkeiten und hört niemals auf sich weiterzuentwickeln. Man muss kein fehlerloser Supermensch sein, um sich einen Schritt weiter zu fühlen als am Vortag. Und das kann man eigentlich auf alles übertragen, nicht nur auf die Beziehung zu sich selbst.

Ob’s überhaupt möglich ist ausnahmslos mit sich im Reinen zu sein, ist wahrscheinlich so oder so eine Frage, die uns höchstens irgendwelche Mönche beantworten könnten, die seit Ewigkeiten fern von der Zivilisation in den Bergen leben und alles andere aufgeben haben. Und ich würde mich nicht wundern, wenn selbst die nach wie vor an einigen Baustellen zu werkeln haben.

aber ich spreche die Sprache der Fische nicht

den großen grauen Vogel habe ich gesehen mit den nassen Augen eines Fischs der unter Wasser jeden Artgenossen kennt aber das Leben an der Oberfläche verschwimmt ihm

der Reiher hat die Farben von Flüssen von durchquerten Brücken von aus den Bergen getragenen Steinen von einem Kiesbett voll Schmelzwasser vom Schotter späterer Meere

jedoch zur Unsichtbarkeit fehlt dem Vogel die gelbe Biegsamkeit der Weiden am Ufer dieser eine Flügelschlag hat ihn verraten deshalb will ich den Wassertieren eine Warnung sagen

  • Freundin: Was ist dein größter Traum?
  • Ich: Die Welt sehen, die Natur erleben. Auf den höhsten Bergen und in den tiefsten Meeren Schwimmen. Frei sein. Weg von all dem Krieg. Weg von all dem Hass. Mensch und menschlich sein.

Originally posted by fiaboutella

100 Days of Languages: Day 2

Learn 1 Disney song

I looked up so many songs to learn but the one which stuck in my memory the most was colors of the wind (Farbenspiel des Winds). I’m gonna leave the lyrics down below if you wanna check them out.


Du landest hier und gleich gehört dir alles.

Das Land ist für dich frei und nur noch Holz.

Doch jeder Stein und Baum und jedes Wesen,

hat sein Leben,

seine Seele,

seinen Stolz.


Für dich sind echte Menschen nur die Menschen,

die so denken und so aussehen wie du.

Doch folge nur den Spuren eines Fremden,

dann verstehst du und du lernst noch was dazu.


Kannst du hören, wie der Wolf heult unterm Silbermond?

Und weißt du auch, warum der Luchs so grinst?

Kannst du singen wie die Stimmen in den Bergen?

Kannst du malen wie das Farbenspiel des Winds?

Kannst du malen wie das Farbenspiel des Winds?


Komm renn mit mir im Schattenlicht der Wälder.

Probier die süßen Beeren dieser Welt.

Komm wälze dich in ihrer reichen Vielfalt

und du merkst, dass im Leben dir nichts fehlt.


Der Regen und der Fluss sind meine Brüder.

Der Reiher und der Otter mein Geleit.


Und jeder dreht sich mit und ist verbuden,

mit dem Sonnenrad,

dem Ring der Ewigkeit.


Wie weit wachsen Bäume hinauf?

Doch wenn du sie fällst, kriegst du es nie heraus.


Und vergessen sind die Wölfe und der Silbermond

und dass wir alle ebenbürtig sind.

Wir müssen singen wie die Stimmen in den Bergen,

müssen malen wie das Farbenspiel des Winds.


Fremde Erde ist nur fremd, wenn der Fremde sie nicht kennt.

Drum gehört sie nur dem Farbenspiel des Winds.

2

Snæfellsnes: Unterwegs auf der #54 im nördlichen Teil der Halbinsel Snæfellsnes im Westen Islands weiter nach Westen. Die ständig wechselnden Wolken lassen ihre Schatten auf den Bergen am Hraunsfjörður und  Kolgrafafjörður tanzen. Was für eine hinreißende Landschaft.

On the way on route #54 in the northern part of Snæfellsnes, the peninsula in the West of Iceland, heading westwards. Constantly the clouds are changing and their shadows are dancing on the mountains around Hraunsfjörður and Kolgrafafjörður. What a gorgeous landscape.