ich bin nicht sie

menschen werden still wenn sie sich überflüssig fühlen

Love me for who i am… Not for what you want me to be.

Ámame por lo que soy … No por lo que quieres que sea.
Amami per chi sono… Non per quello che vuoi che io sia.
Me ame por quem eu sou… Não para o que você quer que ele seja.
Любите меня за то, кто я… Не то, что вы хотите, чтобы я.
Lieb mich dafür wer ich bin, nicht dafür wer du wünscht, dass ich wäre.
내가 누구인지 사랑해. 너 내가 원하는 사람이 아니야.
爱我,我是谁…不是为了你想要我成为。
あなたが私になりたいのではない。

Ich bin nicht der Typ Mensch, der anderen sagt, dass sie vermisst werden. Eher hoffe ich darauf, dass sie sich bei mir melden und schreiben, sie vermissen mich, damit ich ihnen sagen kann, ob ich sie auch vermisse.
“Nach all dieser Zeit sollte ich keine Gefühle mehr für dich haben. Nach all dieser Zeit könntest du mir doch eigentlich egal sein. Aber das bist du nicht. Und ich weiß selbst nicht warum. Ich hab es mit andern Jungs versucht. Doch immer hat mir etwas an ihnen nicht gepasst. Manchmal hab ich mir gedacht, dass ich nie einen netten, lustigen, gefühlvollen, Charakterstarken Jungen finden werden. Und jedes mal wenn ich mir das so gedacht hab, hat mir eine Stimme in meinem Kopf gesagt, dass ich diese Person in dir gefunden hab...”

- for-ever-maybe

Ich führe keinen Krieg gegen mich selbst. Ich führe einen Krieg gegen das was ich fühle und denke. Gegen das was mich Sachen tun lässt auf die ich nicht Stolz bin. Ich wollte mir nie weh tun, mich nie hassen und verachten. Ich wollte nie alles Negativ sehen. Wollte auch nie so Abgestumpft und distanziert sein. Ich wollte nie Angst vor dem Leben haben. Im Gegenteil, ich wollte es in vollen Zügen genießen. So wie die anderen alle. Aber es geht nicht. Nicht solange da diese Ängste, Gedanken und Gefühle sind die mich kontrollieren. Vielleicht sieht niemand wie es in mir aussieht. Ich weiß es ja selbst manchmal nicht. Aber ich weiß das es weh tut und unglaublich viel Kraft kostet durchzuhalten, den Kopf oben zu lassen, nicht aufzugeben und stark genug zu sein um den ganzen Mist zu überstehen. Niemand sieht es mir an. Ich habe Narben, aber nicht an meinen Armen. Ich lächel, aber bin nicht glücklich. Ich mache Witze, obwohl ich sie hasse. Ich rede mit anderen, dabei will ich eigentlich nur schweigen. Ich habe Spaß, oder zumindestens sieht es so aus. Ich wirke selbstbewusst, bin es aber kein Stück.  Von außen betrachtet bin ich ein normaler Teenager, in Wirklichkeit bin ich alles andere als normal. Ich bin Jung und habe noch mein ganzes Leben vor mir. Dabei fühlt es sich so an als hätte ich es nicht eine sekunde lang gelebt. Ich komme ja nicht dazu. Wie auch, wenn da dauernd dieser Krieg in mir tobt?
Bin so bleich und hab so Augenringe, dass ich gefragt werd ob ich krank bin. Doch ich antworte, dass es mir gut geht. Damit sie nichts von meinen schlaflosen Nächten wissen und dem tiefen Schmerz in meiner Seele.
—  E » @wunderfalke

Wenn ich nicht mehr da bin, dann erzähl ihnen nicht von dem Mädchen das sie denken zu kennen. Bitte erzähl ihnen von mir. Erzähle ihnen wie ich wirklich war, was ich wirklich fühlte und dachte während ich mit ihnen lachte und immer für sie da war. Sag ihnen das ich panische Angst hatte vor dem, was wieder einmal auf mich zu kam. Erzähle ihnen, das ich nur fürs Aufstehen unglaublich viel Kraft aufbringen musste. Jeder Schritt tat mir weh und kostete mich so verdammt viel Kraft. Jedes Wort das ich sprach fühlte sich so Falsch an. Erzähle, das jedes noch so kleine lächeln mir einen Stich verpasste und es gelogen war, um fragen zu vermeiden. Das bei jedem ‘Mir gehts gut’ ein kleiner Teil von mir Starb. Sag ihnen welche Angst ich hatte, das sie etwas merken. Das sie mir mein Theater nicht mehr abnahmen. Erzähl ihnen was für Gedanken in meinem Kopf kreisten, während sie über die letzten Partys sprachen. Wie mich diese Gedanken verfolgt und nicht mehr losgelassen haben. Egal was sie denken, bitte sag ihnen, das ich nur gehofft habe die Tage ohne mir weh zu tun und ohne mir das Leben zu nehmen überstehe. Sag ihnen das ich keiner Ihrer Witze lustig fand und mich ihre 'Späße’ verletzten. Ich machte mir stundenlang Gedanken drüber und glaubte es ohne es zu wollen. Erzähl ihnen, das ich kein Kompliment das sie mir machten glauben konnte und es als Beleidigung auffasste. Mein Selbsthass ließ keine Art von positiven Sachen zu. Bitte sag ihnen, dass wenn ich mich mit ihnen treffen sollte, ich vorher weinte und mich dann zusammen reißen musste, weil der Druck zu groß war. Sie sollten wissen was für Angst ich hatte raus zu gehen und Menschen zu begegnen. Es war anstrengend für mich, mich mit Menschen zu unterhalten. Meine Maske musste perfekt sitzen. Erzähl ihnen, das ich erschöpft ins Bett fiel wenn ich Zuhause war, obwohl es oft erst Nachmittags war. Sag ihnen das ich mich Elend fühlte und mir wünschte nie wieder raus gehen zu müssen und einfach alleine in meinem Bett liegen bleiben zu dürfen. Erzähle, was es mich an Kraft gekostet hat auf ihre Nachrichten zu antworten und mir ihre Probleme anzuhören. Ich wusste nie richtig was ich sagen sollte, denn mein Kopf war doch selbst voll davon. Sag ihnen, das ich mich schämte wenn ich aß, das ich mich dafür hasste und wütend auf mich selber wurde. Das ich mich für meine Fehler schneiden musste. Sag ihnen auch, dass ich mir jeden Abend wenn ich schlafen ging wünschte, am nächsten morgen nicht mehr aufzuwachen. Bitte erzähl ihnen, das ich wirklich versucht habe stark zu sein. Das ich wollte das es ihnen gut geht und sie nie belasten wollte. Dazu nimm sie in den Arm von mir und erzähl allen das ich sie lieb hab. Sag ihnen bitte wie ich wirklich war.

Ich bin müde und das nicht nur körperlich, sondern vor allem seelisch. Ich träume schlecht und will dir davon erzählen, aber du bist nicht mehr da. Nach all den Jahren bist du weg und ich weiß nicht, ob ich jemals darüber hinwegkommen werde. Ich sage allen, dass es mir gut geht, aber das stimmt nicht. Es geht mir nur gut, wenn ich keine Zeit zum Nachdenken habe. Ich fülle meine Zeit mit Dingen, die mir plötzlich ganz unbedeutend erscheinen. Trotzdem bin ich auf sie angewiesen, da ich sonst an nichts anderes mehr denken kann, als dir an den Ort zu folgen, an den du gegangen bist.