ganzem

Hast du schonmal geweint, ohne zu weinen? Ich meine so in dir drin. Du verziehst nicht das Gesicht, es kommen keine Tränen, kein Schluchzen. Aber du weinst von ganzem Herzen. Kennst du das?

Warum es so schwer ist eine Beziehung zu Verlassen, die uns eigentlich nicht gut tut?

Weil es da ein kleines Stück Hoffnung gibt, dass wir mit aller Kraft festhalten. Weil es da ein Quäntchen Wahrheit gibt in dem Konstrukt aus Lügen. Weil die Kette der Gewohnheit immer anzieht sobald wir Versuchen uns zu lösen. Weil wir einem einzelnen schönen Satz, der einfach so daher gesagt wurde mehr Bedeutung schenken, als den ganzen hässlichen Unwahrheiten die man uns den ganzen Tag über um die Ohren haut.

Wir Menschen sind eben so, wir müssen erst an der Art eines anderen Menschen Zerbrechen, um uns selbst zu Versprechen es in der Zukunft bei niemandem mehr so weit kommen zu lassen. Wir müssen uns vergiften lassen um für das Leben danach Immun zu werden gegen diese Art von Gift. Wir müssen uns selbst erst am Boden der Tatsachen finden, um zu Lernen aufzustehen aber vor allem um nie wieder dort unten zu Landen.

Es ist so schwer etwas zu verlassen, in das man seine ganze Kraft gegeben hat, in das man seine Hoffnungen und Zukunftsvisionen gelegt hat und es ist so schwer ein Kapitel abzuschließen von dem man sich von ganzem Herzen wünschte es würde ein ganzes Buch füllen. Ich kenne diesen Kampf.

Aber ich kenne auch die Erleichterung die eintritt, wenn du bemerkst wie das Gift langsam deinen Körper verlässt, der Stress und das Drama sich aus deinem Leben verabschieden und die Luft sich plötzlich anders in deinen Lungen anfühlt, weil dein Leben dir wieder “schmeckt”.

Lieber…,
die folgenden Worte versuche ich Dir aus ganzem Herzen zu schreiben, auch wenn ich weiß, dass Worte niemals das ausdrücken können, was ein Mensch fühlt. Und ich muss es einfach los werden, täglich bist du in meinem Kopf und das nicht nur kurz, nein. Selbst beim schlafen, beim träumen, du bist immer da.
Meine Gefühle und Emotionen für Dich sind viel zu groß, viel zu vielfältig, als dass ich sie in einfache Worte verpacken könnte. Dennoch fällt es mir bedeutend leichter, sie in Ruhe aufzuschreiben, fern von Deiner Anwesenheit, die mich alles vergessen und keinen klaren Gedanken fassen lässt.
Seitdem Du in mein Leben getreten bist, hat sich alles verändert. Nie hätte ich gedacht, dass jemand meine Gedanken- und Gefühlswelt so durcheinanderbringen kann. Zu Beginn waren da Euphorie, Leidenschaft und Faszination, wie ich sie bei keinem anderen Menschen erlebt habe. Immer wenn ich Dich seh, rast die Achterbahn in meinem Inneren erneut los. Jedes Wort, jede Geste und jedes Lächeln zwischen uns war wie ein altbekanntes Liebesspiel und doch war es völlig neu für mich. Ich merkte schnell, dass Du anders warst. Und zwar anders für mich, weil ich glaube, dass wir zusammen etwas ganz Besonderes sind. Ich weiß nicht, ob ich an Seelenverwandtschaft glauben soll, aber wenn ich mit Dir zusammen bin, fühlt es sich vertraut und richtig an. Ich hoffe, dass auch ich so jemand Besonderes für Dich bin oder jemals sein kann.
Heute weiß ich, dass ich ohne Dich nicht mehr sein will. Du hast mir weitaus mehr gegeben, als sich ein Mensch wünschen kann. Ich danke dem Schicksal, Gott oder dem Zufall, dass unsere Wege sich gekreuzt haben. Manchmal stelle ich mir vor, wie mein Leben aussähe, wären wir uns nicht begegnet, gäbe es und nicht. Jedes Mal, wenn ich daran denke, schließe ich die Augen und sehe Dein Gesicht. Denn ich will nichts Anderes, keine Welt ohne Dich und nicht einmal die Gedanken daran.
Über die Liebe wusste ich nicht viel. Das weiß ich, seitdem ich Dich traf. Ich dachte davor, es sei ein unwahrscheinlich tolles Gefühl. Doch jetzt weiß ich, dass es die bedingungslose Bindung an einen Menschen ist, der einem jeden Tag Glück ins Herz bringt. Ich möchte jeden Tag mit dir verbringen, jede Minute, nicht nur die schönen, ich möchte auch mal streiten und den Moment nach der Versöhnung spüren. Ich möchte dich spüren. Möchte dich in meiner Nähe haben. Ich brauche dich und das viel zu sehr.
—  LB

ich weiß nicht, ob Du mich auch so nennst, denn Du hast viele Freundinnen, die Dir vielleicht näher stehen als ich es tu. Nichtsdestotrotz bist Du mir die beste Freundin und dafür gibt es viele Gründe. Verdammt viele. Es wären zu viele, sie alle hier aufzuzählen, denn Du bist so vielseitig und ich liebe einfach alles an Dir.

Wir kennen uns noch nicht lange, doch in dieser kurzen Zeit habe ich mich in Deiner Gegenwart geborgener gefühlt als bei anderen Menschen, die ich schon seit meiner frühen Kindheit kenne.
Und obwohl wir uns noch nicht so lange vertraut sind, fühlt es sich an, als würden wir uns schon eine halbe Ewigkeit kennen. Die letzten Monate sind wie im Flug vergangen, doch das Gefühl dieser lang durchlebten, gemeinsamen Zeit, das bleibt.

Bei Dir kann ich so sein, wie ich wirklich bin, ich brauche mich nicht zu verstellen, kann einfach ich selbst sein. Und Du weißt vielleicht gar nicht, wie schwer es für mich in den letzten Jahren gewesen ist, diese Fassade, die ich mir anderen Menschen gegenüber auferlegt hatte, aufrecht zu erhalten. Es tut gut, sie in Deiner Gegenwart ablegen zu können, einfach mal eine Pause von dem ganzen Stress machen zu können, der mich tagtäglich ereilt.

Du bist mein Ruhepol, auch wenn es nach außen hin vielleicht nicht so wirkt. Viele bezeichnen uns als laut, wenn wir mal wieder einen Lachanfall nach dem anderen haben, doch genau das ist es, was ich manchmal brauche, um runterzukommen und ruhig zu werden.

Uns verbindet jedoch nicht nur die selbe Art von Humor, sondern auch die selben Interessen. Damit verbunden gibt es Themen, die sich niemals totquatschen lassen, Dialoge, die wir schon oft geführt haben, vielleicht nicht wortwörtlich, doch inhaltlich waren es stets die gleichen. Mit jeder anderen Person würde es langweilig, darüber zu reden, doch nicht mit Dir. 
Mit Dir würde sie immer wieder führen, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, so lange, bis wir nebeneinander auf der Couch liegen und einschlafen. 

Wenn ich so darüber nachdenke, sind es diese kleinen Momente, die mich wirklich glücklich werden lassen. Auch jetzt, wenn ich darüber nachdenke, stiehlt sich ein Lächeln auf meine Lippen, was sich mit jedem Gedanken an Dich zu einem wahrhaftigen Grinsen ausweitet.
Dennoch ist es merkwürdig, denn obwohl ich lächle, weine ich. All diese Wehmut, wenn ich an Dich denke, diese Melancholie und der Gedanke daran, wie es wäre, wenn Du plötzlich aus meinem Leben verschwinden würdest, all das überkommt mich gerade.

Ich weiß nicht, wie Du über mich denkst. Denn so oft ich es auch schon versucht habe, ich kann nicht in Deinen Kopf hineinsehen. Ich kann nicht sehen, was sich hinter Deinen hübschen Augen verbirgt, um die ich Dich so sehr beneide.
Du bist mir ein Rätsel, jeden Tag aufs Neue. Ich will dieses Rätsel auch gar nicht lösen, Du sollst bleiben, wie Du bist. So, wie Du Dich wohlfühlst.

Auch wenn wir in letzter Zeit vielleicht öfters die ein oder anderen Differenzen hatten, ich weiß, dass weder Du noch ich es böse gemeint haben. Streit gehört zu einer Freundschaft dazu. Jede durchlebte Streitigkeit ist wie ein Siegel, das den Zusammenhalt stärkt. Etwas, worüber man rückblickend lachen und amüsiert den Kopf schütteln kann, es trotzdem ernst nimmt und sich vor Augen führt, dass es ein Teil der gemeinsamen Zeit war und es für wichtig hält.
Denn alles, was danach passiert ist, baut auf den Erfahrungen auf, die man daraus gezogen hat, oder?

Es gibt so viel, was ich Dir sagen will. So viel, was mir im Kopf herumschwirrt und nur darauf wartet, in Form von Buchstaben verewigt zu werden, doch ich fürchte, ich kann nicht mal einen Bruchteil davon auch nur ansatzweise so formulieren, dass es mir Dir gegenüber würdig erscheint.

Du bist mir unheimlich wichtig, ich mag gar nicht daran denken, wie es wäre, wenn ich Dich nicht hätte. Dennoch tue ich es ab und an, einfach nur um mich daran zu erinnern, dass Du nicht selbstverständlich bist. Denn Du bist viel zu wertvoll um Dich als etwas Selbstverständliches in meinem Leben anzusehen und ich will es nicht riskieren, auch je einen Gedanken daran zu verschwenden, dass du es bist.
Wenn ich mir also innerlich vor Augen führe, wie besonders Du bist und wie schrecklich es wäre, dieses Besondere in meinem Leben zu verlieren, dann werde ich unendlich traurig.

Meine liebe, schöne, starke, wundervollste beste Freundin.
Ob Du weißt, dass Du gemeint bist?
Ob Du diesen Brief überhaupt jemals lesen wirst?
Ob ich es mir wünsche, dass Du ihn liest? 
Vielleicht.
Vielleicht sitzt Du auch gerade zuhause, am Computer oder am Laptop, liest diesen Text und denkst Dir ‘Was für ein Kitsch’.
Ich hoffe hingegen, dass Du Dich angesprochen fühlst und es Dir zu Herzen nimmst. 
Ich würde niemals über Dich lachen, höre ich Dich sagen und glaub mir, das weiß ich. Und ich weiß es zu schätzen. 

Freunde wie Dich findet man nicht oft, vielleicht zwei, höchstens drei Mal in seinem ganzen Leben.
Doch Dich hingegen, Dich findet man nur einmal. Einmal in seiner Lebenszeit. Ich habe Dich gefunden und bitte hab Verständnis, wenn Dich manchmal einenge und klammere. Einen so wertvollen Schatz kann man einfach nur schwer loslassen. Man will ihn auf ewig festhalten und gegen jeden, der ihn auch nur ansieht, hegt man Groll.

Augenscheinlich mag es viel sein, was ich verfasst habe, für meine Verhältnisse jedenfalls. Doch trotzdem fühlt es sich so an, als sei es einfach nicht genug. Als könnte ich Dir nicht ansatzweise so viel entgegenbringen, wie Du es in meinen Augen verdienst. Wahrscheinlich könnte ich Dir ein ganzes Buch schreiben, wie sehr Du mich beeindruckst mit all Deinen Fähigkeiten. Wie doll ich Dich vermisse, auch wenn die Distanz zu uns lange nicht so groß ist, wie es sich manchmal anfühlt. Wie sehr ich jeden Tag bei Dir sein würde, wenn es mir möglich wäre.
Und wie sehr ich Dich liebe, mit all Deinen Macken. Egal, wie kompliziert Du manchmal auch sein magst, ich würde Dich bedingungslos lieben, egal, was kommt.

Du hast mir eine Menge von Dir erzählt und Du weißt gar nicht, die dankbar ich Dir dafür bin. Es zeigt mir einfach, dass Du mir vertraust. Dass Du es nicht jedem erzählen würdest, das weiß ich auch, umso größer ist diese Ehre für mich, dass Du mich an Deinem Leben teilhaben lässt.
Ich hoffe, Du weißt, dass ich auch Dir so viel Vertrauen schenke.

Schon wieder stellt sich mir die Frage, ob Du diesen Brief je lesen wirst. 
Wenn Du ihn liest, nimm ihn Dir zu Herzen. Bitte, nimm mich ernst. Das hier sind meine Gedanken, alles, was mir in meinem Kopf herumschwirrt.
Meine Gedanken, die ich Dir nun so offen hingelegt habe, wie ich es noch bei niemandem zuvor getan habe.

Der Brief neigt sich dem Ende, schneller als es mir lieb war, denn noch immer habe ich das Gefühl, Dir nicht das geben zu können, was Du mir gegeben hast.
All diese Geborgenheit, diese Zuwendung, diese Ruhe, dieses Glücksgefühl.

Zum Schluss bleibt mir wohl nichts anderes als Dir danke zu sagen.
Danke für die schöne Zeit, die wir miteinander haben. Für die guten, wie auch die schlechten Zeiten.
Danke für all die Dinge an Dir, die mich glücklich machen.
Danke für alles.

Ich liebe Dich von ganzem Herzen, Du bist mir so wichtig, dass ich es kaum in Worte fassen kann!
Danke, dass Du meine Freundin bist.

—  Beste Freundin

An alle die sich Sorgen um mich machen, meinen ich wäre irgendwie abgestürzt oder was auch immer die Leute sich auch gerade so über mich zusammen reimen.

Ich kann euch sagen mir geht’s fucking fantastisch! Ich habe mich in meiner eigenen Haut noch nie so wohl gefühlt wie jetzt. Ich mache das was ich liebe und habe Leute um mich die ich von ganzem Herzen liebe und die mich ebenso lieben. Ich gehe mit offenen Augen durch’s Leben und fühle mich wieder wie ein Kind auf Abenteuerreise. Natürlich ist mein Leben nicht “perfekt”, genauso wenig wie ich “perfekt” bin aber was ist schon Perfektion? Natürlich habe ich meine Downs und meine Aussetzer, vor allem bei all dem Stress, der gerade überall wütet aber das ist in unserer schwierigen Welt wohl leider nur allzu normal. Ich arbeite auf jeden Fall dran mir eine gewisse Ausgeglichenheit zu bewahren und komme der Sache auch langsam aber sicher näher.

Die letzten Jahre waren sehr nervenaufreibend für mich. Aus ner Sache die aus Spaß begonnen wurde und von der niemand wusste in welche Richtung sie wohl geht ist ein riesen Ding geworden und hunderttausende Menschen verfolgen mittlerweile, was ich und die Menschen in meinem Umfeld so tun. 

Leute reden und reden und reden immer mehr und langsam fangen sie an mich und meine Freunde zu behandeln wie fucking Hollywood Stars und Leute denen gerade das nicht passt versuchen noch oben drauf unsere Vibes zu killen. Diesen ganzen Hype-Shit wollte ich nie. Ich wollte immer nur Dinge tun die mir Freude bereiten und damit irgendwie über die Runden kommen.

Es ist ermüdend, dass noch so viele meine Person ausgerechnet nach dem bemessen, was ich zu meiner Youtube Hochphase von mir gezeigt habe, denn genau diese Zeit ist für mich die, in der ich am weitesten von meinem eigentlichen Weg abgekommen bin. Aber diese Phase habe ich hinter mir und ich bin froh, diese Erfahrung gemacht zu haben, weil sie mir viel über mich selbst verraten hat und unendlich wichtig für meine persönliche Entwicklung war. Hätte ich in dieser Zeit andere Entscheidungen getroffen und wäre dem Kopf anstatt dem Herzen gefolgt wäre ich jetzt wahrscheinlich reicher, bekannter und hätte mehr irrelevante Zahlen auf den Plattformen aber wäre wohl auf keinen Fall glücklicher gewesen.

Ich habe alle Zweifel ausgeräumt und bin endlich dazu bereit mich so auszudrücken, wie ich es immer wollte, mich zu kleiden, wie ich es immer wollte und so zu leben, wie ich es immer wollte und selbst wenn ich morgen mein Geld und meinen “Erfolg” einbüßen würde, würde ich immer noch genau den selben shit machen und hätte noch all die Leute, die ich schätze und die mir Kraft geben an meiner Seite. Ich bin zufrieden. Potential für Verbesserungen gibt es immer aber das Leben ist lang und alles kommt schon so, wie es kommen soll.

Auch meine äußerliche Veränderung sollte nicht allzu ernst genommen werden.

Bunte Haare und Spacey Outfits sind nicht dein Ding? Kein Problem Brodi, sei dir sicher, dass es zu 100% mein Ding ist! Mach ruhig, was auch immer du am meisten feierst und womit du dich am wohlsten fühlst und wenn ich sehe das du dich wirklich, wirklich, WIRKLICH fühlst und nicht irgendeinem öden Ideal nacheiferst feier ich’s mit dir, selbst wenn ich es anders machen würde! Unsere Unterschiede machen uns aus und sorgen dafür, dass wir uns gegenseitig inspirieren und auf neue Ideen bringen können. Wären wir alle gleich wäre unsere Menschenwelt noch trister und langweiliger, als sie es sowieso schon ist. Also lass dich nicht unterkriegen, sei du selbst und sei stolz darauf! Und wenn du dich nicht traust, weil der oder der in deinem Umfeld was dummes dazu sagen würde oder es in deinem Kreis nicht als “cool” oder “angebracht” gilt, dann hast du dein Team einfach noch nicht gefunden und du solltest deine Zeit und deine Individualität nicht damit verschwenden dich irgendwo reinzuzwängen, wo du nicht rein passt. Es gibt Menschen, die so ticken wie du und wenn du ehrlich zu dir bist und deine wahre Natur nach aussen trägst werden sie dich finden und du sie, wenn sie es genau so machen!

Naja, das wollte ich einfach nur mal los werden. 

Mir geht’s auf jeden Fall gut und ich freue mich auf die Zukunft! Ich wünsche jedem einzelnen von euch, dass er seinen Weg findet und das beste aus sich heraus holt. Spreaded Love, bleibt positiv, habt Respekt voreinander und helft euch gegenseitig! :)

Peace,

Ardy

Ich liebe dich.

Ich liebe dich und das mit jeder Faser meines Körpers und von ganzem Herzen. Ich liebe es, in deinen Augen zu versinken und die ganze Welt um uns herum für einen Augenblick zu vergessen. Ich liebe alles an dir. Jedes Lächeln. Jedes Wort, das du sagst. Deine ganze Art. Jede Schwäche. Jede Nachricht von dir, ganz egal was ihr Inhalt ist. Ein Satz. Ein Wort. Ein Buchstabe. Ich liebe deine Nähe. Ich liebe es deinen Pullover zu tragen, weil es ein Stück Nähe zu dir ist. Ein Stück näher an dir. Ein Stück näher an uns. Ich liebe dich so sehr, dass ein Teil von mir dabei ist unterzugehen. Ein Teil will dich halten. Ein Teil will dich loslassen. Ich liebe dich, wenn du einfach du bist. Wenn du dich unbeobachtet fühlst, aber ich einfach nicht die Augen von dir lassen kann. Wenn du anfängst zu lachen und nicht mehr aufhörst und ich wünschte, du würdest nie wieder aufhören. Ich würde alles dafür geben, damit du nie wieder damit aufhörst. Ich liebe das Gefühl, wenn mein Handy vibriert und dein Name auf dem Display steht. Ich liebe deinen Namen und würde alles tun, um irgendwann deinen Nachnamen zu tragen. Mein Herz trägt deinen Nachnamen bereits. Ich liebe dich so sehr, dass ich jeden Abend ein Stück sterbe, weil du mir einfach nicht aus dem Kopf gehst. Jede noch so kleine Geste. Jede Berührung spür ich Abends noch einmal, so als würdest du neben mir sitzen. Jeder Augenblick mit dir geht mir noch einmal durch den Kopf und haben wir uns nicht gesehen, dann leb ich von vergangenen Augenblicken. Ich liebe es, dass du so ein großes Herz hast, auch wenn du mich manchmal nicht heran lässt. Ich liebe dein Herz, wie man ein anderes Herz nur lieben kann. Ich liebe es, wenn du mich ohne Vorwarnung einfach in die Arme nimmst, auch wenn das weniger wird in letzter Zeit. Ich liebe es, dich dabei so fest an mich zu drücken, dass du keine Luft mehr bekommst. Ich brauche dich jedoch nur ansehen um keine Luft mehr zu bekommen. Ich liebe das Gefühl, wenn du einen Raum betrittst und ich nichts mehr außer meinen Herzschlag spüren kann und ich dich nicht einmal ansehen kann, aus Angst, dass mein Blick mich verrät. Verlässt du den Raum, sehe ich dir nach, bis ich nichts mehr von dir erkennen kann. Ich liebe dich so sehr, dass wenn du mit mir sprichst, meine Gedanken nur darum kreisen wie perfekt du bist. Von Kopf bis Fuß. Von innen nach außen. Von Seele bis Herz. Ich liebe dich so sehr, dass ich hoffe, du empfindest irgendwann genau das Gleiche für einen Menschen, denn das kann das größte Glück auf Erden sein….

Originally posted by theywilldestroyyoou

Ich bin ein Mensch, der mit Worten vorsichtig umgeht. “Ich liebe dich” , “Ich brauche dich” , “Du bist mir wichtig” oder “Ich will zu dir” sind beispielsweise alles Worte, die für mich einen hohen Stellenwert haben. Ich sage sie nicht oft, aber wenn ich sie sage, dann aus ganzem Herzen, mit voller Sehnsucht, Angst oder Freude.
George Harrison speaking German
George Harrison

George Harrison accepting, in German, a Bravo Otto Award on behalf of The Beatles, included with the magazine Bravo in its 21 March 1966 issue.

In German:

“Hallo liebe Bravo-Freunde, hier spricht George Harrison. Wir Beatles haben uns alle sehr gefreut, dass ihr uns zur beliebtesten Beat-Gruppe gewählt habt. Wir sind sehr stolz auf unseren Bravo-Otto und dass wir in Deutschland so viele Freunde haben. Besonders, weil wir haben so viele schöne Erinnerungen an ‘good old Germany.’
John, Paul und Ringo haben mich gebeten, euch in ihrem Namen zu sagen: Thank you very, very much, von ganzem Herzen Dankeschön. Und alles Gute allen unseren Fans und besonders allen Bravo-Lesern.
Euer George Harrison”

English translation:

“Hello dear Bravo friends, George Harrison speaking. Us Beatles were all very pleased that you voted for us as your favorite beat group. We are very proud of our Bravo Otto and that we have so many friends in Germany. Especially because we have so many nice memories of good old Germany.
John, Paul and Ringo asked me to tell you on their behalf: thank you very, very much, thank you wholeheartedly. And all the best to all our fans and especially all Bravo readers.
Yours, George Harrison”

An die Frau, die mein Mann liebt,
es ist sicher seltsam für Dich, diese Worte zu lesen - aber bitte glaube mir, wenn ich Dir sage, dass ich es genauso seltsam finde, sie zu schreiben. Im Grunde ist nichts an diesem Brief normal. Ich möchte so viel sagen, Dir so viel erzählen, und bevor ich mich hingesetzt habe, um Dir zu schreiben, erschien mir alles so sonnenklar. Doch jetzt weiß ich nicht recht, wo ich beginnen soll.
Also fange ich einfach an: Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass es im Leben jedes Menschen einen Moment gibt, in dem sich alles verändert, ein Zusammenspiel verschiedener Umstände, und plötzlich ist nichts mehr so, wie es war. Bei mir war das der Augenblick, als ich Alex kennengelernt habe. Ich weiß zwar nicht, wann und wo Du diese Zeilen lesen wirst, aber ich weiß, dass Du sie liest, weil er Dich liebt. Er will sein Leben mit dir teilen, und diese Tatsache wird uns beide immer miteinander verbinden.
Vermutlich weißt Du, dass ich Carly heiße, aber meine Freunde nennen mich meistens Jo. Such Dir aus, welcher Name Dir besser gefällt. Wie gesagt - ich betrachte Dich als Freundin. Ich hoffe, dass es Dir umgekehrt auch so geht, wenn Du den Brief zu Ende gelesen hast.
Sterben ist etwas Merkwürdiges, aber ich will Dich nicht mit den Einzelheiten langweilen. Ich habe noch ein paar Wochen zu leben, vielleicht auch paar Monate. Es klingt zwar wie ein Klischee, aber es stimmt, dass viele Dinge, die ich irgendwann sehr wichtig gefunden habe, jetzt keine Rolle mehr spielen. Ich lese keine Zeitung mehr, die Börse interessiert mich nicht, ich mache mir keine Gedanken darüber, ob es in den Ferien zu viel regnet. Stattdessen denke ich an die entscheidenden Aspekte meines Lebens. Ich denke an Alex und wie toll er an unserem Hochzeitstag aussah. Ich denke an die glückliche Erschöpfung, die ich empfunden habe, als ich Josh und Kristen das erste Mal im Arm hielt. Sie waren beide wunderschön, und oft lagen sie auf meinem Schoß, und ich habe einfach nur zugeschaut, wie sie schliefen. Damit konnte ich viele Stunden verbringen, und ich fragte mich dann, ob sie meine oder Alex’ Nase haben, seine Augen oder meine. Und wenn sie geträumt haben, umklammerten sie mit ihren winzigen Händen meine Finger, und ich hatte das Gefühl, noch nie in meinem ganzen Leben so uneingeschränkt glücklich und zufrieden gewesen zu sein.
Eigentlich habe ich erst verstanden, was Liebe wirklich ist, als ich Kinder hatte. Versteh mich nicht falsch - ich liebe Alex von ganzem Herzen, aber dir Liebe, die ich für Josh und Kristen empfinde, ist anders. Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll - aber vielleicht ist ja gar keine Erklärung nötig. Ich weiß nur, dass ich mich trotz meiner Krankheit reich beschenkt fühle, weil ich beide Formen der Liebe erfahren durfte. Ich habe ein erfülltes, glückliches Leben, und ich erfahre so viel Liebe! Aber meine Prognose macht mir Angst. Ich gebe mir Mühe, tapfer zu sein, wenn Alex da ist, und die Kinder sind noch zu klein, um zu verstehen, was passiert, aber in stillen Momenten, wenn ich alleine bin, kommen mir die Tränen, und ich habe das Gefühl, dass sie nie wieder aufhören werden zu fließen. Ich weiß, dass ich es nicht tun sollte, aber ich denke oft daran, dass ich meine Kinder nie in die Schule begleiten kann und das ich nie sehen werde, wie sie sich am Weihnachtsmorgen freuen. Ich werde Kristen nicht helfen können, ihr Kleid für den Schulabschlussball auszusuchen, ich werde nie zuschauen, wenn Josh Baseball spielt. Es gibt so vieles, was ich nicht mit ihnen tun kann, und manchmal bin ich sehr verzweifelt bei dem Gedanken, dass ich für sie nur noch eine ferne Erinnerung sein werde, wenn sie heiraten. Wie kann ich ihnen sagen, dass ich sie liebe, wenn ich nicht mehr da bin? Und Alex… Er ist mein Traum und mein Gefährte, mein Liebster und mein Freund. Er ist ein hingebungsvoller Vater, aber was noch wichtiger ist, er ist ein idealer Ehemann. Ich kann nicht in Worte fassen, wie tröstlich es für mich ist, wenn er mich in die Arme nimmt, oder wie sehr ich mich immer darauf freue, nachts neben ihm im Bett zu liegen. Er besitzt eine unerschütterliche Menschlichkeit, einen tiefen Glauben an das Gute im Menschen, und es bricht mir das Herz, wenn ich mir vorstelle, dass er allein sein wird. Deshalb habe ich ihn gebeten, Dir diesen Brief zu geben. Ich sehe darin die Möglichkeit für ihn, sein Versprechen zu halten und wieder jemanden zu finden - eine Frau, die ihn liebt und die er lieben kann. Er braucht das. Ich empfinde es großes Glück, dass ich fünf Jahre lang mit ihm verheiratet sein durfte. Mutter war ich leider nicht so lange. Jetzt ist mein Leben fast vorbei, und du nimmst meinen Platz ein. Du wirst die Frau sein, die mit Alex alt wird, und du wirst die einzige Mutter sein, die meine Kinder je kennen. Du kannst Dir nicht vorstellen, wie schrecklich es ist, im Bett zu liegen, meine Familie anzuschauen und das alles zu wissen - aber es nicht ändern zu können. Manchmal träume ich, dass ich eine Möglichkeit finde, zurückzukommen und dafür zu sorgen, dass es allem gut geht. Ich möchte gern daran glauben, dass ich sie vom Himmel aus beschützen kann oder dass ich sie in ihren Träumen besuche. Ich möchte mir einreden, dass meine Reise nicht zu Ende ist, und bete darum, dass die unendliche Liebe, die ich für sie empfinde, dies irgendwie möglich macht. Und das ist der Punkt, an dem Du dazukommst. Ich möchte Dich bitten, etwas für mich zu tun. Wenn du Alex liebst, dann liebe ihn für immer. Mach, dass er wieder lacht, und genieße die Zeit, die Ihr zusammen verbringen könnt. Geht spazieren, macht Fahrradtouren, kuschelt Euch aufs Sofa und seht Euch gemeinsam schöne Filme an. Mach Frühstück für ihn, aber verwöhne ihn nicht. Lass ihn auch für Dich Frühstück zubereiten, damit er Dir zeigen kann, dass Du für ihn etwas Besonderes bist. Küsse ihn, schlafe mit ihm und schätze Dich glücklich, dass Du ihm kennengelernt hast, denn er ist ein Mann, der alles für Dich tun wird. Und ich möchte gern, dass Du die Kinder genauso liebst, wie ich. Hilf ihnen bei den Hausaufgaben, gib ihnen einen Kuss auf den blutigen Ellbogen oder das aufgeschrammte Knie, wenn sie hinfallen. Streiche ihnen über die Haare und versichere ihnen, dass sie alles erreichen können, was sie sich wünschen. Deck Sir abends gut zu und lass sie ihr Abendgebet sprechen. Koche Mittagessen für sie, unterstütze die in ihren Freundschaften. Bewundere sie, lache mit ihnen, hilf ihnen, zu liebevollen, selbständigen Erwachsenen heranzuwachsen. Die Liebe, die Du ihnen schenkst, werden sie Dir im Laufe der Zeit zehnfach zurückgeben. Und sei es auch nur, weil Alex ihr Vater ist. Ich flehe Dich an, all dies für mich zu tun. Bitte! Immerhin sind sie jetzt Deine Familie und nicht mehr meine. Ich bin nicht eifersüchtig oder zornig, dass ich durch Dich ersetzt werde. Ich sehe Dich ja als Freundin. Du machst meinen Mann und meine Kinder glücklich, und ich wollte ich könnte Dir persönlich danken. Aber ich kann Dir nur versichern, dass meine immerwährende Dankbarkeit Dich begleitet. Da Alex Dich ausgewählt hat, sollst Du fest daran glauben, dass auch ich Dich ausgewählt habe. Deine Freundin im Geiste, Carly Jo
Ich habe lange an dir gehangen und vielleicht tu ich das auch immer noch ein bisschen.
Aber denk’ bloß nicht, ich lebe nicht weiter.
Denk’ bloß nicht ich bin nicht zufrieden.
Denk’ bloß nicht ich habe keinen Spaß und lache und tanze und denk’ ja nicht ich denke an dich, wenn ich jemand anderen küsse.
Denk’ bloß nicht ich hab verlernt wie man glücklich ist nur, weil du mir gezeigt hast, was unglücklich sein wirklich bedeutet.
Und denk’ bloß keine Sekunde lang ich sei verbittert oder nicht mehr fähig zu lieben, denn ich liebe.
Ich liebe von ganzem Herzen und zwar mich.
Und mein Leben.
Auch wenn du darin nicht mehr vorkommst.