geoinformation

2005 und 2015

Geocachen, inzwischen für alle

Die Suche nach versteckten Schätzen ist, als Zeitvertreib oder Spiel, vermutlich unendlich alt. Erst 15 Jahre alt ist dagegen die High-Tech-Variante mit Satellitennavigation: Erst seit dem Jahr 2000 (so steht jedenfalls bei Wikipedia) wurde auch das nicht-militärische Signal der Satelliten des US-Global Positioning Systems (GPS) so genau, dass es zur zivilen Schatzssuche taugte und nicht nur zur Positionsbestimmung für Interkontinentalraketen, Schlachtschiffe und Panzerkolonnen.

Mit der GPS-Genauigkeit für jedermann und den immer erschwinglicheren GPS-Empfängern (wie dem erschreckend feature-losen Magellan Explorist 100 von 2005, Foto oben) wurde deshalb schnell Geocaching populär – das Auffinden eines versteckten Gegenstandes, von dem im Wesentlichen nur die geographischen Koordinaten bekannt waren. Über die Webseite geocaching.com ließen - und lassen - sich die so genannten Caches finden, die Verstecke, die auch schon mal etwas komplizierter angelegt sein dürfen und manchmal erst am Ende einer Reihe kniffeliger Aufgaben gefunden werden können.

Doch auch wenn die geographischen Koordinaten das entscheidende Merkmal eines solchen Geocaches sind: Der Weg dorthin hat sich in den vergangenen zehn Jahren grundlegend geändert.

Am Anfang reichte es schon, eine möglichst genaue Landkarte zu besitzen. Auf der ließ sich die Position eines Geocaches anhand der Koordinaten einzeichnen, die (Papier)Karte genügte für den Weg dorthin. Zwangsläufig kam damit auch die Beschäftigung mit Koordinatensystemen –  Länge und Breite, möglichst exakt mit Minuten und Sekunden, oder doch gleich ein Gitter wie das UTM-System, das auf einem Meßtischblatt einfacher zu benutzen war?

Die ersten bezahlbaren GPS-Empfänger machten das deutlich einfacher. Die Geräte, wenn sie denn erst mal das Signal von mehreren Satelliten empfingen, zeigten die Richtung - nicht etwa den Weg, es war ja kein Navigationssystem - zu einer eingegebenen Koordinate. Mit dem Empfänger konnte man sich sozusagen an den Cache herantasten. Allerdings war empfehlenswert, sich vorher mal auf der Karte anzugucken, wo die Stelle eigentlich liegt. Und die zusätzlichen Beschreibungen des Caches, auf geocaching.com neben den Koordinaten veröffentlicht, halfen beim Finden dann auch ein wenig. Also war es sinnvoll, das auszudrucken und mitzunehmen.

Seitdem jedes Smartphone einen GPS- (und in der Regel auch zusätzlich Glonass)-Empfängerchip eingebaut und die Karten ohnehin gespeichert hat oder via Mobilfunk bezieht, hat sich das alles ziemlich gründlich geändert.

Natürlich gibt es für Geocaching inzwischen (mehr als) eine App, die den Standort, die Karte und die nächstliegenden Geocaches gleich mit anzeigt:

Jetzt muss ich nur noch den Caches auf der Karte hinterherlaufen. Von Koordinatensystemen und ähnlichem muss ich nichts mehr wissen, ich brauche mich auch nicht mehr mit einer Papierkarte mit möglichst großem Maßstab abzugeben.

Vielleicht ist das eine zu nostalgische Haltung, aber mir kommt das inzwischen ein bisschen vor wie Malen nach Zahlen. Immerhin gibt es auch immer wieder Caches, die so trickreich versteckt sind, dass auch die bunte Smartphone-Karte keinen Vorteil bietet. 

(Thomas Wiegold)

scirp.org
Territorial Analysis in Environmental Studies on Fisheries: A Question of Scale and Spatial Representation

Read the full paper at: http://www.scirp.org/journal/PaperInformation.aspx?PaperID=49922

DOI: 10.4236/jss.2014.29049

Author(s)

Christian Nunes da Silva, João Marcio Palheta da Silva, Clay Anderson Nunes Chagas

ABSTRACT
In recent years, several technologies have helped human society to make better use of the resources provided by nature, which can be in continental environments, such as aquatic environments. However, the use of human resources occurs in a different way: some are rudimentary and others with use of appropriate technologies, seeking for a better management of the use of resources.EWW140925GJR In activities related to fishing, this fact can be observed, with the use of new technologies which has added increasing importance to this activity. Considering that the areas where fishing is developed, extension and expression have varied—local, regional, national and even global level, however, the scales and techniques used to study fish are likely to be represented in digital media and monitored through software and hardware called geo-technologies. This paper aims to analyze the use of geo-information techniques in environmental studies—focusing on fishing activities and in what ways, the issue of territory, the scale study, and the use of these geo-technologies favoring fishing activities. Thus, we seek to demonstrate the use of these methods as a subsidy in territorial planning and management of fishery resources.

KEYWORDS
Territoriality, Fisheries Studies, Geoinformation, Scale, Geotechnologies

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