geschirr

Tintenherz (Inkheart) vocabulary

Kapitel 1: ein Fremder in der Nacht

der Abscheu - horror, disgust

abschütteln - to shake off

abwesend - absent

der Ӓrmel - sleeve

aufpassen - to protect, look after

aufschlagen - to open (a book)

ausführlich - detailed, extensive

auspusten - to blow out

austreiben - to drive out

auswendig - by heart

die Backe - cheek

die Bartstoppeln - stubble

bedrohlich - threatening, menacing

belauschen - to eavesdrop, observe

der Beweis - proof

blass - pale

der Bruchteil - fraction

der Docht - candle wick

eilig - hurried

der Einband - binding, cover

sich einprägen - to impress upon, remember something

einzeln - individual

empfangen - to receive, welcome

entsetzlich - terrible, dreadful

entziffern - to decipher, make out

die Falte - fold

flüstern - to whisper

das Geraune - whisper

das Geräusch - noise, buzz

das Geschirr - crockery

die Gestalt - figure

die Heftigkeit - fierceness, intensity

herablassend - patronising

hervorholen - to produce, fetch

hervorziehen - to pull smth out

kauen - to chew

die Kette - chain, necklace

der Kicher - giggling

die Kiste - box, chest

klappern - to rattle

klebrig - sticky

lauschen - to eavesdrop, listen in

die Leuchte - light

die Lungenentzündung - pneumonia

die Müdigkeit - fatigue, tiredness

pelzig - furry

rascheln - to rustle

die Reglosigkeit - stillness, motionlessness

reiben - to rub

die Schachtel - box

das Schälchen - small bowl

das Schaukelpferd - rocking horse

die Scheibe - window pane

der Scherz - joke

schmal - narrow, thin

der Schritt - footstep

der Seufzer - sigh

spöttisch - mocking

die Spur - track, lead, mark

die Stirn - forehead

die Stirn runzeln - to frown

stolpern - to stumble

sich stoßen - to bump into

der Stümper - bungler, botcher

umblättern - to turn, flip

das Unheil - disaster, harm

jmd verabschieden - to say goodbye

verbergen, verdecken - to hide

verdauen - to digest

verheißungsvoll - auspicious

verlegen - sheepish, uncomfortable

die Verlegenheit - embarrassment

verscheuchen - to scare off

verschlingen - to devour

vertraut - familiar

vorsichtshalber - as a precaution

widerstrebend - reluctantly

das Windlicht - storm light

die Zehe - toe

zerren - to drag

zögern - to hesitate

zurücktreten - to step back

Alltag in der Kinder-und Jugendpsychiatrie

Heute möchte ich euch über den Alltag in der KJP (Kinder-und Jugendpsychiatrie) erzählen, da viele immer wieder fragen, was man dort so macht. Zunächst eine kurze Info: Ich war die ganze Zeit über auf einer Geschlossenen Station, weshalb ich nur erzählen kann, wie es dort abläuft. Dies unterscheidet sich nämlich schon zu offenen Stationen. Also legen wir mal los:

Der Tag in der KJP begann montags bis freitags um 7:15 Uhr. Wir wurden pünktlich geweckt, damit wir um 8:00 Uhr alle zum Frühstück erscheinen. Es war Pflicht an den Mahlzeiten teilzunehmen und jeder sollte pünktlich am Tisch sitzen, andernfalls gab es Verbote oder Strafen. Gegessen wurde eine halbe Stunde. Es wurde gewartet, bis der letzte fertig war. Vorher durften wir nicht aufstehen. Danach mussten wir das Geschirr abräumen und es wurde genau abgezählt, ob alle Messer, Gabeln, etc. wieder zurückkamen. Wenn nicht, gab es Zimmerkontrollen. Die Zeit bis zum Mittagessen konnte man sich selbst gestalten. Wer Ausgang hatte, konnte raus gehen. Da das bei mir nie der Fall war, hab ich meistens geschlafen bis mittags. Andere spielten Gesellschaftsspiele oder hatten Therapien. Bei uns gab es nur die Ergo- und die Sporttherapie. Bei mir wurde leider auch die Sporttherapie gestrichen, sodass ich nur einmal die Woche 45 Minuten Ergo hatte. An vier Tagen der Woche war Visite. Diese war zwischen 8:30 Uhr - 11:00 Uhr. Während der Visite mussten alle auf ihren Zimmer bleiben, bis es fertig war. Um 12:00 Uhr gab es dann Mittagessen. Auch hier wieder: 30 Minuten, warten bis jeder fertig ist und abräumen. Nach dem Mittagessen gab es die sogenannte “Mittagsruhe” die von 12:30 bis 14:00 Uhr ging. Hier durfte man das Zimmer nicht verlassen. Um 14:00 Uhr ging es weiter mit dem Imbiss. Das bedeutet eine kleine Mahlzeit an der ebenfalls jeder teilnehmen musste. Danach hatte man viel Leerlauf. Nämlich bis 18:00 Uhr. Da gab es Abendessen. Viel konnte man nicht machen. Oftmals habe ich einfach den ganzen Tag geschlafen. Von 18:00 Uhr bis 18:30 Uhr gab es dann Abendessen. Natürlich dasselbe Prozedere wie immer: 30 Minuten, warten, abräumen, fertig. Ab 18:30 Uhr war dann eine Stunde Telefonzeit. In dieser Zeitspanne konnten einen dann Eltern oder Freunde anrufen. Allerdings gab es nur 2 Telefone, weshalb man oft keinen Anruf entgegennehmen konnte, weil andere lange telefonierten. Die letzte Mahlzeit war dann um 20:30 Uhr. Auch wieder eine kleine Zwischenmahlzeit. Es war allerdings keine Pflicht daran teilzunehmen. Abends durfte man dann zusammen fernsehen. Was ich allerdings selten tat, da ich schlief oder eben etwas blödes lief. Je nach Alter durfte man unterschiedlich lange wach bleiben. Das längste war bis 22:15 Uhr.

Am Wochenende gab es ein paar gesonderte Regeln. Wie zum Beispiel das jeder aufstehen durfte, wann er wollte. Frühstück war dort zwischen 08:00-10:00 Uhr. Außerdem durfte mittags schon der Fernseher an und ab 14:00 Uhr konnte Besuch kommen.

NOUNS
das Besteck (Bestecke) - cutlery
der Brennstoff - fuel
der Campingplatz (Campingplätze) - campsite
der Campingstuhl (Campingstühle) - camping chair
der Campingtisch (Campingtische) - camping table
der Campingurlaub (Campingurlaube) - camping holiday
der Caravan (Caravans) - caravan
das Feuerzeug (Feuerzeuge) - lighter
das Geschirr (Geschirre) - dishes
der/das Insektenspray (Insektensprays) - insect repellent
der Instantkaffee - instant coffee
der Kocher - cooker
der Kompass (Kompasse) - compass
die Kühlbox (Kühlboxen) - eski/cool box
das Lagerfeuer - campfire
die Luftmatratze (Luftmatratzen) - air mattress
das Marshmallow (Marshmallows) - marshmallow
das Messer - knife
der Müllbeutel - garbage bag
der Müsliriegel - muesli bar
die Mütze (Mützen) - beanie
das Pflaster - band-aid/sticking plaster
die Plastiktüte (Plastiktüten) - plastic bag
der Regenmantel - raincoat
der Rucksack (Rucksäcke) - backpack/rucksack
der Sanitätskasten (Sanitätskästen) - first aid kit
der Schlafsack (Schlafsäcke) - sleeping bag
die Sonnencreme - sunscreen/sun cream
das Streichholz (Streichhölzer) - matchstick
das Studentenfutter - trail mix
die Taschenlampe (Taschenlampen) - torch/flashlight
der Teebeutel - tea bag
die Trinkflasche (Trinkflaschen) - water bottle
die Wanderkarte (Wanderkarten) - hiking map
die Wandersocke (Wandersocken) - hiking sock
der Wanderstiefel - hiking boot
der Wanderweg (Wanderwege) - hiking trail
der Wohnwagen - caravan
das Zelt (Zelte) - tent

VERBS
campen gehen - to go camping
eine Luftmatratze aufpumpen - to inflate an air mattress
ein Zelt aufschlagen - to put up a tent
Marshmallows rösten - to roast marshmallows
seine nasse Kleidung trocknen lassen - to let one’s wet clothes dry
trekken - to trek
wandern - to hike
zelten - to camp

ADJECTIVES
draußen - outside
felsig - rocky
gefährlich - dangerous
steinig - stony
wasserdicht - waterproof
wild - wild
wollig - woolen

Ein Taxifahrer aus New York schreibt:“Ich wurde zu einer Adresse bestellt, wo ich einen Fahrgast abholen sollte. Als ich ankam hupte ich laut. Nach ein paar Minuten Wartezeit hupte ich erneut. Da es die letzte Fahrt meiner Schicht war, wollte ich bereits weg fahren, es dauerte mir zu lange. Aber stattdessen parkte ich das Auto, ging zur Tür und klopfte.

“Nur eine Minute”, antwortete eine gebrechliche, ältere Stimme. Ich konnte hören, wie etwas mühsam über den Boden gezogen wird.
Nach einer langen Pause öffnete sich die Tür. Eine kleine Frau über 90 Jahre stand vor mir. Sie trug ein Kleid und einen Hut mit einem Schleier, wie jemand aus einem 40er-Jahre-Film.

An ihrer Seite stand ein kleiner Koffer. Die Wohnung sah leer aus, als hätte dort seit Jahren niemand gelebt. Alle Möbel waren mit Tüchern bedeckt. Es gab keine Uhren an den Wänden, alle Schränke waren leer. Es gab nicht einmal Geschirr in der Küche. In die Ecke war ein Umzugskarton gefüllt mit Fotos und Glaswaren.

“Würden Sie meinen Koffer zum Auto tragen?”, bat sie mich. Ich legte den Koffer in den Kofferraum und kehrte dann zurück um die Frau zu unterstützen. Sie nahm meinen Arm und wir gingen langsam zum Taxi.Sie dankte mir für meine Güte. “Kein Problem”, sagte ich ihr, ”Ich versuche Sie nur genauso zu behandeln, wie ich es wollen würde, dass meine Mutter auch so behandelt wird.”

“Oh, du bist so ein guter Junge, sagte sie. Als wir im Taxi saßen, gab sie mir eine Adresse und fragte: “Können sie mich durch die Innenstadt fahren?”“Es ist nicht der kürzeste Weg”, antwortete ich schnell.“Oh, das macht nichts”, sagte sie. “Ich habe es nicht eilig. Ich bin auf dem Weg zu einer Sterbeklinik.“
Ich schaute in den Rückspiegel. Ihre Augen waren glänzend. “Ich habe keine Familie” fuhr sie fort mit einer weicher Stimme. “Der Arzt sagt, ich habe nicht mehr sehr lange.” Als ich das gehört habe, da musste ich einfach das Taxameter abschalten: “Welche Route soll ich nehmen?”

Für die nächsten zwei Stunden fuhren wir durch die Stadt. Sie zeigte mir das Gebäude, wo sie einmal als Aufzugswärterin gearbeitet hatte. Wir fuhren durch das Viertel, wo sie und ihr Ehemann als Ehepaar lebten, an einem Möbellager, der einst ein Ballsaal gewesen war, wo sie als junges Mädchen tanzen ging.Manchmal bat sie mich langsam an einem bestimmtem Gebäude oder einer Ecke zu fahren. Sie starrte in die Dunkelheit und sagte nichts.

Als die ersten Sonnenstrahlen am Horizont erschien, sagte sie: “Ich bin müde. Es ist Zeit“ Wir fuhren stillschweigend zu der Adresse, die sie mir gegeben hatte. Es war ein niedriges Gebäude, wie ein kleines Erholungsheim mit einer Einfahrt.Zwei Pflegekräfte kamen zum Taxi. Sie waren besorgt und beobachteten jede Bewegung. Sie müssen sie erwartet haben.

Ich öffnete den Kofferraum und nahm den kleinen Koffer und stellte ihn vor die Tür. Die Frau saß bereits im Rollstuhl.“Wie viel schulde ich Ihnen?” In dem Moment bat sie die Pflegekräfte ihr ihren Geldbeutel zu reichen.“Nichts,” sagte ich. „Aber Sie müssen doch ihren Lebensunterhalt verdienen“ antwortete sie.“Es gibt auch andere Passagiere”, antwortete ich.
Ohne in dem Moment nachzudenken, beugte ich mich zu ihr und gab ihr eine herzliche Umarmung. Sie drückte mich fest an sich heran.“Sie haben einer alten Frau einen kleinen Moment der Freude geschenkt,” sagte sie. “Danke.”Ich drückte ihre Hand und ging dann in Richtung Sonnenaufgang zum Taxi… Hinter mir schloss sich eine Tür. Dieses Geräusch kam mir vor, wie das Abschließen eines Lebens.

Ich holte keiner weitere Passagiere mehr und fuhr ziellos in Gedanken versunken durch die Gegend. Für den Rest des Tages konnte ich kaum sprechen. Was wäre passiert, wenn ich mich geweigert hätte, diese Fahrt zu machen oder nach dem ich gehupt habe, einfach weggefahren wäre?Rückblickend glaube ich nicht, dass ich je etwas Wichtigeres in meinem Leben getan habe.”

Facebook-User Helmut Bauer, der diese Geschichte eingestellt hat, schreibt dazu: “Liebe Freunde,was wäre passiert, wenn die alte Dame einen unfreundlichen und ungeduldigen Fahrer bekommen hätte?
Diese Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass es auch wichtig ist auf andere Menschen zuzugehen, um sich selbst ein Stück näher zu kommen. Wir glauben, dass unser Leben aus großen Dingen besteht. Dabei sind es meistens die kleinen, die wirklich wichtig sind. Wenn wir ab und zu mal unseren “Autopilot” abschalten würden und offen für Neues sind, dann können wir inspirierende Momente erleben, wie dieser Taxifahrer.
Also nimm Dir die Zeit für die kleinen Aufmerksamkeiten, Zeit für Menschlichkeit und Liebe. Denn am Ende sind es genau die Momente, die wirklich zählen!

Mit diesen Gedanken wünsche ich Euch eine besondere Zeit und wenn Du diese Geschichte nicht teilst, wird auch nichts passieren. Wenn Du sie jedoch teilst, dann kannst Du damit vielleicht anderen Menschen die Augen für das wesentliche öffnen. Viele Menschen bemerken es viel zu spät, nur können sie dann die Zeit nicht mehr zurückdrehen !!”

German kitchen vocabulary

NOUNS

der Becher - cup, mug
die Butter - butter
das Ei (Eier) - egg
der Fisch - fish
das Fleisch - meat
die Gabel (Gabeln) - fork
das Gemüse - vegetable
das Gericht (Gerichte) - dish
das Geschirr - dishes, crockery
der Geschirrschrank (Geschirrschränke) - china cabinet
das Glas (Gläser) - glass, jar
die Hefe - yeast
der Herd (Herde) - stove
der Kessel - kettle
die Küche (Küchen) - kitchen
der Kühlschrank (Kühlschränke) - fridge, freezer
der Löffel - spoon
das Mehl - flour
das Messer - knife
die Mikrowelle (Mikrowellen) - microwave
die Milch - milk
der Mixer - blender
das Obst - fruit
die Obstschale - fruit bowl
der Ofen - oven
der Öl (Öle) - oil
die Pfanne (Pfannen) - pan
der Pfeffer - pepper
der Pfannenheber - spatula
der Quirl (Quirle) - whisk
der Radschneeschläger - egg beater
das Rührgerät (Rührgeräte) - mixer
das Salz (Salze) - salt
der Schneebesen - whisk
die Schüssel (Schüsseln) - bowl
die Soße - sauce
die Spüle - sink
die Spülmaschine (Spülmaschinen) - dishwasher
die Tasse (Tassen) - cup
der Teig (Teige) - pastry, dough, batter
die Teekanne (Teekannen) - teapot
der Teller - plate
der Topf (Töpfe) - pot, pan
das Waffeleisen - waffle iron
der Zucker - sugar

VERBS

abkühlen lassen - to let cool
anbrennen lassen - to let burn
aufwärmen - to warm up, to reheat
ausrollen - to roll out
backen - to bake
braten - to fry
die Spülmaschine ausräumen - to empty the dishwasher
ein Ei aufschlagen - to crack an egg
frittieren - to deep fry
grillen - to barbecue
kochen - to cook, to boil
messen - to measure
panieren - to coat in breadcrumbs
schälen - to peel
schütten - to pour, to tip
verrühren - to mix, to scramble

Wann hast du zuletzt vor Glück geweint und um Luft gerungen, weil du vor Lachen fast erstickt wärst? Hat dein Herz jemals so schnell das Blut durch deine Arterien gepumpt, dass du dachtest, es springt dir fast aus deiner Brust? Waren deine Hände jemals so rastlos vor Nervosität, dass es dich verrückt gemacht hat, weil du es kaum abwarten konntest, jemandem gegenüber zu stehen? Hast du jemals erleben dürfen, ein Lächeln zu schmecken, weil die Person, die deine Lippen mit ihren berührt nicht aufhören kann zu grinsen? Durftest du schon mal vorsichtig zu jemandem herüberschielen, während dieser eine Mensch etwas vollkommen normales tut wie Tee trinken oder Geschirr spülen und das glücklichste Wesen sein, das es in diesem Moment gibt? Hattest du jemals das Glück, verliebt zu sein und gleichzeitig geliebt zu werden? Ich will mit ihr Bäume pflanzen und ein Haus bauen, ich will mit ihr im Meer stehen und durch Wälder laufen, ich will sie küssen im Regen und anschauen im Licht der ersten Morgensonnenstrahlen, ich will abends neben ihr einschlafen und morgens als erstes ihr süßes Grinsen sehen und ihre Stimme hören.