gebrannt

Wenn du immer erwartest, dass man dir einen Schritt entgegenkommt, wirst du irgendwann merken, wie deine Füße einen Abdruck in deine Routine gebrannt haben und du kein Stück vorwärts gekommen bist, weil dein falscher Stolz dir ständig im Weg stand.

anonymous asked:

Soll ich meinen Freund verlassen? Er hat mich betrogen und ich liebe ihn aber zu sehr um einfach zu sagen hier ist Schluss aber er macht auch nicht den Eindruck als würde es ihm wirklich leid tun oder ihn überhaupt wirklich interessieren

Ich hab auch ne Freundin, ne ziemlich gute Freundin, die ziemlich lange mit einem Jungen zusammen war, mit ziemlich lange meine ich so gute 2 Jahre (was in der Zeit von Tinder und Sex mit 13 schon ne ordentliche Zeit ist, wenn du mich fragst) und auf jeden Fall hat sie ihn auch wirklich ziemlich geliebt und er hat sie auch ziemlich geliebt und immer gut und fair behandelt. Das war irgendwie ganz besonders was die beiden da zusammen hatten, weil es nun mal irgenwie nicht so “normal” gewirkt hat, verstehst du? Und an einem Abend an dem wir alle mal wieder ziemlich blau waren, blauer als die Flasche von dem ekligen Mischbier was wir zum Ende des Abends auch nur noch in uns reingekippt haben, weil das gute Zeug schon längst leer war, an diesem Abend, dass weiß ich noch ganz genau, da haben wir die beiden so gefragt wieso ihre Beziehung zu gut läuft wie sie nun mal lief und wir waren wirklich betrunken und nach dem wir die Frage 3 mal wiederholt hatten damit auch der letze Suffi in der Ecke verstanden hat worum es hier grade geht, ist er mit seinem Oberkörper nach vorne in Kreis gekommen, ein bisschen zu weit und ein bisschen zu viel aber das ist ja normal wenn man schon ein, zwei oder fünf Bierchen zu viel intus hat und er meinte: 

“Unsere Liebe ist wie ein Feuer und auch wenn meine Freundin offensichtlich heißer ist als Feuer je werden kann, halten wir dieses Feuer immer am brennen, weil wenn du in der Wildnis sitzt und es draußen (was keinen Sinn gemacht hat, weil die Wildnis logischerweise draußen ist aber gut) kalt und dunkel ist, ist dieses Feuer das einzige ist was dir Schutz und wärme bietet und wenn du dich nicht um dieses Feuer kümmerst, es nicht am brennen hältst, ihm keine Luft zum Atmen gibst dann wird sich jemand anderes an dieses Feuer setzten und du läufst im Dunkel nachhause (was halt auch so Null Sinn gemacht hat und außerdem irgenwie ein ein bisschen blödes Ende für sone romantische Metapher war aber ok so wars halt)” 

Und ich erinnere mich noch ganz genau wie wir alle entweder kurz vorm heulen waren, weil er das so süß gesagt hatte oder kurz vorm lachen, weil er für die paar Setzte nämlich gute 7 Minuten gebraucht hat und ständig neu anfangen musste. haha 

Und sie saßs halt hinten im Kreis, neben aber trotzdem hinter ihm und hat ihn angeguckt, eigentlich eher angestarrt, die ganzen 7 Minuten die er nun mal brauchte und das war diese Art von starren die sich so ziemlich jeder von uns wünscht, dieses “hoffentlich starrt mich irgendwann auch mal jemand so an” - starren und ich schwöre du hast in ihrem Gesicht gesehen, dass sie sich mit jedem mal wo er neu angefangen hat, mit seiner typisch tollpatschigen Art die selben Sätze wieder und wieder zu sagen, immer und immer mehr in ihn verliebt hat. Mehr als sie es vorher sowieso schon tat.

Da waren die beiden vielleicht 11 Monate zusammen und alles war nahezu perfekt, eigentlich kann man sich hier dieses kritische “nahezu” nahezu schon sparen. Es war perfekt. 


Aber so wie das nun mal ist, wie die Zeit nun mal so spielt und jetzt kommen wir dem eigentlich Punkt auch endlich mal ein bisschen naher, irgendwann hat das nachgelassen. Irgendwann hat er immer wieder Sachen gebracht die man nicht bringen sollte wenn man von jemandem so geliebt wird wie er es wurde und wenn man jemand so liebt wie er es eigentlich hätte tun sollen, Irgendwann rief er sie Abends nicht mehr an, was er eigentlich so gut wie jeden Abend gemacht hat wenn er nicht grade langes Training hatte oder zu viel Stress in der Schule. Irgendwann hat er ihr ständig nur noch abgesagt, hat viel mit seinen Freunden, uns  gemacht und irgendwann wann deswegen auch nur noch nach gelogen. Sie ist für ihn irgendwann in einfach in den Hintergrund gerückt, keiner weiß wann oder wieso das angefangen hat, keiner hat es bemerkt. Wieso frag ich mich manchmal heute noch. Sie hat ständig versucht ihm wieder näher zu kommen, an ihn ranzukommen, ohne Erfolg. Er hat sie nie betrogen und vielleicht war das auch der Grund warum es um so schmerzhafter für sie war einzusehen dass das was die beiden hatten, dieses vom ihm so süß metaphorisch beschriebene “Feuer”  mit der Zeit einfach seine wärme verloren hat, nahezu schon völlig zu Eis erstarrt ist. 

Es hat sich zwischen den beiden nichts mehr geändert. Monate später ist er nach Australien gegangen, für ein Auslandsjahr und um von dem “ganzen Shit” in Berlin weg zu kommen, wie er meinte. Ich glaube einfach um den Kopf frei zu bekommen was nicht mal in einer 3,4 Millionen Einwohnerstadt wie Berlin so einfach möglich ist, wenn sich der Krieg in deinem Kopf abspielt. Ihr gings so schlecht, Wochen lang, Monate lang, das ganze Jahr über und Teile davon stehlen ihr bestimmt auch noch heute manchmal den Schlaf auch wenn sie heute niemand mehr darauf anspricht. Es war zu Ende mit den beiden.

Als er dann nach 13 Monaten wieder gekommen ist (er hat noch eine Zeit lang dort Urlaub gemacht, weil hier sowieso Sommerferien waren) und wir ihn alle “zuhause” empfangen haben, saßen wir wieder aller zusammen da, betrunken von dem Guten und später ekligen Zeug, aus den blauen Glasflaschen, alles war so wie früher, für einen Moment, alle waren happy, weil alle so lange gewartet hatten, auf den Moment dass er wieder da ist und er war da. Er ja aber sie nicht. 

Sie hatte sich in Hamburg auf der Uni beworben, für was weiß ich nicht mehr, ich konnte mir diese Fachbezogen komplizierten Namen für Studiengänge noch nie merken aber auf jeden Fall wurde sie angenommen 2 Wochen nach dem er wieder nach Berlin zurück gekommen war. 

Letzten Herbst haben wir ihre Abschiedsparty gefeiert, diesmal mit nur gutem Zeug, ohne diesen ekligen Blaue-Flasche-Bier-Abklatsch und mit all ihren Freunden und alle waren da. Und es wird dich jetzt denke ich mal nicht mehr überraschen wenn ich sage: “Alle, Alle außer Er”, weil er natürlich nicht da war, weil er natürlich nicht eingeladen wurde, natürlich nicht. So gegen Ende der Party waren wir zu dritt draußen mal eine rauchen, Sie, Ich und eine Freundin von uns die aber wie wir es von ihr gewohnt sind schon wieder ziemlich voll war und wir saßen da nun draußen mit der Kippe und weiß nicht wieso und woher das aus mir kam oder warum mir das auf einmal so auf der Zunge brannte aber ich hab sie angeguckt und ich meinte: “Wieso ist er nicht hier? Willst du ihn nicht nochmal sehen bevor du gehst? Ich glaube ich könnte es nicht ohne ihn gesehen zu haben.” 

Und dann hat sie mich angeguckt und hat dann etwas gesagt was sich so in meinen Gedächtnis gebrannt hat als wäre es das Feuer von dem die beiden immer sprachen, sie meinte:

“Ich hab den ganzen Abend unterbewusst darauf gehofft und das obwohl ich versucht hab mich mit jeder Zelle meines Körpers dagegen zu wehren aber weißt du ich hab so viele Momente damit verbracht mir auszumalen was passieren würde und wie es wäre wenn wir uns wieder treffen und was mit dieser berühmten 2. Chance ist über die immer alle reden, hat er das verdient?”

Ich war so gefesselt in dem Moment, wegen dem was sie gesagt hat und dem Alkohol (natürlich) und ich hab sie vollkommen erwartungsvoll gefragt: “Hat Er?”

Und sie meinte:

 “Im Grunde verdient jeder eine 2. Chance aber nicht für den selben Fehler.

Du hast mich umgebracht, hast mich verbrannt, mein Herz von mir genommen und dennoch vermisse ich dich mehr als die Wüste den Regen. Ich wäre ertrunken für dein Glück, hätte gebrannt für jedes Lächeln von dir, doch der Teufel trieb dich dazu dich von mir zu entfernen und deine Augen von mir zu nehmen, genau wie dein Herz. Unsere Seelen waren eins, dann wurden sie geteilt, man nahm mir meine Hälfte, mein halbes Herz, man hat meine Liebe getrennt und in mir den Krieg angebrochen. Krieg, bei dem Gefühle als Waffen dienen und jede Träne eine Niederlage ist. Ich hab mir geschworen keine Träne zu weinen, wenn dein Abschied an meine Türen klopft, doch an jenem Tag starb mein Herz, mein Herzschlag verlangsamte sich, jeder Teil meines Körpers verbrannte und mit jedem Schmerz weinte meine Seele sich jegliches Leid herunter. Ich hätte dir eine Waffe in die Hand gedrückt und gesagt “Drück ab”, weil ich darauf vertraut hätte, dass du dich eher selbst erschießt als mir Leid zuzufügen, doch sehe ich dich heute aus meinen Augen weiß ich, dass du jederzeit abgedrückt hättest, wenn ich dich darum gebeten hätte. Und trotz allem, trotz jedem “Vergiss ihn, er war nie gut” hängt meine Seele an dir, armselig, elendig, jeder Teil von mir vermisst dich, schwach, so schwach und leer, wie ein endlos tiefes Loch. Verzweiflung in meinem Herzen, Hass auf mich selbst, doch diese Sehnsucht nach dir erlischt nicht in mir.

anonymous asked:

Mein Freund und ich sind jetzt schon über ein Jahr getrennt und haben seit dem auch gar keinen Kontakt mehr aber trotzdem fällt es mir so unendlich schwer das zu akzeptieren und ich weiß nicht wieso!! Ich komm davon nicht los und frage mich ob es überhaupt irgendwann besser wird oder ob ich für immer an ihm hängen werde. kannst du mir vielleicht irgendeinen Tipp geben? ich bin echt verzweifelt

Das mit der Akzeptanz ist immer so eine Sache..

Ich habe mal gehört man soll den Himmel fotografieren, jedes mal wenn er schön ist, weil man ihn in dieser Art und Weise sonst vermutlich nie wieder sehen wird.

Und ich kannte mal jemanden, ein Mädchen um genauer zu sein, ist aber schon ne ganze Weile her und aus welchen Gründen auch immer haben wir uns oft zusammen den Himmel anguckt.

Manchmal lagen wir einfach nur so da und haben in die Leere gestarrt oder Bilder in den Wolken gesucht wobei ich ihre dabei meistens nie erkannt oder verstanden habe, was im nachhinein betrachtet ironischer Weise unsere Beziehung zu einander wiederspiegelt aber alles der Reihe nach.

Wir lagen also oft einfach nur so im Gras oder im Sommer auf dem Steg des Sees an den wir manchmal zusammen mit unseren Freunden gefahren sind und haben in die Wolken gestarrt und komischer Weise ist alles was du erlebst wenn du auf dem Rücken liegst und ins Nichts starrst 10 mal intensiver. Die Geräusche der schreienden Kinder am anderen Ufer, die unsinnigen Gespräche die man nun mal in dem Alter öfter führt (wir waren so um die 15/16 glaube ich), die schlechten Witze und die Schlucke vom Jägermeister den du nur mit genommen hast, weil dir die 4 Flaschen Bier dann doch etwas zu schwer gewesen sind. Und ich kann mich noch ganz genau an die eine Situation erinnern wo wir halt auf diesem besagen Steg auf dem Rücken lagen und eine Freundin von uns erzählt hat dass sie mal als sie kleiner war von einer Biene “gepiekst” wurde und wir so lachen mussten, weil sie “gepiekst” statt “gestochen” gesagt hat und das auch noch so überzeugt und in so einer hohen Stimmlage dass ihr dabei der Filter ihrer Kippe in dem Mund gefallen ist (keine Ahnung wie sie das geschafft hat) und sie ihn sozusagen verschluckt hat. Und jetzt stell dir die Situation vor wie wir zu 3. betrunken auf diesem Steg liegen, die Sonne prallt,  2 von uns lachen wie kleine Kinder und die andere hustet um ihr Leben.

Ist bestimmt nicht mal einen Funken komisch wenn man das jetzt liest bzw. hab ich keine Ahnung ob man sich das irgendwie überhaupt irgendwie vorstellen kann, mit viel Phantasie vielleicht aber wenn ich jetzt daran denke grinse ich immer noch bis über beide Ohren.

Unser Leben war halt einfach schön. Die Tage waren lang, die Nächte länger, die Musik immer ein bisschen zu laut und wir immer ein bisschen zu drüber, ein bisschen zu sehr, ein bisschen zu oft und nichts über uns außer der blaue Himmel und seine weißen, weichen Freunde.

Manchmal hat sie Witze gemacht darüber das sie am liebsten für immer so im Gras liegen bleiben will und wie sehr sie doch den Alltag hasst und das sie nie niemals erwachsen wird. “16 ist das neue 21!”. Wir haben uns Jedes Wochenende getroffen, den ganzen Sommer lang und in den Himmel gestarrt. Es ist schon fast so eine Art Gewohnheit geworden und die Leute um uns herum dachten sich auch nur jedes mal: “Was ist mit diesen Kindern los? Nehmt denen die Drogen weg.” - oder keine Ahnung was aber das war uns relativ egal, weil ungelogen in diesen Momenten, in diesen erstaunlich fesselnden Intensität Momenten dachten wir für ein paar Sekunden wir sein unendlich.

Das klingt so kitschig oder? Und ok ist es auch

Aber ich meine guck dir den Himmel doch mal an mit all seinen Farben und Formen und Mustern. Mit Regen und Wolken und Sonne und Streifen und Bändern und alles zieht vorbei, als hättest du grade 2 Stunden ein Bild gemalt und dann kommt deine kleine Schwester und kippt dein Pinselwasser um und alles verläuft wieder und schwimmt davon.

Egal.

Auf jeden Fall war der Sommer irgendwann vorbei, die Schule ging weiter und der Abschluss kam immer näher und mit ihm die Sorgen und der Stress und der Winter (welcher in Berlin nun wirklich alles andere als schön oder majestätisch ist) und wir haben uns auseinander gelebt. Nicht mehr angerufen, weniger geschrieben, nicht mehr zusammen getrunken und seltener gelacht. Es war wohl der elende Alltag den sie immer so verflucht hat, der uns da wieder eingeholt hatte. Die Emotionen haben einfach nachgelassen und der Himmel war grau.

Heute sind wir 19 und haben schon lange keinen Kontakt mehr. Ich weiß nicht wo sie heute ist, was sie macht oder was das war was wir da damals hatten.

Es spielt aber auch heute keine Rolle.


Und ich habe mal gehört man soll den Himmel fotografieren, jedes mal wenn er schön ist, weil man ihn sonst vermutlich nie wieder so sehen wird.

Du fragst mich was wir waren, was wir noch sind und was ich will, was wir sein sollen - damals jeden Tag. Ich hab immer geschwiegen, keine Antwort gehabt, keine Ahnung gehabt, vielleicht weil ich nicht konnte aber vielleicht auch weil du es nie verstanden hast.

Aber jetzt, heute, ich weiß nicht.. vielleicht könnte man sagen

wir haben gebrannt für einander in irgendeiner Art und Weise, monoton und synchron zugleich wie Feuer und Flamme, fast nicht mehr voneinander zu unterscheiden und doch so unendlich verschieden.


Letztendlich kann dir oder ihr nicht sagen ob es wirklich Liebe war oder nur der verzweifelte stetig anhaltende Wunsch danach aber als ich Samstag Morgen aufgewacht bin und draußen vorm Haus eine rauchen war hab ich komischerweise mal wieder in den Himmel geguckt, das erste Mal wieder so richtig. Und was soll ich sagen?  Ja natürlich hab ich an sie gedacht und zwar mehr als all die Wochen und Monate davor, es war so intensiv als würde ich grade auf dem Rücken liegen, dabei stand ich mit beiden Fußen fest auf dem Boden. Und ich kann mir bis jetzt immer noch nicht erklären wieso aber ironischer und Kopf zermürbender Weise hab ich mich in diesem Moment das erstmal mal wieder so richtig Frei gefühlt.

Und ich glaube ich hab es jetzt nach all den Jahren endlich verstanden, ich habe es akzeptiert, akzeptiert dass es vorbei gegangen ist, akzeptiert dass manche Dinge nun mal nicht für immer halten und das man Erlebnisse von damals heute nun mal nicht ohne Grund Erinnerungen nennt.

Lernen Dinge zu akzeptieren, Akzeptanz im Großen und Ganzen und nicht stätig in der Vergangenheit zu leben, das und die unendliche Freiheit sehe wenn ich heute im Gras liege und Bilder in den Wolken suche.

Wenn mich jemand fragt, wie ich es so lange überlebt habe, wie ich es so lange geschafft habe ohne Hass für Dich in meinem Herzen zu empfinden, dann werde ich Ihnen erzählen dass wir uns einfach auseinandergelebt haben und dass ich ihm niemals etwas schlechtes wünschen könnte. Ich werde ihnen erzählen dass er Fehler gemacht hat, dass ich Fehler gemacht habe, die mir niemals jemand verzeihen würde außer er. Wir haben uns so sehr geliebt, dass wir uns gegenseitig wahnsinnig gemacht haben. Wir haben uns wirklich geliebt, ich weiß dass er für mich gestorben wäre, so wie ich für ihn. Bei uns gab es kein Anfang und auch kein Ende, wir haben einfach entschlossen in unserer eigenen Welt zu leben und uns gegenseitig glücklich zu machen. Wenn mich jemand fragt, was er für mich war, dann werde ich Ihnen erzählen dass er meine Sonne war, das einzige was ich jemals in meinem Leben gebraucht habe. Ich werde sagen dass er meine Tränen getrocknet hat, dass er bei mir war als es mir nicht gut ging und seine Worte, dass alles wieder gut wird, so wahr erschienen. Dass ich in seinen Augen viel mehr als nur diese wunderschönen dunkelbraunen Augen sah, viel mehr als nur mein Sonnenlicht. Dass er der Mensch war, der mir jeden Tag die Kraft gegeben hat aufzustehen, dass er das einzige war, das mir in der Schule durch den Kopf ging, oh Gott ja sogar um 3 Uhr nachts als ich vor Glück nicht mehr schlafen konnte. Er war mein Grund für alles, der Grund warum ich weitergekämpft habe als mir sogar das Atmen schwer fiel, ich in seiner Stimme jedoch jeden Abend wieder mein Glück fand. Er hat mich zum Lachen gebracht, Gott, ich habe wirklich vom Herzen gelacht, allein wenn ich sah dass er glücklich ist. Und wenn mich jemand fragt ob es mir wehgetan hat, ja dann werde ich sagen wie oft ich versucht habe mir ein Leben ohne ihn vorzustellen. Wie oft ich versucht habe mir den Klang seiner Stimme abzugewöhnen und wie sehr mein Körper gebrannt hat als ich wusste, dass er irgendwann nicht mehr nach einem anstrengenden Tag anrufen wird. Dass er mir irgendwann nicht mehr seine Stimme als Beruhigung da lässt, dass ich lernen muss wieder ohne ihn einzuschlafen. Ich werde Ihnen erzählen wie schmerzhaft es war, als ich wusste dass ich wirklich ohne ihn weitergehen muss. Und wenn sie mich fragen ob ich immernoch an ihn denke, dann werde ich ja sagen. Ich denke immernoch an ihn, nach all den Monaten denke ich immernoch an ihn. Ich denke daran wie ich ihn zum Lachen gebracht habe und wie oft er mich beschützt hast. Ich denke manchmal daran wer ihn heute wohl liebt und wünsche mir sogar manchmal, dass es niemand mehr nach mir tut. Aber wenn er nicht mit mir glücklich sein kann, dann hoffe ich trotzdem dass er jemand finden wird, der ihm mehr Glück geben kann. Noch bis heute denke ich an unsere Zeit. An die Zeit, die uns Gott gegeben hat. Und ich schwöre wenn ich könnte, wenn ich ihn wieder finden könnte, ich würde. Ich würde ihn in meine Arme schließen und wieder das Gefühl haben, dass ich nach all den Monaten angekommen bin. Doch ich weiß es geht nicht. Ich werde Ihnen mit Tränen erzählen, dass ich noch bis heute für sein Glück bete und dass mein Herz noch bis heute für ihn schlägt.
Abschiedsparty ohne dich

Das erste, was ich von dir sah, war dein offenes, schönes Gesicht. Da kannte ich nicht mal deinen Namen, und jetzt hast du ein Gedicht. Das lief doch eine Weile echt recht schön für dich und mich. Trotzdem ist das hier, deine Abschiedsparty ohne dich.

Vor knapp eineinhalb Wochen hab ich zuletzt mit dir gesprochen und mit diesem Blick, der Bände spricht, hast du gesagt, dass es zu Ende ist. Wenn ich heute daran denke, sitzt mir der Schock noch in den Knochen.

An dich denken muss ich trotzdem, muss uns Revue passieren lassen, weil ich doch krass überrascht bin, wie wenig wir zusammenpassten, obwohl wir uns doch mochten. Das will mir nicht aus dem Kopf gehen.

Mir scheint, du hast ein zweites, viel geheimeres Gesicht und eigentlich verdienst du gar kein eigenes Gedicht. Denn du hast dich entschieden, gegen uns und gegen mich, deshalb feier ich allein ‘ne Abschiedsparty ohne dich.

Ich hab extra 'ne CD gebrannt, mit allen unseren Lieblingsliedern. Dazu wird heute noch getanzt, und ab morgen dann nie wieder. Ich esse unsere Schokolade und trinke unseren Saft, auf uns beide: Ex und weg. Ich seh dich vor mir, wie du lachst, auf unserem ersten Polaroidbild, das jetzt zunehmend verblasst.

Das mit uns erscheint mir so wie ein weit entfernter Mond, wie ein flüchtiger Parfüm-Spot, in Schwarz-Weiß und ohne Ton, wie ein super kurzer Tagtraum, den es kaum zu träumen lohnt - gestern hab ich dir vertraut, heute vergesse ich dich schon.

Und du? Du willst jetzt noch mal mit mir reden?

Ich war ein offenes Buch, du nur ein knapper Klappentext. Das ist nicht nur nicht genug, sondern sogar ungerecht. Ich hab mich in dir getäuscht, so viel an uns war gar nicht echt. Und obwohl ich nicht will, seh ich dich lächeln in Flashbacks.

Und dann frag ich mich unentwegt, ob du noch manchmal an mich denkst, wohin du wohl als Nächstes gehst, wohin du jetzt dein Leben lenkst. Frag mich wen du als Nächstes küsst und bei wem du gerade bist. Doch am meisten will ich wissen, was so falsch gelaufen ist.

Und du? Du willst jetzt nochmal mit mir reden? Aber ich, ich will nicht nur nicht mit dir reden, ich wünschte, wir hätten überhaupt nie geredet.

Weißt du, warum Eichhörnchen immer so viele Nüsse vergraben? Weil sie vergessen, wo sie die bisherigen versteckt haben. Sie fangen immer wieder neu an, mit der gleichen Kraft. Ich wünschte, ich wäre wie sie.

Und ein allerletztes Mal denke ich an dein Gesicht und schreibe die letzten Zeilen in dein einziges Gedicht. Auch ich hab mich entschieden, für meine Werte und für mich, und so endet schließlich deinen Abschiedsparty ohne dich.

Schon wieder liege ich hier da und heule mich wie die letzten Wochen auch in den Schlaf.
Ich kann das einfach nicht mehr. Jede unserer Erinnerungen hat sich in meinen Kopf gebrannt. Jede davon ist durch nichts zu ersetzen. Was ist nur aus uns geworden? Seit 4 Tagen schreiben wir uns nur noch hm’s oder Mh’s. Eine normale einfühlsame Konversation ist schon lange nicht mehr möglich. Gott, Ich vermisse dich so schrecklich. Wo ist dieser süße Junge den ich vor 5 Jahren kennen gelernt habe? Warum tust du mir aufeinmal so unglaublich weh? Womit habe ich das verdient? Tausend Fragen gehen mir durch den Kopf, aber keine einzige Nachricht mit einer Antwort darauf. Es macht mich so kaputt. Ich weiß das es zuende geht, aber ich will es nicht wahr haben. Ich kann dich nicht los lassen, aber vielleicht muss ich das ja damit du endlich siehst was du da tust. Damit du siehst was du mir da überhaupt antust. Früher bin ich aufgewacht und habe jeden Tag einen süßen Text von dir auf meinem Display gehabt. Wenn ich dich besucht habe durfte ich mich auf eine schöne Überraschung freuen, wie ein Lagerfeuer mit einer Hängematte und Filmen über einen Sternenhimmel. Wunderschöne Gespräche über Gott und die Welt waren vorprogrammiert. Ab 20 Uhr war unsere Zeit. Ab da an war alles egal. Wenn du zu mir kamst, gab es Rosen und einen wunderschönen langen Kuss. Wenn wir unterwegs waren und an der Eingangstür standen hast du mich immer an die wandgedrückt und mir anschließend einen langen innigen Kuss verpasst. Habe ich mal ne Stunde nicht geschrieben, hast du mir schon tausend Nachrichten geschrieben und gefragt was los sei. Zwischen durch hast du mich einfach mal angerufen und dich nach mir erkundigt. Früher hast du mir einfach gezeigt das ich dir was wert bin, aber heute scheint es mir so als würde ich nichtmal eine Nachricht von dir verdienen. Das ist keine Beziehung mehr was wir im Moment haben. Wir benehmen uns wie zwei völlig fremde Menschen. Ich vermisse einfach alles an dir. Dein süßes Lächeln, deine liebevolle Stimme und deine Einfühlsamkeit. Dein offenes Ohr für mich und ja selbst deine kleinen Macken. Ich vermisse es wie du mich ansiehst und ich will das nicht nur noch auf Bildern sehen. Und weißt du was das schlimmste an dem ganzen ist? Ich habe es schon so oft versucht zu erklären und zu die durch zu Dringen, aber du lässt nichts was mit Kritik zu tun hat an dich ran. Du kämpfst nicht um mich und es geht nur noch um dich. Du lebst in keinem wir mehr sondern in einem ich. Wann bin ich dir so egal geworden? Ich hätte wenigstens Ehrlichkeit oder aufrichtiges kämpfen erwartet, aber anscheinend lässt es dich kalt. Du bist so kurz davor mich zu verlieren und änderst einfach nichts daran. Vielleicht sollte ich dich gehen lassen, denn weh tut es sowieso schon.
Dabei ist alles was ich will nur das du zur Vernunft kommst und mir das Gegenteil beweist. Ich will das du für mich kämpfst und auch mit mir an allem arbeitest. Ich brauche dich doch so sehr..bleib..
—  Meins

Du liebst mich nicht.Das hast du nie.Das wirst du nie. Ich hab’s die ganze Zeit geahnt,gespürt,gewusst.Es hat in mir gebrannt und geschrien aber ich habe es ignoriert.Wie konnte ich so lange mit diesem Schmerz auskommen?Wie konnte ich das nur zulassen?Die ständigen Streitereien,die Lügen,das Betrügen. Aber mich haben schon andere vor dir kaputt gemacht.Bilde dir bloß nichts drauf ein.Du bist erbärmlich.Ich werde dich wie alle anderen vergessen…

Ihr habt mir all das genommen was mir wichtiger war als alles auf dieser Welt. Ihr hab das wertvollste was ich besitzt habe genommen. Ihr habt in meiner Welt die Lichter ausgeschaltet. Ihr habt mir mein leben und meine Seele genommen. Ihr habt mir mein Lächeln genommen mein Glück. Ich hab kein Tag gelächelt seit er weg ist. Ich bin jeden Tag mehr gestorben. Ihr habt mir den Sinn meines Lebens genommen das Licht aus meinen Augen die Freude aus meinem Herzen ihr habt mir alles genommen. Mir wurde alles genommen was ich geliebt habe wallahi alles ist weg. Ich habe überhaupt nichts mehr zu verlieren weil alle tot sind die mein leben waren. Alle sind weg alle die ich gebraucht habe alle die mein leben waren die meine Seele und mein Herz waren sind tot ich hab nichts mehr auf dieser Welt wofür es sich zu leben lohnt. Ich wollte doch nur leben wie jeder andere normale Mensch und nicht mal das durfte ich. In jedem Auge sehe ich dich, in jedem Lachen höre ich deins, bei jedem Gespräch höre ich deine Stimme und egal wohin ich sehe, ich sehe dich vor mir. Mir wurde alles aus meinem Körper genommen. Das wertvollste ist weg geblieben ist mir nur diese Einsamkeit in der Nacht. Geblieben sind mir nur die Tränen wenn ich an dich denken. Geblieben ist nur ein zerbrochenes Mädchen mit einem zerbrochenem Herz und einer toten Seele. Ich hab dir geschworen nichts und niemand wird uns trennen außer der tot und nichts und niemand hat uns getrennt außer der tot. Ich werde irgendwann kommen und dich zurück holen. Irgendwann wird sich alles auszahlen und ich werde glücklich. Irgendwann belohnt Allah mich für all die Schmerzen in meinem Herzen die ich Jahre meines Lebens auf dieser dunya ertragen musste. Irgendwann werde ich sterben und Allah wird mir zuhören und ich werde ihm jede Sekunde an der ich gelitten habe erzählen, wissend das er es weiß. Ich werde nichts auslassen ich werde ihm mein ganzen Kummer erzählen, wissend das es für alles einen Grund gab. Ich werde Allah erzählen wie sehr mein Herz geblutet und meine Seele gebrannt hat wegen euch. Wallahi ich werde nichts auslassen. So wie ihr mich blind gemacht habt so wie ihr mein Herz zum stehen gebracht habt und meine Seele in Flammen gesetzt habt wird es Allah mit euch in sha Allah machen, weil keine Entschuldigung diese Schmerzen die ich erleide wieder gut machen kann
—  Mahdi
18513

So viele Sätze die sich in meine Seele gebrannt haben.

“Du bist nicht meine Tochter”
“Wie könnte ich nur so etwas zur Welt bringen?”
“Du Schlampe”
“Niemand kann dich leiden”
“Ich bin froh wenn ich dich nie wieder sehen muss”
“Ich hoffe du verreckst auf deiner neuen Schule”
“Du bist das schlimmste was einem passieren kann”
“Du hast nichts worauf man stolz sein kann”
“Jeder ist absolut besser in allem als du”
“Ich schäme mich für dich”
“Du musst dich ändern”
“Du wirst niemals gut genug für jemanden oder für irgendetwas sein”
“Du bist ein gottverdammte versagerin und jeder außer dir kann etwas”

anonymous asked:

alleine beim teaser bei der Frage wie Klaas WE war das war auch so sweet weil Klaas nur "ja gut...." ......Pause.... "war alles sehr gut" und dann dieses grinsen zu joko da dachte ich nur nA KLAR WARS GUT WENN IHRS ZSM VERBRACHT HABT. dieses rum Gelache von joko dann und überhaupt ich glaube diese ganze Frage war eh unnötig weil joko ganz genau weiß wie Klaas Wochenende war :D

JAAAAA, das ist mir auch aufgefallen. Die Stimmung hat einfach nur gebrannt in diesem teaser, Hilfe.

GEBRANNTE MANDELN (Caramelized Almonds)

200 g Zucker (sugar) - 1 Pkt. Vanillezucker (vanilla sugar) - 100 ml Wasser (water) - 200 g ganze Mandeln (whole almonds) - etwas Butter (some unsalted butter) - etwas Zimt (some cinnamon)

Zimt, Zucker, Vanillezucker und Wasser zum Kochen bringen, Mandeln zugeben und unter Rühren weiterkochen bis der Zucker trocken wird. Dann weiterrühren bis der Zucker wieder leicht zu schmelzen beginnt und die Madeln glänzen. Ein Backblech mit Butter einfetten, Mandeln draufschütten, zerteilen und abkühlen lassen. (Bring cinnamon, sugar, vanilla sugar and water to a boil. Add almonds and, stirring, continue to cook until the sugar start getting dry. Continue stirring until the sugar begins to melt again slightly and the almonds start getting shiny. Rub butter on a baking sheet, place almonds on it, separate with a fork and let cool. Serve warm or cold.) Guten Appetit. :)

Ein Attentat deiner Gedanken, das Opfer bist du. Anklage gegen unbekannt, es beginnt die suche nach einem Grund. Kopfzerbrechen, die nächte werden zu Tagen und die tage werden nicht hell. Wunden und Narben sind geblieben manche sichtbar, offen und tief, andere sind gezogene linien über bilder in deinem kopf, ein Schlachtfeld der Erinnerungen. Ich erinnere mich an die ruhigen tage, in deiner Anwesenheit. Es war wie Medizin, deine küsse und Umarmungen haben auf diesen Linien nicht gebrannt.
Der Prozess verläuft einseitig, man hört sich selber an, stellt sich selbst die fragen, erinnert sich auf den Tag genau, denn unsere gemeinsame nacht ist mein Alibi, wasserdicht und trotzdem irgendwie im morast meiner tagträume versunken.
Du richtest dich selbst, Anklage gegen unbekannt, der Prozess wird verschoben, irgendwann geht dann doch das Leben weiter. Zeit verstreicht, du rechnest nicht mehr in stunden und Minuten sondern in schlaflosen Nächten. Eine schlaflose nacht sind genug, du zählst seit Monaten, irgenwann gibst du das schlafen auf und somit auch das zählen.
Ich suche nach dir, will dich bitten mir von dem einen tag zu erzählen denn meine Erinnerungen verblassen, und es wird kalt. Draußen wirds kalt. Du kannst keinen sternenhimmel mehr beobachten ohne mit den Zähnen zu rasseln, weisst du noch also du gefroren hast? Du hattest meinen Pullover; und meine jacke an, ich stand im tshirt vor dir und hab mir nichts anmerken lassen, deine Anwesenheit war warm.
Aufgewacht, der Richter fragt mich, ob ich Gefühle für dich hab?
Gefühle? Ich habe eine hand die ich dir reichen kann, meinen Pullover und meine Jacke. Ich hab etliche Umarmungen für dich die ausgeblieben sind, und einen ehrlichen kuss. Ich hab ein lachen für dich, und jede Menge ungesagte worte.
Warum geben sie ihr nicht dann das was ihr zusteht, fragt mich der Richter, der mich mit seinen augenringe an mich selbst erinnert.
Ich denke sie will sie nicht haben. Den Pullover vielleicht, den mochte sie ganz gern. Aber sonst.
Schulterzucken im Sekunden schlaf.
Ist es vielleicht zu spät? Was für ein absurder Gedanken, wir haben doch gesagt dass zeit relativ ist und alles aus einem grund passiert. Oder muss ich der grund sein der passiert? Oder haben wir uns schon passiert? Und wenn ja aus welchem Grund?
Der Richter seufzt.
Also nochmal von vorne.