gebilde

anonymous asked:

Wie kannst du so gute kippen drehen, teach me😩

Was Sie benötigen:
- Luckies Tabak (4,30€)
- Canuma Blättchen (50ct)
- ZigZag Filter (1,20€)

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Falls Sie mal wieder, wegen Ihrem Drogenkonsum, wenig Geld haben, können Sie optional nur den Tabak kaufen und den Rest bei Freunden schnorren. Bei extremer Ebbe benutzen sie einfach auch noch den Tabak ihrer Freunde.

❗️MIT ANDEREM EKIPPMENT GEHT DAS NICHT❗️

Tutorial: Baba Kippe drehen

Schritt 1🐣
Nehmen Sie den Filter zwischen Ihre Lippen, um beide Hände frei zu haben.

Schritt 2🦉
Nehmen Sie nun ein Blättchen aus der Packung und platzieren Sie den Filter rechts (!!!!) am Rande des Blättchens. Achten Sie bitte darauf, dass die Klebefläche lächelnd in Ihre Richtung schaut!

Schritt 3🦆
Diese erstellte Konstruktion, bestehend aus Blättchen und Filter, befüllen Sie nun mit 1,420mg Edeltabak.

Schritt 4🐝
Rollen Sie diesen “Kippenrohling” ein und lecken Sie die Klebeseite, sobald Ihre Wunschform erreicht wurde, an.

Schritt 5🦇
Für die Fertigstellung ihrer Kippe drehen Sie dieses Gebilde einfach zu.


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Rauchen schadet Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung.

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Der Glaube, man könnte ohne Heranziehung der materiellen Entstehungs- und Daseinsbedingungen, also durch lediglich innergeistige Untersuchungen geistiger Gebilde eine Weltanschauung verstehen, ist idealistischer Wahn.
—  Max Horkheimer (1930/1987): Ein neuer Ideologiebegriff? in: Gesammelte Schriften, Band 2: Philosophische Frühschriften1922-1932, 271-294: 288, Frankfurt/M.

Goethe in Betrachtung von Schillers Schädel, Büste von Gustav Eberlein, 1897 Foto: © Staatliche Kunstsammlungen Dresden


Bei Betrachtung von Schillers Schädel

Im ernsten Beinhaus wars, wo ich beschaute,
   Wie Schädel Schädeln angeordnet paßten;
   Die alte Zeit gedacht ich, die ergraute.
Sie stehn in Reih geklemmt, die sonst sich haßten,
   Und derbe Knochen, die sich tödlich schlugen,
   Sie liegen kreuzweis, zahm allhier zu rasten.
Entrenkte Schulterblätter! was sie trugen,
   Fragt niemand mehr, und zierlich tätge Glieder,
   Die Hand, der Fuß, zerstreut aus Lebensfugen.
Ihr Müden also lagt vergebens nieder,
   Nicht Ruh im Grabe ließ man euch, vertrieben
   Seid ihr herauf zum lichten Tage wieder,
Und niemand kann die dürre Schale lieben,
   Welch herrlich edlen Kern sie auch bewahrte,
   Doch mir Adepten war die Schrift geschrieben,
Die heilgen Sinn nicht jedem offenbarte,
   Als ich inmitten solcher starren Menge
   Unschätzbar herrlich ein Gebild gewahrte,
Daß in des Raumes Moderkält und Enge
   Ich frei und wärmefühlend mich erquickte,
   Als ob ein Lebensquell dem Tod entspränge,
Wie mich geheimnisvoll die Form entzückte!
   Die gottgedachte Spur, die sich erhalten!
   Ein Blick, der mich an jenes Meer entrückte,
Das flutend strömt gesteigerte Gestalten.
   Geheim Gefäß! Orakelsprüche spendend,
   Wie bin ich wert, dich in der Hand zu halten?
Dich höchsten Schatz aus Moder fromm entwendend
   Und in die freie Luft, zu freiem Sinnen,
   Zum Sonnenlicht andächtig hin mich wendend.
Was kann der Mensch im Leben mehr gewinnen,
   Als daß sich Gott-Natur ihm offenbare?
   Wie sie das Feste läßt zu Geist verrinnen,
   Wie sie das Geisterzeugte fest bewahre.

Johann Wolfgang von Goethe, 1826


Nachdem die Gruft, in der Schiller 1805 beigesetzt worden war, 1826 aus Platzgründen geräumt werden sollte, hatte man sich in Weimar dazu entschlossen, Schillers Schädel (dh. den Schädel, den man für Schillers hielt) in der Bibliothek im Sockel einer seiner Büsten aufzubewahren. Goethe, der als Weimarer Kulturminister mit dem Schlüssel zum Aufbewahrungsort betraut war, entwendete den Schädel jedoch schon wenige Tage nach der Einweihung aus der Bibliothek, um ihn mit zu sich nach Hause zu nehmen, wo er ihn fast ein ganzes Jahr lang, auf ein blaues Samtkissen gebettet, in seinem Arbeitszimmer aufbewahrte. Dort entstand dann wohl auch dieses Gedicht, wie der Titel es sagt, bei Betrachtung von Schillers Schädel.