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An ordinary day in the life of a Sicecar-Traveller north of the Arctic Circle, a documentary by Hubert Kriegel.

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Hubert Kriegel: «Mit der Ural bin ich langsamer unterwegs»

Seit 2004 fährt der Franzose Hubert Kriegel mit einem Ural-Gespann um die Welt. Er pfeift auf die Zuver­läs­sig­keit japa­ni­scher Motorräder, «weil bei einer Ural zwar manchmal etwas kaputt­ geht, das man aber beim sprich­wört­lichen kasa­chi­schen Huf­schmied repa­rie­ren kann – und muss.»

«Zudem produziert Ural das ein­zige Gespann mit Zweirad-Antrieb. Ich bin sehr zufrie­den damit, es ent­spricht genau mei­nen Vor­stel­lun­gen. Ich bin mit meiner Ural aus Dut­zen­den schwie­ri­gen Situa­tio­nen her­aus­ge­kom­men, aus dem Schnee am Nord­kaps genauso wie aus dem Sand um den Aral­see. Man ist mit der Ural einfach lang­samer unterwegs, nicht schnel­ler als 80 Kilometer pro Stunde. Aber Geschwin­dig­keit ist rela­tiv zu den ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern, vor allem in Ländern, wo die ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mer auf Eseln sit­zen.»

Der Video zeigt einen Tag aus dem Leben des Ural-Fahrers Hubert Kriegel, im Winter irgendwo im Hohen Norden. Unspektakulär, und gerade deshalb eindrücklich. Der schönste Moment ist bei 4:00 Minuten, als Hubert Kriegel nach einer eiskalten Nacht am Morgen seine Ural (zu seiner eigenen Überraschung) mit einem einzigen Kick startet – und mit viel Ironie kommentiert: «Na, habe ich Euch damit beeindruckt? Mich auch!»