grundsatz

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Pavel und Mischa entpuppten sich beim Essen als unglaublich mäkelig. So was kannte sie bei ihrem Kind nicht. In ihrer Mini-Familie galt der Grundsatz: Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt! Mit Werners Jungs war das mitunter sehr schwierig. Sie konnten sich doch nicht nur von Marmelade und Schoko-Creme ernähren! Oft ließen sie ihre Teller halb voll stehen, wenn es nicht gerade Pudding gab. Sie waren viel dünner und drahtiger als Robert  und bestimmt auch deshalb viel sportlicher.

Dafür konnte Robert wie ein kleines Walross stundenlang im See planschen, denn durch seine dicke Pelle drang die Kälte nicht so schnell durch. Pavel und Mischa mussten sie nach kurzer Zeit aus dem Wasser jagen, wo sie dann    zähneklappernd und mit blauen Lippen ordentlich trocken gerubbelt werden mußten.

Marie erkannte jeden Tag mehr, was für einen guter Familienvater Werner doch war. Dabei, und das erfuhr sie eines Tages eher zufällig, war Pavel nicht mal sein leiblicher Sohn. Er hatte Birgit damals geheiratet, als sie bereits von einem anderen Mann schwanger war. Und sie brachte auch noch Sven, ihren ältesten Sohn mit in die Ehe.

Marie konnte sich die leicht ironische Bemerkung nicht verkneifen: „Da herrscht Ordnung. Jedes Kind hat seinen eigenen Vater!“

Pavel kannte seinen biologischen Vater gar nicht und sagt zu Werner „Papa“. Robert fand das sehr praktisch und fragte, ob er auch “Papa” sagen dürfte.

Papa behandelte alle Kinder mit der gleichen Güte und Konsequenz.

Dennoch waren drei Kinder in so einem winzigen Bungalow ohne eigene Toilette und ohne fließendes Wasser eine neue und unbekannte Herausforderung für Werner und Marie.  Das Wasser von der Pumpe musste Marie nicht holen, das erledigte das Mannsvolk. Für sie blieb die alltäglich Hausarbeit wie Betten machen, Aufräumen, Essen zubereiten, Pflaster aufzukleben und Abwaschen. Am Abend betrachtete sie dann ihre roten, rissig gewordenen Hände.

Das Fahren mit dem Faltboot war auch nicht Maries Ding. Sie kam einfach nicht vom Fleck mit dieser tollen Errungenschaft des Wassersports, aber vor allem meldete sich ihr Rücken immer wieder.

Nach solchen Wasserwander-Touren lag sie abends wie durchgebrochen auf der alten, durchgelegenen Doppelbett-Auszieh-Couch des Ferien-Domizils.

Der Hauptraum des Gartenhäuschens war nur durch einen Vorhang vom „Kinderzimmer“ getrennt. So blieb nach der allabendlichen ausgedehnten Jagd auf die gemeine Müritz-Stechmücke nur noch wenig Spielraum für die Liebe.

Aber sie konnten zu zweit bis spät in die Nacht bei Kerzenschein zusammen auf der Veranda sitzen und den Stimmen der Nacht lauschen.

In einer dieser sternenklaren Nächte fing Werner für Marie ein Glühwürmchen und setzte es in ein Konservenglas. Als echtes Stadtkind hatte Marie noch nie so einen Leuchtkäfer gesehen und war begeistert. Am nächsten Morgen stellte sie enttäuscht fest, dass das Insekt  im Sonnenlicht nur grau und unscheinbar aussah.

Nach vierzehn Tagen fuhren sie mehr oder weniger erholt wieder heim. Für die Kinder war dieser Urlaub schon eine willkommenen Abwechslung gewesen. Sie waren braun gebrannt, gut drauf und voller neuer Erlebnisse. Den ganzen Heimweg über schnatterten sie miteinander.

Marie verabschiedete sich am Auto vor Birgits Haus von den Kindern. Sie ging nicht mit rauf, als Werner die Jungs wieder bei ihrer Mutter abgab. Sie hatte keine Lust, mit Werners Ex-Frau Höflichkeiten auszutauschen.

Außerdem brauchte sie nach diesem Urlaub dringend Ruhe und paar Tage Erholung.

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Im dichten Fichtendickicht nicken dicke Fichten tüchtig.
Manches Schminkschwämmchen schwimmt und manches Schminkschwämmchen schwimmt nicht.
Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid.
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