es ist

es ist immer tröstlich
eine gemeinsamkeit zu haben
mit einem menschen
dem mond
oder wenigstens dem wetter
es liegt im wesen des gefühs
dass es einem
gerade zu einem bestimmten zeitpunkt
offenbar wird

meist geht um nähe
oder den kontrast dazu
dabei vergehen auch ewigkeiten oft wie im nu
- hundert jahre plötzlichkeit -
denn zeit ist nur eine möglichkeit

man sollte ihr
nicht zu viel glauben
schenken

© 2017 — Freitag ist Rosa

Stay awake

Heute Nacht, sind die Schatten erwacht,

Spürst du auch, wie die Dunkelheit an dir kratzt,

und an dir zerrt, bis du aufwachst?



Stehst nun auf, und gehst raus.

Es fällt stiller, trauriger Applaus.

Verloren auf, den Straßen deiner Stadt,

weißt auch du nicht, was du da machst.



Der erste Joint brennt, setzt dein’ Kopf in Flamm’,

nun bist du, in diesem Rausch gefang’.

Keine Angst, nur noch eine Illusion,

Böse Gedanken, werden dich jetzt verschon’.



Doch der Rausch, ist nicht für immer,

Realität empfindest du, danach als noch schlimmer.

Und so ziehst du, täglich an dem grünen Kraut,

in deinem Kopf, ist es nicht mehr laut.



Bist so weit weg, leben im Dauerrausch,

doch fragst, “wann hört das Alles auf?”

Willst nun frei sein, aber nicht berrauscht,

rennst lang’, doch findest nichg raus.



Was du brauchst, ist eine Paus’,

all die Lichter, gehen nicht aus,

doch bitte, bitte gib nicht auf.


~endloser Philosoph

Es ist ein Unterschied, ob du schläfst, weil du körperlich erschöpft bist oder müde von den Menschen.
Es ist ein Unterschied, ob du früh aufstehst, weil du möchtest oder musst.
Es ist ein Unterschied, ob du lebst oder nur existierst.
Es ist ein Unterschied, ob du stirbst und beerdigt wirst oder tot bist und jeden Tag dein Dasein fristest.