ich schlafe

Ich bin müde davon ein Versager zu sein. Ich bin müde davon, alles falsch zu machen, egal was es ist. Ich bin müde davon, eine Enttäuschung zu sein. Ich bin müde von dem Gefühl, zu versagen oder alles falsch zu machen. Ich bin müde von der ständigen Angst, es könne etwas passieren, dass mich in das nächste Loch reißt. Das schlimmste ist, egal wie lange ich schlafe, diese Müdigkeit schwindet in keinster Weise.
Ist ja nicht so, dass ich nur psychisch am Ende wäre. Nein, ich hab auch üble Kopfschmerzen vom vielen Nachdenken. Schwindel, weil ich tagelang nicht schlafe. Übelkeit aus lauter Angst, was noch passieren wird. Zittrige Hände, kalte Haut, weil ich keine Kraft mehr habe. Und dazu Herzrasen, Herzstolpern, weil mein Herz so oft gebrochen wurde.

anonymous asked:

Hast du jemals von jetzt auf gleich Suizidgedanken gehabt?

284 Tage zeigt das Handy an.

Es ist so schwer aufzustehen, ich schaffe es nicht zur Schule zu gehen. Es ist doch eh nicht schlimm, ist doch eh alles schon verschissen.
Ich fehle 4 Tage die Woche und gehe an einen zur 4ten Stunde hin und gehe nach 2 Stunden wieder, da kann ich eigentlich auch zu hause bleiben.

249 Tage zeigt das Handy an.

Es hat sich nichts geändert, nächte lang wach, keine Kraft um aufzustehen und irgendwas zu machen, den ganzen Tag nur im Bett oder am Computer und irgendwie auf andere Gedanken zu kommen.

233 Tage zeigt das Handy an.

Sie schreibt mir, sie nennt sich selbst “meine Kämpferin”, weil ich selbst keine Kraft mehr zu kämpfen habe.

225 Tage zeigt das Handy an.

Täglich schreibt sie mir riesen Texte, sie gibt sich wirklich sehr viel mühe und fragt nach meiner Nummer, weil sie sich sorgen um mich macht. Ich gebe ihr die Nummer.

201 Tage zeigt das Handy an.

Wir schreiben täglich über Whatsapp, sie sorgt dafür das ich bessere Laune bekomme und mit mehr Kraft in den Tag starte, doch leider ist das nicht genug.

178 Tage zeigt das Handy an.

Sie ist immer da, egal um welche Uhrzeit, egal wie es ihr geht, egal was sie gerade macht, doch das Problem liegt bei mir.

142 Tage zeigt das Handy an.

Ich weiß nicht wie ich all das schaffen soll, ich kriege es nicht hin. Ich habe alles verkackt, ich habe mir meine Zukunft verbaut.

120 Tage zeigt das Handy an.

Ich kann nicht mehr, es ist alles so schwer, jede Nacht bin ich wach weil ich angst habe zu schlafen.. ich will das nicht mehr.

109 Tage zeigt das Handy an.

Sie schläft jeden Abend am Telefon ein, sie versucht so lange wie möglich wach zu bleiben doch das gelingt ihr nicht. Sie will sich vergewissern das ich schlafe aber ich schalte das Handy einfach auf Stumm. Ich kann nicht und möchte das nicht mehr. Es tut mir leid.

94 Tage zeigt das Handy an.

Es tut mir leid, ich kann nie für dich da sein, mir fehlt einfach die Kraft.

80 Tage zeigt das Handy an.

Woche für Woche lebe ich vor mich hin, es ist als wäre ich gar nicht mehr da, ich werde kaum noch bemerkt. Langsam beginne ich mich von allen zu distanzieren.

60 Tage zeigt das Handy an.

Wir haben kaum noch kontakt, du schreibst fast täglich deine Texte an mich aber ich überfliege sie nur kurz und antworte nicht. Ich möchte das du dich von mir entfernst damit es nicht so weh tut.

50 Tage zeigt das Handy an.

Du bist mir in der kurzen Zeit so unglaublich wichtig geworden, ich danke dir für alles aber es wird langsam zeit.

40 Tage zeigt das Handy an.

Du meldest dich immer öfter, es ist so als würdest du wissen was ich vor habe.. 

30 Tage zeigt das Handy an.

Ich möchte all das nicht, ich will dir nicht weh tun, ich will nur das all das aufhört und ich in frieden gehen kann. Ich möchte kein leid hinterlassen, ich möchte das du lächelst wenn du an mich denkst.

24 Tage zeigt das Handy an.

All das tut mir leid, ich hätte dich nie in mein Leben lassen dürfen, ich war naiv und ziehe dich da nun mit rein, das wollte ich wirklich nicht. Ich kann einfach nicht mehr, ich bin verzweifelt und will das beenden.

15 Tage zeigt das Handy an.

Ich habe dich blockiert weil ich weiß das es dir so einfacher fallen wird. Wir haben uns gestritten und das war auch meine absicht. Es ist nicht deine Schuld, es tut mir leid.

10 Tage zeigt das Handy an.

Es tut mir so unendlich leid, ich hoffe dir geht es gut und du kommst darüber hinweg…

6 Tage zeigt das Handy an.

Ich kann nicht mehr

4 Tage zeigt das Handy an.

Du hast mir einen Brief geschickt.. ich musste dich entblocken und mit dir schreiben.. ich habe die ganze Nacht durchgeweint

3 Tage zeigt das Handy an.

Es wird zeit.. ich lasse mir nichts anmerken..

2 Tage zeigt das Handy an.

Ich wache morgens auf und lese mir den Text durch, den du mir über Nacht geschrieben hast. Du hast gehört wie ich geweint habe weil ich vergessen habe das Handy auf stumm zu machen.. Du hast mir mit dem Text so unheimlich viel Kraft und Hoffnung gegeben.. Ich bin dir so dankbar..

Der Timer wird gestoppt.

Ich danke dir für alles..


Ich wollte meine 18. Geburtstag nicht erleben. Die Zeit war so unglaublich schwer für mich. Ich habe viele Menschen verlassen und wurde von vielen verlassen. Ich habe in dieser Zeit sehr viel geweint und versucht stark zu sein.
Meine Eltern wissen bis Heute nicht das ich das alles vor hatte. Sie denken ich bin all die Zeit nicht zur Schule gegangen weil ich keine Lust hatte. Sie kennen mich nicht, ich sehe es jeden Tag aufs neue. Aber das nehme ich ihnen nicht übel, das ist vollkommen okay. Ich kenne mich ja selbst nicht. Ich saß damals mit meinen Eltern und meinen beiden Schwestern in einem Restaurant und bekam kommentare wie “du musst mehr schlafen, das geht so nicht weiter” weil sie mich ne Zeit nicht gesehen haben. Sie sahen meine Augenringe und dachten ich wäre eine halbe Leiche. Es ging mir wirklich nicht gut.

Warum schreibe ich das alles auf, was will ich damit bezwecken?
Naja, ich werde demnächst 21 und die Jahre waren nun nicht wirklich viel einfacher aber ich habe mich verändert. Ich lasse Dinge und Menschen nicht mehr schnell an mich heran, reagiere oft gefühlskalt und gleichgültig. Ich würde nicht sagen das das ein Segen ist aber so klappt es. Ich kann mein Leben leben und bekomme auch alles auf die Reihe. Sobald sich etwas einpendelt ist alles okay. Ich bin offen für neues und auch auf der Suche danach. Ich will dazu lernen und versuche meine Zeit sinnvoll zu nutzen. Ich muss immer etwas zutun haben.

Das alles kann ein Schutz sein, ein Schutz der dafür sorgt das nicht alles wird wie früher. Aber ich bin mir sicher das ich aus diesem Loch draußen bin und es versiegelt habe. Und ich bin mir ebenfalls sicher, das jeder der solche Gedanken hat, das auch schaffen kann. Es ist alles nicht leicht, das weiß ich, man muss es wollen. Die Person von der ich im Text oben spreche gab es wirklich. Sie bedeutet mir noch heute sehr viel auch wenn wir schon seit langer Zeit keinen Kontakt mehr haben. Das alles fing hier auf Tumblr an und vielleicht verfolgt sie ja noch ab und zu meinen Blog. Wenn ja, dann danke ich dir. Du hast dir Kraft gegeben als ich sie am meisten gebraucht habe. Du warst da, hast mich nicht aufgegeben. Danke. 
All das schafft man aber auch alleine, es ist eine Entscheidung die man selber treffen muss. Etwas, was im Kopf passiert, was niemand beeinflussen kann. Sie hat mir geholfen, sie hat mich aber nicht beeinflusst. 

Ich hoffe wirklich das jeder von euch aus diesem Loch herauskommt. Ich wünsche es mir so sehr, da draußen sind so schöne Menschen mit solchen Gedanken..

Danke fürs Lesen.

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Guten Abend meine Lieben 😘

Ich habe die letzten beiden Tage nur geschlafen 😴 Ich bin hier so groggy! Die Arbeit hier ist zwar fordernd, allerdings ist die wahre Herausforderung eher mit den ganzen neuen Eindrücken umgehen zu können, sich mit all den neuen Leuten zu verstehen, ich schlafe ja in einem Doppelzimmer und unsere Betten sind nicht mal einen halben Meter auseinander… Die andere Frau ist zwar eine ganz Liebe, allerdings für eine Person wie mich, die ihren Rückzugsort braucht, ist es eine kleine Herausforderung 😅

Ich wünsche euch einen schönen Sonntagabend!! 😘😘

Manchmal ist es einfach zu viel. Und dann schlafe ich viel, rede kaum, und esse nichts. Und so sehr ich mir auch wünsche, mein Verhalten erklären zu können, ich kann es nicht. Stattdessen verzweifle ich an den ganzen Worten in meinem Kopf, die für dich keinen Sinn ergeben würden.

Es tut weh, weißt du? Ich gebe alles für dich, ich schaue immer darauf, dass du glücklich bist. Dein Lächeln ist mein Glück. Aber es tut weh, wenn du mich alleine lässt wenn es mir schlecht geht. Ich weiß, ich sage ihn diesen Momenten “Scheiß auf mich, hab du deinen Spaß”. Aber es tut weh, dass du dich einfach umdrehst und gehst. Du gehst raus zu Freunden und ich sitze allein weinend in meinem Zimmer. Du sagst, du meldest dich zwischendurch, aber auf deine Nachricht warte ich hoffnungslos. Ich warte die ganze Nacht, aber es wird nichts kommen. Irgendwann schlafe ich unter Tränen ein und wenn ich nach ein paar Stunden wieder aufwache, sehe ich immernoch keine Nachricht von dir. Es tut sehr weh, weißt du? Du sagst “ich liebe dich”, aber wie soll ich es dir glauben, wenn du dich so egoistisch verhältst? Ich weiß, du warst schon immer so und ich akzeptiere dich so wie du bist. Aber es tut trotzdem sehr weh, weißt du?

Du erzählst mir, wie gut alles bei dir läuft und ich habe Angst dir zu erzählen, dass ich genau den Punkt wieder erreicht habe, den ich eigentlich nie wieder erreichen wollte, weil ich deine Laune nicht zerstören will. Ich will hier ehrlich zu dir sein, ich stehe wieder einmal kurz davor zu springen.
—  Rührhirn