grinsend

Ich denk schon den ganzen Tag darüber nach wie es aussehen würde wenn wir alleine wären, selbst wenn es nur eine Stunde wäre würde ich alles dafür geben noch einmal solange bei dir zu sein, ich stell mir schon den ganzen Tag die verrucktesten Szenen vor wie wir uns Küssen könnten, wie wir diese Wärme wieder bekommen. Mir war an dem Tag als wir uns geküsst hatten noch bis spät in die Nacht so warm ums Herz, ich hatte bisher noch nie so eine Wärme gefühlt. Alle hier im Haus merken wie verträumt und grinsend ich durch das Haus schlendere und nur auf mein Handy schaue weil du mir geschrieben hast. Ich finde sogar deinen Namen wundervoll. Du bist die erste Person in meinem Leben die ich getroffen habe und schon am Namen toll fand. Ich kann echt garnicht und so voll überhaupt nicht aufhören an dich zu denken als wärst du schon ein Teil von mir geworden. Ich wache auf und denke an dich und ich gehe ins Bett und träume danach von dir. Irgendwo am Steg, an einem Fluss umrigt von Bäumen, alles ist so ruhig und man hört das knarren der Bretter am steh und ich schaue nach hinten und aufeinmal stehst du da, mit einem Lächeln im Gesicht und setzt dich zu mir und nimmst meinen Arm um dich und fängst an ihn zu streicheln. Ich schaue immernoch so aufgeregt als du mich ansahst und meine Lippen gesucht hast die ich mir fast zerbissen hab als du dich neben mich gesetzt hast. Du sagst einfach kein Wort und trotzdem weiß ich was in dir vorgeht. Du küsst mich ohne Nachzudenken und beschreiben kann ich dieses Gefühl ab hier nicht mehr. Es ist wärmer als Wärm, größer als Gott, heller als ein Stern und realer als dich anzufassen. Ich kann dem Gefühl kein Namen geben ausser deinen. Ich hörte in dem Moment nur das rauschen vom Wind und dein Geruch in der Nase. Das hab ich letzte Nacht geträumt und war aprupt wach als du mich geküsst hast und habe neben mich geschaut und traurig festgestellt es war nur ein Traum obwohl er mir so real vorkam. Dieses Gefühl war nur für eine Sekunde da bevor ich wach wurde und trotzdem würde ich durch die Hölle gehen um es wieder zu bekommen. Ich weiß nicht was du mit mir gemacht hast aber bitte…mach weiter damit. Es ist als hat meine Seele wieder Spaß daran in mir zu wohnen seid ich dich getroffen habe. Ich hab dich mehr als lieb aber will es nicht sagen aus Angst vor Zurückweisung. Ich weiß nicht was du abends denkst wenn du schlafen gehst oder durch den Tag gehst aber ich hoffe ich komme in den Gedanken vor. Du bist mir ans Herz gewachsen und gravierst deinen Namen langsam rein. Ich hab viele Kapitel geschrieben aber irgendwie bist du glatt ein neues Buch. Ich will danke sagen dass du mich so magst wie ich bin, mich geküsst hast obwohl ich dich Tage zu vor verletzt hab. Ich wusste an dem Tag nicht wie ich mich entschuldigen soll und was ich machen soll. Ich hab als vor dir gestanden und mir gedacht man…mach ich es jetzt und nimm sie bei der Hand und Rede mit ihr oder bin ich doch nur ein weichei. Ich hab es gemacht und die kitzelein am Ende waren mehr vergebung als ich erhofft habe. Ich kann nicht aufhören dich zu Kitzeln oder zu streicheln weil ich dein Lächeln jedesmal Liebe. Ich hab dich gefunden obwohl ich nicht nach dir gesucht habe. Du bist in mein Leben gestolpert und bist mit voller absicht geblieben. Einfach Danke dass du da bist❤
—  Er zu mir
Das Problem mit den Vorurteilen

Freitag. In der Schule.  Alle Schüler sitzen auf ihren Plätzen, reden mit dem Lehrer. Nicht über das Fach, welches jetzt laut Stundenplan Thema wäre – nicht über Musik. „Und bevor es um die Besprechung der kürzlich geschriebenen Klassenarbeit geht, kann man ja noch die ersten zehn Minuten der Stunde über andere Dinge reden – sorgt für ein entspannteres Arbeitsklima“, denkt sich der Musiklehrer.
Auf ein Mal erzählt ein Schüler über Jemanden aus der Parallelklasse. Schon zwei Mal hat er sich direkt nach der Rückgabe einer für ihn schlecht ausgefallenen Klassenarbeit scheinbar umbringen wollen, so heißt es. „Beim ersten Mal wollte er sich erwürgen, beim anderen Mal mit einer Tüte ersticken!“, fügt noch Jemand hinzu. „So ein Lappen, Opfer!“. Gelächter erklingt. Großes Gelächter. Und der Lehrer meint grinsend: „Ja sich selbst zu erwürgen wird schwer.“ Spätestens jetzt lacht fast jeder mit. Doch Einer ergreift das Wort: „Was soll das? Ist es lustig, dass jemand sich umbringen möchte? Wisst ihr überhaupt, wie er sich durch die Arbeiten gefühlt hat, was für Konsequenzen für ihn solche Noten haben? Wisst ihr, ob und wie ihn so etwas fertig macht?“ Schon während des Monologs mahnte der Lehrer: „Bleib ruhig, ist gut!“ Doch das störte den Schüler nicht, er redete weiter. Und schließlich sagt auch der Lehrer, welcher früher als Pastor gearbeitet hatte und an der Schule neben Musik auch Religion unterrichtet: „Ich glaube mit euch muss mal wieder jemand über Nächstenliebe sprechen.“ Er sagt es, als hätte er selbst nicht über Jenen gelacht, welcher sich in der Schule ersticken wollte.

Nach einer wahren Begebenheit.

Ich möchte dein Gedanke vor dem einschlafen sein, der Gedanke “ Sie liebt mich ”.
Möchte das du grinsend im Bett liegst und es nicht fassen kannst, das ein Mädchen wie ich, dich liebe.
Möchte das du über mich sprichst, wenn andere dich fragen wieso du grinsend auf dein Handy starrst, weil du eine Nachricht von mir bekommen hast.
Aber eigentlich möchte ich dich nur zurück.