galiani

Gaudeamus igitur

Voltaire ha ragione: l’uomo ha cinque organi fabbricati apposta per indicargli il piacere e il dolore. Non ne ha nemmeno uno per distinguere il vero e il falso di una cosa. Dunque non è fatto né per conoscere il vero, né per essere ingannato. Questo è indifferente. È fatto per godere o per soffrire; godiamo e cerchiamo di non soffrire. È la nostra parte.

L’abate Galiani in una lettera alla signora d’Epinay (Napoli, 15 settembre 1770) in: F. Galiani, Dialogo sulle donne e altri scritti, Milano, Feltrinelli, 1957. [Trad. dal francese C. Cases]

Bernd Brunner: Die Kunst des Liegens

Ein wunderschönes, kleines, absolut geschenktaugliches Büchlein ist mir neulich durch Zufall in die Hände gefallen, das Handbuch der horizontalen Lebensform von Brunner. Natürlich war sofort die Assoziation zu Paquots “Kunst des Mittagsschlafs" da und hurtig wechselte das Büchlein seinen Besitzer..

Der Titel sagt es schon, es geht um´s Liegen, diese Körperhaltung, in der wir, wenn man grob schätzt, doch ca. ein Drittel unseres Lebens verbringen, und einen großen Teil dieser Zeit wiederum im Schlaf. Auch wenn man diesen in seinen Einzelheiten wissenschaftlich noch nicht bis in alle Details erklären kann (und ihm damit noch einen Teil seines Zaubers läßt…), so ist er doch unverzichtbarer Jungbrunnen unseres Lebens. Ein Leben ohne Schlaf ist nicht denkbar, nach wenigen schlaflosen Tagen treten psychische und körperliche Probleme auf, am Ende steht der Tod.

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