ich bin nicht fett

Ich will mich ritzen

Ich möchte die Klinge in meine Haut aufdrücken und Ziehen bis das Blut fließt.
Wenn es nicht zu tief ist möchte ich mit der Klinge wieder in die Wunde schneiden bis dunkelrotes Blut fließt!!!! Ich will meine Arme auf Schlitzen bis ich keine freie Stelle mehr finden kann !!! Ich will mich schneiden bis das Gefühl in mir aufhört bis ich diese Befriedigung habe! bis mein Herz schneller schlägt und ich vor Schmerzen zittere und mein Hass endlich auf meiner Haut zu sehe ist !!! Ich möchte mein taubes ICH zum Leben erwecken !! Ich bin ein nichts ich bin eine fette schlampe ich bin gar nichts ich bin hässlich ich bin fett ich bin dumm ich bin ein Schwein ich bin nichts aber ICH BIN ALLES DAS WAS NEGATIV AUF DER WELT IST HASST MICH SCHLÄGT MICH ICH VERDIENEN EINFACH NICHTS !!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich möchte mich wieder schneiden weil ich das Gefühl so sehr vermisst habe aber ich kann nicht ……

Ich kann nicht magersüchtig sein, wenn ich so fett bin. Auch wenn ich heute kaum etwas gegessen habe, im Spiegel blickt mir immer noch das gleiche dicke Mädchen entgegen.

anonymous asked:

Scheiße, bist du fett o.o

“Ich habe fett, ich bin nicht fett.
Ich habe auch Fingernägel, aber bin deswegen nicht gleich Fingernägel.”

  • Gronkh: Man kann sagen auf unsere Festung kann man inzwischen fast ein bisschen stolz sein, muss ich sagen [...].
  • Sarazar: Ein bisschen ist gut, das ist richtig fett, alda.
  • Gronkh: Ja, ja, ja. Richtig fett bin ich auch, aber darauf bin ich nicht stolz.
  • Sarazar: *lacht*
  • Gronkh: Doch, bin ich eigentlich schon. Hab ich mir alles selber verdient.
  • Gronkh und Sarazar in KROKODOC greift an! (feat. Galoppelheinz) 🌿 THE FOREST #021

anonymous asked:

Du sagst immer wieder dass du dich hasst, hässlich, fett oder was auch immer findest, das sind alles Dinge die man ändern kann. Wieso tust du es nicht wenn du es so hasst??

Ich war ein paar Jahre magersüchtig und fühlte mich immer noch zu fett, das kann ich also nicht ändern. Objektiv bin ich außerdem untergewichtig und wenn jemand mitbekommt, dass ich abnehme, stecken sie mich auf der Stelle in eine Klinik. Was soll ich daran ändern, dass ich mich hässlich fühle? Soll ich mir 5 Kilo Schminke ins Gesicht klatschen, so dass andere über mich lästern? Das macht mich auch nicht schöner. Das sind alles Gefühle, alles meine Meinung und egal wie sehr ich mich ändern würde, es wäre immernoch die gleiche. Auch wenn ich 1000 Freunde habe, ich fühle mich trotzdem unbeliebt. Auch wenn ich Abi hab, fühle ich mich dumm. Auch wenn ich in einer Gruppe Freunden bin, fühle ich mich einsam.

“Hallo”, sagt eine zuckersüße Stimme. Ich würde diese Stimme immer wieder erkennen und schrecke zusammen. Und ich weiß, dass diese Stimme eben so eiskalt sein kann.
“Geh weg”, antworte ich und zittere am ganzen Körper, weil es plötzlich kalt geworden ist und wahrscheinlich auch, weil ich Angst habe, aber das darf ich jetzt nicht zeigen.
“Ist das die Art, wie man eine alte Freundin begrüßt?”, säuselt sie und dann kann ich ihr klapperdürre Gestalt erkennen, kann jede Rippe sehen, jeden Knochen, die Adern in ihren Armen.
“Wir waren nie Freunde”, ich weiß, dass ich mich auf dünnem Eis bewege. Kurz denke ich wie schön sie aussieht und dass ich auch so aussehen will. Etwas in mir will sich ihr in die Arme werfen, aber ich bin stärker als das.
“Sieh dich nur an. Wie fett du geworden bist. Und hässlich”, sie stellt sich neben mich, um mir zu beweisen, dass ich das doppelte von ihr bin. “Du hast keine Freunde, ich bin deine einzige Freundin. Ich war immer für dich da. Versuch nicht dagegen zu kämpfen, ich bin stärker als du.”
Dass man niemanden unterschätzen sollte, habe ich gelernt, als ich sie unterschätzte. Dass sie mich nun unterschätzt, kann nur gut für mich sein. Ich weiß, dass sie lügt und dass wir niemals Freunde waren. Freunde sagen einem nicht, dass man zu viel gegessen hat, weil man über den Tag verteilt einen ganzen Apfel gegessen hat.
“Sag nicht, dass du das Essen wolltest”, sagt sie und zeigt vorwurfsvoll auf die Pommes auf meinem Teller. “So wirst du noch fetter werden.” Ich schwanke kurz. So vertraut sind ihre Worte, dass es ein bisschen wie Zuhause anfühlt. Es wäre so leicht mich ihr hinzugeben. Und zu verschwinden. Ich bin stärker. Mit der linken Hand taste ich nach meiner Kette. Ich finde den Anker, den ich gesucht habe, halte mich an mir fest. Dann atme ich tief ein und wieder aus.
“Ja, ich werde die Pommes essen. Und zwar alle. Und vielleicht noch eine zweite Portion hinterher. Ich bin nicht fett. Ich bin gesund. Ich hab Muskeln und auch ein bisschen fett. Ich hab Brüste. Ich will nicht mit einer Hand um meinen Oberschenkel fassen können. Ich will nicht nach drei Meter vor Erschöpfung schwarze Punkte sehen. Ich will so sein wie ich bin und ich bin schön”, dann drehe ich mich um und gehe. Als ich zurückblicke tut sie mir fast ein bisschen leid. Wie ein kleines Mädchen kauert sie da, dass von ihrer Mutter auf dem Spielplatz vergessen wurde und schaut mich traurig an. Ich muss mir in den Kopf rufen, dass sie mein Leben fast zerstört hätte und keinerlei Mitleid verdient hat. 
“Machs gut, Ana”, sage ich und dann gehe ich davon ohne mich noch einmal umzudrehen. Ich esse die Portion Pommes, dann esse ich noch eine zweite. Mit ordentlich Mayo.