hoffe es geht dir gut

Ich wünsch dir nichts schlechtes. Denn ich weiß alles kommt zurück, ich hoff’ du bist dafür bereit, dass dir das Leben eines Tages dann die Quittung überreicht.
—  Silv-R
Deinen Verlust hab ich bis heute nicht verarbeitet. Im Gegenteil. Du fehlst mir, uns allen. Und wirklich wahr haben, dass du nie wieder kommen wirst, will ich auch nicht. Ich rede mir manchmal immernoch ein , du würdest wieder kommen. Aber das wirst du nicht, weil du deinen Frieden da oben hoffentlich gefunden hast. Heute. Vor genau einem Jahr. Das erste Weihnachten ohne dich, dein Platz war leer. Und er wird es immer bleiben. Mein erster Geburtstag, ohne dich. Keiner der sich die Mühe macht und mehr anruft. Wir hatten zwar manchmal Meinungsverschiedenheiten, aber sowas ist normal. Trotzdem hast du alles für mich gemacht, du hast mich 16. Jahre auf meinen Weg begleitet. Und ich hoffe, dass du meinen Weg von oben weiter verfolgst. Ich hätte dir alles so gerne persönlich gesagt, deine Freude gesehen. Ich kann und werde deine letzten Worte nie vergessen , wie du gesagt hattest “Kommt gut nach Hause , Tschüssi!”.. Du hast dich immer so gefreut wenn ich dich besuchen kam, doch ich hatte so wenig Zeit.. heute bereue ich es , dich nicht öfter besucht, dir mehr Zeit mit mir geschenkt zu haben.. Es tut mir leid. Und hätte ich gewusst, dass wir uns danach nie wieder sehen.. dann hätte ich dich länger umarmt. Was ich sagen will ist, dass auch nach einem Jahr du uns allen fehlst. Vorallem mir. Aber du lebst in unseren Herzen weiter.. ich hoffe, es geht dir gut da wo du bist und wir werden uns irgendwann wieder sehen. Du wirst für immer deinen Platz in meinem Herzen haben. Ich vermisse dich, Oma. 😔

Who else sleeps like this?

anonymous asked:

Hast du jemals von jetzt auf gleich Suizidgedanken gehabt?

284 Tage zeigt das Handy an.

Es ist so schwer aufzustehen, ich schaffe es nicht zur Schule zu gehen. Es ist doch eh nicht schlimm, ist doch eh alles schon verschissen.
Ich fehle 4 Tage die Woche und gehe an einen zur 4ten Stunde hin und gehe nach 2 Stunden wieder, da kann ich eigentlich auch zu hause bleiben.

249 Tage zeigt das Handy an.

Es hat sich nichts geändert, nächte lang wach, keine Kraft um aufzustehen und irgendwas zu machen, den ganzen Tag nur im Bett oder am Computer und irgendwie auf andere Gedanken zu kommen.

233 Tage zeigt das Handy an.

Sie schreibt mir, sie nennt sich selbst “meine Kämpferin”, weil ich selbst keine Kraft mehr zu kämpfen habe.

225 Tage zeigt das Handy an.

Täglich schreibt sie mir riesen Texte, sie gibt sich wirklich sehr viel mühe und fragt nach meiner Nummer, weil sie sich sorgen um mich macht. Ich gebe ihr die Nummer.

201 Tage zeigt das Handy an.

Wir schreiben täglich über Whatsapp, sie sorgt dafür das ich bessere Laune bekomme und mit mehr Kraft in den Tag starte, doch leider ist das nicht genug.

178 Tage zeigt das Handy an.

Sie ist immer da, egal um welche Uhrzeit, egal wie es ihr geht, egal was sie gerade macht, doch das Problem liegt bei mir.

142 Tage zeigt das Handy an.

Ich weiß nicht wie ich all das schaffen soll, ich kriege es nicht hin. Ich habe alles verkackt, ich habe mir meine Zukunft verbaut.

120 Tage zeigt das Handy an.

Ich kann nicht mehr, es ist alles so schwer, jede Nacht bin ich wach weil ich angst habe zu schlafen.. ich will das nicht mehr.

109 Tage zeigt das Handy an.

Sie schläft jeden Abend am Telefon ein, sie versucht so lange wie möglich wach zu bleiben doch das gelingt ihr nicht. Sie will sich vergewissern das ich schlafe aber ich schalte das Handy einfach auf Stumm. Ich kann nicht und möchte das nicht mehr. Es tut mir leid.

94 Tage zeigt das Handy an.

Es tut mir leid, ich kann nie für dich da sein, mir fehlt einfach die Kraft.

80 Tage zeigt das Handy an.

Woche für Woche lebe ich vor mich hin, es ist als wäre ich gar nicht mehr da, ich werde kaum noch bemerkt. Langsam beginne ich mich von allen zu distanzieren.

60 Tage zeigt das Handy an.

Wir haben kaum noch kontakt, du schreibst fast täglich deine Texte an mich aber ich überfliege sie nur kurz und antworte nicht. Ich möchte das du dich von mir entfernst damit es nicht so weh tut.

50 Tage zeigt das Handy an.

Du bist mir in der kurzen Zeit so unglaublich wichtig geworden, ich danke dir für alles aber es wird langsam zeit.

40 Tage zeigt das Handy an.

Du meldest dich immer öfter, es ist so als würdest du wissen was ich vor habe.. 

30 Tage zeigt das Handy an.

Ich möchte all das nicht, ich will dir nicht weh tun, ich will nur das all das aufhört und ich in frieden gehen kann. Ich möchte kein leid hinterlassen, ich möchte das du lächelst wenn du an mich denkst.

24 Tage zeigt das Handy an.

All das tut mir leid, ich hätte dich nie in mein Leben lassen dürfen, ich war naiv und ziehe dich da nun mit rein, das wollte ich wirklich nicht. Ich kann einfach nicht mehr, ich bin verzweifelt und will das beenden.

15 Tage zeigt das Handy an.

Ich habe dich blockiert weil ich weiß das es dir so einfacher fallen wird. Wir haben uns gestritten und das war auch meine absicht. Es ist nicht deine Schuld, es tut mir leid.

10 Tage zeigt das Handy an.

Es tut mir so unendlich leid, ich hoffe dir geht es gut und du kommst darüber hinweg…

6 Tage zeigt das Handy an.

Ich kann nicht mehr

4 Tage zeigt das Handy an.

Du hast mir einen Brief geschickt.. ich musste dich entblocken und mit dir schreiben.. ich habe die ganze Nacht durchgeweint

3 Tage zeigt das Handy an.

Es wird zeit.. ich lasse mir nichts anmerken..

2 Tage zeigt das Handy an.

Ich wache morgens auf und lese mir den Text durch, den du mir über Nacht geschrieben hast. Du hast gehört wie ich geweint habe weil ich vergessen habe das Handy auf stumm zu machen.. Du hast mir mit dem Text so unheimlich viel Kraft und Hoffnung gegeben.. Ich bin dir so dankbar..

Der Timer wird gestoppt.

Ich danke dir für alles..


Ich wollte meine 18. Geburtstag nicht erleben. Die Zeit war so unglaublich schwer für mich. Ich habe viele Menschen verlassen und wurde von vielen verlassen. Ich habe in dieser Zeit sehr viel geweint und versucht stark zu sein.
Meine Eltern wissen bis Heute nicht das ich das alles vor hatte. Sie denken ich bin all die Zeit nicht zur Schule gegangen weil ich keine Lust hatte. Sie kennen mich nicht, ich sehe es jeden Tag aufs neue. Aber das nehme ich ihnen nicht übel, das ist vollkommen okay. Ich kenne mich ja selbst nicht. Ich saß damals mit meinen Eltern und meinen beiden Schwestern in einem Restaurant und bekam kommentare wie “du musst mehr schlafen, das geht so nicht weiter” weil sie mich ne Zeit nicht gesehen haben. Sie sahen meine Augenringe und dachten ich wäre eine halbe Leiche. Es ging mir wirklich nicht gut.

Warum schreibe ich das alles auf, was will ich damit bezwecken?
Naja, ich werde demnächst 21 und die Jahre waren nun nicht wirklich viel einfacher aber ich habe mich verändert. Ich lasse Dinge und Menschen nicht mehr schnell an mich heran, reagiere oft gefühlskalt und gleichgültig. Ich würde nicht sagen das das ein Segen ist aber so klappt es. Ich kann mein Leben leben und bekomme auch alles auf die Reihe. Sobald sich etwas einpendelt ist alles okay. Ich bin offen für neues und auch auf der Suche danach. Ich will dazu lernen und versuche meine Zeit sinnvoll zu nutzen. Ich muss immer etwas zutun haben.

Das alles kann ein Schutz sein, ein Schutz der dafür sorgt das nicht alles wird wie früher. Aber ich bin mir sicher das ich aus diesem Loch draußen bin und es versiegelt habe. Und ich bin mir ebenfalls sicher, das jeder der solche Gedanken hat, das auch schaffen kann. Es ist alles nicht leicht, das weiß ich, man muss es wollen. Die Person von der ich im Text oben spreche gab es wirklich. Sie bedeutet mir noch heute sehr viel auch wenn wir schon seit langer Zeit keinen Kontakt mehr haben. Das alles fing hier auf Tumblr an und vielleicht verfolgt sie ja noch ab und zu meinen Blog. Wenn ja, dann danke ich dir. Du hast dir Kraft gegeben als ich sie am meisten gebraucht habe. Du warst da, hast mich nicht aufgegeben. Danke. 
All das schafft man aber auch alleine, es ist eine Entscheidung die man selber treffen muss. Etwas, was im Kopf passiert, was niemand beeinflussen kann. Sie hat mir geholfen, sie hat mich aber nicht beeinflusst. 

Ich hoffe wirklich das jeder von euch aus diesem Loch herauskommt. Ich wünsche es mir so sehr, da draußen sind so schöne Menschen mit solchen Gedanken..

Danke fürs Lesen.

Die Lautsprecher tönen es laut
Dein Lieblingslied, aber hörst du das auch? Sag, hörst du das auch?
Jedes mal wenn der Wind pfeift und durch Äste weht
Wissen wir du warst da, wolltest nur nach dem Rechten sehn’
Dann warst du kurz zu Besuch
Leider nur zu Besuch, hoff’ es geht dir gut, da wo du bist.
Hoff’ es geht dir gut, da wo du bist.
Da wo du bist.
—  Casper - Michael x
Wollte deine Stimme hören, wollte wissen obs dir gut geht, doch ich habs gelassen, denn es war zu spät.
—  eRRdeKa - Allein